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Lehrveranstaltungen

Sommersemester2020

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BA
MA
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Montag
Montag
Montag
Kulturpraxis 2.0 - Der Fachbereich im Web
12:00 - 14:00
Werdet Teil der Redaktion für den offiziellen Blog des Fachbereichs 2
BA
Rosalie Schneegaß
Guido Graf
Seminar
Hs 50/202

Im Wintersemester 17/18 wurde „Kulturpraxis“ – der neue Blog des FB2 von Studierenden erdacht und seither stetig weiterentwickelt. Hier berichten die Redakteur*innen regelmäßig über ihr Leben auf und mit der Domäne, stellen Seminarinhalte oder die besten Partys der Region vor, reflektieren aktuelle Debatten oder präsentieren ihre künstlerischen Projekte. Ihr seid Schreiber*innen, Journalist*innen, Coder*innen, Fotograf*innen oder Designer*innen? Ihr wollt es lernen oder eure Medienskills schärfen? Oder habt ihr einfach gute Ideen wie wir „Kulturpraxis“ noch besser machen können? Dann werdet Teil unserer Online-Redaktion! Zusammen werden wir uns mit den Inhalten und Projekten des Fachbereichs beschäftigen: Berichtet, diskutiert, schreibt Texte, führt Interviews, portraitiert eure Dozent*innen, produziert Filme, macht Podcasts oder Fotostrecken... Alles ist denkbar, was das Netz und seine Möglichkeiten hergibt. Mixed Media at its best.

Im gemeinsamen Seminar werden wir uns mit Erzählweisen und Strukturen von Blogs und multimedialen Erzählformen beschäftigen und euch einfache Tools an die Hand geben, mit denen ihr Geschichten und Beiträge im Web verwirklichen könnt, die am Ende des Seminars auf unserem Blog veröffentlicht werden.

Einführung in das Kreative Schreiben
12:00 - 14:00
Thomas Klupp
BA
Thomas Klupp
Seminar
Hs 1/007

Im praxisorientierten Seminar werden sowohl erzählerische Grundformen als auch Grundbedingungen des Kreativen Schreibens ausgelotet. Dazu werden Texte unter produktions- und wirkungsästhetischen Aspekten betrachtet und diskutiert. Ebenso werden verschiedene Formen des Schreibens anhand von Übungen eigenständig erprobt. Der Kurs richtet sich insbesondere an Studierende mit Haupt- und Nebenfach Literatur.

Erzähltheorie
14:00 - 16:00
Alexander Schuchmann
BA
Alexander Schuchmann
Seminar
Hs 51/02

Für die Untersuchung des eigenen Schreibens im Besonderen sowie literarischer Texte im Allgemeinen sind einige Fragen unabdingbar: Welche Elemente eines Textes können untersucht werden? Wie lassen sich diese Elemente ausgestalten? Welche Effekte lassen sich mit verschiedenen Ausgestaltungen bewirken? Die Erzähltheorie bietet Beschreibungsmodelle, die sich an diesen Fragen abarbeiten. Im Seminar werden grundlegende Begriffe dieser Modelle erläutert. An zahlreichen Beispielen üben wir das Sprechen über Texte mit diesen Begriffen und Beschreibungsmodellen. Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, wo die Erzähltheorie uns von Nutzen ist und wo sie an ihre Grenzen gerät.

Kinderliteratur - Sichten, Lesen, Rezensier
14:00 - 16:00
Milena Röthig
Milena Röthig
Seminar

Wir SICHTEN aktuelle Verlagsprogramme und fragen, was die ge-genwärtige Kinderliteratur zu bieten hat. Was das eigentlich ist Kinderliteratur. Wir LESEN und betrachten aktuelle Kinderliteratur, machen Themen, Trends und ästhetische Formen aus. Und wir wenden uns dem REZENSIEREN zu: Setzen uns mit der Form der Literaturkritik auseinander, fragen, wie man Kinderliteratur besprechen und unter welchen Aspekten man sie bewerten kann - und machen uns dann selbst ans Schreiben von Rezension

Diversity und Chancengleichheit im Literaturbetrieb
16:00 - 18:00
Simoné Lechner
BA
Simoné Lechner
Seminar
Hs 46 / 006

In der deutschsprachigen Literaturszene gibt es eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten und -strukturen und eine reiche Tradition der Literaturkritik. In regelmäßigen Abständen werden allerdings die subtilen und weniger subtilen Ausschlusskriterien der deutschsprachigen Literatur und des Literaturbetriebs kritisiert, wenn es beispielsweise um Frauen, PoCs und queere Menschen, Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status und Menschen ohne Zugang zu Bildung geht. Die Kritiken sind hinreichend bekannt und haben oft ihre Berechtigung. Was aber lässt sich tun, damit es mehr Chancengleichheit und diversity in der deutschen Literaturszene gibt? Und welche Positionen sind eigentlich überhaupt vertreten? Wer wird gefördert und wer nicht? Antworten auf diese und andere Fragen sollen in diesem Seminar erarbeitet werden.

Kafka lesen
16:00 - 18:00
Christian Schärf
BA
Christian Schärf
Projektseminar
Hs 50/202

In dieser Vorlesung geht es um Texte und Textentwürfe von Franz Kafka und um die Frage, was es heute bedeutet, Kafka zu lesen. Die Frage führt unmittelbar ins Feld der literarischen Imagologie, in der das Bild des Autors und seine Auswirkung auf die Lektüre, auf die Interpretation und die Rezeption untersucht wird. Das bedeutet, dass wir nicht nur die Texte lesen und interpretieren, sondern die gesamte Reihe der Interpretationsversuche, die es seit 100 Jahren zu Kafka gibt in den Blick zu nehmen und das wechselnde Bild des Autors, des Menschen und der Medienfigur Kafka mit zu berücksichtigen. Dabei stellt sich auch die Frage, was Interpretation sein kann, ob sie überhaupt sein soll und wodurch sie zu ersetzen wäre.

Kafka lesen - Übung
18:00 - 20:00
Christian Schärf
BA
Christian Schärf
Übung
Hs 50/202

Im an die Vorlesung (Nr. 2204) anschließenden Kolloquium sollen ausgewählte Texte von Franz Kafka interpretiert werden. Dazu werden in jeder Stunde Beiträge der Studierenden besprochen. Das Seminar ist daher auch als eine Übung in essayistisches Schreiben angesichts von Lektüren und Autorenbildern zu verstehen. Vor Beginn des Semesters sollen die Romane Der Verschollene und Der Proceß gelesen werden.

Das Kolloquium kann auch ohne den Besuch der Vorlesung erfolgreich absolviert werden.

Dienstag
Dienstag
Dienstag
Literarische Morgengymnastik
BA
Annette Pehnt
Besprechung
Haus 1/007

Einmal pro Woche treffen wir uns, bevor der reguläre Unitag beginnt, zum gemeinsamen Schreiben. Mit einem Einstieg schreiben wir uns warm und verfassen kurze Texte - zweckfrei, spielerisch, wach.

Grundkurs Essay
12:00 - 14:00
Christian Schärf
Christian Schärf
Projektseminar
Hs 2A/004

Projektseminar mit Übung: Das Seminar versteht sich als eine Ein-führung in die Gattung Essay vor dem Hintergrund der mentalitäts-geschichtlichen Erfahrung des Essayismus. Es werden sowohl hi-storische Entwicklungen aufgezeigt als auch, vor allem, Beispieleaus der neueren internationalen Essayistik herangezogen. Der Lei-stungsnachweis besteht im Verfassen eines eigenen Essays.Das Seminar findet im Learnweb statt. Jede Woche wird ein Textzu Geschichte und Poetik des Essays vom Lehrenden eingestellt,der den Text des Seminars darstellt. Die Übung besteht im Verfas-sen von eigenen kleinen Essays von Woche zu Woche. (Die Textemüssen im Learnweb hochgeladen werden.Die Teilnehmer*innen müssen Projektseminar und Übung (2241)belegen.

Grundkurs Essay
12:00 - 14:00
Christian Schärf
MA
BA
Christian Schärf
Seminar
Hs 2a/004

Das Seminar versteht sich als eine Einführung in die Gattung Essay vor dem Hintergrund der mentalitätsgeschichtlichen Erfahrung des Essayismus. Es werden sowohl historische Entwicklungen aufgezeigt als auch, vor allem, Beispiele aus der neueren internationalen Essayistik herangezogen. Der Leistungsnachweis besteht im Verfassen eines eigenen Essays.

(Post-)Feministische Ästhetik
12:00 - 14:00
Jenifer Becker
BA
Jenifer Becker
Seminar
Hs 27/103

Im Seminar untersuchen wir Gegenwartsliteratur sowie Schreibpraktiken unter (post-)feministischer Perspektive. Theoretische Grundlage bilden Angela McRobbie und Rosalind Gills postfeministische Theorien, die als Sensibilität zwischen Ant-Feminismus und Feminismus diskutiert werden und mit dem neoliberalen Subjekt in Verbindung gebracht werden können. Dazu analysieren wir Instagram-Art, Blogs, die Alt-Lit-Bewegung und ähnliche deutschsprachige Phänomene. Wir befassen uns u.a. mit folgenden Fragen: Wie wirken sich postfeministische Ökonomien auf Schreibpraktiken, Erzählstrukturen, Selbstdarstellung und Inszenierungsstrategien (postironischer) Gegenwartsliteratur aus? Gibt es Verbindungen zwischen postfeministischen Techniken des Selbst und Schreibpraktiken? Auf welche Weise findet Self-Branding statt? Gibt es narrative Imperative, die mit der Verkörperung bestimmter Instagram-Tropen einhergehen?

Über Lyrik reden
14:00 - 16:00
Annette Pehnt
BA
Annette Pehnt
Seminar
Hs 1/007

Entweder wird gar nicht über Lyrik gesprochen, oder sie wird mit dem grausamen Instrumentarium des Deutschunterrichts zu Tode analysiert. Wir wollen andere Weisen der Auseinandersetzung erproben, uns mit der lebendigen gegenwärtigen Lyrikszene, mit Poetologien und Positionen beschäftigen, Rezensionen lesen und schreiben. Schließlich geht es auch darum, eigene Texte zu sichten und zu besprechen - mit noch zu etablierenden Gesprächsformen. Es sind ausdrücklich auch Nicht-Lyriker*innen willkommen!

Traumtagebücher
14:00 - 16:00
Jenifer Becker
BA
Jenifer Becker
Seminar
Hs 46/006

Wir führen Traumtagebuch und suchen nach Möglichkeiten, die Texte literarisch bzw. künstlerisch zu nutzen. Als theoretische Grundlage betrachten wir den Traum in Literatur und Film unter psychoanalytischer und kulturgeschichtlicher Perspektive und befassen uns mit dem Traum als Inspiration im Kontext von Kreativitätsforschung und Ideentheorie.

ACHTUNG: Bewerbung erforderlich. Bitte bis zum 01.04.2020 ein Motivationsbeitrag an becke005[at]uni-hildesheim.de - die Bereitschaft in der Gruppe über eigene Traumtagebücher zu sprechen ist notwendig.

Aus dem Motivationsbeitrag soll hervorgehen, warum Interesse an dem Kurs besteht. Der Beitrag könnte z.B. sein: ein kurzer Text, ein Photo-Booth-Video, eine Audioaufnahme, ein Blockbuster, eine Rezension, ein Foto ... größere Dateien bitte per Link oder WeTransfer.

Grundkurs Essay - Übung
14:00 - 16:00
Christian Schärf
BA/MA
Christian Schärf
Übung

Projektseminar mit Übung: Das Seminar versteht sich als eine Ein-führung in die Gattung Essay vor dem Hintergrund der mentalitäts-geschichtlichen Erfahrung des Essayismus. Es werden sowohl hi-storische Entwicklungen aufgezeigt als auch, vor allem, Beispieleaus der neueren internationalen Essayistik herangezogen. Der Leistungsnachweis besteht im Verfassen eines eigenen Essays. Das Seminar findet im Learnweb statt. Jede Woche wird ein Text zu Geschichte und Poetik des Essays vom Lehrenden eingestellt, der den Text des Seminars darstellt. Die Übung besteht im Verfassen von eigenen kleinen Essays von Woche zu Woche. (Die Textemüssen im Learnweb hochgeladen werden. Die Teilnehmer*innen müssen Projektseminar (2237) und Übung belegen.

Literatur und Ethik um 1800
16:00 - 18:00
Toni Tholen
BA
Toni Tholen
Seminar
Neubau Bühler-Campus - LN 004 (Seminarraum)

Das Verhältnis von Literatur und Ethik hat sich in der Zeit um 1800 neu konstelliert. Einerseits machen sich die Literatur und die anderen Künste von jedem außerästhetischen Zweck unabhängig (Prozess der Autonomisierung), andererseits stellt sich um 1800 verstärkt gerade auch in der Literatur die Frage nach einer sinnvollen Lebensführung im Zuge gesellschaftlicher Modernisierung. Das Seminar entfaltet diesen Problemgehalt an theoretischen und literarischen Texten der Epoche.

Kolloquium für Master-Studierende im Studiengang Kulturvermittlung mit dem Schwerpunkt Literaturvermittlung
18:00 - 20:00
Jenifer Becker
MA
Jenifer Becker
Übung
Hs 1/007

Master-Studierende im Studiengang Kulturvermittlung mit dem Schwerpunkt Literaturvermittlung positionieren und diskutieren ihre MA-Projekte zum Thema "Neue Formen der Literaturvermittlung".

Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
Digitale Textpraxis
16:00 - 18:00
Guido Graf
BA
MA
Guido Graf
Übung
online

Wie verändert Digitalisierung die Produktion und Rezeption von Texten? Wir eröffnen eine wöchentliche Online-Sprechstunde in der digitalen Textpraxis, fragen danach, welche Möglichkeiten kollaborativer Praxis des Schreibens und Lesens es gibt und prüfen Rezepte für Digitale Schreib-, Lese- und Lerntools, Online-Recherche, Self-Publishing oder Textproduktion im Web.

Donnerstag
Donnerstag
Donnerstag
Anthologie "Landpartie": Ein Buch entsteht
10:00 - 12:00
Jan Strümpel
MA
Jan Strümpel
Seminar
Hs 27/103

m Herbst 2020 erscheint die neue "Landpartie", und in diesem Se-minar entsteht sie: Wir sprechen über Kriterien und Techniken desLektorierens und wenden sie an den eingereichten Texten praktischan. Wir befassen uns mit allen Stationen des Büchermachens vonder Konzeption über das Layout bis zum Druck.Solange wir nicht physisch zusammenkommen können, richten wirunsere Arbeit vor allem redaktionell aus: Wir bilden kleine Lekto-rats-Teams, die sich auch online produktiv austauschen können.

Glätte und Reibung - Schreiben der Gegenwart
10:00 - 12:00
Annette Pehnt
BA
MA
Annette Pehnt
Seminar
online

Alles ist anders. Dieses Semester überrascht uns, fordert uns heraus, sorgt uns und beschäftigt uns. Eigentlich hätte das Literaturfestival Prosanova im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Seminare/Übungen stehen sollen: Wir wollten das Festival kulturjournalistisch begleiten, Redaktionen bilden, Radio und eine Festivalzeitung produzieren. In welcher Form Prosanova stattfinden wird, wissen wir noch nicht, klar ist nur: anders als geplant. Obwohl wir nicht vor Ort gemeinsam arbeiten können, wollen wir Euch die Möglichkeit geben, Euch schreibend, produzierend, lektorierend, literarisch und journalistisch mit dem Motto des Festivals auseinanderzusetzen - im Blick auf Prosanova und darüber hinaus. Woran reiben wir uns? Was kann niemand mehr hören? Was läuft wie geschmiert? Wo glänzen glatte Fassaden, und gibt es ein Dahinter? Was für Diagnosen, Ängste, Fantasien und Analysen beschäftigen uns? Wir beschäftigen uns 1. mit dem, was in und um Prosanova herum passiert (Beobachtung des Festivals, kulturjournalistischer Kommentar, Autor°innenporträts, Rezensionen (in allen Medien) 2. mit Verwerfungen und Prozessen von Literaturbetrieb, Verlagen und Buchhandel (über den Tellerrand von Prosanova hinaus: Kommentare, Lagebeschreibungen, Artikel zur gegenwärtigen Situation von Festivals, Verlagen, Buchhandlungen (in allen Medien)) 3. mit allen großen und kleinen Fragen der Gegenwart 2020 (Literarische Formate, Texte zur Krise oder gerade nicht, Lyrik, Prosa, Podcasts, Videos, was auch immer für Euch ansteht).

Anthologie "Landpartie": Ein Buch entsteht
10:00 - 12:00
Jan Strümpel
MA
Jan Strümpel
Seminar
Hs 27 / 103

Im Herbst 2020 erscheint die neue "Landpartie", und in diesem Seminar entsteht sie: Wir sprechen über Kriterien und Techniken des Lektorierens und wenden sie an den eingereichten Texten praktisch an. Wir befassen uns mit allen Stationen des Büchermachens von der Konzeption über das Layout bis zum Druck. Am Ende stehen konkrete Einblicke in die Arbeit von Lektor*innen und den vielen anderen am Büchermachen beteiligten Menschen.

Glätte und Reibung - Schreiben der Gegenwart
12:00 - 14:00
Annette Pehnt
BA
MA
Annette Pehnt
Übung
online

Alles ist anders. Dieses Semester überrascht uns, fordert uns heraus, sorgt uns und beschäftigt uns. Eigentlich hätte das Literaturfestival Prosanova im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Seminare/Übungen stehen sollen: Wir wollten das Festival kulturjournalistisch begleiten, Redaktionen bilden, Radio und eine Festivalzeitung produzieren. In welcher Form Prosanova stattfinden wird, wissen wir noch nicht, klar ist nur: anders als geplant. Obwohl wir nicht vor Ort gemeinsam arbeiten können, wollen wir Euch die Möglichkeit geben, Euch schreibend, produzierend, lektorierend, literarisch und journalistisch mit dem Motto des Festivals auseinanderzusetzen - im Blick auf Prosanova und darüber hinaus. Woran reiben wir uns? Was kann niemand mehr hören? Was läuft wie geschmiert? Wo glänzen glatte Fassaden, und gibt es ein Dahinter? Was für Diagnosen, Ängste, Fantasien und Analysen beschäftigen uns? Wir beschäftigen uns 1. mit dem, was in und um Prosanova herum passiert (Beobachtung des Festivals, kulturjournalistischer Kommentar, Autor°innenporträts, Rezensionen (in allen Medien) 2. mit Verwerfungen und Prozessen von Literaturbetrieb, Verlagen und Buchhandel (über den Tellerrand von Prosanova hinaus: Kommentare, Lagebeschreibungen, Artikel zur gegenwärtigen Situation von Festivals, Verlagen, Buchhandlungen (in allen Medien)) 3. mit allen großen und kleinen Fragen der Gegenwart 2020 (Literarische Formate, Texte zur Krise oder gerade nicht, Lyrik, Prosa, Podcasts, Videos, was auch immer für Euch ansteht).

Writing Class / Class Writing
12:00 - 14:00
Daniela Dröscher
MA
Daniela Dröscher
Seminar
Hs 50/402

Wie kann Literatur von Klassenunterschieden und -kämpfen erzählen, wie von Milieuwechseln, wie von klassenübergreifenden Begegnungen? Welche literarischen Formen und sprachlichen Mittel wählen Autor*innen für diese Sujets? Und wie gestalten sich dabei die Überschneidungen der Kategorien class, race & gender?
Im Seminar lesen wir ausgewählte Passagen aus historischen und zeitgenössischen Texten und typologisieren verschiedene Formen der Repräsentation von 'Oben', 'Mitte' & 'Unten'. Ausgehend hiervon werden eigene Texte der Teilnehmer*innen in einem sensitive reading auf diesen Komplex hin analysiert.

Mitgefühl und Solidarität. Social Reading zu Boccaccio, Nabokov und Rorty
14:00 - 16:00
Guido Graf
BA
MA
Guido Graf
Seminar
online

Müssen wir uns entscheiden zwischen Ekstase und Zärtlichkeit, weil wir notwendigerweise nur selektiv neugierig sind? Müssen wir uns nicht zwischen dem Ästhetischen und dem Moralischen entscheiden? In Zeiten der Angst und existenzieller Bedrohung setzen wir uns hier mit Lektüren auseinander mit den Möglichkeiten von Literatur: Nur das hat ästhetischen Nutzen, was unsere Sensibilität für alles, was wir mit uns selbst oder für andere tun sollten, schärfen kann. Wir lesen Texte aus Giovanni Boccaccios „Decameron“, von Vladimir Nabokov und Richard Rorty. Aus diesen Lektüren entstehen - allein oder gemeinschaftlich verfasste - literarische, essayistische oder journalistische Texte, die wir in einer weiteren Schleife diskutieren und auch bei pfeil-undbogen.de veröffentlichen.

Mitgefühl und Solidarität. Social Writing
16:00 - 18:00
Guido Graf
BA
MA
Guido Graf
Übung
online

Müssen wir uns entscheiden zwischen Ekstase und Zärtlichkeit, weil wir notwendigerweise nur selektiv neugierig sind? Müssen wir uns nicht zwischen dem Ästhetischen und dem Moralischen entscheiden? In Zeiten der Angst und existenzieller Bedrohung setzen wir uns hier mit Lektüren auseinander mit den Möglichkeiten von Literatur: Nur das hat ästhetischen Nutzen, was unsere Sensibilität für alles, was wir mit uns selbst oder für andere tun sollten, schärfen kann. Wir lesen Texte aus Giovanni Boccaccios „Decameron“, von Vladimir Nabokov und Richard Rorty. Aus diesen Lektüren entstehen - allein oder gemeinschaftlich verfasste - literarische, essayistische oder journalistische Texte, die wir in einer weiteren Schleife diskutieren und auch bei pfeil-undbogen.de veröffentlichen.

Freitag
Freitag
Freitag
Glätte und Reibung - Beobachtung der Gegenwart
10:00 - 12:00
Guido Graf
BA
MA
Guido Graf
Seminar
online

Alles ist anders. Dieses Semester überrascht uns, fordert uns heraus, sorgt uns und beschäftigt uns. Eigentlich hätte das Literaturfestival Prosanova im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Seminare/Übungen stehen sollen: Wir wollten das Festival kulturjournalistisch begleiten, Redaktionen bilden, Radio und eine Festivalzeitung produzieren. In welcher Form Prosanova stattfinden wird, wissen wir noch nicht, klar ist nur: anders als geplant. Obwohl wir nicht vor Ort gemeinsam arbeiten können, wollen wir Euch die Möglichkeit geben, Euch schreibend, produzierend, lektorierend, literarisch und journalistisch mit dem Motto des Festivals auseinanderzusetzen - im Blick auf Prosanova und darüber hinaus. Woran reiben wir uns? Was kann niemand mehr hören? Was läuft wie geschmiert? Wo glänzen glatte Fassaden, und gibt es ein Dahinter? Was für Diagnosen, Ängste, Fantasien und Analysen beschäftigen uns? Wir beschäftigen uns 1. mit dem, was in und um Prosanova herum passiert (Beobachtung des Festivals, kulturjournalistischer Kommentar, Autor°innenporträts, Rezensionen (in allen Medien) 2. mit Verwerfungen und Prozessen von Literaturbetrieb, Verlagen und Buchhandel (über den Tellerrand von Prosanova hinaus: Kommentare, Lagebeschreibungen, Artikel zur gegenwärtigen Situation von Festivals, Verlagen, Buchhandlungen (in allen Medien)) 3. mit allen großen und kleinen Fragen der Gegenwart 2020 (Literarische Formate, Texte zur Krise oder gerade nicht, Lyrik, Prosa, Podcasts, Videos, was auch immer für Euch ansteht).

Glätte und Reibung - Beobachtung der Gegenwart (Übung)
12:00 - 14:00
Guido Graf
BA
MA
Guido Graf
Übung
online

Alles ist anders. Dieses Semester überrascht uns, fordert uns heraus, sorgt uns und beschäftigt uns. Eigentlich hätte das Literaturfestival Prosanova im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Seminare/Übungen stehen sollen: Wir wollten das Festival kulturjournalistisch begleiten, Redaktionen bilden, Radio und eine Festivalzeitung produzieren. In welcher Form Prosanova stattfinden wird, wissen wir noch nicht, klar ist nur: anders als geplant. Obwohl wir nicht vor Ort gemeinsam arbeiten können, wollen wir Euch die Möglichkeit geben, Euch schreibend, produzierend, lektorierend, literarisch und journalistisch mit dem Motto des Festivals auseinanderzusetzen - im Blick auf Prosanova und darüber hinaus. Woran reiben wir uns? Was kann niemand mehr hören? Was läuft wie geschmiert? Wo glänzen glatte Fassaden, und gibt es ein Dahinter? Was für Diagnosen, Ängste, Fantasien und Analysen beschäftigen uns? Wir beschäftigen uns 1. mit dem, was in und um Prosanova herum passiert (Beobachtung des Festivals, kulturjournalistischer Kommentar, Autor°innenporträts, Rezensionen (in allen Medien) 2. mit Verwerfungen und Prozessen von Literaturbetrieb, Verlagen und Buchhandel (über den Tellerrand von Prosanova hinaus: Kommentare, Lagebeschreibungen, Artikel zur gegenwärtigen Situation von Festivals, Verlagen, Buchhandlungen (in allen Medien)) 3. mit allen großen und kleinen Fragen der Gegenwart 2020 (Literarische Formate, Texte zur Krise oder gerade nicht, Lyrik, Prosa, Podcasts, Videos, was auch immer für Euch ansteht).

[Writers Studio] 2019/2020
12:00 - 14:00
Saskia Nitsche
BA
Saskia Nitsche
Übung
Hs 1/007

Zum dritten Mal wird in diesem Semester die Dramenwerkstatt in Kooperation mit dem Staatstheater Hannover stattfinden. Gemeinsam werden wir für das Format [Writer’s Studio] Neue szenische Texte des Literaturinstituts Hildesheim Stücke entwickeln. In intensiver Werkstattatmosphäre arbeiten wir an den Stückentwürfen. Im Januar dann haben die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Texte bei einem Werkstatttreffen am Schauspiel Hannover aus theaterpraktischer Perspektive zu überprüfen. Mitte Februar wird in der Spielstätte Cumberland des Schauspiels Hannover eine szenische Lesung mit Schauspielern des Theaters stattfinden, bei der alle Stücke in Auszügen vorgestellt werden.

LSF

Einen E-Book-Verlag gründen
12:00 - 18:00
Klaus Siblewski
MA
Klaus Siblewski
Seminar
Hs 50/402

Wird über die Zukunft von Verlagen geredet, ist von E-Book-Verlagen die Rede. Für die einen werden E-Book-Verlage die Buchverlage retten, sie sind wendiger, kleiner; für die anderen sind E-Book-Verlag der endgültige Untergang der Buchbranche. Wie auch immer die Bedeutung von E-Book-Verlagen für die Zukunft bewertet wird – in diesem Seminar wird die Gründung eines E-Book-Verlags durchgespielt. Aus welchen Abteilungen setzt sich ein E-Book-Verlag zusammen, damit er arbeitsfähig wird? Welche Manuskripte eigenen sich zur Publikation in einem E-Book-Verlag, welche nicht und sollten traditionellen Print-Verlage zur Veröffentlichung vorbehalten bleiben? Wie gestaltet sich in einem E-Book-Verlag die Arbeit an Manuskripten, auf welche Weise publiziert er sie? Und vor allem: Wie macht ein E-Book-Verlag auf seine Produktion aufmerksam und wie verbreitet er seine „Bücher/Dateien“? Diese und weitergehende Fragen werden in diesem Seminar detailliert durchgespielt, analysiert, erörtet. Den Ausgangspunkt aller Überlegungen bildet eine genaue Bestandsaufnahme, welche E-Book-Verlage es im deutschsprachigen Raum gibt, wie deren literarische Programme beschaffen sind und welche Ausrichtung ein E-Book-Verlag besitzen muss, damit er sich in dieser Konkurrenz durchsetzen kann.

Eine Veranstaltung des Labors für Digitale Textpraxis

Samstag
Samstag
Samstag
Tracking Culture: Data Storytelling
10:00 - 18:00
Daniel Sigge
BA
Daniel Sigge
Blockseminar
Hs 48/005

Im Zeitalter von Big Data ist Gesellschaft quantifizierbar geworden. Mittels Techniken des Data Storytellings werden aus großen Datenmengen Stories, Insights und Argumente geformt. Im Seminar produzieren, analysieren und visualisieren wir Data Stories von Online und Offline-Kultur und deren Institutionen mit dem Ziel, neue Blickwinkel auf eigene Nischenkulturen zu erhalten. Vorkenntnisse in der Datenanalyse sind nicht notwendig. Student*innen werden dank neu erlernter Data Literacy fähig sein, den Diskurs um Big Data genauer zu durchleuchten und haben erste Erfahrungen im Arbeiten und Argumentieren mit Daten sammeln können. Wir werden zu Anthropologen im Zeitalter der ökonomischen Potenz. Wir werden zu Brokern. Wir gründen ein FinTech für Kulturanalyse. We try to find love in a hopeless place.

Daniel Sigge ist Popkultur-Wissenschaftler und arbeitet zur Zeit für TikTok an der Content Strategy für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Zuletzt war er Data Storyteller & Analyst im Culture & Trends Team von YouTube. Frei schreibt er über Popkultur und Gegenwart. Nach einem Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim absolvierte er den Master Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin.

Die genauen Termine des Blockseminars finden sich im LSF.

Sommersemester2020

Übersicht der Module

Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus

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