Das neue Medienzentrum im A.M.I.
Donnerstag, 22. Juli 2004 – 11:03 UhrFilmbestand ist über Onlinebestellung ausleihbar
Das Medienzentrum des Instituts für Audiovisuelle Medien hat sich im letzten Jahr in Bezug auf Ausstattung und Funktionsweise, aber auch personell erneuert. Nachdem der Bestand des Archivs auf über 15.000 Titel angewachsen und der Raum zur Archivierung neuer Mitschnitte immer enger geworden war, bot sich die Chance zu einer konzeptionellen und organisatorischen Umgestaltung, als der langjährige Betreuer der Sammlung, Udo Wirries, in die Schweiz ging.
Auf Initiative von Heiner Klus wurde im Sommer und Herbst des letzten Jahres, also in der Zeit der obligatorischen halbjährigen Stellensperre, das gesamte Videoarchiv, rund 10.000 Kassetten samt Stahlregalen, in Kellerräume verlegt und das Ausleihsystem effektiviert.
Auf Initiative von Heiner Klus wurde im Sommer und Herbst des letzten Jahres, also in der Zeit der obligatorischen halbjährigen Stellensperre, das gesamte Videoarchiv, rund 10.000 Kassetten samt Stahlregalen, in Kellerräume verlegt und das Ausleihsystem effektiviert.
Was blieb, war zunächst ein leerer, in langen Jahren elend verstaubter Raum. Er wurde von Heiner Klus und mehreren Studenten renoviert und zu einem ebenso ansehnlichen wie funktionellen Kommunikationsraum umgestaltet. In der Zwischenzeit lief die Ausleihe und Archivierung provisorisch weiter.
Im November 2003 nahmen die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Annette Hoppe und Tim Raupach ihre Arbeit auf., seit Mai 2004 ist das Archiv des AMI über den Katalog der Universitätsbibliothek einsehbar und seine Bestände online bestellbar. Dank Benjamin Ahlborn, des EDV-Beauftragten der Universitätsbibliothek , konnte der Datenbestand des Medienzentrums ins PICA-System eingearbeitet werden.
Nach und nach soll der alte Bestand gesichert, auf DVD überspielt werden. Weiterhin wird , wie bisher, aufgezeichnet und archiviert, werden Videos, DVDs, CDs und CD-ROMs ausgeliehen. Neu ist: das Medienzentrum übernimmt die öffentlichkeitsarbeit des AMI, einschließlich Internetpräsenz und -pflege.
Geplant ist ein eLearning-Modell als Angebot für die gesamte Kulturwissenschaft. Es soll die Lehrveranstaltungen virtuell darstellen, Grundinformationen mit ständig erneuerten Informationen ergänzen bzw. aktualisieren. Im Netz wird es dann also nicht nur Seminarankündigungen und Literaturhinweise geben, sondern auch Auflistungen von Referatsthemen, Referate, Basistexte, wissenschaftliche Artikel, Filmausschnitte, CD-ROMs, Fotos, Interviews und Diskussionsbeiträge. Das Medienzentrum will das virtuelle Informationszentrum werden der Kulturwissenschaften, ein Forum, auf dem Programmatiken , Projekte und aktuelle Problemen verhandelt werden. Gerade in dieser Vernetzung der kulturwissenschaftlichen Disziplinen sieht es - neben seinen archivalischen Arbeiten und Medienserviceleistungen - seine Zukunftsaufgabe.
Aktuelle Informationen zum Medienzentrum demnächst auf den Internetseiten des A.M.I. bzw. des neuen Instituts für "Medien und Theater".
Anfragen können auch an die Email-Adresse amimz(at)uni-hildesheim.de gerichtet werden. Telefonisch erreichbar sind die Mitarbeiter des Medienzentrums unter der Tel.Nr. 883 - 740. Bestellungen aus dem Archiv können auch direkt im Medienzentrum abgegeben werden.
Annette Hoppe