Projekte

TAMoLi - Texte und Motivationen im Lese- und Literaturunterricht auf der Sekundarstufe I

Mit unserem Forschungsprojekt TAMoLi untersuchen wir den Lese- und Literaturunterricht der 8. Klassen aller Schulformen der Sek. I in Niedersachsen und parallel dazu in der deutschsprachigen Schweiz. In unserem Fokus steht die Frage, welche Bedeutung Literatur und das Arbeiten mit literarischen Texten für den Deutschunterricht haben.

Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler den Lese- und Literaturunterricht in der Sekundarstufe I gestalten und erleben. Welche Texte wählen Lehrerinnen und Lehrer für die Lektüre mit den Jugendlichen aus? Was ist ihnen in ihrem Unterricht wichtig? Wie intensiv und was lesen Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit?

Von den Ergebnissen dieses Projektes erhoffen wir uns, authentische Einblicke in die aktuelle Unterrichtspraxis sowie vielfältige Anregungen für bereichernden Lese- und Literaturunterricht. Nicht zuletzt sollen die Ergebnisse wiederum in die Lehrerinnen- und Lehrerbildung einfließen.

Deshalb kooperieren wir mit Lehrpersonen und Schulklassen aller Schularten aus Niedersachsen und der deutschprachigen Schweiz. Außerdem arbeiten wir in der wissenschaftlichen Vorbereitung und Auswertung mit der Pädagogischen Hochschule FHNW in der Schweiz sowie dem IQB Humboldt-Universität Berlin zusammen.

unterstützt durch: das Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen und die Akademie für Leseförderung Niedersachsen; genehmigt von der Landesschulbehörde.

Flyer

Projekthomepage

Lese- und Schreibzentrum an der Oskar-Schindler-Gesamtschule

Seit dem WiSe 2010/11 besteht eine Kooperation zwischen der Oskar-Schindler-Gesamtschule Hildesheim und dem Lese- und Schreibzentrum der Universität Hildesheim mit den Zielen

  • Entwicklung der Lese- und Schreibmotivation
  • Förderung der Lese- und Schreibkompetenz
  • Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz
  • Sprachförderung
  • Aufbau eines Schreib- und Lesezentrums in den Räumen der Schule
  • Aufbau einer Schulbibliothek.

Im ersten Semester führten Deutsch-Lehramtsstudent_innen mit allen fünf fünften Klassen ein Schreibprojekt durch (Schreiben in der Stadtbücherei mit anschließender Überarbeitung und Veröffentlichung der Schülertexte). In einem Nachgespräch zwischen den Deutschlehrkräften und Dozentinnen des Deutschinstituts (Ulrike Bohle, Irene Pieper, Jana Zegenhagen) entstand die Idee, an der Schule ein Schreib- und Lesezentrum aufzubauen. Ausgangspunkt war die Erfahrung der Lehrerinnen, dass viele Kinder, zu Hause und in den Pausen gerne und viel schreiben, wobei sie immer auf der Suche nach interessierten Leser_innen/Zuhörer_innen für ihre Texte sind. Außerdem war es der ausdrückliche Wunsch der Schulleitung, eine Schulbücherei aufzubauen.

Gesagt – getan: Seit dem SoSe 2011 wurden im Rahmen einer fachpraktischen Übung eine Schulbücherei aufgebaut und ein Ausleihsystem etabliert, Schreibanregungen für die Schüler_innen entwickelt, Schreibberatungen durchgeführt sowie weitere Schreib-Projekte in Kooperation mit schulischen AGs bzw. einem Wahlpflichtkurs durchgeführt.

Seit Februar 2013 wird das Schreib- und Lesezentrum an zwei bis drei Tagen pro Woche von einer studentischen Hilfskraft geöffnet, die die Schüler_innen mit Literaturtipps und Schreibanregungen versorgt, ihnen vorliest, sie bei der Recherche für Referate unterstützt und auch sonst ein offenes Ohr hat. Für das kommende Schulhalbjahr ist eine AG zum kreativen Schreiben geplant.

Schreibtraining – Entwicklungsprojekt für Studierende der Universität

Mehr Informationen finden Sie hier in Kürze.

Schreiben zu Literatur – Das Leselistenportfolio

Mehr Informationen finden Sie hier in Kürze.

LernBar Lesen – Leseförderung an Hildesheimer Haupt- und Realschulen (abgeschlossen)

Ab dem Wintersemester 2008/09 wurd an der Hauptschule Alter Markt und der Geschwister-Scholl-Schule in insgesamt drei Klassen für die Dauer von zweimal drei Schulhalbjahren Leseförderunterricht durchgeführt. Jeweils im vierten Halbjahr wurden diese ausgewertet.
Das Projekt schließt an eine Studie aus dem Bereich der Lesesozialisationsforschung, die die Lese- und Mediennutzungspraxen von Hauptschülern und –schülerinnen in Frankfurt untersuchte (Pieper et al. 2004), sowie an Arbeiten zum Training der Fluency bei schwachen Lesern und Leserinnen (Rosebrock/Nix 2007) an.

Das Projekt wurde gefördert durch folgende Institutionen:

  • Institut für deutsche Sprache und Literatur
  • Lese- und Schreibzentrum
  • Rotary Club Hildesheim
  • Rotary Club Hildesheim-Rosenstock