Internationaler Doktorandenworkshop: Musik – mehr als Unterhaltung

Montag, 26. Juni 2017  / Alter: 145 Tage

Um aus ihrer Forschung zu berichten, reisen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Cape Coast, Athen, New York und Belgrad nach Hildesheim: Während des Internationalen Doktorandenworkshops am Center for World Music der Universität Hildesheim tauschen sie sich über Forschungsmethoden und Forschungsfragen aus.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler während des internationalen Doktorandenworkshops im Vorjahr. Zu Gast sind in diesem Jahr unter anderem Professorin Salwa El-Shawan Castelo-Branco (Lissabon, Portugal) und Professor Philip Bohlman (Chicago, USA) aus dem internationalen Fachbeirat das Center for World Music. Fotos: Isa Lange/Uni Hildesheim

Um aus ihrer Forschung zu berichten, reisen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Ghana, Griechenland, USA, Großbritannien, Neuseeland, Nigeria und Serbien nicht nach Berlin oder Köln, sondern ins kleine Hildesheim nach Norddeutschland. Das Center for World Music der Universität Hildesheim unterstützt den Forschungsnachwuchs. Etwa 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tagen vom 27. Juni bis 30. Juni 2017 an der Uni. Das viertägige Programm bietet Raum für Vorträge und Diskussionen. In Arbeitsgruppen können sich die Doktorandinnen und Doktoranden über Forschungsmethoden und musikethnologische Forschungsfragen austauschen.

Seit neun Jahren bauen die Hildesheimer Wissenschaftler ein Doktorandennetzwerk in der Musikethnologie aus. Die Universität Hildesheim arbeitet dabei eng mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie Professor Philip Bohlman von der University of Chicago/USA zusammen. Bisher nahmen über 160 junge Fachleute an den Workshops teil. Einmal im Jahr tagen sie eine Woche am Center for World Music in Hildesheim. Das Center hat sich im Ausland als wichtige Institution der Nachwuchsförderung etablieren können.

Programm des 9. Internationalen Doktorandenworkshops

Die Doktorandinnen und Doktoranden befassen sich zum Beispiel mit diesen Themen:

  • Rasika Ajotikar (SOAS, UK): "'Our Song Yearns for Liberation': Examining Issues around Censorship and Citizenship of Dalit Shahirs in West India"
  • Layla Dari (University of Florence, Italy): "Multiethnic Orchestras, Immigration, Citizenship and Musical Encounters in Contemporary Italy"
  • Panagiota Papageorgiou (National and Kapodistrian University of Athens, Greece): "World Musics in Education: An Ethnomusicological Study"
  • Eyram Fiagbedzi (University of Cape Coast, Ghana): "An Integrated Study of Bɔbɔɔbɔ Performance in Ghana"
  • Georgia Vavva (Royal Holloway, UK): "'The Crisis Has Been Great for Music, but not for the Musicians': Professional Music Making in Recession Athens"
  • Ana Petrović (University of Arts in Belgrade, Serbia): "Articulation Components in Vocal Expression of Serbs from the Pešter Plateau in Southwestern Serbia"

Short information in English

Ninth International Doctoral Workshop in Ethnomusicology

From Tuesday, 27th of June 2017 until Friday, 30th of June the Center for World Music of University of Hildesheim will once more be the venue for the international doctoral workshop in ethnomusicology. In collaboration with Hanover University of Music, Drama and Media, a four day program of paper presentations, discussion and working groups will support doctoral students at their writing stage and engage them in international dialogue and exchange. In a keynote lecture Ana Hofman, senior research fellow at the Slovenian Academy of Science and Arts in Ljubljana, will talk about potentials and limits of theorizing political capacity of music and sound.

[Einen Nachbericht lesen Sie hier im Juli.]

Von: Pressestelle, Isa Lange

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler während des internationalen Doktorandenworkshops im Vorjahr. Zu Gast sind in diesem Jahr unter anderem Professorin Salwa El-Shawan Castelo-Branco (Lissabon, Portugal) und Professor Philip Bohlman (Chicago, USA) aus dem internationalen Fachbeirat das Center for World Music. Fotos: Isa Lange/Uni Hildesheim