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Schreiben

Studieren

Schreiben

Der literarische Produktionsraum in Seminaren, Übungen und Textwerkstätten. Techniken, Experimente, Formen.

Gegenwartsliteratur

Bücher, Texte, Zeitschriften, Blogs. Der Literaturbetrieb, Entstehung, Vermittlung und Rezeption werden in den Blick genommen.

Kulturjournalismus

Kontexte erschließen. Portrait und Kritik, Interview oder Reportage, multimediales Storytelling für die Jetztzeit.

Lektorieren

Ein großes Schreibprojekt: Von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Methoden, Poetik, Werkprozesse, Inszenierung

Forschung

Digitalisierung kultureller Rezensionsprozesse, Schreiben und Kulturen des Wissens, Essayismus, Kreativität und Urheberrecht, Labor für digitale Textpraxis uvm.

Projekte

Litradio. Literatur online | Pfeil und Bogen. Literarische Revue | Edition Paechterhaus | Prosanova. Festival für junge Gegenwartsliteratur

Unsere Studiengänge

Kreatives Schreiben

Lesen und Schreiben kann natürlich auch jeder allein. Zu Hause, im Café oder auf Reisen. In Hamburg, Weimar oder Wien. Wer aber Kreatives Schreiben in Hildesheim studiert, tritt in einen kommunikationsintensiven literarischen Produktionsraum ein.

Man liest und schreibt noch immer viel allein, bespricht das Gelesene und Geschriebene jetzt aber in Seminaren und Werkstätten. Man eignet sich literarische Techniken an, verwirft manche, behält andere, experimentiert weiter und formt mit der Zeit seinen eigenen Ton. Mit Kommilitonen entwickelt man Projekte, hospitiert in Verlagen und gibt Bücher heraus.

Im kritischen Dialog mit erfahrenen Autoren arbeitet man an den eigenen Texten und reflektiert immer wieder aufs Neue die eigene poetologische Position. Kreatives Schreiben in Hildesheim sind drei Jahre produktionsästhetische Intensivsterfahrung im Feld der Gegenwartsliteratur.

Kulturjournalismus

Menschen, Dinge und Kontexte zeigen und erzählen, die man selbst noch nicht kennt und die vermutlich auch nur wenige derjenigen kennen oder so betrachtet haben, für die man schreibt. Kulturjournalismus kann investigativ sein oder mit Methoden des multimedialen Storytellings arbeiten, vor allem aber geht es immer um das Jetzt und um das, was morgen kommt. Kulturjournalismus ist zuständig für das Neue. Und er weiß, dass wir nicht aufhören, keine Ahnung zu haben. Also muss er fragen, weiterfragen, probieren, neue Kontexte erschließen. Um solche Kontexte wird es in Zukunft verstärkt gehen. Kontexte, in denen Medienbedingungen wie etwa die Grenzen zwischen Produktion und Rezeption reflektiert werden. Kontexte, die durch gemeinschaftliche Produktion und Rezeption überhaupt erst hergestellt werden. Kontexte, die spannend sind, weil sie beweglich sind und man an ihnen teilhaben kann. So werden Portrait und Kritik, Interview, Glosse oder Reportage zu neuem Leben erweckt.

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Das kulturwissenschaftliche Studium an der Universität Hildesheim basiert auf dem Konzept, dass die Erfahrung eigener künstlerischer Gestaltungsprozesse in hohem Maße Erkenntnis gewinnend für unterschiedlichste Prozesse sowohl der wissenschaftlichen Praxis als auch der Kulturvermittlung ist. Das Studium soll Sie dazu befähigen, künstlerische und kulturelle Prozesse zu analysieren, zu reflektieren, zu gestalten und zu vermitteln. Dabei stehen die zeitgenössischen Künste und kulturellen Entwicklungen der Gegenwart im Mittelpunkt.

Der Studiengang richtet sich an Studierende, die ein breites Interesse an künstlerischen Gegenständen und kulturellen Zusammenhängen haben, die ihre eigene künstlerische Praxis auf hohem Niveau weiterentwickeln und sie zugleich wissenschaftlich reflektieren wollen, die wissenschaftliche und künstlerische Erkenntnisse mit Kenntnissen und Kompetenzen in der Kulturvermittlung und dem Kulturmanagement verbinden wollen. Zur Stärkung und Herausbildung eines internationalen Profils eignet sich insbesondere die Studienvariante Bachelor Plus „Kulturpolitik im internationalen Vergleich“ mit integriertem Auslandsjahr.

Durch seine interdisziplinäre Struktur fördert der Studiengang die notwendige Flexibilität für das offene Berufsfeld Kultur. Wie Absolventenuntersuchungen des vorangegangenen Diplomstudiengangs zeigen, konnten sich die Absolventen sehr erfolgreich auf dern Kulturarbeitsmärkt durchsetzen. Das Tätigkeitsspektrurn reicht vom Dramaturgen, Kurator, Fernsehredakteur, Webdesigner, über Theater- und Museumspädagogen, der Leitung von Jugendkunstschulen, soziokulturellen Einrichtungen oder Kulturbüros, vom Kulturmanager bis zum Kulturjournalisten. Eine entscheidende Hilfe zum erfolgreichen Einstieg in den Beruf bilden neben den praxis- und projektorientierten Seminaren die Pflichtpraktika. Der Studiengang kooperiert mit über 1500 Kultur-Institutionen im In- und Ausland, um einen möglichst vielfaltigen berufsspezifischen Einblick und Kontakt zu den Akteuren der kulturellen Praxis herzustellen.
Studierende mit Interesse an einer beruflichen Tätigkeit in den Bereichen internationaler Kultur- und Kunstaustausch, internationale Kulturvermittlung, Kulturorganisation und Kulturmanagement können sich nach Aufnahme Ihres Studiums auf die Studienvariante Bachelor Plus „Kulturpolitik im internationalen Vergleich“ bewerben, die darauf in besonderer Weise vorbereitet.

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Im Rahmen des Studiengangs Literarisches Schreiben und Lektorieren arbeiten die Studierenden an einem großen Schreibprojekt, das vier Semester lang von wechselnden Experten betreut wird: Von anderen Autoren, von Lektoren und Kritikern, von Agenten und Wissenschaftlern. Ziel dieser Arbeit ist eine stete, kontrollierte und reflektierte Beobachtung einer Projektentwicklung, von der ersten Idee bis zur Umsetzung eines fundierten Projektplans. Schreiben und Lektorieren sind die beiden zentralen Arbeitsterrains, die nicht nur in der Praxis verfolgt, sondern auch in ihrer Geschichte, ihren einzelnen Schritten und ihren Methoden untersucht werden. Die Projektarbeit wird ergänzt durch Studien zur Gegenwartspoetik, durch ein vertieftes Kennenlernen der Verlagsbranche und ihrer Tätigkeitsbereiche sowie durch ein umfassendes Studium der neusten Tendenzen globalen Schreibens.

Literarische Schreibforschung untersucht Fragen des produktiven Prozesses in den unterschiedlichen genrespezifischen und textsortenorientierten Ebenen des Literarischen. Sie tritt damit einerseits an die Stelle der alten Poetik, indem sie deren gattungstheoretischen Schematismus hinter sich lässt und den Akzent entschieden auf die flexiblen Entstehungsprozesse von Texten legt. Andererseits weitet sie den Blick auf eine Genealogie der kulturgenetischen Prozeduren insgesamt, weshalb Literarische Schreibforschung als prinzipieller Ansatz einer allgemeinen Poetik der Kultur gelten kann. Neben den in der Schreibforschung etablierten Szenarien der Schreibszene und der diese selbst wiederum reflektierenden Schreib-Szene untersucht die Literarische Schreibforschung neuen Typs vor allem die lokalen Grammatiken der die jeweiligen kulturelle Szenarien begründenden Sprachspiele in Geschichte und Gegenwart.

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Wir starten
digital

Im Sommersemester 2020 werden alle Lehrveranstaltungen online angeboten. Aufgrund der Corona-Situation wird es keine Präsenzveranstaltungen geben können.

>> Werkzeuge zum digitalen Lehren und Lernen

Virtual Jour fixe

Nach vorn, nach Süden.

Ein Gespräch über das Zuhause-Bleiben.

Wie verändern sich das Lesen, die Leser*innen und die Autor*innenlesung in Zeiten von Corona? Kristina Petzold spricht mit Sarah Jäger, Buchhändlerin und Autorin, über Veränderungen im Buchhandel, Road Novels als kompensatorischer Quarantäne-Handlung und einen Debütroman ohne Lesungen.

Sarah Jäger, Autorin und Buchhändlerin in Essen.
Ihr Debütroman „Nach vorn, nach Süden“ erschien 2020 bei Rowohlt Rotfuchs.

superfette SPRACHINSTALLATION

Schrift, Wespen und Raketenstationen – Guido Graf und Marcel Beyer über Thomas Kling. Ein multimedialer Audio-Podcast.

Marcel Beyer, Schriftsteller und Lyriker,
wurde 2016 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Produktivität und Leisure Wear

Jenifer Becker spricht mit Helene Bukowski über Produktivität in Krisenzeiten, dem Festhalten an Schreibritualen, verhinderten Feldforschungsprojekten, TikTok Videos und eine Evakuierung aus dem Künstlerdorf Schöppingen.

Helene Bukowskis Debütroman „Milchzähne“ erschien 2019 bei Blumenbar (Aufbau Verlag).

Von Kindern und Krisen: Neuere Kinderliteratur im Gespräch

Wer liest jetzt überhaupt noch? Und kann man Kindern von Krisen erzählen?
Oder muss man sie schonen? Annette Pehnt und Milena Röthig sprechen über Krisenbücher und geben Lese-Tipps aus der Kinder und Jugendliteratur.

Milena Röthig ist seit diesem Semester wissenschaftliche Mitarbeiterin am Literaturinstitut Hildesheim.

Narrative der Krise

Thomas Klupp und Florian Kessler über die Literarizität von News-Blogs, epidemisches Updaten, den Fiktionsgrad von Graphen und Kurven und all jene Dinge, die uns Ende Mai in Hinblick auf das globale Corona-Narrativ beschäftigen.

Florian Kessler ist Lektor im Hanser Verlag.

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Litradio is on Mixlr

8. Juli 2020, 18 Uhr

Sommersemester 2020

Virtual Jour fixe

Sarah Jäger

Literatur zum Hören und Sehen. Online

Ein lebendiges Jetztzeitarchiv der Gegenwartsliteratur. 

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