Stefanie Diekmann
Dokumentarfilm / Nebenfiguren / Audiovisualität des Interviews / Intermediale Konstellationen & Text
2012 bin ich als Professorin für Medienkulturwissenschaften von der Ludwig-Maximilians-Universität München an die Universität Hildesheim gewechselt und habe vorher u.a. an Universitäten in Berlin, Potsdam, Bern (CH) und Austin (USA) unterrichtet. Meine aktuellen Forschungsthemen sind Nebenfiguren im Film, in der Serie und in anderen Auftrittszusammenhängen sowie Interviews vor der Kamera. Zu meinen aktuellen Publikationen gehören neben einer Monografie (Turia & Kant, 2026) und einem Tagungsband (Theater der Zeit, 2024) zum Thema Nebenfiguren auch einige Veröffentlichungen zur digitalen Fotografie (Fotogeschichte 2026 und 2022; University Press Konstanz 2021). Außerdem schreibe ich regelmäßig journalistische Texte, derzeit vor allem für die Zeitschrift Texte zur Kunst, die Kolumne „Im Kino“ auf perlentaucher.de und die Schweizer Filmzeitschrift filmbulletin.
Meine Veranstaltungen konzentrieren sich auf Themen aus dem Bereich der Film- und der Dokumentarfilmforschung, Aspekte der Intermedialität und die Beziehung zwischen Ästhetik und Theorie der Medien. Lieblingsseminare der letzten Jahre waren u.a. „Gesprächsszenen im Film“, „Sorry Wrong Number: Telefonie im Film“ und „Was wir unter Feminismus verstehen wollen“. In jedem Jahr freue ich mich besonders auf die Exkursion zum Filmfestival Berlinale und das damit verbundene Blockseminar „Schreiben über Film“.
In Verbindung mit meinen Forschungsthemen werde ich hin und wieder für ein Semester als Fellow an größere Forschungsinstitutionen eingeladen, u.a. an den Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz (2016), an das Internationale Forschungskolleg „Medienphilosophie und Kulturtechnikforschung“ der Bauhaus-Universität Weimar (2018) oder an das Internationale Forschungszentrum für Kulturwissenschaften Wien (2023/24). Als Gutachterin für Forschungsprojekte bin ich Mitglied im Panel „Künste, Design, Architektur“ des Schweizerischen Nationalfonds und als Beraterin für Hochschulentwicklung im Landeshochschulrat des Bundeslands Brandenburg.

