Lehrveranstaltungen Wintersemester 2026/27
Der Grundkurs ist als Einführung in die wichtigsten Techniken des literarischen Schreibens (Prosa) gedacht. Er orientiert sich an den klassischen Aufbauformen (Erzähler, Figur, Handlung, Raum, Zeit). Neben der handwerklichen Analyse von Fremdtexten steht die eigene Textarbeit im Vordergrund.
Im Frühjahr 2027 erscheint im institutseigenen Verlag Edition Paechterhaus die nächste Ausgabe des "Blauen Salons". In dieser Anthologie präsentieren Master Studierende im - vorwiegend - dritten Semester ihr Schreibprojekt. In diesem Seminar entsteht sie: Wir sprechen über Kriterien und Techniken des Lektorierens und wenden sie an den eingereichten Texten - Projektauszug, Exposé und Kurzbiografie - praktisch an. Wir befassen uns zudem mit sämtlichen Stationen des Büchermachens von der Konzeption über das Layout bis zum Druck und Vertrieb.
Der Grundkurs ist als Einführung in die wichtigsten Techniken des literarischen Schreibens (Prosa) gedacht. Er orientiert sich an den klassischen Aufbauformen (Erzähler, Figur, Handlung, Raum, Zeit). Neben der handwerklichen Analyse von Fremdtexten steht die eigene Textarbeit im Vordergrund.
Willkommen am Literaturinstitut! In der Erstsemestertextwerkstatt wollen wir uns gemeinsam eurem Schreiben widmen. Zunächst werden wir uns an Theorietexten und wöchentlichen Schreibaufgaben entlanghangeln, bevor ihr dann, gefüttert mit den theoretischen Impulsen als Grundgerüst, ins Offene schwimmt: Wir werden Textwerkstätten mit verschiedenen Spielregeln erproben, gemeinsam das Sprechen über Texte reflektieren und – und, das Wichtigste: Raum für eure Texte haben. Als feierlichen Abschluss eures 1. Semesters können wir eine Lesung o.ä. veranstalten.
In dieser offenen Werkstatt sind selbstverfasste Texte aller Gattungen, Formen und Ausarbeitungsstadien willkommen: Genre, Lyrik, Experimentelles, Unfertiges, Ausgearbeitetes, Filigranes, Verzwicktes… Wir besprechen die eingereichten Arbeiten mit wachem Auge und offenem Ohr, fühlen ihnen auf den Zahn und spüren der Eigenperspektive des jeweiligen Textes nach. Von dieser Eigenperspektive ausgehendend üben wir konstruktive Kritik und versuchen Impulse zur Ausarbeitung und zum Weiterschreiben zu geben. Somit sensibilisieren wir uns nicht nur für die inneren Maßstäbe von Texten, sondern üben uns auch in Reflektion der Außenwahrnehmung von Selbstgeschriebenem. Vor allem aber ist es das Ziel, eine Grundlage zur weiteren Arbeit an den Schreibprojekten zu schaffen – und den Spaß an der Sache nicht zu vergessen!
In der offenen Textwerkstatt passiert das, wofür wir doch eigentlich alle hier sind: wir arbeiten an unseren eigenen Texten. Die Gattung ist dabei völlig egal. Alle Textarten sind willkommen. Kein Text muss einen Hochglanz-Zustand haben. Hier geht es um das Unfertige. Zu Beginn des Semesters erarbeiten wir uns einen Werkzeugkasten, mit dem wir uns dann in Kleingruppen an die Texte setzen. Wie kann man über Text reden? Wie einen Zugriff finden, um ihn zu stärken? Dazu gehören u.a. eine wertschätzende Kommunikation und die Bereitschaft, den Text mit seinen Eigenarten, Prinzipien und Anliegen in den Mittelpunkt zu stellen.
Was umfasst alles die Praxis der Literatur? Kann die Theorie der Literatur nur aus dieser Praxis verstanden werden? Literatur machen, Literatur lesen und Literatur denken stehen in einem Übersetzungsverhältnis zueinander. Wir erforschen in diesem Seminar und der zugehörigen Übung Theorie und Praxis der Literatur, indem wir sie in Handlungsbegriffe übersetzen: schreiben, lesen, kritzeln, kommentieren, streichen, überarbeiten usw. Zu diesen Begriffen verfassen wir ein umfangreiches Glossar, das als Buch erscheinen soll.
Ironie und Komik sind Formen ästhetischer Brechung, die das Verhältnis von Erzählinstanz, Figur und Leser*in in Bewegung bringen und mehrdeutige Lesarten eröffnen. Doch wie entsteht Komik im literarischen Text? Wie unterscheiden sich Ironie, schwarzer Humor und Sarkasmus? Und bedarf gelingende Komik stets einer tragischen Fallhöhe? Im Seminar lesen und diskutieren wir zeitgenössische Texte und gehen dabei den Funktionsweisen des Komischen auf den Grund – analytisch wie auch schreibend.
Was umfasst alles die Praxis der Literatur? Kann die Theorie der Literatur nur aus dieser Praxis verstanden werden? Literatur machen, Literatur lesen und Literatur denken stehen in einem Übersetzungsverhältnis zueinander. Wir erforschen in diesem Seminar und der zugehörigen Übung Theorie und Praxis der Literatur, indem wir sie in Handlungsbegriffe übersetzen: schreiben, lesen, kritzeln, kommentieren, streichen, überarbeiten usw. Zu diesen Begriffen verfassen wir ein umfangreiches Glossar, das als Buch erscheinen soll.
‘What is this place?’ ” “I asked her” “ ‘It would be paradise,’ she said,” “ ‘but, as you see,” “it’s very dark,” “& always dark” “You will find that” “those who live here” “are changed” – Alice Notley, The Descent of Alette In diesem Lyrikseminar widmen wir uns literarischen Bezugnahmen auf mythologische Erzählungen der Unterwelt. Ausgangspunkt ist der griechische Stoff um die Göttin Demeter und ihre von Hades entführte Tochter Kora/Persephone. Insbesondere seit der zweiten Hälfte des 20. Jh. erfährt dieser Stoff in zahlreichen Gedichten feministische Umdeutung und widersprüchliches Reclaiming: Unterwelt als Zone sexueller Gewalt ebenso wie sexueller Befreiung, als Raum der Unterdrückung ebenso wie als widerständiger Raum von Subalternen, als Hallraum abseitiger Sprechweisen, die der Zensur abgewonnen werden. Wir verfolgen nach einem Blick auf Homers „Hymnus an Demeter“ verschiedene Stadien lyrischer Bezugnahme auf diese von Unterwelt geprägte Tochter-Mutter-Beziehung, von Romantik bis zur zeitgenössischen Lyrik, von Westen nach Osten, wobei wir auch Schamanismus und koreanische Unterweltserzählungen streifen (u.a. Alfred Lord Tennyson, Heinrich Heine, H.D., Alice Notley, Rachel Zucker, Joyelle McSweeney, Polina Barskova, Theresa Hak Kyung Cha, Kim Hyesoon, Liv Thastum). Wir untersuchen gemeinsam die thematischen Entwicklungen und Inszenierungen intertextueller Referenzen. Ein besonderer Fokus liegt auch auf den poetischen Formen, die aus diesem „blackened space“ (Don Mee Choi) hervorgehen – vom Gegenepos bis zum Prosagedicht. In ergänzenden Schreibübungen erkunden wir diese Formen praktisch und erweitern dabei unser eigenes Repertoire. Denn wer weiß: Vielleicht ist das Schreiben in der Unterwelt keine Angelegenheit der Vergangenheit.
Reflexive Beziehungen von Protagonist:innen, Erzähler:innen und Autor:innen gehören zum Kernbestand literarischer Figurenkonstruktion. Das Seminar möchte wirkmächtigen Konfigurationen des literarischen Selbst nachgehen und sie im Hinblick auf ihre Aktualität thematisieren. Dabei werden ausgewählte exemplarische Werke bzw. Passagen – antike Mythen, moderne und gegenwärtige (auch autobiographische) Texte – Grundlage der Seminararbeit sein.
In einer Gegenwart, die von weltpolitischen Konflikten und gesellschaftlicher Spaltung gekennzeichnet ist, erscheint die Utopie als bedeutsame Fiktion und aktivistische Denkpraxis: Utopische Spekulationen, wie Hopepunk (Judith Vogt) oder Afrofuturismus, können neue Denkräume öffnen, Normen infrage stellen und damit gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Utopien gehen von der Gegenwart aus und denken diese weiter: das Aufgreifen gegenwärtiger Identitäts-, Gesellschafts- und Technik-Diskurse ist demnach immer auch eine Kritik an den Zuständen des Jetzt. Während in den 80er-Jahren fliegende Autos und Hoverboards in der Populärkultur kursierten, steht im Zeitalter generativer Sprachmodelle (wie ChatGPT) Künstliche Intelligenz für das zukunftsverändernde Motiv der Jetzt-Zeit. Dies spiegelt sich in Form dystopischer und utopischer Spekulationen in literarischen und medialen Diskursen wider. Große Sprachmodelle (LLMs) beeinflussen aber auch Schreib- und Produktionsprozesse. Als „Schreibwerkzeuge“ halluzinieren sie Erzählsettings und ermöglichen neue Kollaborationen, gleichzeitig sind sie Limitationen unterlegen und immer auch in problematische Strukturen (z.B. Plattformkapitalismus) eingebettet. Im Seminar setzen wir uns mit diesen Themenfeldern auseinander: Ziel ist es, spekulative Texte zu schreiben, die ausgehend vom gegenwärtigen „Zeitalter von KI“ eine utopische Zukunft imaginieren. Was passiert, wenn Chatbots friends und lovers werden? Wer schreibt in Zukunft unsere Bücher? Wem nützt Effizienz? Und wer trägt die ökologischen und sozialen Kosten der Recheninfrastrukturen? Um Settings zu entwerfen, beschäftigen wir uns zunächst mit dem Utopie-Begriff und lesen Science-Fiction um und über robotische Identitäten, transhumanistische Gesellschaftsformen und Künstliche Intelligenz. Wir reflektieren zudem technologische Entwicklungen im Bereich generativer KI. Dafür erproben wir z.B. verschiedene Schreibformen und Methoden: Wir schreiben allein, im Kollektiv, mit Tastaturen, Stiften und Prompts. Wir entwickeln mutable Identitäten, Monster, Lovebots, Politiker:innen, Staatssysteme. Zentral ist hierbei die Frage: Wie wollen wir leben? Und: Lässt sich diese Zukunft im transhumanistischen Kollektiv imaginieren?
Eine Oase des Grauens in einer Wüste der Langeweile. Dieses Motto stellte Roberto Bolaño seinem letzten, über 1000 Seiten dicken Roman voran. Ein Roman, der die Toten zum Sprechen bringt und der das Erzählen neu erfindet. Wir lesen gemeinsam dieses Buch und sprechen darüber.
Einmal pro Woche treffen wir uns, bevor der reguläre Unitag beginnt, zum gemeinsamen Schreiben. Mit einem Einstieg schreiben wir uns warm und verfassen kurze Texte - zweckfrei, spielerisch, wach.
Ist die Frage eine rhetorische Klage? Oder eher ein Suchprozess? Die traditionellen Geschäftsmodelle des Journalismus bröckeln, Redaktionen werden abgebaut, das Feuilleton verliert an Fläche und Einfluss. Streamingdienste, Algorithmen und Social-Media-Plattformen haben die Rolle klassischer Gatekeeper*innen übernommen. Die kritische Instanz, die das Feuilleton einst war, scheint zunehmend zu verschwinden. Wir verstehen Kulturjournalismus als Gegenwartslabor, als einen Ort, an dem beobachtet, beschrieben, gedeutet, kritisiert und verhandelt wird, was unsere Gegenwart ausmacht. Er ist nicht nur Berichterstattung über Kunst, sondern eine gesellschaftliche Selbstverständigungsinstanz, die sichtbar macht, wie wir leben, was uns bewegt, wohin wir uns entwickeln. Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundfragen des Kulturjournalismus, es geht um kritisches Denken und auch um praktische Schreiberfahrung. Die Veranstaltung ist bewusst so konzipiert, dass sie ohne Vorkenntnisse besucht werden kann – alle Fachbegriffe werden eingeführt, alle Methoden werden erarbeitet. Gleichzeitig bietet es Vertiefung auch für Fortgeschrittene. Wir beobachten und analysieren: Wir nehmen die mediale Landschaft in den Blick – aber nicht aus der Distanz, sondern mit einem forschenden, ethnografischen Blick. Die Studierenden führen Medien-Tagebücher, analysieren konkrete Beiträge, vergleichen Formate und Strukturen und dokumentieren, was sie sehen. Die Beobachtung ist dabei immer doppelt gerichtet: Wir schauen nicht nur auf Texte u.a. Produktionen, sondern auch auf ihre Entstehungsbedingungen, ihre Finanzierungsmodelle, ihre Zielgruppen, ihre blinden Flecken. Wir schreiben und produzieren. Die Studierenden verfassen eigene Texte – Rezensionen, Essays, Newsletter-Beiträge, Verrisse, Vermittlungstexte – und erhalten darauf regelmäßig Feedback. Sie erproben verschiedene Formate, Tonlagen und Perspektiven und lernen, was es bedeutet, als Kulturjournalist*in zu schreiben. Wir reflektieren und entwickeln eigene Positionen. Die Studierenden diskutieren die Funktionen des Kulturjournalismus, seine gesellschaftliche Verantwortung und seine Zukunftsperspektiven. Arbeitsweise: Medien-Tagebücher, Beispielanalysen, Schreibwerkstätten, Peer-Feedback, Szenario-Arbeit.
Wie wird die sogenannte Klimakrise literarisch verhandelt? Wie lässt sich das Verhältnis von Mensch und Natur im Anthropozän in Sprache bringen? Die Gegenwartsliteratur entwickelt ganz unterschiedliche Formen und Schreibweisen, von Dystopien und Langgedichten über Nature Writing bis hin zu Sci Fi und (queer-)feministischen Entwürfen. Wir wollen dazu einladen, das Thema aus der Sicht Schreibender in seiner ganzen Breite zu erkunden: über Theorie und Praxis, poetologische Überlegungen, Lesungen. Eingeladen sind ein Semester lang sowohl Autor°innen als auch Literatur- und Kulturwissenschaftler°innen
Wir lesen Literatur, die sich auf unbekanntes Terrain begibt, die Modelle baut für etwas, das es noch nicht gibt. Wie weit kann man gehen? Oder besser: geht Literatur ohne Experiment überhaupt? Warum stört das oder gibt es vielleicht eine Notwendigkeit für die Störung? In einer Theorie der Literatur als Praxis ist die Praxis das Experiment: eine Versuchsanordnung, etwas erproben und wieder verwerfen, scheitern und wiederholen. Wir lesen Texte von Samuel Beckett, Don Mee Choi, Ann Cotten, Sophia Eisenhut, Barbara Köhler, Reinhard Priessnitz, Monika Rinck u.a.m.
In Vorbereitung auf das Forschungsseminar „Schreiben im 3. Bezirk“, das im Februar 2027 stattfindet, wollen wir im laufenden Semester Robert Musils Epochenroman „Der Mann ohne Eigenschaften“ studieren. Zu jeder Sitzung wird eine bestimmte Anzahl von Seiten vorzubereiten sein, auf die wir sowohl diskutierend als auch schreibend reagieren wollen.
Der Essay ist die einzige literarische Form, die auf einen eindeutigen Erfinder zurückgeht: Michel de Montaigne (1533-1592). In diesem Seminar wollen wir anhand der Essays von Montaigne den spezifisch literarischen Charakter der Gattung erforschen und die Wege erkunden, die der Essay nach Montaigne bis in unsere Tage genommen hat. Ziel ist es, einen eigenen Essay nach der Modell Montaignes zu verfassen.
Die irrlichternde Schönheit literarischer Sätze, ihr markanter Rhythmus, ihre semantische Vieldeutigkeit: Einmal mehr nähern wir uns im Slow Reading Club vermeintlich ‚schwierigen‘, eigenwilligen Texten unterschiedlicher Autor:innen, indem wir sie langsam lesen und gemeinsam darüber sprechen. Ohne hermeneutische Abrissbirne, dafür mit Freude am ästhetischen Diskurs. Im Anschluss reagieren wir dann schreibend auf das Gelesene.
In dieser Vorlesung betrachten wir die wichtigsten Stationen einer Geschichte des literarischen Schreibens, d. h. Texte und Gestalten, die zu einer Selbstreflexion des Schreibakts und zu einer Poetik der literarischen Produktivität beigetragen haben. Der Bogen spannt sich von der griechischen Antike bis zur unmittelbaren Gegenwart. Die kulturgeschichtliche Schreibforschung wird einbezogen. Die Vorlesung kann daher auch als eine Einführung in die europäische Kulturgeschichte am Leitfaden der Schreibforschung besucht werden.
In einer gemischten Seminargruppe aus Lehramts- und Schreibstudierenden erarbeiten wir uns Grundlagen für die Konzeption und Durchführung von Schreibworkshops. Dass wir ganz unterschiedliches Vorwissen, Fachwissen und Schreiberfahrungen mitbringen, ist erwünscht und gewollt - unser Wissen wollen wir teilen und gemeinsam nutzen. Wir beschäftigen uns unter anderem mit Schreibdidaktik, Methoden des Creative Writing und feedback-Methoden - also mit all den Verfahren, die wir am Institut ständig in Werkstätten einsetzen. Ziel ist die praktische Umsetzung: Wir probieren unsere Werkstatt-Konzepte vor Ort in der Gruppe aus.
Das Thema Kunst und Landwirtschaft war in den vergangenen Semestern Thema mehrerer Seminare und Projekte. Es ist zugleich aktuelles Jahresthema des Kunstvereins Hildesheim, das im Projekt des Kollektivs Extasier, der Ausstellung "Landleben" im Sommer und der aktuellen Ausstellung "Weideland" Ausdruck fand. Das Seminar reflektiert auf die Ausstellungen und das Rahmenprogramm. In Kooperation mit dem Kunstverein Hildesheim soll eine Publikation erarbeitet werden, die 2026 im Verlag der Universität erscheint.
Der Kurs untersucht Schreiben als Praxis der Subversion: Wie lassen sich sprachliche, formale und narrative Normen gezielt unterlaufen? Ausgehend von experimenteller Literatur, queerer Poetik und aktuellen KI-Schreibpraktiken erproben wir Verfahren wie Aneignung, Fragmentierung, Perspektivverschiebung und Textstörung. Im Zentrum steht das eigene Schreiben als kritische Praxis. Ziel ist es, neue Ausdrucksformen zwischen Montage, Anti-Narration und kollektiver Autor*innenschaft zu entwickeln.
Zwei Brüder, Zwillinge, zunächst noch Kinder, machen sich unempfindlich gegen den realen Schrecken des Krieges: sie stumpfen ab, seelisch und körperlich. Sie töten, stehlen, überleben. Und sie notieren alles. Wir weinen nicht. Es tut nicht weh. — Wir vergessen nie etwas. Es gibt kein Ich im ersten Band von Agota Kristofs Trilogie: nur das stolze Wir, das im zweiten Band zu bröckeln beginnt und im dritten endgültig in Frage gestellt wird.Bevor wir zu ihr zogen, wussten wir nicht, dass unsere Mutter noch eine Mutter hatte. Wir nennen sie Großmutter. Die Leute nennen sie die Hexe. Sie nennt uns »Hundesöhne«. Kristofs protokollhaft-nüchterne Prosa soll nicht über die erzählerische Komplexität und existenzielle Tiefe ihres Stoffes hinwegtäuschen: gerade ihr Minimalismus erlaubt es ihren Figuren, die großen Fragen nach Elend und Wahrhaftigkeit überzeugend aufzuwerfen. Wir wollen diese Fragen gemeinsam nachzeichnen, handwerklich-stilistisch und literaturtheoretisch nachvollziehen, affektiv und fundiert diskutieren.
In dieser Veranstaltung werden Schreibforschungsprojekte in Einzelgesprächen zwischen den Studierenden und ihren Mentor_innen betreut. Ergänzt werden die Mentorate durch regelmäßig stattfindende Kolloquien, in denen Textauszüge, poetologische Reflexionen, Methoden der Recherche sowie Arbeitstechniken in kleinen Gruppen diskutiert werden.
Im Mittelpunkt des Kolloquiums stehen die Schreibprojekte der Studierenden. Die Arbeiten werden genauer untersucht und Vorschläge für die Überarbeitung und Fortführung der jeweiligen Projekte gegeben. Zugleich dient die Übung dem produktionsorientierten Sprechen über literarische Texte. Die Werkstatt richtet sich ausschließlich an Studieneinsteiger_innen des Masters Literarisches Schreiben und Lektorieren.
Im Seminar analysieren wir Männlichkeitsinszenierungen im Pop und machen daraus Radiobeiträge. Wir gehen dorthin, wo es wehtut: Zur soldatischen Alpha-Männlichkeit von Rappern wie Kontra K. Aber auch zur soften Männlichkeit von Harry Styles. Wie bedeutet Männlichkeit im Pop 2026? Hört die Revolution auch hier an der Geschlechtergrenze auf? Oder gibt es utopische Visionen neuer, genderüberschreitender Inszenierungen? Anschließend inszenieren wir uns selbst als Musikredaktion im Radio: Wir lernen journalistische Formen und Methoden kennen, führen Interviews und produzieren sendefertige Radiobeiträge. Nur zusammen mit Teil 2 belegbar!
Im Seminar analysieren wir Männlichkeitsinszenierungen im Pop und machen daraus Radiobeiträge. Wir gehen dorthin, wo es wehtut: Zur soldatischen Alpha-Männlichkeit von Rappern wie Kontra K. Aber auch zur soften Männlichkeit von Harry Styles. Wie bedeutet Männlichkeit im Pop 2026? Hört die Revolution auch hier an der Geschlechtergrenze auf? Oder gibt es utopische Visionen neuer, genderüberschreitender Inszenierungen? Anschließend inszenieren wir uns selbst als Musikredaktion im Radio: Wir lernen journalistische Formen und Methoden kennen, führen Interviews und produzieren sendefertige Radiobeiträge. Nur zusammen mit Teil 1 belegbar!
„Kritiker sind blutrünstige Leute, die es nicht bis zum Henker geschafft haben“, witzelt George Bernard Shaw. Bis vor ein paar Jahrzehnten war das sicher noch so: Kritiker:innen heben in den Himmel – oder sie vernichten. Heute steht die Musikkritik vor neuen Herausforderungen: Sie muss Übersichtlichkeit herstellen im Dschungel der Neuveröffentlichungen, sie vermittelt zwischen Komponist:innen, Interpret:innen und ihrem Publikum. Im Seminar werden wir uns in verschiedenen journalistischen Formaten ausprobieren: von der Opernkritik im Feuilleton, dem Kolleg:innengespräch im Radio über neue CDs bis hin zur multimedialen Auswertung musikjournalistischer Inhalte.
Das Seminar vermittelt Grundlagen seriellen Erzählens für Streaming und Fernsehen. Anhand praktischer Übungen entwickeln die Teilnehmer*innen Serienkonzepte sowie erste Beispielszene. Themen sind u. a. die Story-Engine, Figurenentwicklung, Struktur und Writer’s Room-Arbeit. Bewerbung mit Serienidee.
Ausgehend von meiner persönlichen Erfahrung als Dichterin, nähern wir uns dem Schreiben als einem Raum, in dem Erinnerung, Sprache, Identität und die Idee von Heimat neu gedacht werden können. Thematisiert werden das Schreiben im Exil und die Wirkung, die das Arbeiten im Raum einer fremden Sprache entfaltet, ebenso die Übersetzung und das Umfeld des Exils samt ihrem Einfluss auf die Entwicklung der eigenen poetischen Stimme. Darüber hinaus sind Schreibübungen vorgesehen; ich werde aus eigenen Texten sowie aus ausgewählten literarischen Werken lesen, die für mich von besonderer Bedeutung sind und in denen die Verfahren poetischer Verdichtung und der Metaphorik in der arabischen Dichtung verhandelt werden.
Schreiben heißt streichen, neu schreiben und wieder streichen. Doch nach welchen Kriterien streichen wir? Was muss raus, was darf bleiben? Und warum sollen nach dem alten Diktum „Kill Your Darlings“ ausgerechnet unsere Lieblingsstellen dem Löschen zum Opfer fallen? Darf ein Text nicht auch eine Aneinanderreihung von Lieblingsstellen sein? In diesem Seminar sind die Studierenden eingeladen, ihre gekillten Darlings mitzubringen. Gemeinsam stellen wir uns der Frage, ob diese Darlings eine Chance auf ein zweites Leben haben. Das Seminar ist eine Einführung ins Selbstlektorat und zugleich ein Erste-Hilfe-Kurs für verunglückte Textstellen.
Während BookTok boomt und sich Trends in rasanter Geschwindigkeit ablösen, stellen sich der Buchbranche zentrale Fragen: Wie vielfältig sind die Lesegewohnheiten Jugendlicher tatsächlich? Und wo eröffnen sich Räume für analoge, echte Begegnungen mit Literatur jenseits digitaler Diskurse? In Zusammenarbeit mit dem Literarischen Zentrum Göttingen widmet sich das Seminar der Analyse jugendlicher Lesekulturen. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten zudem praxisnahe Impulse für das eigene Schreiben, die Konzeption von Veranstaltungen und für die Entwicklung persönlicher, nachhaltiger Zugänge zur Jugendliteratur.
Was zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Lautpoesie begann, hat sich zu einer transmedialen, sprachbasierten Klangkunst entwickelt, für die neben literarischen Konzepten auch Aspekte der Linguistik, Sound Studies oder Medientheorie relevant sind. Bei der Komposition, oder dem 'akustischen Schreiben', bedingen auch Medientechnologien die Produktion. Dabei finden unterschiedliche Methoden Anwendung – Audioschnitt, Mischung, Überlagerungen, Sampling, sowie Coding und Programmierung – um das akustische Sprach-Material zu bearbeiten, oder gar zu generieren. In diesem Seminar analysieren wir Hör-Beispiele, die uns zeigen, welche medialen, technologischen und poetischen Mittel wir zur künstlerischen Gestaltung von Sprache anwenden können. In einer Mischung aus Theorie, Methodik, Geschichte und praktischen Übungen nähern wir uns dem unerschöpflichen Bereich zwischen Sprache und Musik.
Vom 26. bis 29. Mai 2026 findet zum dritten Mal die Summerschool im Haus Kreienhoop statt, diesmal zum Thema „Tagebuch und Erinnerung“. Im ehemaligen Wohn- und Arbeitshaus des Schriftstellers Walter Kempowski widmen wir uns Tagebüchern, Erinnerungen und Materialsammlungen – Schreibformen, die zwischen privatem Festhalten, dokumentarischer Praxis und literarischer Gestaltung liegen und die Kempowskis Arbeitsweise war in besonderer Weise prägten. Oft als ungeordnet oder vorläufig wahrgenommen, eröffnen Tagebücher und festgehaltene Erinnerungen eigenständige Zugänge zu Zeit und Selbstwahrnehmung. Wir wollen ihnen durch textanalytische Lektüren, theoretischen Überlegungen zu Autor:innenschaft und zur Materialität des Schreibens näher kommen. Die Summerschool versteht sich als Raum für kreativen Austausch, literarische Praxis und theoretische Reflexion. Es wird Textwerkstätten geben, gemeinsames Lesen, Schreibaufgaben, Zeit zum Schreiben. Wir laden dazu ein, Tagebuch und Erinnerungen als eigenständige und produktive literarische Formen neu zu entdecken sowie für den Schreibprozess produktiv zu machen. Ergänzt wird das Programm die Summerschool durch Beiträge zweier eingeladener Gegenwartsschriftsteller:innen (hier: Wolfram Lotz), die in Vorträgen Einblicke in ihre Arbeitsweisen geben und jeweils eine öffentliche Lesung gestalten. Die Summerschool wird gemeinsam geleitet durch Helene Bukowski und Marina Schwabe. Unterbringung, Anreise und Verpflegung während der Summerschool werden übernommen. Bei kurzfristiger Absage müssen die Stornierungskosten für das Hotel selbst getragen werden. Um teilnehmen zu können, ist eine kurze Bewerbung für das Seminar (drei Sätze zur Motivation für die Teilnahme bis 10.04.26 an marinaschwabe@posteo.de) erforderlich.
Vom 26. bis 29. Mai 2026 findet zum dritten Mal die Summerschool im Haus Kreienhoop statt, diesmal zum Thema „Tagebuch und Erinnerung“. Im ehemaligen Wohn- und Arbeitshaus des Schriftstellers Walter Kempowski widmen wir uns Tagebüchern, Erinnerungen und Materialsammlungen – Schreibformen, die zwischen privatem Festhalten, dokumentarischer Praxis und literarischer Gestaltung liegen und die Kempowskis Arbeitsweise war in besonderer Weise prägten. Oft als ungeordnet oder vorläufig wahrgenommen, eröffnen Tagebücher und festgehaltene Erinnerungen eigenständige Zugänge zu Zeit und Selbstwahrnehmung. Wir wollen ihnen durch textanalytische Lektüren, theoretischen Überlegungen zu Autor:innenschaft und zur Materialität des Schreibens näher kommen. Die Summerschool versteht sich als Raum für kreativen Austausch, literarische Praxis und theoretische Reflexion. Es wird Textwerkstätten geben, gemeinsames Lesen, Schreibaufgaben, Zeit zum Schreiben. Wir laden dazu ein, Tagebuch und Erinnerungen als eigenständige und produktive literarische Formen neu zu entdecken sowie für den Schreibprozess produktiv zu machen. Ergänzt wird das Programm die Summerschool durch Beiträge zweier eingeladener Gegenwartsschriftsteller:innen (hier: Wolfram Lotz), die in Vorträgen Einblicke in ihre Arbeitsweisen geben und jeweils eine öffentliche Lesung gestalten. Die Summerschool wird gemeinsam geleitet durch Helene Bukowski und Marina Schwabe. Unterbringung, Anreise und Verpflegung während der Summerschool werden übernommen. Bei kurzfristiger Absage müssen die Stornierungskosten für das Hotel selbst getragen werden. Um teilnehmen zu können, ist eine kurze Bewerbung für das Seminar (drei Sätze zur Motivation für die Teilnahme bis 10.04.26 an marinaschwabe@posteo.de) erforderlich.
Wollte man in Analogie zum Bloomsday des Ulysses für Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“ einen Ulrichtag aus der Taufe heben, es wäre der 7. August 1913. An diesem Tag fertigte Musil eine Zeichnung von Straßenzügen, Plätzen und Gebäuden im 3. Bezirk Wiens an. Acht Jahre später zog er selbst hierhin und begann mit der Arbeit an seinem großen Roman. Dieser steht heute wie ein Solitär in der europäischen Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Wir fahren nach Wien, um vor Ort Musils Schreiben forschend und schreibend nachzugehen. Mit Besuchen in der Österreichischen Staatsbibliothek, der Schauplätze des Romans, der Wiener Cafés und ausgiebigen Konferenzen mit eigenen Texten und fremden Federn untersuchen wir das faszinierendste, komplexeste und vertrackteste Schreibprojekt der literarischen Moderne, um der Frage, was bedeutet literarisches Schreiben, einen weiteren hoffentlich großen Schritt näherzukommen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Schreibweisen, die sich „nicht zähmen“ lassen. Die Post- und Gegenwartsdramatik hat das lineare Erzählen zerlegt, Stimmen vervielfacht und hybride, performative Formen hervorgebracht. An Positionen u.a. von Susanne Kennedy, Sivan Ben Yishai, Felicia Zeller, Elfriede Jelinek und Enis Maci verfolgen wir, wie Dramatiker*innen mit Sprachcodes, Alltagsfragmenten, formalen Brüchen oder Sampling arbeiten – und dabei auch literarische Konventionen systematisch aus dem Tritt bringen. Das Seminar verbindet Analyse, eigenes Schreiben und Vermittlung: Wir erproben verschiedene textgenerative Verfahren, entwickeln szenische Miniaturen und loten die Grenzbereiche zwischen Text, Figur und Sprachgestik aus. Zudem reflektieren wir, welche Schreibfertigkeiten sich aus den jeweiligen ästhetischen Ansätzen ableiten und wie sich entsprechende Übungen sinnvoll in die praktische Schreibvermittlung integrieren lassen.
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Grundkurs Literarisches Schreiben (Gruppe 1)Bei mehr als 40 Teilnehmer:innen (was wahrscheinlich ist) wird der Grundkurs LS in zwei Gruppen geteilt. So ist sichergestellt, dass die selbstverfassten Texte der Teilnehmer:innen im Seminar genug Gehör bekommen. Termin Gruppe 1: Montag 10:15-11:45 Uhr; Termin Gruppe 2: Montag 12:15-13:45 Uhr. Die erste Sitzung findet für alle Teilnehmer:innen gemeinsam am 20.10.2025 um 10:15-11:45 Uhr statt.10:00 - 12:00
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Anthologie "Blauer Salon": Ein Buch entstehtAchtung: 14. Tägig!12:00 - 16:00
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Grundkurs Literarisches Schreiben (Gruppe 1)Bei mehr als 40 Teilnehmer:innen (was wahrscheinlich ist) wird der Grundkurs LS in zwei Gruppen geteilt. So ist sichergestellt, dass die selbstverfassten Texte der Teilnehmer:innen im Seminar genug Gehör bekommen. Termin Gruppe 1: Montag 10:15-11:45 Uhr; Termin Gruppe 2: Montag 12:15-13:45 Uhr. Die erste Sitzung findet für alle Teilnehmer:innen gemeinsam am 20.10.2025 um 10:15-11:45 Uhr statt.12:00 - 14:00
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BA ErstsemesterwerkstattDiese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an 1. Semester LSKJ.12:00 - 14:00
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Textwerkstatt14:00 - 16:00
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Offene Textwerkstatt16:00 - 18:00
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Theorie und Praxis der Literatur IIUm an diesem Seminar teilnehmen zu können, muss auch die zugehörige Übung belegt werden.10:00 - 12:00
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Ironie und Komik10:00 - 12:00
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Theorie und Praxis der Literatur IIÜbung gehört zum gleichnamigen Seminar; kann nur zusammen mit dem Seminar belegt werden12:00 - 14:00
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Schreiben in der UnterweltAchtung: Unregelmäßige Termine. Infos im LSF12:00 - 16:00
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Konfigurationen des literarischen Selbst12:00 - 14:00
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Spekulative Fiktionen und Maschinen-Utopien14:00 - 18:00
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2666. LektüreAlle sollten nach Möglichkeit den Roman vor Beginn der Vorlesungszeit gelesen haben.16:00 - 18:00
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Literarische Morgengymnastikoffen für alle - keine Credits!09:00 - 10:00
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Wozu noch Kulturjournalismus?10:00 - 12:00
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Bachelorvorbereitungsseminar10:00 - 12:00
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Klima Schreiben: Literatur im Anthropozän12:00 - 14:00
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Dichtung extrem oder Wozu sind Experimente eigentlich gut?12:00 - 14:00
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Musil lesen12:00 - 14:00
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Montaigne und der Essay18:00 - 20:00
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Populäre Männlichkeitsinzenierungen - journalistisch dazu arbeiten: Recherche und Redaktionsarbeit (Teil 1)06./07.11. & 04./05.12.10:00 - 12:00
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Populäre Männlichkeitsinszenierungen - journalistisch arbeiten: Formate und Produktionen (Teil 2)08./09.01. & 29./30.01.12:00 - 14:00
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Musikjournalismus: Schreiben und Sprechen über Musik23.10., 06./07.11 & 13./14.11)14:00 - 16:00
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Welcome to the Writers’ Room. Wie man eine Fernsehserie schreibt.15./16.01. & 22./23.01.16:00 - 18:00
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Das Gedächtnispendel zwischen Heimweh und "Heimwie". Das Schreiben als Raum einer erneuten Selbst- und Weltvergewisserung13./14.11. & 20./21.11.10:00 - 12:00
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All Your Darlings27./28.11. ; 15./16.01. ; 29./30.0112:00 - 14:00
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Ab jetzt nur noch Romantasy? Wie und was Jugendliche heute lesen11./12.11. & 22./23.01.14:00 - 16:00
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Akustische Literatur: Theorie und Praxis zwischen sprechkünstlerischen Experimenten und medientechnologischer Komposition21.11. / 05.12. / 16.01. / 30.01.16:00 - 18:00

