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Allgemein

Nein, man kann sich in jedem Alter für einen Studiengang bewerben.
Es können auch Texte auf Englisch eingereicht werden, jedoch sollte der Großteil der eingereichten Texte auf Deutsch verfasst sein, da auch im Studium die meisten Texte in deutscher Sprache verfasst werden und darauf der Schwerpunkt liegt. Daher wird von der Abgabe ausschließlich englischer Texte abgeraten.
Es gelten die Bestimmungen einer Normseite. Bilder dürfen enthalten sein, wenn sie zum einfacheren Verständnis und zur Erläuterung der abgegebenen Texte beitragen, oder wenn sie einen künstlerischer Bestandteil darstellen. Die Texte sollten in einer gut lesbaren Schrift formatiert sein (z.B. Times New Roman, Schriftgröße 12, mit einem Zeilenabstand von 1,5).
In Deutschland gilt: 30 Zeilen zu jeweils maximal 60 Anschlägen. Also besteht eine Normseite aus ungefähr 1800 Anschlägen.
Nein, den gibt es nicht. Es wird durch die Eignungsprüfungen festgestellt, ob ein Studieninteressent für den jeweiligen Studiengang geeignet ist.
Nein. Wenn die Frist zum Einreichen wichtiger Dokumente verpasst wurde, gibt es kein Nachrückverfahren.
Ja. Das Bestehen der Eignungsprüfung für den Bachelor Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus sowie ein positiver Bescheid nach dem Auswahlgespräch für den Master Literarisches Schreiben und Lektorieren ist keine Bewerbung um einen Studienplatz. Das Zertifikat zur bestandenen Prüfung ist bis zu einem Jahr nach Abschluss gültig und muss bei fristgerechter Bewerbung mit eingereicht werden.

Aktuelle Informationen zur Bewerbung finden sich hier auf der Website der Universität Hildesheim.
Auf der Hauptseite der Universität Hildesheim lassen sich alle Informationen bezüglich dieses Themas finden: Weitere Infos hier.
Dazu gibt es einen Antrag. Dieser ist zusammen mit anderen wichtigen Informationen auf der Seite des Immatrikulationsamtes zu finden: Zu den Formularen
Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus (BA): Der Modulplan umfasst ein künstlerisch-wissenschaftliches Beifach sowie einen Wahlstudienbereich. Angenommene BewerberInnen wählen aus dem Feld der künstlerisch-wissenschaftlichen Beifächer zwei Fächer.

Zur Wahl stehen:

für das 1. Beifach: Bildende Kunst, Medien, Musik und Theater
für den Wahlstudienbereich: Bildende Kunst, Medien, Musik, Theater, Philosophie und Kulturpolitik

Literarisches Schreiben und Lektorieren (MA): Der Modulplan beinhaltet ein Wahlmodul, in welchem frei wählbare Inhalte aus dem Angebot der Universität Hildesheim studiert werden können. Darüber hinaus gibt es ein Wahlpflicht-Modul, bei welchem Studierende wählen können zwischen den Modulen Verfahren der Vermittlung und Kulturpolitik/ -management.
Ja. In der Regel schon. Pandemiebedingt gab es zuletzt auch andere Verfahren, aber wir kehren, so bald es geht, wieder zur den Gesprächen vor Ort zurück.
Das Zertifikat zur bestandenen Prüfung ist bis zu einem Jahr nach Abschluss gültig. Dieses muss bei der fristgerechten Bewerbung mit eingereicht werden.
Eine Bewerbung ist auf dieser Website nicht möglich. Sie kann nur auf der Hauptwebsite der Universität Hildesheim erfolgen. Dort kann man sich sowohl für die Eignungsprüfungen zu den Bachelorstudiengängen, als auch um einen Studienplatz für alle Studiengänge bewerben: Hier geht es zur Website
Nein, die Veröffentlichung von Texten ist keine Voraussetzung, um sich für einen Studiengang zu bewerben. Wenn allerdings schon veröffentlicht wurde, können diese Texte gerne mit in der Bewerbungsmappe eingereicht werden.

Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus (BA)

Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus

Dieser Studiengang bietet dir die Möglichkeit, dein Wissen über Literatur und Textproduktion zu erweitern und dein individuelles Schreiben weiterzuentwickeln. In Seminaren, Übungen und Werkstätten werden nicht nur Theorien vermittelt, sondern du kannst auch direkt an deinen eigenen Texten arbeiten. Zusammen mit anderen Studierenden werden fremde und eigene Texte diskutiert, kritisiert und lektoriert, sowie neue Formen des Schreibens und Vermittelns von Literatur erkundet.

Das besondere in Hildesheim ist nicht nur eine Betreuung durch Dozenten, die direkt aus dem Literaturbetrieb kommen und diesen beispielsweise aus Sicht von Autoren, Journalisten oder Veranstaltern kennen, sondern auch ein gemeinsamer Campus mit Kunst- und Kulturinteressierten anderer Studiengänge.

Neben deinem Hauptfach Literatur wählst du zusätzlich zwei wissenschaftliche Beifächer aus den Bereichen Theater, Bildende Kunst, Medien, Musik. Anstelle eines zweiten Beifachs aus diesem Bereich kannst du als zweites auch Kulturpolitik oder Philosophie wählen. Dazu belegst du Kurse im Interdisziplinären Bereich, der unterschiedliche Fächer und fachübergreifende Veranstaltungen umfasst. So bekommst du nicht nur einen Einblick in die Literaturarbeit, sondern in Bereiche des gesamten Kulturbetriebs.

Wenn du dich also neben Literatur auch für die anderen Künste interessierst und in einer Umgebung studieren willst, in der deine Schreibpraxis gefördert und durch Kultur- und Literaturtheorien wissenschaftlich ergänzt wird, bist du hier genau richtig.

Noch mehr Informationen zum Studiengang findest du auf der Website des Fachbereichs.

Was brauche ich alles an Unterlagen?

Für den Studiengang Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus ist der Nachweis der persönlichen künstlerischen Eignung in Form einer Prüfung nötig. Ohne diesen ist eine Bewerbung um einen Studienplatz nicht möglich. Die Eignungsprüfung besteht aus der Begutachtung einer von dir erstellten Textmappe sowie einem Prüfungsgespräch, das in der Regel im Juli stattfindet. Die Textmappe muss im Voraus angefertigt und zusammen mit der Bewerbung eingereicht werden.

Für die Bewerbung brauchst du folgende Unterlagen:

  • Textmappe: Diese besteht aus einer oder mehreren selbstverfassten Textproben von insgesamt zehn bis höchstens zwanzig Seiten (maximal 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen pro Seite (Normseite)) aus den Bereichen Prosa, Lyrik, Drama, oder Essay. Hierbei geht es nicht in erster Linie darum, vermeintlich perfekte, also fertige Texte einzureichen. Vielmehr können es auch abgebrochene Versuche sein, Fragmente, Notizen und Entwürfe. Schließlich bewerbt ihr euch hier auch um einen Studienplatz, weil ihr noch etwas lernen und euch weiterentwickeln sollt und wollt. Für die Prüfer ist es daher besonders spannend, ob aus den Arbeitsproben ein Entwicklungspotential erkennbar wird.
  • tabellarischer Lebenslauf
  • aktuelles Lichtbild

Wann passiert was?

Wenn du die erforderlichen Unterlagen vorbereitet hast, kannst du dich online zur Eignungsprüfung anmelden. Der Bewerbungszeitraum geht in der Regel von Ende Februar bis zum 15. April.

Innerhalb dieser Frist, also spätestens bis zum 15. April musst du die Online-Bewerbung einreichen, andernfalls wird die Bewerbung nicht bearbeitet. Auf jedem Blatt sollte hierfür dein Name, Vorname und die bei der Online-Anmeldung erhaltene Geschäftsnummer angegeben werden.

Weitere Informationen zur Eignungsprüfung findest du im offiziellen Merkblatt.

Wichtig: Zusätzlich zur Bewerbung für die Eignungsprüfung musst du dich separat für den entsprechenden Studiengang bewerben!

Die Eignungsprüfung

Die Eignungsprüfung findet in der Regel Mitte Juli statt, in diesem Jahr am 18. und 19. Juli. Deine Prüfung findet an einem der beiden Tage statt, deinen individuellen Termin erhältst du rechtzeitig mit dem Einladungsschreiben zur Prüfung.

Aufbau und Ablauf der Eignungsprüfung

Die Eignungsprüfung besteht aus:
a) der Begutachtung der selbstverfassten Textproben (1. Prüfungsteil)
b) einem 30-minütigen Prüfungsgespräch über: – die selbstverfassten Textproben (2. Prüfungsteil) – einen oder mehrere vorgegebene Texte der Gegenwartsliteratur (3. Prüfungsteil) (Vor dem mündlichen Prüfungsgespräch bekommst du 30 Minuten Vorbereitungszeit, in der die vorgegebenen Texte ausgegeben und bearbeitet werden sollen.)

Zur mündlichen Prüfung wirst du nur zugelassen, wenn du den ersten Prüfungsteil bestanden hast, deine Textproben also positiv bewertet wurden. In diesem Fall bekommst du eine schriftliche Einladung mit Datum und Uhrzeit der Eignungsprüfung. Bestehst du den ersten Prüfungsteil nicht, erhälst du einen Bescheid der Nichtzulassung zur Prüfung.

Ziel der Eignungsprüfung

In der Prüfung geht es vor allem um deine ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit und deine Fähigkeiten zum kreativen, selbständigen und genauen Umgang mit Sprache und Literatur. Dabei ist weniger die literaturwissenschaftliche Analyse von Texten entscheidend, sondern vielmehr die Reflexion der eingereichten Arbeitsproben und des eigenen Schreibens, ein Bewusstsein über die Machart deiner und fremder Texte und wie sie dadurch auf dich persönlich wirken, sowie deine Motivation für das Studium.

Auch bei der Besprechung der Gegenwartsliteratur kommt es nicht in erster Linie auf eine Analyse der Stilmittel und Interpretation wie im Deutschunterricht an, sondern eher um die Wirkung des Textes auf den Leser und wie diese erreicht wird. Hast du alle Prüfungsteile bestanden, erhältst du einen schriftlichen Bescheid. Diese Daten werden dann an das Prüfungsamt weitergeleitet, um deine Bewerbung zu vervollständigen. Die bestandene Eignungsprüfung ist ein Jahr lang gültig. Weitere Informationen zur Eignungsprüfung findest du auf der Internetseite des Fachbereichs.

Wie geht es jetzt weiter?

Zusätzlich zur Bewerbung für die Eignungsprüfung musst du dich um einen Studienplatz bewerben. Die Bewerbungsfrist hierfür geht in der Regel bis Mitte Juli. Bitte hier über die genauen Termine informieren.

Hier geht’s zur Online-Bewerbung

Wichtig ist, dass du dich zum jeweiligen Semester nur um einen Studienplatz in einem Studiengang bewerben kannst. Solltest du mehrere Bewerbungen eingereicht haben, wird nur die zuletzt eingegangene im Zulassungsverfahren berücksichtigt. Alle vorangegangenen Bewerbungen werden automatisch gelöscht!

Das bedeutet nicht, dass du nicht an mehreren Eignungsprüfungen teilnehmen kannst (z.B. für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, B.A. und Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, B.A.), diese Regelung betrifft lediglich die Bewerbung um einen Studienplatz.

Hinweis: Unterlagen, die du zur Eignungsprüfung mitgebracht oder für diese eingeschickt hast, werden anschließend nicht an das Immatrikulationsamt weitergeleitet. Deshalb musst du unbedingt alle für die Studienplatzbewerbung erforderlichen Unterlagen vollständig und fristgerecht beim Immatrikulationsamt einreichen!

Weitere Informationen zur Bewerbung, Zulassung und zu den erforderlichen Unterlagen findest du auf der Internetseite des Immatrikulationsamtes und im Merkblatt zur Bewerbung für diesen Studiengang (wird jeweils zu Beginn der Bewerbungsfrist aktualisiert).

Grundsätzlich kann jede Art von Texten eingereicht werden: Kurzprosa, Erzählungen, Auszüge aus einem längeren Text, Essays oder auch Lyrik. Die Gattungsmerkmale sollten, wenn möglich, eingehalten werden.
Es müssen ein oder mehrere selbstverfasste Textproben im Umfang von 10-20 Seiten (maximal 1800 Zeichen pro Normseite) eingereicht werden. Außerdem muss ein tabellarischer Lebenslauf und ein aktuelles Lichtbild beigelegt werden. Das Abiturzeugnis bitte erst bei der Bewerbung um einen Studienplatz abgeben.
Es werden einige Wochen nach der Bewerbung Briefe abgeschickt, in denen die eingeladenen Bewerber über das Datum und die Uhrzeit des Auswahlgesprächs informiert werden. Im Falle einer Absage wird auch diese mitgeteilt.
Du kannst dich ab Ende Februar bis zum 15. April für die Prüfung anmelden, und die Textmappe abgeben.
Auf der Hauptseite der Universität Hildesheim: Zur Anmeldung
Das Literaturinstitut der Universität Hildesheim befindet auf der Domäne Marienburg. Gebäude und Räume werden noch kurz vorher bekannt gegeben.
Eine spezifische Vorbereitung ist nicht notwendig. Von Vorteil wäre es, sich ein bisschen Allgemeinwissen über aktuelle literarische Themen anzueignen. Außerdem sollten die Bewerber dazu in der Lage sein, in der Eignungsprüfung ihre Arbeit zu reflektieren.
Eine Bewerbung um einen Studienplatz ist nur zum Wintersemester möglich. Die Bewerbungszeit beginnt Anfang Juni und endet Mitte Juli. (Die Anmeldung zur Eignungsprüfung erfolgt bereits bis 15. April.) Die Prüfungsergebnisse werden erst ca. zwei Wochen nach der Eignungsprüfung verschickt, das bedeutet, dass eine Bewerbung bereits vor der Bekanntgabe der Ergebnisse erfolgen muss.
Es handelt sich hierbei um Einzelgespräche zwischen den Bewerber*innen und zwei Dozierenden des Instituts. Das Gespräch dauert etwa eine halbe Stunde. Die Dozierenden fragen nach den eingereichten Texten und nach einem Textauszug eines zuvor nicht bekannten Autors (dafür gibt es vorher eine halbe Stunde Vorbereitungszeit).

Im ersten Teil geht es darum, die eigene Arbeit zu reflektieren: Warum z.B. habe ich mich für diese Art von Text in dieser Erzählperspektive entschieden?

Im zweiten Teil der Eignungsprüfung geht es um die Literatur anderer Autoren. Für diesen Teil haben die Anwärter eine halbe Stunde Zeit sich vorzubereiten. Wichtig ist zu beschreiben, was für eine Wirkung dieser Text hat und warum genau diese erreicht wird. Was man in letzter Zeit gelesen hat oder welche Lektüren man überhaupt für wichtig hält, kann ebenfalls Gegenstand des Prüfungsgespräches sein.
Das Ergebnis wird durch einen schriftlichen Bescheid ca. zwei Wochen nach der Prüfung mitgeteilt.

Literarisches Schreiben und Lektorieren (MA)

Der richtige Studiengang?

Im Master Literarisches Schreiben und Lektorieren arbeiten die Studierenden an einem eigenen Schreibprojekt. Egal, ob Roman, Erzählband, Miniaturensammlung, Lyrikzyklus, Theaterstück oder Crossover – die Arbeit wird durch eine intensive Betreuung unterstützt. In Einzelgesprächen mit den Dozent:innen des Instituts und ausgewählten Lektor:innen deutschsprachiger Verlage wie beispielsweise Suhrkamp, Dumont, Fischer oder Piper bekommen die Studierenden kritische Impulse, die ihnen dabei helfen, das Projekt voranzubringen.

Flankiert werden diese Mentorate durch Seminarangebote zu Schreibprozessen, der Inszenierung von Literatur sowie Kulturpolitik und -management. Übungen zur Lehre des Schreibens und Workshops, in denen das Vorlesen der eigenen Texte trainiert wird, komplettieren das Veranstaltungsverzeichnis. Neben der Arbeit an einem eigenen großen Schreibprojekt werden auch Projekte von anderen Studierenden lektoriert oder man arbeitet nicht nur an einem literarischen Schreibprojekt, sondern an einer theoretische Arbeit zum Thema Lektorat/Lektorieren.

Vorbereitung

Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen sind:
– Das Abschlusszeugnis des Bachelorstudiengangs oder eine Bescheinigung über die erbrachten Leistungen, die Leistungspunkte (mindestens 135 LP) und die Durchschnittsnote (beglaubigte Kopie)
– Ein Lebenslauf
– Ein Motivationsschreiben (siehe unten)

Das Motivationsschreiben sollte vier wichtige Schriften enthalten:

1. Der Entwurf oder die Konzeption eines Schreibprojekts (aus der Belletristik, dem Kulturjournalismus, aus dem medialen Bereich oder Grundzüge eines Essays) im Umfang von 3-5 Seiten. Hierbei handelt es sich um einen Gegenstand, an dem zukünftige Master-Studierende im Laufe des Studiums weiterarbeiten sollen. Das Projekt sollte vorher erläutert werden: Das Thema, die Form des Projekts, das Interesse an der Beobachtung des weiteren Verlaufs, die Analyse des eigenen Schreibverfahrens und der Plan, wie dieses Projekt weiter ausgearbeitet werden soll. Dieses Exposé soll außerdem mit Arbeitsproben aus dem Projekt versehen werden, die auch während des Studiums weiterbearbeitet werden. Die Arbeitsproben sollen nochmals 10-15 Seiten umfassen.

2. Des Weiteren sollte es eine Beschreibung derMotivation beinhalten, warum die Bewerber:innen gerne „Literarisches Schreiben und Lektorieren“ studieren möchten, und warum dieser Studiengang gut zu ihnen passt. Hier sollen die eigenen Interessen beschrieben und die persönlichen Fähigkeiten im Umfang von einer Seite dargestellt werden.

3. Im weiteren Verlauf sollen die eigenen künstlerisch-praktischen Fähigkeiten erläutert werden. Dies bedeutet, die eigenen Erfahrungen zu schildern, die man z.B. bereits in Bereichen des literarischen Schreibens gemacht hat. Hier können die Bewerber:innen relativ offen beschreiben, was sie vor oder während ihrer Studienzeit geleistet haben und welche spezifischen Eigenschaften für den weiteren Studienverlauf von Nutzen sein könnten. Das können Fähigkeiten sein, die sich die Bewerber:innen im Bachelor-Studiengang angeeignet haben, eine Beschreibung des eigenen Schreib- und Arbeitsprozesses, das Mitwirken an Theaterstücken oder eigene Arbeitsprojekte im Bereich des Schreibens, ob veröffentlicht oder unveröffentlicht. Eine Liste mit Angaben solcher Texte (bei veröffentlichten Texten mit Verlagsangaben) soll ebenfalls an dieser Stelle beigefügt werden.

4. Die Bewerber:innen sollten im vierten Teil beschreiben, inwieweit sie zu wissenschaftlicher bzw. grundlagen- und methodenorientierter Arbeitsweise fähig sind und über sichere Kenntnisse der wissenschaftlichen Grundlagen bzw. Basiswissen aus dem Erststudium verfügen. Dies können Seminare sein, an denen die Bewerber:innen im Erststudium teilgenommen haben, oder auch die Fähigkeit dazu, sich gut neue Methoden anzueignen, eigene und fremde Schreibprozesse zu reflektieren. Es können auch eigene Forschungsprojekte, Untersuchungen oder sogar Hausarbeiten, die im Zuge des Erststudiums gemacht bzw. geschrieben wurden, erwähnt werden. Dies sollte drei Seiten umfassen. Zusätzlich sollte eine Liste über bekannte Arbeitsweisen (z.B. Textwerkstätten und im Zuge davon erlernte Vorgehensweisen, mit Texten zu arbeiten) angehängt werden.

Die Auswahlkommission bewertet diese vier Teile des Motivationsschreibens jeweils mit 0 oder 1 Punkt, wobei das Motivationsschreiben mindestens mit 2 Punkten bewertet sein muss, damit Studieninteressierten der Nachweis der besonderen künstlerisch-wissenschaftlichen Eignung zugesprochen wird. (Das Ergebnis der Bewertung des Motivationsschreibens ist auch für das darauffolgende Wintersemester gültig)Bewerbungsunterlagen

Bewerbung um einen Studienplatz

Der Studiengang kann immer nur zum Wintersemester eines jeden Jahres begonnen werden. Ab Mitte März ist die Bewerbung möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 2. Mai 2022. Bis zu dieser Frist müssen die schriftliche Bewerbung und die erforderlichen Bewerbungsunterlagen bei der Hochschule eingegangen sein. Wichtig: Es kann sich immer nur für einen Studiengang beworben werden!

Hier geht’s zur Online-Bewerbung!

Das Auswahlgespräch

Das nächste Auswahlgespräch findet am Mittwoch, dem 20. Juli 2022 statt. Ziel des Auswahlgesprächs ist, die besondere Eignung der Studieninteressierten zu überprüfen.

Eignungsparameter des Auswahlgesprächs:
– die Motivation der Studieninteressierten,
– Fähigkeit zu wissenschaftlicher bzw. künstlerisch-wissenschaftlicher Arbeitsweise,
– sichere Kenntnis der wissenschaftlichen Grundlagen im angestrebten künstlerisch-wissenschaftlichen Schwerpunktfach Literatur
– Nachweis der besonderen künstlerischen Eignung im angestrebten Schwerpunktfach Literatur sowie die
– Fähigkeit zur Reflexion der eigenen künstlerischen Arbeit.

Bewertung durch Prüfungskommission mit jeweils 0, 2, 4 oder 6 Punkten.

Ablauf des Auswahlgesprächs: Mitteilung des Termins sowie des Ortes in angemessenem Zeitraum vor Beginn des Gesprächs Bestehend aus zwei Teilen (jeweils max. 15 Minuten). 1. Teil: Gespräch über das im Motivationsschreiben skizzierte Forschungsvorhaben. 2. Teil: Präsentation einer eigenen künstlerischen Arbeit (max. 10 Minuten!) und deren Reflexion (Arbeiten können durch geeignete Dokumentationen vorgestellt oder live präsentiert werden).
Bei Zulassung erhalten Bewerber:innen von der Hochschule einen schriftlichen Zulassungsbescheid. Um das Studium zu beginnen, muss die schriftliche Erklärung zur Annahme des Studienplatzes fristgerecht eingereicht werden (Frist wird im Zulassungsbescheid mitgeteilt).

Es handelt sich um einen konsekutiven Masterstudiengang, jedoch gibt es viele verschiedene Anwärter aus mehreren Bereichen. Wichtig ist, dass die Bewerber:innen aus dem vorherigen Studium Erfahrungen im sprachlichen, bzw. künstlerischen Bereich haben.
Der qualifizierte Bachelorabschluss setzt voraus, dass das vorangegangene Studium mit mindestens der Note 3,0 abgeschlossen wurde. Die Zugangsvoraussetzung erfüllt auch, wer den Bachelorabschluss mit einer Note bis zu 3,4 abgeschlossen hat, sofern im Rahmen der Bewertung des Motivationsschreibens die Note auf mindestens 3,0 verbessert wird.
In der Bewerbung dürfen folgende Dokumente nicht fehlen: Abschlusszeugnis (beglaubigte Kopie) des Bachelorstudiengangs oder – wenn dieses noch nicht vorliegt – eine Bescheinigung über die erbrachten Leistungen, die Leistungspunkte (mindestens 135 LP) und über die Durchschnittsnote, ein Lebenslauf und ein Motivationsschreiben. Unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt!
Eine Bewerbung ist nur zum Wintersemester möglich. Die Bewerbungszeit beginnt Mitte März und endet am 2. Mai.
Das Motivationsschreiben sollte vier wichtige Schriften enthalten:

  1. Der Entwurf oder die Konzeption eines Schreibprojekts (aus der Belletristik, dem Kulturjournalismus, aus dem medialen Bereich oder Grundzüge eines Essays) im Umfang von 3-5 Seiten. Hierbei handelt es sich um einen Gegenstand, an dem zukünftige Master-Studierende im Laufe des Studiums weiterarbeiten sollen. Das Projekt sollte vorher erläutert werden: Das Thema, die Form des Projekts, das Interesse an der Beobachtung des weiteren Verlaufs, die Analyse des eigenen Schreibverfahrens und der Plan, wie dieses Projekt weiter ausgearbeitet werden soll. Dieses Exposé soll außerdem mit Arbeitsproben aus dem Projekt versehen werden, die auch während des Studiums weiterbearbeitet werden. Die Arbeitsproben sollen nochmals 10-15 Seiten umfassen.
  2. Des Weiteren sollte es eine Beschreibung der Motivationbeinhalten, warum die Bewerber:innen gerne „Literarisches Schreiben und Lektorieren“ studieren möchten, und warum dieser Studiengang gut zu ihnen passt. Hier sollen die eigenen Interessen beschrieben und die persönlichen Fähigkeiten im Umfang von einer Seite dargestellt werden.
  3. Im weiteren Verlauf sollen die eigenen künstlerisch-praktischen Fähigkeiten erläutert werden. Dies bedeutet, die eigenen Erfahrungen zu schildern, die man z.B. bereits in Bereichen des literarischen Schreibens gemacht hat. Hier können die Bewerber:innen relativ offen beschreiben, was sie vor oder während ihrer Studienzeit geleistet haben und welche spezifischen Eigenschaften für den weiteren Studienverlauf von Nutzen sein könnten. Das können Fähigkeiten sein, die sich die Bewerber:innen im Bachelor-Studiengang angeeignet haben, eine Beschreibung des eigenen Schreib- und Arbeitsprozesses, das Mitwirken an Theaterstücken oder eigene Arbeitsprojekte im Bereich des Schreibens, ob veröffentlicht oder unveröffentlicht. Eine Liste mit Angaben solcher Texte (bei veröffentlichten Texten mit Verlagsangaben) soll ebenfalls an dieser Stelle beigefügt werden.
  4. Die Bewerber:innen sollten im vierten Teil beschreiben, inwieweit sie zu wissenschaftlicher bzw. grundlagen- und methodenorientierter Arbeitsweise fähig sind und über sichere Kenntnisse der wissenschaftlichen Grundlagen bzw. Basiswissen aus dem Erststudium verfügen. Dies können Seminare sein, an denen die Bewerber:innen im Erststudium teilgenommen haben, oder auch die Fähigkeit dazu, sich gut neue Methoden anzueignen, eigene und fremde Schreibprozesse zu reflektieren. Es können auch eigene Forschungsprojekte, Untersuchungen oder sogar Hausarbeiten, die im Zuge des Erststudiums gemacht bzw. geschrieben wurden, erwähnt werden. Dies sollte drei Seiten umfassen. Zusätzlich sollte eine Liste über bekannte Arbeitsweisen (z.B. Textwerkstätten und im Zuge davon erlernte Vorgehensweisen, mit Texten zu arbeiten) angehängt werden.
Das Auswahlgespräch dauert ungefähr eine halbe Stunde und teilt sich in zwei Bereiche auf: Im ersten Teil wird es um die selbstverfassten Textproben aus dem Motivationsschreiben gehen. Im zweiten Prüfungsteil sollen die Bewerber:innen im Zuge einer 10-minütige Präsentation ein weiteres eigenes künstlerisches Projekt vorstellen, und die eigene Arbeit reflektieren. Dieses kann sowohl veranschaulicht dargestellt oder live präsentiert werden. Die Prüfer:innen möchten bei diesen Auswahlgesprächen einen ersten Eindruck erhalten und sich davon überzeugen, dass der Studiengang zu den jeweiligen Bewerber:innen passt. Vor allem sollen hier Fähigkeiten und Kenntnisse unter Beweis gestellt werden: Die Fähigkeit zu wissenschaftlicher bzw. künstlerisch-wissenschaftlicher Arbeitsweise, die sichere Kenntnis der wissenschaftlichen Grundlagen im gewünschten künstlerisch-wissenschaftlichen Schwerpunkt Literatur, Nachweis der besonderen künstlerischen Eignung im angestrebten Schwerpunktfach Literatur und die Fähigkeit zur Reflektion der eigenen Arbeit.

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