Education in Diverse School Settings

Montag, 25. Januar 2010 um 00:00 Uhr

Ein Lehrprojekt im Rahmen des Eurolecture-Gastdozentenprogramms der Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S an der Universität Hildesheim

Im Wintersemester 2009/2010 wird an der Universität Hildesheim das Lehrprojekt "Education in Diverse School Settings" realisiert. Das Projekt, das mit ca. 35000 Euro von der Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S finanziell unterstützt wird, ist Ergebnis eines erfolgreichen Antrags von Prof. Dr. Anatoli Rakhkochkine (Institut für Erziehungswissenschaft) im Rahmen des Eurolecture-Gastdozentenprogramms zur Innovation in der Lehre.

Als Eurolecture-Gastdozentin ist Dr. Nicoleta L. Popa am Institut für Erziehungswissenschaft tätig. Nicoleta Dr. Popa studierte Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik an der Alexandru-Ioan-Cuza Universität in IaÅŸi (Rumänien). Sie promovierte an der Radboud Universität Nijmegen (Niederlande) mit einer Arbeit über Begabtenförderung, anschließend war sie als Dozentin an der Alexandru-Ioan-Cuza Universität in IaÅŸi an der Fakultät für Pädagogik und Psychologie tätig. Nicoleta Popa absolvierte Lehr- und Forschungsaufenthalte in den USA und in Norwegen. Die Schwerpunkte ihrer Lehre und Forschung sind interkulturelle Bildung und Begabtenförderung.
Das gemeinsame Lehrprojekt mit der Universität Hildesheim beinhaltet zwei gemeinsame bilinguale Lehrveranstaltungen sowie zwei Lehrveranstaltungen, die eigens von der Gastdozentin angeboten werden ("Education for Gifted Children" und "Intercultural Education"). Darüber hinaus findet im Rahmen des Projektes am 25.2.2010 die Tagung "Mobilität, Migration und Schule. Bildungsangebote und pädagogische Unterstützung für Kinder beruflich Reisender und zirkulärer Migranten" statt.
Das Lehrprojekt leistet einen Beitrag zur Umsetzung von Innovationen in der Lehre, unterstützt den Einsatz von Lehrmethoden, die die Reflexion und das Forschende Lernen der Studierenden fördern, und bereichert das Studienangebot für erziehungswissenschaftliche Studiengänge thematisch. Die Gastdozentur leistet damit auch einen Beitrag zur Internationalisierung der Lehre an der Universität Hildesheim und eröffnet den Studierenden in besonderer Weise multilinguale und interkulturelle Zugänge zum Themenfeld "Heterogenität" und dient darüber hinaus der Förderung der akademischen Sprachkompetenz (Englisch) der Studierenden. Auch werden mit diesem Lehrprojekt die internationalen Kooperationen vertieft, insbesondere im laufenden Forschungsprojekt "Bildungsangebote und pädagogische Unterstützung für Kinder der zirkulären Migranten", und der Bereich "Diversity und Bildung" im Profil der Universität gestärkt.