Deutschlandstipendium: Kampagne „Bildung stiften 111" gewinnt bundesweiten Wettbewerb

Donnerstag, 11. Mai 2017  / Alter: 133 Tage

Die Gemeinschaft der Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter der Universität Hildesheim ist unter den drei Gewinnern eines bundesweiten Wettbewerbs von Stifterverband und Bundesministerium für Bildung und Forschung. Mit der Kampagne „Bildung stiften 111“ möchte die Universität gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region Studierende mit einem Deutschlandstipendium unterstützen.

Die Universität Hildesheim wird als eine von drei Hochschulen bundesweit für ihre Stipendienkultur ausgezeichnet. Damit soll das Engagement der Gemeinschaft der Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter in der Region Hildesheim gewürdigt werden. Während der Preisverleihung in München: Vizepräsident Prof. Dr. Martin Schreiner, Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Markus Langer und Dr. Alexander Tiefenbacher vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (Foto: Offenblen.de/Robert Bergemann). Gemeinsam mit der Bürgergesellschaft wollen Schreiner und Langer Studierende auf ihrem Bildungsweg mit Stipendien unterstützen (Fotos: Paul Olfermann).

Seit 2011 gibt es das Deutschlandstipendium und seit 2011 ist die Stiftung Universität Hildesheim dabei. Das Modell ist gleichermaßen einfach wie überzeugend: eine private Spende von 1800 Euro verdoppelt der Bund auf 3600 Euro, so dass für ein Jahr ein Stipendium mit monatlich 300 Euro an Studierende vergeben werden kann. In den vergangenen Jahren ist die Gruppe der Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter an der Universität Hildesheim von 10 auf 39 angewachsen. Darunter sind Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen. Gerade die letztgenannte Gruppe ist stetig gewachsen und trägt die heute 72 Stipendien ganz wesentlich mit.

Bürgerinnen und Bürger aus Hildesheim und der Region, Angehörige der Universität und Ehemalige engagieren sich auf diese Weise gemeinsam für die heutige Studierendengeneration.

„Wir freuen uns daher sehr über diese Auszeichnung, die in besonderer Weise unsere engagierten Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter ehrt, ohne die der Erfolg des Stipendienprogramms nicht möglich wäre“, sagt Prof. Dr. Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung. „Gleiches gilt für die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschlandstipendiums: Deren Leistung und Engagement und wertschätzender Umgang mit ihren Förderinnen und  Förderern gehört zu dieser neuen Stipendienkultur einfach dazu“, ergänzt Markus F. Langer, Leiter Friend- & Fundraising der Stiftung Universität Hildesheim.

Für das kommende Studienjahr möchte die Stiftung Universität Hildesheim nun das ihr zustehende Kontingent für den Bundeszuschuss voll ausschöpfen. Für bis zu 1,5 Prozent der Studierenden wird dieser Zuschuss gewährt. 111 Stipendien sollen es in diesem Jahr werden.

„Bildung stiften 111“ heißt diese Kampagne, die vor allem auf eines setzt: eine Weiterentwicklung der Gemeinschaft der Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter sowie der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschlandstipendienprogramms durch gemeinsame Erlebnisse im Rahmen von Workshops, Exkursionen, Betriebsbesichtigungen, Vorlesungen, Feierstunden und vielem mehr.

Im Mittelpunkt dieser Kampagne stehen Fördernde und Geförderte selbst: Das Servicebüro an der Universität wird um Ehrenamtliche ergänzt, die allen Interessierten als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen.

Die Universität Hildesheim wird am heutigen Donnerstag (11. Mai 2017) in München als eine von drei Hochschulen im Wettbewerb „Engagement gewinnen, Vernetzung gestalten“ ausgezeichnet. Die Hildesheimer Universität konnte mit kreativen Konzepten zur Gewinnung neuer Förderer und Ideen zur Gestaltung des Deutschlandstipendiums überzeugen. Prof. Dr. Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, und Markus F. Langer, Leiter Friend- & Fundraising, nahmen die Ehrung am 11. Mai 2017 in München stellvertretend für alle Hildesheimer Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter sowie die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Universität Hildesheim von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka entgegen.

Wer Interesse daran hat, auch zu dieser Erfolgsgeschichte beizutragen, kann sich direkt an Markus F. Langer (05121.883-90130, markus.langer@uni-hildesheim.de) oder Prof. Dr. Martin Schreiner (05121.883-11102, martin.schreiner@uni-hildesheim.de) wenden. Das neue Servicebüro ist dann ab Juni für alle Interessierten da.


Die Universität Hildesheim wird als eine von drei Hochschulen bundesweit für ihre Stipendienkultur ausgezeichnet. Damit soll das Engagement der Gemeinschaft der Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter in der Region Hildesheim gewürdigt werden. Während der Preisverleihung in München: Vizepräsident Prof. Dr. Martin Schreiner, Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Markus Langer und Dr. Alexander Tiefenbacher vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (Foto: Offenblen.de/Robert Bergemann). Gemeinsam mit der Bürgergesellschaft wollen Schreiner und Langer Studierende auf ihrem Bildungsweg mit Stipendien unterstützen (Fotos: Paul Olfermann).