Eine Studierendeninitiative stellt sich vor: ESN – United in Diversity

Montag, 16. Dezember 2019 um 07:02 Uhr

Das Erasmus Student Network (ESN) hilft dabei, Kulturaustausch zu fördern, hier an der Uni und weltweit. Ein Gastbeitrag von der Studentin Franziska Marie Kamp.

Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim engagieren sich im Erasmus Student Network. Foto: ESN

Wie feiert man eigentlich Weihnachten? Oder Chanukka, Thanksgiving, den Día de los Muertos oder eine polnische Hochzeit? Weltweit gibt es unzählige Traditionen, die spannend kennenzulernen sind. Das Erasmus Student Network (ESN) hilft dabei, Kulturaustausch zu fördern, hier an der Uni und weltweit. Das in 41 Ländern vertretene Netzwerk verbindet Studierende aus aller Welt. Auch an unserer Universität gibt es eine von 529 Sektionen.

Die international agierenden International Offices der Hochschulen dieser Welt laden stetig Studierende dazu ein, ihren Horizont zu erweitern und Institutionen im Ausland zu besuchen. Hier setzt ESN an: Um den internationalen Gästen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, kümmern sich die Freiwilligen vor allem um deren Freizeitprogramm, stehen aber auch bei sonstigen Fragen gemeinsam mit dem International Office zur Verfügung.

Von kulturellen Länderabenden, den sogenannten KABs, über Tages- und Wochenendfahrten bis hin zu Spieleabenden, sozialen Projekten und der berühmt-berüchtigten „Glow in the Dark“-Party bietet die Hildesheimer ESN Sektion ein buntes Medley an Veranstaltungen, sodass für jeden Etwas dabei ist.

„Was wir besonders an unserer Arbeit schätzen ist der persönliche Kontakt zu den Internationals“, so Franziska Kamp, „wir bekommen so viele neue Eindrücke und Erfahrungen geschenkt, das kann man nicht in Geld aufwarten. Und nicht nur die Freundschaften, die in Hildesheim geschlossen werden, über diverse regelmäßig stattfindende Plattformen innerhalb des Netzwerks im In- und Ausland schließt man über die Stadt Hildesheim hinaus immer wieder tolle Bekanntschaften. Das ist ein Mehrwert, der einem sonst kaum geboten wird“.

Des Weiteren sind auch die sozialen Fertigkeiten und Fähigkeiten, die man durch die Arbeit im ESN erlernt, heiß begehrt. Wie organisiere ich eine Gruppenreise? Wie wird meine Veranstaltung inklusiver? Wie können wir ein ganzes Semester im Voraus planen? Wie können wir die Finanzen am besten verwalten? Wie spreche ich vor vielen Menschen auf einer anderen Sprache? Ich schaffe etwas nicht allein, wie eigne ich mir das an oder woher bekomme ich die Unterstützung, die ich brauche? Wie überwinde ich meine Schwächen, sodass daraus Stärken entstehen? All diese und noch so viele Fragen mehr stellen sich ESNer täglich, und irgendwie ist immer eine Antwort zu finden.

Wir suchen Freiwillige, die sich einbringen möchten. Wir freuen uns stets über begeisterte Neueinsteiger, die frischen Wind in das ESN-Netzwerk einbringen.

„Das Team wird bei uns großgeschrieben, jeder hilft jedem, nur so kommen wir voran“, sagt Waldemar Blum. Daher sucht das ESN auch immer Freiwillige, die sich ihrerseits einbringen möchten, Jeder und Jede in dem ihm oder ihr möglichen Rahmen. Wenn das Interesse geweckt ist, freut sich das ESN Hildesheim Team stets über begeisterte Neueinsteiger, die frischen Wind einbringen.

„Die persönliche Motivation, bei uns mitzumachen, ist ganz unterschiedlich: Manche schätzen den direkten Kontakt zu den Internationals, andere das eigene Entwicklungspotential, wieder andere die Arbeit im Team. Alle sind bei uns willkommen“, sagt Julia Schulz über die Zusammensetzung des Teams. Das ESN Hildesheim plädiert für Offenheit, Toleranz und Gemeinschaft und möchte mit gutem Beispiel vorangehen, allen voran ihr Motto „United in Diversity“.