NESIS: Netzwerk- und Servicestelle Inklusiv Studieren in Niedersachsen

NESIS vernetzt und berät unter anderem zu den Themen Barrierefreiheit, Chancengleichheit und Inklusion im Studium. Als Verbundprojekt der Universitäten Hannover und Hildesheim wird, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), seit Ende 2024 eine Netzwerk- und Servicestelle Inklusiv Studieren in Niedersachsen (NESIS Niedersachsen) aufgebaut. Das NESIS-Projekt versteht sich als landesweite Einrichtung, die Hochschulen im Geschäftsbereich des MWK bei Fragen rund um Inklusion in Studium und Lehre aktiv unterstützt.

Das Logo zeigt links vier sich überlappende Kreise in unterschiedlicher Größe, zwei kleine und zwei etwas größere Kreise. Jeder Kreis hat eine andere Nuance der Farbe lila. Rechts daneben steht in grauen dicken Großbuchstaben „NESIS“.

Hinweis zum Stand der Webseite

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Projekt und unserer Webseite. Bitte beachten Sie, dass sich unsere Seite derzeit noch im Aufbau befindet. Wir sind bestrebt, die Inhalte regelmäßig zu aktualisieren und die Struktur zu verbessern. Während dieser Übergangsphase können Sie alle aktuellen Informationen hier finden. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und freuen uns darauf, Ihnen bald eine vollständig überarbeitete Webseite anbieten zu können. Aufgrund des an der Universität Hildesheim laufenden Prozesses zum Webrelaunch sind auch diese Webseiten aktuell nicht komplett barrierefrei zugänglich.

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Zum Netzwerk Das Netzwerk ist die zentrale Plattform zum strukturierten fachlichen Austausch zum Thema Inklusion in Studium und Lehre der Hochschulen in Niedersachsen.
Zur Servicestelle Die Servicestelle hat das Ziel, spezifische Angebote zum barrierefreien Studium zu sammeln und weiterzugeben.
Aktuelles Eine Übersicht über unsere aktuellen und vergangenen Veranstaltungen. Am 16.03.2026 hat erneut ein Treffen des NESIS-Netzwerks im Online-Format stattgefunden. Im Fokus stand dieses Mal das Thema „Nachteilsausgleiche im Prüfungsrecht“. In einem Gastbeitrag
Themen und Zielgruppen

Die Angebote des NESIS-Projekts richten sich insbesondere an

  • Beauftragte für die Belange von Studierenden mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen (§ 3 Abs. 1 NHG),
  • Mitarbeitende an Hochschulen, die mit der Implementierung von Inklusionsprozessen in Studium und Lehre oder der digitalen Barrierefreiheit in der Lehre betraut sind.
  • Studierende, die sich über Themen in Zusammenhang mit inklusiven Studienbedingungen in Niedersachsen informieren möchten.

Um das Ziel zu erreichen, Studium und Lehre für Studierende mit studienerschwerenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen an den niedersächsischen Hochschulen qualitativ zu verbessern, haben wir bisher unter anderem

  • Inhalte für die Servicestelle recherchiert, zusammengestellt und Weiterentwicklungspotentiale identifiziert (darunter die Themen Nachteilsausgleich sowie barrierefreie Präsenz- und Onlinelehre),
  • ein Netzwerktreffen mit den Beauftragten der niedersächsischen Hochschulen durchgeführt,
  • die Tagung am 8.5.2025 unter dem Titel „Die Zukunft ist inklusiv: Studieren mit Behinderung/chronischer Erkrankung in Niedersachsen“ geplant und
  • uns mit unserem Inklusionsverständnis auseinandergesetzt und damit, „was uns ausmacht“.
Unser Inklusionsverständnis

Das Projektteam arbeitet interdisziplinär. Uns leitet in unserer Arbeit ein gemeinsames Verständnis von Inklusion:

  • Inklusion an Hochschulen bedeutet Studium und Lehre, Forschung und Verwaltung so zu gestalten, dass alle Studierenden in ihrer Vielfalt, insbesondere Studierende mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen dieser Hochschulen gleichberechtigt teilhaben können.
  • Die niedersächsischen Hochschulen sind gesetzlich dazu verpflichtet, Studienbedingungen so zu gestalten, dass Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen die Angebote der Hochschulen möglichst ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen können.
  • Studierende stoßen rund ums Studium auf vielfältige Barrieren. Damit Barrieren von Anfang an vermieden und damit Exklusionsrisiken minimiert werden, müssen Bedarfe erfasst und entsprechende Maßnahmen getroffen werden.  Bestehen dennoch Barrieren fort, müssen dadurch entstehende Nachteile ausgeglichen werden, um für alle vergleichbare Studienbedingungen zu gewährleisten.

Förderkennzeichen des Projektes beim niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur:

27-73724-ZSL-Haushalt_2026-435/2025-3171/2025-Inklusion/Lehramt