Leichte Sprache stammt ursprünglich aus dem angloamerikanischen Raum, wo sich Menschen mit und ohne Behinderung in den 1960er Jahren verstärkt für die Selbstbestimmung und Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung eingesetzt haben.
In Deutschland ist dieses Konzept seit Ende der 90er Jahre bekannt – seit 2005 unter dem Namen Leichte Sprache. Die Wissenschaft beschäftigt sich seit etwa 2010 mit der Erforschung der Leichten Sprache als eine Form der Barrierefreien Kommunikation.
Wie geht Leichte Sprache?
Regeln und sprachliche Merkmale
Mit Leichter Sprache lassen sich Texte verständlicher gestalten und so einer breiteren Zielgruppe zugänglich machen. Denn zur Barrierefreiheit gehört nicht nur Abbau von physischen Barrieren, z. B. durch Rollstuhlrampen oder Aufzüge.
Viele Menschen sind von sprachlichen Barrieren betroffen, die es zu beseitigen gilt, damit auch Menschen mit Sinnesbehinderung einen gleichberechtigen Zugang zu Informationen erhalten.
FAQ
Die Antworten auf die häufigsten Fragen
Leichte Sprache stellt ein Novum in Öffentlichkeit und Wissenschaft dar. Man begegnet ihr daher häufig skeptisch und fragt zum Beispiel, ob es sich überhaupt lohnt, Informationen für Menschen mit Behinderung in Leichte Sprache zu übersetzen. Andere befürchten einen Sprachverfall und sehen in Leichter Sprache eine Bedrohung für die Standardsprache. Prof. Dr. Christiane Maaß hat sich diesen Fragen gewidmet und gibt Antworten.
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Seit 2014 widmet sich die Forschungsstelle Leichte Sprache (FLS) der Erforschung und Etablierung der Leichten Sprache und weiterer verständlichkeitsoptimierter Varianten des Deutschen.