40 Jahre Kulturwissenschaften in Hildesheim

Samstag, 26. Oktober 2019 um 10:23 Uhr

MIT BILDERGALERIE: Die Hildesheimer Kulturwissenschaften feiern ihr 40-jähriges Bestehen. Seit vier Jahrzehnten verbinden Lehrende und Studierende konsequent Theorie und Praxis. Seit 1979 sind etwa 4200 Hildesheimer Kulturabsolventinnen und Kulturabsolventen in Berufe in Theaterhäusern und Verlagen, in Schulen, in der Kulturverwaltung und Kulturellen Bildung bundesweit gegangen und prägen die kulturelle Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland mit. Studieninteressierte können zwischen neun Bachelor- und Masterstudiengängen wählen.

40 Jahre Kulturwissenschaften
Das große Jubiläumsfest in Hildesheim: 24. bis 26. Oktober 2019
Website zum Jubiläum u.a. mit Bildergalerie, Historie und Programm

Dankesrede von Prof. i.R. Dr. Hajo Kurzenberger

Hier lesen die Rede von Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich:
Grußwort anlässlich des 40 jährigen Bestehens
Kulturwissenschaftlicher Studiengänge an der Universität Hildesheim [PDF]

Die Universität Hildesheim begeht das 40-jährige Jubiläum der Hildesheimer Kulturwissenschaften mit einem Jubiläumsfestakt am 25. Oktober 2019. Der Festakt ist öffentlich und eingebunden in eine Jubiläumswoche. Der Fachbereich Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation bietet ein vielfältiges Programm mit etwa 30 Veranstaltungen aus allen künstlerischen und wissenschaftlichen Disziplinen, darunter Lesungen und Autorengespräche, Künstlerinnengespräche, Paneldiskussionen, Vorträge, Workshops, Konzerte, Filmvorführungen, Theateraufführungen sowie Ausstellungen. 

Im Wintersemester 1979/80 nahm die erste Generation der Kulturstudentinnen und Kulturstudenten ihr Studium in Hildesheim auf. Seit vier Jahrzehnten verbinden Lehrende und Studierende konsequent Theorie und Praxis. Interdisziplinarität und Ästhetische Praxis sind die Leitbegriffe, die seit 40 Jahren die Arbeit der Hildesheimer Kulturwissenschaften prägen. Heute können Studieninteressierte zwischen neun Bachelor- und Masterstudiengängen wählen.

Anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Hildesheimer Kulturwissenschaften dankt Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich „allen sehr herzlich, die an diesem akademischen Werk, das als Kulturpädagogik begann, mitgewirkt haben, die es vor vierzig Jahren aufbauten und die es heute im Fachbereich Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation mit einem differenzierten Studienangebot und mit einem eigenen Kulturcampus auf der Domäne Marienburg weiter entwickeln“.

„Die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Theorie und ästhetischer Praxis ist eine Hildesheimer Traditionslinie. Wir haben seit der Gründerzeit 1979 den Anspruch, Wissenschaft phantasievoll und die Künste reflektiert zu betrachten“, so der Dekan Professor Stefan Krankenhagen. Eine aktuelle Aufgabe in Forschung und Lehre sei es, auf Digitalität und Diversität zu reagieren. Der Kulturwissenschaftler ist Absolvent der Hildesheimer Kulturpädagogik, nach einem internationalen Werdegang forscht und lehrt Krankenhagen heute als Professor für Kulturwissenschaften und Populäre Kultur an der Universität Hildesheim und ist Dekan des kulturwissenschaftlichen Fachbereichs.

Ein Beleg für die bedeutsame Arbeit ist etwa das neue DFG-Graduiertenkolleg „Ästhetische Praxis“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft als eines von nur zwei geisteswissenschaftlichen Kollegs bundesweit jüngst bewilligt wurde. Der Dekan dankte in seiner Rede den Wegbereitern des Studiengangs und allen Kolleginnen und Kollegen aus den Instituten und erinnerte an die im März verstorbene Professorin Geesche Wartemann, „die wir sehr vermissen“. 

Oberbürgermeister Ingo Meyer verdeutlichte während des Festaktes: „Hier wird nicht nur Kultur gelehrt, sondern auch Kultur gemacht. Ein großer Teil des kulturellen Lebens in Hildesheim hat seinen Ursprung in der Universität. Der Fachbereich trägt dazu bei, dass Hildesheim immer spannender wird.“

In seiner Festrede wies Olaf Kröck, Intendant der Ruhrfestspiele Recklinghausen und Absolvent aus Hildesheim, darauf hin, dass Hildesheim „ein Ausbildungsort ist, der eine Rolle spielt in Kunsttheorie und Kunstpraxis, ein Ort, der Forschergeist, präzise Beobachtungsgabe und Diskursfähigkeit schult“. Kongenial sei es gewesen, so Olaf Kröck, dass die Populäre Kultur wie auch die Kulturpolitik in die Ausbildung integriert wurde.

Seit 1979 sind etwa 4200 Hildesheimer Kulturabsolventinnen und Kulturabsolventen in Berufe in Theaterhäusern und Verlagen, in Schulen, in der Kulturverwaltung und Kulturellen Bildung bundesweit gelandet und prägen die kulturelle Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland mit. Auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Universität Hildesheim lernen und arbeiten etwa 1300 Studentinnen und Studenten aus allen Bundesländern und dem Ausland sowie rund 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit 40 Jahren setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierende in Hildesheim mit der Praxis, der Theorie und der Geschichte von Künsten und Kulturen der Gegenwart sowie ihrer Vermittlung auseinander. Bühnen, Ateliers, Übungsräume, ein Fotolabor und Bilddidaktisches Forschungsstudio dienen Lehrenden und Studierenden als Laboratorien, in denen sie gemeinsam Wissen experimentell erweitern. Auf der mittelalterlichen Burganlage versammeln sich die Fächer Medien, Theater, Musik, Bildende Kunst, Philosophie, Populäre Kultur, Kulturpolitik und Literatur unter einem Dach.

Verleihung der Würde eines Ehrensenators: Dramaturg und Theaterwissenschaftler Professor i.R. Dr. Hajo Kurzenberger

Die Universität Hildesheim verleiht dem Literatur- und Theaterwissenschaftler, Dramaturgen und Regisseur Professor i.R. Dr. Hajo Kurzenberger die Würde eines Ehrensenators. 28 Jahre lang hat der Theaterwissenschaftler die Entwicklung des kulturwissenschaftlichen Fachbereichs begleitet.

Aufgrund seiner besonderen Leistungen für die Wissenschaft und die Universität Hildesheim und seine herausragenden Verdienste in der Forschung sowie um den Aufbau eines in Deutschland einmaligen Studienangebots in den Kulturwissenschaften verleiht die Universität Hildesheim Professor Hajo Kurzenberger die Würde eines Ehrensenators. Der Senat entschied einstimmig, die Verleihung erfolgt am Freitag, 25. Oktober 2019, im Rahmen des Festaktes „40 Jahre Kulturwissenschaften“ im Audimax der Universität Hildesheim.

„Prof. Kurzenberger zählt zu den herausragenden Führungspersönlichkeiten, ohne die es die Universität Hildesheim nicht gäbe“, sagt Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich. Der engagierte Einsatz des Dramaturgen haben wichtige Entwicklungsschritte der Universität und des Fachbereichs „Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation" ermöglicht. Heute lernen etwa 1300 Studentinnen und Studenten aus allen Bundesländern und dem Ausland auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg in Hildesheim.

„Mein Herz ist bewegt“, so Hajo Kurzenberger. „Die Hildesheimer Absolventinnen und Absolventen bereichern die Kulturlandschaft. Das Spektrum der Künste hat sich im Laufe der Jahre geweitet. Der Campus lebt vom lebendigen Geist der jungen Kunstproduzentinnen und Kunstproduzenten und von den Wechselbeziehungen.“

Hajo Kurzenberger, 1944 in Bruchsal geboren, hat Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften an der Universität Heidelberg und der Freien Universität Berlin studiert. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für deutsche Literaturwissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Trier tätig.

Von 1981 bis 2009 forschte und lehrte Hajo Kurzenberger als Professor in der Kulturpädagogik und den folgenden kulturwissenschaftlichen Studiengängen der Universität Hildesheim. Davor und dazwischen war er als Dramaturg und Regisseur an den Stadt- und Staatstheatern in Mannheim, Heidelberg, Basel, Berlin, Zürich, Hamburg, Hildesheim, Wien, St. Gallen, Liechtenstein und Dresden aktiv. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Aufführungsanalyse, der Kollektiven Kreativität, im Theater des 20. Jahrhunderts, im Chorischen Theater und in partizipativen Theaterformen mit Bürgerbeteiligung.

Professor Hajo Kurzenberger hat den Studiengang „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis" maßgeblich mit aufgebaut und geprägt. So entstanden unter seiner Anleitung zahlreiche große Theaterprojekte in Theorie und Praxis. Kurzenberger bildete namhafte Theaterschaffende und Theaterwissenschaftlerinnen und Theaterwissenschaftler aus, unter ihnen die Regisseure Sebastian Nübling und Albrecht Hirche, den Dramaturgen Jens Hillje sowie Prof. Dr. Siemke Böhnisch  (Professorin für Darstellendes  Spiel, Universität Agder, Kristiansand, Norwegen) und Prof. Dr. David Rösner (Professor für Theatermusikwissenschaft, LMU München).

Aus dem Programm der Jubiläumsfeierlichkeiten:

Die Jubiläumsfeierlichkeiten beginnen mit dem studentischen Festival „State of the Art“ (16. bis 19. Oktober 2019). Das Studierenden-Festival aktuelle und ehemalige Produktionen; organisiert vom „State of the Art“ und „ab.hier.kultur“. Außerdem stellt das Graduiertenkolleg „Ästhetische Praxis“ seine Forschungsvorhaben vor. In verschiedenen Formaten werden während der Jubiläumsfeierlichkeiten aktuelle und ehemalige Lehrende wie Studierende der Hildesheimer Kulturwissenschaften Aufführungen, Workshops, Diskussionen und Ausstellungen vorstellen.

Ein großer Festakt mit Empfang erinnert am 25. Oktober 2019, von 16:00 bis 20:00 Uhr im Audimax am Hauptcampus der Universität Hildesheim an den Beginn der Hildesheimer Kulturwissenschaften (mit anschließendem Empfang, Schmaus und abendlichem Fest in der Kulturfabrik Löseke mit Kuwi-Bands und Kuwi-Djs). Und es findet ein großes Alumni-Treffen mit Workshops und Vorträgen vieler ehemaliger Studentinnen und Studenten statt.

Am 26. Oktober 2019 läuft abschließend eine Veranstaltung in der Literaturkirche St. Jakobi. Diskutiert wird über Transformationen und die Frage, wie die Kulturinstitutionen der Zukunft aussehen und welche Ausbildung sie brauchen.

Weitere Veranstaltungen während der Jubiläumswoche sind zum Beispiel:

  • In Zukunft lektorieren: Gespräch über weitreichende strukturelle und mediale Veränderungen im Buchmarkt
  • Hildesheimer Wege zwischen Theatermusik und Musiktheater
  • Philosophie in den Medien
  • Konsumkultur. Eine Standortbestimmung
  • Große Erwartungen: Was das Projektsemester war, ist und sein kann
  • Underdocs – die Gegenwart des Dokumentarfilms
  • Ästhetische Praxis: Ein Graduiertenkolleg stellt sich vor
  • Transformationen. Wie sehen die Kulturinstitutionen der Zukunft aus? Und welche Ausbildung brauchen sie?

Weitere Informationen

Einblicke in die Hildesheimer Kulturwissenschaften

1300 Studierende aus dem gesamten Bundesgebiet lernen auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg

Seit seinem Beginn im Wintersemester 1979/80 hat der damals als „Kulturpädagogik“ eingeführte Modellstudiengang konsequent auf die Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Disziplinen und auf die Spannung von Theorie und Praxis gesetzt. „Interdisziplinarität und Ästhetische Praxis sind die Leitbegriffe, die seit 40 Jahren die Arbeit des Fachbereichs prägen“, wie es der Kulturwissenschaftler Professor Stefan Krankenhagen formuliert, „ob in den Diplomstudiengängen der Anfangszeit oder in den aktuellen neun Bachelor- und Masterstudiengängen“.

Die Universität Hildesheim bildet in den Kulturwissenschaften etwa 1300 Studentinnen und Studenten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg aus. Auf der mittelalterlichen Burganlage versammeln sich die Fächer Medien, Theater, Musik, Bildende Kunst, Philosophie, Populäre Kultur, Kulturpolitik und Literatur unter einem Dach.

Der Studiengang „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ verbindet Theorie und Praxis und ist der älteste Studiengang in Deutschland, der seit 1979  für Berufe in Theaterhäusern und Verlagen, in Schulen, in der Kulturverwaltung und Kulturellen Bildung qualifiziert. Auf dem Kulturcampus arbeiten rund 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Künstlerische Praxis ist Teil der Forschung und Lehre

Künstlerische Praxis ist auf dem Kulturcampus ein wesentlicher Bestandteil von Forschung und Lehre. Im Burgtheater wechseln Lehrende und Studierende zum Beispiel zwischen Bühne, Seminarraum, Büro und Bibliothek – Kern des Komplexes ist ein 200 m² großer Theaterraum mit moderner Bühnentechnik. Das erste Mal entstand bundesweit ein theaterwissenschaftliches Forschungsgebäude mit Bühne und Lager. Der Bühnenraum kann nach allen Seiten geöffnet werden.

„Die Theaterbühne ist unser Forschungsgerät, unsere Bühne ist ein Labor. Künstlerische Praxis ist auf unserem Campus zentral. Wir forschen nicht nur über kulturelle Praxis, sondern machen kulturelle Praxis als integralen Bestandteil von Forschung und Lehre“, sagt der Theaterwissenschaftler Professor Jens Roselt.

Ästhetische Praxis erforschen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen auf dem Kulturcampus die Öffnung der traditionellen Künste in den Lebensalltag, in außereuropäische Praktiken und in die Pop- und Konsumkultur. Im Graduiertenkolleg „Ästhetische Praxis“ wird dieser Ansatz aktuell von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 3,4 Millionen Euro gefördert.

Die Doktorandinnen und Doktoranden aus Philosophie und Soziologie sowie der Kunst-, Literatur-, Theater-, Musik- und Kulturwissenschaft untersuchen in den nächsten fünf Jahren etwa Probenprozesse im Theater, Schreibräume in der Literatur, Strategien musikalischen Denkens und Verfahren der Popularisierung. Im Rahmen des Jubiläums präsentieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 24. und 25. Oktober ihre Forschungsprojekte erstmals der Hochschulöffentlichkeit.

Weitere Forschungsschwerpunkte der Hildesheimer Kulturwissenschaften sind etwa in der „Forschungsstelle Konsumkultur“ und dem „Bilddidaktischen Forschungsstudio“ gebündelt. Letzteres untersucht, in Zusammenarbeit mit Schulen der Region, wie Kinder über Bilder sprechen und Bilder produzieren. Die „Forschungsstelle Konsumkultur“ verfolgt seit 2017 eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf Theorie, Geschichte und Ästhetik des modernen Massenkonsums.

Bundesweit bekannt ist auch der Forschungsschwerpunkt zur interkulturellen Philosophie, der die Vielfalt der Denktraditionen weltweit sichtbar macht und den europäisch zentrierten Blick in der Geschichtsschreibung hinterfragt. Bis 2024 schreiben Hildesheimer Philosophen eine global orientierte Philosophiegeschichte. Die DFG fördert diese innovative Forschung mit 1,25 Millionen Euro.

Am UNESCO-Lehrstuhl „Cultural Policy for the Arts in Development“ (Kulturpolitik für die Künste innerhalb gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse) wiederum untersucht ein Forschungsteam mit internationalen Partnern den Einfluss der Künste auf gesellschaftliche Entwicklungsprozesse.

Bundesweit einmalig – Forschung und Lehre auf einer denkmalgeschützten 650 Jahre alten Burganlage

Die ältesten Teile der Burganlage, der Burgturm und das „Hohe Haus“, wurden 1346 von Bischof Heinrich III. erbaut. Zerstörung und Umnutzung gehören zur 650 Jahre alten Geschichte der Wasserburg: die Gebäude haben Kriege und Sturmschäden erlebt, wurden zum landwirtschaftlichen Betrieb und zur Konserven- und Eisfabrik umgebaut. Der Kulturcampus ist ein Beispiel für den Erhalt und die zeitgemäße Nutzung historischer Bauten; die denkmalgeschützte Burganlage wurde für den Fachbereich „Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation“ saniert und erweitert.

Wer Fragen zu dem Festakt und den Jubiläumsfeierlichkeiten in Hildesheim hat, erreicht den Dekan Prof. Dr. Stefan Krankenhagen unter stefan.krankenhagen@uni-hildesheim.de.

Medienkontakt: Pressestelle der Universität Hildesheim, Isa Lange (05121 883 90100 und 0177 8605905, presse@uni-hildesheim.de).


Forschung und Lehre auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Universität Hildesheim: Seit 40 Jahren bestehen die Hildesheimer Kulturwissenschaften. Während des Festaktes am 25. Oktober 2019 wurde unter anderem Professor i.R. Hajo Kurzenberger zum Ehrensenator ernannt. Fotos Festakt: Clemens Heidrich, Archivfotots: Andreas Hartmann