„Cultural Entrepreneurship“ – an der Schnittstelle von Kunst, Markt und gesellschaftlichem Engagement

Dienstag, 30. Januar 2024 um 15:00 Uhr

Am Dienstag, 6. Februar 2024, suchen Studierende im PULS am Angoulêmeplatz von 18.15 bis 20.15 Uhr Antworten auf die Frage, wie Kulturschaffende an der Schnittstelle von Kunst, Markt und gesellschaftlichem Engagement neue Impulse in der Hildesheimer Stadtgesellschaft setzen beziehungsweise existierende Probleme lösen könnten. Ein anschließender Umtrunk bildet den Rahmen für Gespräche.

Die hinter dem Titel „Neue Kulturunternehmungen – innovative Impulse für die Region“ verborgene Veranstaltung bildet (k)einen Schlusspunkt; die Präsentation von Ergebnissen aus dem Seminar „Cultural Entrepreneurship – Konzepte für eigene Kulturunternehmungen“ unter Prof. Dr. Birgit Mandel schließt die Lehrveranstaltung ab, die Ergebnisse werden an diesem Abend jedoch erstmalig in die außeruniversitäre Öffentlichkeit getragen. Eine professionelle Jury aus Expert*innen für das Thema Cultural and Social Entrepreneurship wird die erarbeiteten Konzepte kommentieren und drei Preisträger*innen-Teams bestimmen; für diese folgt ein kostenloses Coaching durch die KET (Kompetenzwerkstatt für Entrepreneurship und Transfer). Erklärtes Ziel: die Weiterentwicklung der studentischen Projekte bis zur realen Unternehmensgründung. Gefördert wird das Projekt zudem vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen.

Mitglieder der Jury:

  • Jil Köhn-Brandes, KET – Kompetenzwerkstatt für Entrepreneurship und Transfer Universität Hildesheim
  • Julia Speckmann, Praktikumsbeauftrage und verantwortlich für Kultur-Karrieren, Institut für Kulturpolitik Universität Hildesheim
  • Siggi Stern, IQ- Interessensgemeinschaft Kultur Hildesheim
  • Sabine Zimmermann, Geschäftsführung PULS

Prof. Dr. Birgit Mandel definiert „Cultural and Social Entrepreneurship“ dabei wie folgt: „Unternehmerisches Handeln im Sinne selbständigen und selbstverantwortlichen Handelns in kulturellen und sozialen Kontexten mit dem Ziel, dass die Unternehmer*innen von den Einnahmen ihres Unternehmens leben können, also marktwirtschaftlich agieren, zugleich aber auch gemeinnützige Ziele verfolgen.“

So avisiert eine Gruppe von Studierenden im Seminar etwa begleitete Kulturausflüge für Menschen, die in Altersheimen leben und unter Einsamkeit leiden. Im Zentrum stehen das künstlerisch-kulturelle Interesse und die erworbene künstlerische Kompetenz der Studierenden sowie der Wille, etwas Positives zu bewirken und sich in die Hildesheimer Stadtgesellschaft einzubringen; das kulturelle Knowhow und die soziale Motivation sind dabei die Eckpfeiler für das methodisch-unternehmerische Agieren, das Prof. Dr. Birgit Mandel ihren Studierenden im Seminar vermittelte.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird Sabine Zimmermann das im April im PULS startende Entrepreneurship-Programm „Social Innovation meets Culture“ vorstellen.


Logo vom PULS; Logo von der KET mit der Farbe des Fachbereichs 2 als Hintergrund; Foto des Hildesheimer Marktplatzes von "Pedelecs" über Wikimedia Commons