Theresa Richarz

Theresa Anna Richarz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "MOM" Macht und Ohnmacht der Mutterschaft - Die geschlechterdifferente Regulierung von Elternschaft im Recht, ihre Legitimation und Kritik aus gendertheoretischer Sicht. Sie ist verantwortlich für die wissenschaftliche Durchführung des zweiten Teilprojektes unter der Leitung von Prof. Dr. Friederike Wapler und promoviert zu Fragen der Elternschaft jenseits der Geschlechternorm: Single Mothers by Choice, gleichgeschlechtliche und multiple Elternschaft. Frau Richarz hat Rechtswissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin und der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg mit dem Schwerpunkt Völkerrecht studiert und im Sommer 2016 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen abgeschlossen. Zuletzt war sie als geprüfte Rechtskandidatin im Protokoll des Deutschen Bundestages tätig. Während ihres Studiums hat sie im Rahmen der Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte gemeinsam mit Franziska Brachthäuser ein Gutachten zu Schadensersatz- und Entschädigungsansprüchen intergeschlechtlicher Menschen aufgrund geschlechtsangleichender Operationen angefertigt. Nachdem sie nach dem Abitur einen freiwilligen sozialen Friedensdienst in Bolivien absolviert hat, kehrte sie 2014 zurück, um während eines Praktikumsaufenthaltes die Auswirkungen des neuen bolivianischen Sexualstrafrechts auf das Anzeigeverhalten Betroffener zu untersuchen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Verfassungsrecht, Legal Gender Studies sowie regionaler und internationaler Menschenrechtsschutz.