Pressespiegel

2020

Corona-Forschung: 160 Projekte in Niedersachsen

Corona-Forschung: 160 Projekte in Niedersachsen

"Die Coronavirus-Pandemie hat die Hörsäle im Land geleert. Nichtsdestotrotz haben Niedersachsens Hochschulen eine Fülle von Forschungsprojekten zu eben diesem Thema auf den Weg gebracht: Nach Angaben der Landeshochschulkonferenz (LHK) gibt es mittlerweile mehr als 160 einzelne Forschungs- und Lehraktivitäten zum Thema Coronavirus und seine Folgen. (...) Einige Beispiele für Forschungsprojekte: (...)  Barrierefreie Kommunikation in der Corona‐Krise: Informationen in Einfacher Sprache (Universität Hildesheim)"

NDR Norddeutscher Rundfunk, 19.06.2020
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Leichte Sprache: Internationaler Tag der Leichten Sprache

Internationaler Tag der Leichten Sprache

"Am 28. Mai ist der Internationale Tag der Leichten Sprache.
Dieser Tag erinnert daran: 
Informationen in Leichter Sprache sind wichtig
für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Aber auch für andere Menschen.
Zum Beispiel für Menschen, die nur wenig Deutsch können.
Der Internationale Tag der Leichten Sprache
findet in diesem Jahr zum 1. Mal statt."

Warum ist der Tag am 28. Mai?

"Am 28. Mai 1988 ist Inclusion Europe entstanden. 
Inclusion Europe ist eine Vereinigung.
Sie setzt sich ein
für die Rechte von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. 
Inclusion Europe macht viel für die Leichte Sprache."

Leichte Sprache gibt es in vielen Ländern

"Internationaler Tag bedeutet: 
Dieser Tag wird in vielen Ländern der Welt gefeiert. 
Die Leichte Sprache ist wichtig
für Menschen in allen Ländern. 
Zum Beispiel für Menschen
in England, in Finnland, in Italien oder Spanien."

Bundesregierung, 28.05.2020
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Internationaler Tag der Leichten Sprache

Internationaler Tag der Leichten Sprache

"Am 28. Mai 1988 wurde die Initiative 'Inclusion Europe' gegründet. Sie kämpft für die Rechte von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Dazu gehört auch, dass es mehr Informationen in Leichter Sprache gibt. (...) Dafür wurde für den 28. Mai 2020 erstmalig der Internationale Tag der Leichten Sprache ausgerufen. Jürgen Dusel unterstützt dies. Leichte Sprache ist ihm sehr wichtig. Er sagt: '(...) Ich bin fest davon überzeugt: Wenn jemand etwas will, dann kann er es auch. Man braucht nur die passende Unterstützung. Leichte Sprache ist eine wichtige Unterstützung für viele Menschen. Deswegen brauchen wir mehr Leichte Sprache.'"

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, 28.05.2020
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Einfache Sprache: Regeln für den Alltag nach den Ausgangsbeschränkungen

Regeln für den Alltag nach den Ausgangsbeschränkungen

"Die Ausgangsbeschränkungen sind vorbei. Der Alltag wird jetzt wieder etwas normaler:

Sie dürfen zum Beispiel wieder Ihre Verwandten und Freunde besuchen. Sie dürfen wieder zum Friseur gehen. Und viele Kinder dürfen wieder zur Schule und in den Kindergarten gehen.

Aber das Corona-Virus ist nicht verschwunden: Sie können sich immer noch mit dem Corona-Virus anstecken.

Dieser Artikel zeigt: So können Sie sich im Alltag vor dem Corona-Virus schützen."

Apothekenumschau, 25.05.2020
Übersetzung der Forschungsstelle Hildesheim
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Leichte Sprache in Corona-Zeiten - Regeln müssen verstanden werden

Leichte Sprache in Corona-Zeiten - Regeln müssen verstanden werden

taz: Frau Maaß, Frau Rink, haben Sie gerade mehr zu tun wegen Corona?

Christiane Maaß: Wir haben gleich viel zu tun. Es sind aber andere Aufträge, die sich nach vorne schieben.

taz: Was genau kommt da so alles auf Ihren Tisch?

Isabel Rink: Es ist das ganz breite Spektrum. Einerseits das, was alle wissen müssen: Wie kann ich eine Ansteckung vermeiden? Wo kommt jetzt mein Gehalt her? Die wichtigsten FAQ, sozusagen. Aber gerade für die Personen, die bisher noch nicht recht mitgenommen wurden aufgrund ihrer Kommunikationsbeeinträchtigung: Wenn ich eine Verdolmetschung brauche – wie mache ich das mit Zoom? Also die Bedienung von Videotelefonie.

Maaß: Es sind ja gesellschaftliche Regeln neu hinzugekommen: Man kann jetzt bestraft werden für Dinge, die vor kurzem noch erlaubt waren. Und dass so etwas kommuniziert wird, ist natürlich wichtig – auch in sprachlichen Formen, die schnell verstanden werden. (...)

taz: Erfahren Sie in diesen Zeiten mehr Unterstützung der Politik?

Rink: Wir waren unlängst im Bundesgesundheitsministerium, und das weitet gerade seinen Blick; man hat verstärkt auf dem Schirm, dass es im Bereich Gesundheitskompetenz großen Bedarf gibt. Dazu wurde ein Aktionsplan herausgebracht mit 15 Empfehlungen. Eine davon war die verständliche Aufbereitung von Gesundheitsinformationen. (...)

taz: Gelegentlich wird geradezu hämlisch gesprochen über die Leichte Sprache.

Maaß: Es ist eine komplexe Lage. Leichte Sprache macht Inhalte verständlich. Aber es gibt auch Texte in Leichter Sprache, die dazu beitragen, dass man negativ über sie urteilt. Die sehr kindlich und in dem Sinne auch asymmetrisch angelegt sind, dass sie die andere Seite in ein Stigma reinschieben: „Kann nicht lesen, braucht solche Texte.“ Leichte-Sprache-Produzenten müssen darauf schauen, dass ihre Texte akzeptabel sind. Andererseits ist Leichte Sprache ein Symbol: Dafür dass bestimmte Gruppen anerkannt werden; und dafür muss man sie dann auch erkennen. Wir stecken in einer Zwickmühle.

TAZ, 22.04.2020
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Stellenausschreibung für eine Fachkraft für Barrierefreie Kommunikation und eine Fachkraft für Leichte Sprache

Stellenausschreibung für eine Fachkraft für Barrierefreie Kommunikation und eine Fachkraft für Leichte Sprache

"Zur weiteren Unterstützung ihrer Inklusionsbestrebungen möchte die Stadt [Monheim am Rhein] in Zukunft viele ihrer Publikationen auch in Leichter Sprache anbieten – sowohl im Print- als auch im Digitalbereich. (...) Die neuen niederschwelligen Angebote sollen sowohl der auch sprachlich bunt zusammengesetzten Monheimer Einwohnerschaft zu Gute kommen als auch externen Interessierten beispielsweise die kulturellen, touristischen und wirtschaftlichen Besonderheiten Monheims in einladender und leicht verständlicher Form näherbringen."

Stadt Monheim am Rhein, 21.04.2020
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(Bewerbungen bis 13.05.2020).

Barrierefreie Kommunikation: Forscher aus Hildesheim übersetzen Infos zur Corona-Pandemie in Einfache Sprache

Forscher aus Hildesheim übersetzen Infos zur Corona-Pandemie in Einfache Sprache

"Jeder Zweite in Deutschland hat Probleme damit, gesundheitsrelevante Informationen zu verstehen. Um auch diesen Menschen die aktuellen Informationen zur Corona-Pandemie zugänglich zu machen, übersetzen Forscherinnen und Forscher der Universität Hildesheim diese in Einfache Sprache. „Barrierefreie Kommunikation ist gegenwärtig zunehmend Teil des Krisenmanagements in der deutschen Gesundheitskommunikation. Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist hier sehr aktiv und in wichtige gesundheitspolitische Aufgaben involviert“, sagt Professorin Christiane Maaß, Leiterin der Forschungsstelle Leichte Sprache der Universität Hildesheim."

Newsletter zum Corona-Geschehen in Niedersachsen, 01.04.2020
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Mehr Verständlichkeit für alle – Towards a better Understanding

Mehr Verständlichkeit für alle – Towards a better Understanding

"Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist Partner im EU-Forschungsprojekt „Easy Access for Social Inclusion Training“ (EASIT). Über 80 Fachleute aus 11 Ländern nahmen an der Konferenz „Mehr Verständlichkeit für alle“ an der Universität Hildesheim teil. Während der Konferenz diskutierten die Fachleute über die Festlegung von Standards für den barrierefreien Zugang zu audiovisuellen Inhalten. Sie verständigten sich zudem auf die Einführung eines internationalen Tages der Leichten Sprache („International Easy Language Day“)."

Pressestelle der Universität Hildesheim, Isa Lange / Gastbeitrag von Laura Marmit, 03.03.2020
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Leichte Sprache in der Praxis – Exkursion zur Universität Hildesheim

Leichte Sprache in der Praxis – Exkursion zur Universität Hildesheim

Im Seminar „Theoretische Grundlagen für Barrierefreie Kommunikation“ teilte die Expertengruppe Leichte Sprache der Lebenshilfe Braunschweig ihr Wissen mit den interessierten Studentinnen des Masterstudienganges Barrierefreie Kommunikation:

"Bei einer lockeren Gesprächsrunde stellten die Studentinnen viele Fragen, zum Beispiel: Finden Sie Texte in Leichter Sprache zu kindlich? Was macht Ihnen Spaß an der Arbeit? Sind Sie auch an der Erstellung der Texte beteiligt? Die Experten hatten auf alles eine Antwort parat und so entstand ein reger Austausch. Abgerundet wurde der Tag mit einem Vortrag von Alea Stephan (...). Für die Studentinnen war es wichtig zu erfahren, dass es nicht ausschließlich nur um das Übersetzen der Texte geht. Auch andere zentrale Aufgaben wie Öffentlichkeitsarbeit, Kundenakquise und natürlich die Zusammenarbeit mit der Prüfgruppe gilt es zu übernehmen. (...) Am Ende waren sich alle einig: Das Angebot an Texten in Leichter Sprache muss noch ausgebaut werden und der Kontakt zwischen Universität und Lebenshilfe Braunschweig soll erhalten bleiben."

Lebenshilfe Braunschweig, 21.01.2020
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