Pressespiegel

2020

Wissenskommunikation barrierefrei

Wissenskommunikation barrierefrei

Worauf kann man achten, um Fach- und Wissenskommunikation für alle zugänglich zu gestalten? Isabel Rink und Christiane Maaß von der Forschungsstelle Leichte Sprache der Universität Hildesheim geben im Gastbeitrag Tipps und Denkanstöße.

Wenn Informationsvermittlung barrierefrei stattfinden soll, so hilft ein Blick in die konkrete Kommunikationssituation: Wie sieht diese aus? Wer kommuniziert mit wem und an welchem Ort. Auf welcher Plattform und mit welchem Endgerät wird der Inhalt gegebenenfalls abgerufen? Verfügt meine Zielgruppe überhaupt über solche Geräte und ist sie eher analog oder digital unterwegs? Es zeigt sich dann, dass es um mehr als nur besseres Verstehen geht.

Wissenschaftskommunikation.de, 16.10.2020
Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie hier.

Barrierefreie Kommunikation: Studentin Laura Marmit ausgezeichnet

Barrierefreie Kommunikation: Studentin Laura Marmit ausgezeichnet

Für ihr wissenschaftliches Poster zu ihrem Forschungsprojekt, in dem sie sich mit Untertiteln eigens für die Zielgruppe prälingual Gehörloser beschäftigt, wurde die Masterstudentin während der 3. Schweizer Konferenz zur Barrierefreien Kommunikation, die in diesem Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie digital stattfand, mit dem „BfC 2020 Best Poster Award“ ausgezeichnet.

„Ich beschäftige mich speziell mit den besonderen Rezeptionsbedingungen prälingual, also von Geburt an, Gehörloser. Da diese, je nach Erstsprache und Art der Beschulung, oftmals Schwierigkeiten mit der Schriftsprache haben, weil sie eine Art Fremdsprache für die Betroffenen darstellt, hatte ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit zum Thema ‚Integrierte Titel in Leichter Sprache für prälingual Gehörlose – ein Schritt in Richtung Zielgruppenspezifizierung in der Filmuntertitelung?‘ die Ambition, Untertitel zu erstellen.“ (...) Die Studentin hat das Konzept der „Integrierten Titel“ nach Fox angewandt, bei dem die Titel nicht am unteren Bildrand, sondern dynamisch innerhalb des Bildes in Sprechernähe platziert werden, was dem Betrachter beziehungsweise der Betrachterin unter anderem eine schnellere Sprecheridentifizierung ermöglicht. (...) In einem weiteren Schritt plant Laura Marmit (...) die erstellten Titel anhand einer Studie von der Zielgruppe evaluieren zu lassen sowie die sprachliche Rezeption der Titel durch die Zielgruppe anhand eines Eyetrackers zu untersuchen.

Pressestelle der Universität Hildesheim, Isa Lange, 31.08.2020
Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie hier.

Nomen und Normen - Weltalphabetisierungstag

Von Nomen und Normen

Lohrer (Europäische Kommission): Menschen mit geringer Literalität, funktionale Analphabeten, Menschen mit Behinderungen / Einschränkungen / Beeinträchtigungen / Leistungsstörungen / besonderen Bedürfnissen. Welche Gruppen werden wie bezeichnet?

Prof. Dr. Christiane Maaß: Es werden alle möglichen Begriffe genutzt, u.a. die von Ihnen benannten. Das Begriffskarussell dreht sich. Das dahinterliegende Problem wird damit aber nicht gelöst: In seiner Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt zu sein - sei es mündlich oder schriftlich - trägt ein Stigma. Insgesamt besteht im Moment ein Konsens darüber, dass es als weniger stigmatisierend empfunden wird, die Personen nicht mit ihrer Behinderung zu identifizieren, also nicht: „Demente“, sondern „von dementiellen Erkrankungen Betroffene“, nicht: „funktionelle Analphabeten“, sondern „Menschen mit geringer Literalität“ oder „funktioneller Analphabetismus“.

Lohrer: Wie stellt sich die Situation bei Ihnen in der Forschungsstelle Leichte Sprache dar?

Maaß: Ich bin Übersetzungswissenschaftlerin, meine Perspektive ist „Text in der Situation“: Mein Interesse besteht also weniger daran, die Gruppen mit ihren Diagnosen zu benennen, sondern daran, ob ein Text in der Situation, für die er gemacht ist, funktioniert. Dann muss ich mich fragen: Was ist die Situation? Was ist das Profil der Nutzer? Stellt der Text eine Barriere dar? (...)

Lohrer: Wie beurteilen Sie die LEO-Studie? Lässt sich aus ihr ein Bedarf an Angeboten in leichter und / oder einfacher Sprache ableiten?

Maaß: Die LEO-Studie ist für uns als Übersetzungswissenschaftler/innen interessant, weil sie zeigt, dass es in Deutschland eine große Zahl von Menschen gibt, die aus dem Schulsystem ausgeschieden sind, ohne eine ausreichende Lesefähigkeit zur Verfügung zu haben. (...) Insofern lässt sich aus der LEO-Studie in der Tat ein Bedarf an Angeboten in Leichter und Einfacher Sprache ableiten. Es gibt eine schmerzlich große Diskrepanz zwischen der Lesefähigkeit eines erheblichen Teils der Bevölkerung und der Fachlichkeit vieler Schreiben, die von öffentlichen Stellen an sie gerichtet werden. (...)

Lohrer: Können Sie ein Beispiel nennen?

Maaß: Da soll zum Beispiel jemand über eine Diagnose informiert werden und es soll auf dieser Basis gemeinsam ein Behandlungsplan erstellt werden, der auch zum Leben des/der Patient/in passt. Dafür ist es nötig, dass die Person verstehen kann, was ihm oder ihr mitgeteilt wird, und was ihre Optionen sind. In dem Moment geht es nicht darum, warum die Person den Text nicht versteht oder ob sie die Chance zur Weiterbildung hat verstreichen lassen. Es geht einfach darum, dass das medizinische Personal und der/die Patient/in eine gemeinsame Sprache finden und die Situation zusammen meistern. Das ist mein Gegenstand, hier sehen wir unsere Mission. (...)

Lohrer: Werden auch andere Möglichkeiten der Beteiligung genutzt?

Maaß: Ja, zum Beispiel über Evaluationen der Textpraxis mit den Nutzer/innen, für die sie gedacht sind. Der NDR macht beispielsweise Nachrichten in Leichter Sprache und evaluiert sein Angebot in regelmäßigen Abständen mit den Zielgruppen. (...) Oder die Beteiligung von Personen mit Behinderungen bei der Ausbildung von Leichte-Sprache-Übersetzer/innen. Die Forderung, jeden Einzeltext mit den Zielgruppen zu prüfen, ist nicht umsetzbar: Prüfprozesse sind langsam und teuer. Sie liefern keine konsistenten Ergebnisse, je nach Profil der Prüfer/innen. (...) Das heißt, wenn die Textprüfung vielleicht Erkenntnisse darüber erbringt, ob die jeweilige Prüfgruppe den Text verständlich fand – jedenfalls erbringt sie keinerlei Ergebnisse darüber, ob der Text korrekt übersetzt wurde. 

European Commission, EPALE - E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, 04.09.2020
Um das gesamte Interview zu lesen, klicken Sie hier.

Barrierefreiheit im Internet - Gespräch mit Christiane Maaß

Barrierefreiheit im Internet – Gespräch mit Christiane Maaß

Barrierefreies Posten ist gar nicht so schwer. Genau darum ging es auch Laura M. Schwengber, als sie im Oktober 2019 gemeinsam mit Prof. Christiane Maaß und anderen die Initiative #barrierefreiPosten gestartet hat. Die Initiative beschäftigt sich mit der Herausforderung digitale Beiträge barrierefrei zu gestalten. Auf ihren Kanälen in den sozialen Medien sprechen sie mit Experten und Expertinnen zum Beispiel über Hashtags oder den Gebrauch von Emoticons. So entdecken sie die Möglichkeiten der sozialen Medien für mehr Barrierefreiheit. Gemeinsames Ausprobieren und Lernen ist das Motto.(...)

Prof. Maaß empfiehlt einfach anzufangen und zwar in unserer Kommunikation in den Sozialen Medien und auf unserer Webseite. Sie rät: „Denken Sie die Social Media mit! Unternehmen glauben oft, dass sie der Barrierefreiheit Genüge tun, wenn sie die Unternehmensseite barrierefrei machen. Das ist aber nicht alles, denn heute laufen viele aktuelle Inhalte vor allem über die Social-Media-Kanäle. Auch diese Inhalte müssen barrierefrei gemacht werden.“ (...)

Prof. Maaß hat uns die wichtigsten Tipps für barrierefreie Posts verraten: 

  • Schreiben Sie kurze Sätze. 

  • Fügen Sie eine aussagekräftige Bildunterschrift ein. 

  • Schreiben Sie !B in Ihren Post. !B weist auf eine Bildunterschrift hin. 

  • Schreiben Sie bei Hashtags jedes neue Wort groß. #WohlfahrtDigital statt #Wohlfahrtdigital 

  • Verzichten Sie auf Fremdwörter und Fachbegriffe. Wenn das nicht möglich ist, erklären Sie Fremdwörter und Fachbegriffe kurz. 

  • Nutzen Sie Videos mit Untertiteln. Beiträge mit Videos erreichen mehr Menschen. 

Alle Tipps zu mehr Barrierefreiheit in Sozialen Medien finden Sie auf www.barrierefreiposten.de 

Anna-Lena Kose, DRK-Wohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz, 26.08.2020
Wenn Sie den gesamten Artikel lesen wollen, klicken Sie hier.

Corona-Forschung: 160 Projekte in Niedersachsen

Corona-Forschung: 160 Projekte in Niedersachsen

"Die Coronavirus-Pandemie hat die Hörsäle im Land geleert. Nichtsdestotrotz haben Niedersachsens Hochschulen eine Fülle von Forschungsprojekten zu eben diesem Thema auf den Weg gebracht: Nach Angaben der Landeshochschulkonferenz (LHK) gibt es mittlerweile mehr als 160 einzelne Forschungs- und Lehraktivitäten zum Thema Coronavirus und seine Folgen. (...) Einige Beispiele für Forschungsprojekte: (...)  Barrierefreie Kommunikation in der Corona‐Krise: Informationen in Einfacher Sprache (Universität Hildesheim)"

NDR Norddeutscher Rundfunk, 19.06.2020
Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie hier.

Leichte Sprache: Internationaler Tag der Leichten Sprache

Internationaler Tag der Leichten Sprache

"Am 28. Mai ist der Internationale Tag der Leichten Sprache.
Dieser Tag erinnert daran: 
Informationen in Leichter Sprache sind wichtig
für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Aber auch für andere Menschen.
Zum Beispiel für Menschen, die nur wenig Deutsch können.
Der Internationale Tag der Leichten Sprache
findet in diesem Jahr zum 1. Mal statt."

Warum ist der Tag am 28. Mai?

"Am 28. Mai 1988 ist Inclusion Europe entstanden. 
Inclusion Europe ist eine Vereinigung.
Sie setzt sich ein
für die Rechte von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. 
Inclusion Europe macht viel für die Leichte Sprache."

Leichte Sprache gibt es in vielen Ländern

"Internationaler Tag bedeutet: 
Dieser Tag wird in vielen Ländern der Welt gefeiert. 
Die Leichte Sprache ist wichtig
für Menschen in allen Ländern. 
Zum Beispiel für Menschen
in England, in Finnland, in Italien oder Spanien."

Bundesregierung, 28.05.2020
Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie hier.

 

Internationaler Tag der Leichten Sprache

Internationaler Tag der Leichten Sprache

"Am 28. Mai 1988 wurde die Initiative 'Inclusion Europe' gegründet. Sie kämpft für die Rechte von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Dazu gehört auch, dass es mehr Informationen in Leichter Sprache gibt. (...) Dafür wurde für den 28. Mai 2020 erstmalig der Internationale Tag der Leichten Sprache ausgerufen. Jürgen Dusel unterstützt dies. Leichte Sprache ist ihm sehr wichtig. Er sagt: '(...) Ich bin fest davon überzeugt: Wenn jemand etwas will, dann kann er es auch. Man braucht nur die passende Unterstützung. Leichte Sprache ist eine wichtige Unterstützung für viele Menschen. Deswegen brauchen wir mehr Leichte Sprache.'"

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, 28.05.2020
Klicken Sie hier, um den gesamten Artikel zu lesen.

Einfache Sprache: Regeln für den Alltag nach den Ausgangsbeschränkungen

Regeln für den Alltag nach den Ausgangsbeschränkungen

"Die Ausgangsbeschränkungen sind vorbei. Der Alltag wird jetzt wieder etwas normaler:

Sie dürfen zum Beispiel wieder Ihre Verwandten und Freunde besuchen. Sie dürfen wieder zum Friseur gehen. Und viele Kinder dürfen wieder zur Schule und in den Kindergarten gehen.

Aber das Corona-Virus ist nicht verschwunden: Sie können sich immer noch mit dem Corona-Virus anstecken.

Dieser Artikel zeigt: So können Sie sich im Alltag vor dem Corona-Virus schützen."

Apothekenumschau, 25.05.2020
Übersetzung der Forschungsstelle Hildesheim
Klicken Sie hier, um den gesamten Artikel zu lesen.

Leichte Sprache in Corona-Zeiten - Regeln müssen verstanden werden

Leichte Sprache in Corona-Zeiten - Regeln müssen verstanden werden

taz: Frau Maaß, Frau Rink, haben Sie gerade mehr zu tun wegen Corona?

Christiane Maaß: Wir haben gleich viel zu tun. Es sind aber andere Aufträge, die sich nach vorne schieben.

taz: Was genau kommt da so alles auf Ihren Tisch?

Isabel Rink: Es ist das ganz breite Spektrum. Einerseits das, was alle wissen müssen: Wie kann ich eine Ansteckung vermeiden? Wo kommt jetzt mein Gehalt her? Die wichtigsten FAQ, sozusagen. Aber gerade für die Personen, die bisher noch nicht recht mitgenommen wurden aufgrund ihrer Kommunikationsbeeinträchtigung: Wenn ich eine Verdolmetschung brauche – wie mache ich das mit Zoom? Also die Bedienung von Videotelefonie.

Maaß: Es sind ja gesellschaftliche Regeln neu hinzugekommen: Man kann jetzt bestraft werden für Dinge, die vor kurzem noch erlaubt waren. Und dass so etwas kommuniziert wird, ist natürlich wichtig – auch in sprachlichen Formen, die schnell verstanden werden. (...)

taz: Erfahren Sie in diesen Zeiten mehr Unterstützung der Politik?

Rink: Wir waren unlängst im Bundesgesundheitsministerium, und das weitet gerade seinen Blick; man hat verstärkt auf dem Schirm, dass es im Bereich Gesundheitskompetenz großen Bedarf gibt. Dazu wurde ein Aktionsplan herausgebracht mit 15 Empfehlungen. Eine davon war die verständliche Aufbereitung von Gesundheitsinformationen. (...)

taz: Gelegentlich wird geradezu hämlisch gesprochen über die Leichte Sprache.

Maaß: Es ist eine komplexe Lage. Leichte Sprache macht Inhalte verständlich. Aber es gibt auch Texte in Leichter Sprache, die dazu beitragen, dass man negativ über sie urteilt. Die sehr kindlich und in dem Sinne auch asymmetrisch angelegt sind, dass sie die andere Seite in ein Stigma reinschieben: „Kann nicht lesen, braucht solche Texte.“ Leichte-Sprache-Produzenten müssen darauf schauen, dass ihre Texte akzeptabel sind. Andererseits ist Leichte Sprache ein Symbol: Dafür dass bestimmte Gruppen anerkannt werden; und dafür muss man sie dann auch erkennen. Wir stecken in einer Zwickmühle.

TAZ, 22.04.2020
Klicken Sie hier, um das gesamte Interview zu lesen.

Stellenausschreibung für eine Fachkraft für Barrierefreie Kommunikation und eine Fachkraft für Leichte Sprache

Stellenausschreibung für eine Fachkraft für Barrierefreie Kommunikation und eine Fachkraft für Leichte Sprache

"Zur weiteren Unterstützung ihrer Inklusionsbestrebungen möchte die Stadt [Monheim am Rhein] in Zukunft viele ihrer Publikationen auch in Leichter Sprache anbieten – sowohl im Print- als auch im Digitalbereich. (...) Die neuen niederschwelligen Angebote sollen sowohl der auch sprachlich bunt zusammengesetzten Monheimer Einwohnerschaft zu Gute kommen als auch externen Interessierten beispielsweise die kulturellen, touristischen und wirtschaftlichen Besonderheiten Monheims in einladender und leicht verständlicher Form näherbringen."

Stadt Monheim am Rhein, 21.04.2020
Klicken Sie hier, um die Stellenangebote der Stadt Monheim am Rhein zu sehen.
(Bewerbungen bis 13.05.2020).

Barrierefreie Kommunikation: Forscher aus Hildesheim übersetzen Infos zur Corona-Pandemie in Einfache Sprache

Forscher aus Hildesheim übersetzen Infos zur Corona-Pandemie in Einfache Sprache

"Jeder Zweite in Deutschland hat Probleme damit, gesundheitsrelevante Informationen zu verstehen. Um auch diesen Menschen die aktuellen Informationen zur Corona-Pandemie zugänglich zu machen, übersetzen Forscherinnen und Forscher der Universität Hildesheim diese in Einfache Sprache. „Barrierefreie Kommunikation ist gegenwärtig zunehmend Teil des Krisenmanagements in der deutschen Gesundheitskommunikation. Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist hier sehr aktiv und in wichtige gesundheitspolitische Aufgaben involviert“, sagt Professorin Christiane Maaß, Leiterin der Forschungsstelle Leichte Sprache der Universität Hildesheim."

Newsletter zum Corona-Geschehen in Niedersachsen, 01.04.2020
Klicken Sie hier, um den ganzen Newsletter zu lesen.

Mehr Verständlichkeit für alle – Towards a better Understanding

Mehr Verständlichkeit für alle – Towards a better Understanding

"Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist Partner im EU-Forschungsprojekt „Easy Access for Social Inclusion Training“ (EASIT). Über 80 Fachleute aus 11 Ländern nahmen an der Konferenz „Mehr Verständlichkeit für alle“ an der Universität Hildesheim teil. Während der Konferenz diskutierten die Fachleute über die Festlegung von Standards für den barrierefreien Zugang zu audiovisuellen Inhalten. Sie verständigten sich zudem auf die Einführung eines internationalen Tages der Leichten Sprache („International Easy Language Day“)."

Pressestelle der Universität Hildesheim, Isa Lange / Gastbeitrag von Laura Marmit, 03.03.2020
Klicken Sie hier, um den gesamten Artikel zu lesen.

Leichte Sprache in der Praxis – Exkursion zur Universität Hildesheim

Leichte Sprache in der Praxis – Exkursion zur Universität Hildesheim

Im Seminar „Theoretische Grundlagen für Barrierefreie Kommunikation“ teilte die Expertengruppe Leichte Sprache der Lebenshilfe Braunschweig ihr Wissen mit den interessierten Studentinnen des Masterstudienganges Barrierefreie Kommunikation:

"Bei einer lockeren Gesprächsrunde stellten die Studentinnen viele Fragen, zum Beispiel: Finden Sie Texte in Leichter Sprache zu kindlich? Was macht Ihnen Spaß an der Arbeit? Sind Sie auch an der Erstellung der Texte beteiligt? Die Experten hatten auf alles eine Antwort parat und so entstand ein reger Austausch. Abgerundet wurde der Tag mit einem Vortrag von Alea Stephan (...). Für die Studentinnen war es wichtig zu erfahren, dass es nicht ausschließlich nur um das Übersetzen der Texte geht. Auch andere zentrale Aufgaben wie Öffentlichkeitsarbeit, Kundenakquise und natürlich die Zusammenarbeit mit der Prüfgruppe gilt es zu übernehmen. (...) Am Ende waren sich alle einig: Das Angebot an Texten in Leichter Sprache muss noch ausgebaut werden und der Kontakt zwischen Universität und Lebenshilfe Braunschweig soll erhalten bleiben."

Lebenshilfe Braunschweig, 21.01.2020
Klicken Sie hier, um den gesamten Artikel zu lesen.

Pressespiegel der vergangenen Jahre

2019

2019