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Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus

bachelor

Eignungsprüfungen

Eignungsprüfungen, 13./14. Juli 2022

Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus (BA)

Kulturcampus Domäne Marienburg
Frühstück
Kommission 3
Kommission 2
Kommission 1
Kommission 4

Literarisches Schreiben und Lektorieren

Master

Kulturwissenschaften und künstlerische Praxis

Bachelor

Theorien der Literatur

Vorlesung. Podcast

Wie denkt Literatur? Wie sprechen? Kann man Literatur rauchen? Wir spekulieren über Poetik und Wissen, reden über Wiederholungen und Einsamkeit. Es geht um Theoriegedichte und Übersetzung, um Sätze,
Kritik und die Zukunft. Was für einen Begriff macht sich die Literatur von sich selbst? Welche Theorien hat sie entwickelt? Für einzelne Elemente und Merkmale ebenso wie für ihre ganze Sphäre? Ist das literarische Schreiben ohne theoretische Reflexion auch nur eine Theorie? Aus vielfältigen literarischen und wissenschaftlichen Quellen entwickelt diese Vorlesung ein Alphabet zu Positionen, Sprache und Poetiken, einen theoretischen Diskurs der Literatur und einen literarischen Diskurs der Theorie – und denkt nach über Rhythmus, Anfänge, Differenz, Wiederholung, Dichte, Geschlecht, Vielfalt, Figur, Metapher, Zeichen, Kontext und anderes mehr.

„In deinen Sätzen bist du an ihrem Rand“ (Oskar Pastior). Schreiben ohne Zentrum und fern vom Eigenen, sondern immer als das Andere. Identitätsbegriffe, die nur von den Rändern her gelesen werden können. Sätze am Rand der Sätze und die Konturen literarischer Praxis als soziale Poetik. Ungehörte Stimmen, von jetzt, von morgen, von vorgestern, Stimmen, ohne die uns Hören und Sehen vergeht, erzählen von den Rändern her. Für eine andere Literatur, für andere Literaturen und andere Theorien von Literatur, für ein anderes Lesen und Schreiben.

Wie denkt Literatur? – Simon Roloff

Kann man Literatur rauchen? – Sylvia Sasse

Spekulative Poetik – Armen Avanessian & Anke Hennig

Do this book or die – Senthuran Varatharajah

falten flächen friktionen – Annette Pehnt

Dirty Bird Translation – Uljana Wolf

Wasimmerwitz – Ulrich Blumenbach

superfette Sprachinstallation – Marcel Beyer über Thomas Kling

kommen sehen – Anja Utler

Am Rand der Sätze – Ulf Stolterfoht

Im Park – Jacob Teich

Clemens Setz

Karosh Taha

Rasha Khayat

Ulf Stolterfoht über Oskar Pastior

Katerina Poladjan & Abdalrahman Alqalaq

Shida Bazyar

Georg Klein

Olga Grjasnowa

Mithu Sanyal

Dagmara Kraus

Khesrau Behroz

Klaus Theweleit

Literaturinstitut Hildesheim

Theorie & Praxis

Wir schreiben, lesen, erzählen, sprechen, experimentieren, forschen und lehren. Wir bewegen uns durch literarische Produktionsräume, erproben Techniken und Formen. Wir beobachten die Gegenwartsliteratur, ihre Entstehung, Vermittlung und Rezeption. Wir erschließen Kontexte der Jetztzeit. In dieser Schriftenreihe buchstabieren wir Methoden, Poetiken, Werkprozesse und Inszenierungen des literarischen Schreibens durch. Regelmäßig erscheinen neue Bände, die sich essayistisch, literarisch oder auch wissenschaftlich mit den für das Literaturinstitut Hildesheim zentralen Fragen auseinandersetzen.

Die Schriftenreihe erscheint im Universitätsverlag Hildesheim. Online erscheint die Reihe als Open Access. Gedruckte Exemplare sind über den Buchhandel oder hier zu bestellen.

bookrebels

Studierende des Literaturinstituts veröffentlichen ein Buch im Hanser-Verlag

Rebellinnen der Literatur

Am 24. Februar 2022 fand die Premiere des Buchs Book Rebels: 75 Heldinnen aus der Literatur in Hannover statt. Das Buch ist im Oktober 2021 im Hanser-Verlag erschienen und wird seitdem viel besprochen.

Das Buch ist der sechste Band der internationalen Erfolgsreihe Rebel Girls. „Was es noch nicht gab, war ein Buch dieser Art, in dem es nicht um reale, sondern um fiktive Held*innen ging“, erzählt Student*in Liv K. Schlett, die an dem Projekt mitgewirkt hat.

Book Rebels: 75 Heldinnen aus der Literatur, veröffentlicht im Hanser-Verlag, ist für 22 Euro in der Buchhandlung erhältlich.

„Wir wollten Figuren, die gegen die herrschende Ordnung aufbegehren. Früher waren klassische Mädchenbücher oft didaktische Anleitungen – Vorbilder für ein rollenkonformes Leben entlang der Geschlechterkonventionen. Inzwischen gibt es sehr viele Beispiele von großartigen Gegenerzählungen, und die wollten wir suchen und finden.“

Annette Pehnt, © Peter von Felbert

Annette Pehnt

Edition Paechterhaus
Cover der Landpartie 21
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