Vielleicht waren wir Kinder

Wie man wird, was man ist. Ein Semester lang haben wir Texte der Weltliteratur gelesen, in denen von Kindheit erzählt wird.

Wie man wird, was man ist. Ein Semester lang haben wir Texte der Weltliteratur gelesen, in denen von Kindheit erzählt wird, von einer „abgesonderten Welt, deren Bestandteile in Form und Farbe aus der realen Welt hervorstechen und zur gleichen Zeit das darstellen, was sie vielleicht an Schärfstem besitzt.“ (Leiris) Dazu gehört eine geheime Sprache, mit einer Innen- und einer Außenseite. Ein ständiger Balanceakt zwischen Kurzschlüssen und Schlüsselwörtern, die den Bruch nicht verdecken, sondern als Realität sichtbar machen. In nahezu allen Texten ist die Suche nicht nur nach dieser sprachlichen Balance gegenwärtig, etwa nach der Wiedererinnerung der Kindersprache, sondern immer auch die Suche nach einer Kindheit der Sprache, nach den Missverständnissen und Irrtümern, nach Lautähnlichkeiten, Unebenheiten, aus denen sich eine zerbrechliche, aber ebenso leid- wie lustvoll erfahrene Wirklichkeit verdichtet.

Jahr

2020

Gestaltung
Thea Mengeler
Korrektorat
Rebecca David, Hannah Schraven, Marian Wehmeier
ISBN: 978-3-9818670-3-9
Edition Paechterhaus 2017
HerausgeberInnen
Larissa Böttcher, Elena Groß, Silvie Lang, Valentin Pretzer, Mara Schepsmeier

Autor°innen: Guido Graf, Silvie Lang, Valentin Pretzer, Hendrik Lullies, Judith Martin, Torsten Albers, Thea Mengeler, Katharina Harter, Susanne Hösel, Stefanie Schweizer, Lisa Krusche, Hannah Schraven, Mara Schepsmeier, Salvatore Calabrese, Sarah De Sanctis, Elena Groß, Tatjana von der Beek, Marian Wehmeier, Rebecca David, Larissa Böttcher, Jana Schrader, Sophia Höff, David Jokschat

Scroll to Top
X