Dr. Lisa Yashodhara Haller

Dr. Lisa Yashodhara Haller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „MOM“ Macht und Ohnmacht der Mutterschaft - Die geschlechterdifferente Regulierung von Elternschaft im Recht, ihre Legitimation und Kritik aus gendertheoretischer Sicht. Frau Dr. Haller ist für die wissenschaftliche Durchführung des dritten Teilprojektes unter der Leitung von Frau Prof. Kirsten Scheiwe, Gemeinschaftliche oder Alleinausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge? Ein internationaler Vergleich der Rechtsregeln und ihr Einfluss auf Verhandlungsmacht, verantwortlich und habilitiert sich zu diesen Fragestellungen. In ihrer letzten Studie, mit der Sie an der Universität Kassel promoviert wurde, untersuchte sie die Deutungen, welche junge Eltern staatlichen Steuerungsinstrumenten im Anschluss an die Familiengründung zuschreiben. Die Dissertation wurde u.A. mit dem dem efas – Förderpreis für ökonomische Forschung 2016 ausgezeichnet. Vor ihrer Promotion war Frau Dr. Haller als wissenschaftlich/administrative Assistentin der Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) beschäftigt, wo sie auch  ihre Diplomarbeit zur Reform des Unterhaltsrechts, verfasste. Sie studierte an der Freien Universität Berlin sowie an der Philipps-Universität Marburg und absolvierte Gast und Forschungsaufenthalte in Guatemala, Israel und in den USA. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Steuer- und Familien und Sozialpolitik, Vergleichende Wohlfahrtsstaatenforschung, sowie Paar- und Geschlechterforschung.