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Paul Brodowsky: Die blinde Fotografin

Erschienen: 01.01.2007
Gebunden, 112 Seiten

„Konzentrier dich, sagte sie, deine Bilder, du sollst sie mir beschreiben, ich will alle deine Eindrücke, sagte sie, möglichst genau.“ Eine Fotografin verliert ihre Sehkraft, sie beauftragt ihren Freund, ihr zu beschreiben, was er sieht. Er hetzt durch die Stadt, sammelt Eindrücke, will die Erblindende in der Welt der Farben und Formen halten, während sie längst ihren Abschied inszeniert, ihr letztes, ein existentielles Foto. Ein junger Komponist bemerkt, dass seine Freundin eine Affäre mit seinem Freund und Konkurrenten hat, ein schlafloser Stalker irrt durch das nächtliche Berlin und fühlt sich zunehmend selbst beobachtet, beinahe bedroht. Paul Brodowsky erzählt von den Kippmomenten in Beziehungen, beschreibt das Augenaufreißen kurz vor der Verzweiflung oder der Entscheidung.

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