…GUTE REISE!

Semesterticket, Streckennetz und Spazierfahrten

Hildesheim

Hildesheim ist eine schöne Stadt. Von hier startet der Student hinaus in die Welt.

Lübeck

(ca. 217.000 EW)
Bekannt für seinen Marzipan und das Holstentor, das 1478 vollendet wurde und in leichter Schräglage steht.
Die Hauptstadt der Hanse im Mittelalter hat ca. 2000 denkmalgeschützte Gebäude und malerische, enge Gassen. Vom Hafen Travemünde aus kommst du (wenn du gut bist für wenig Geld) nach Malmö, der schwedischen Großstadt, die nur eine kurze Busfahrt (durch einen Unterwassertunnel) von Kopenhagen entfernt ist.

Magdeburg

(ca. 236.000 EW)
Die Stadt an der Elbe beherergt die Grabkirche des ersten Kaisers des Heiligen Römischen Reiches.
Erstmals 805 urkundlich erwähnt, bietet sie heute noch viel Kultur: ihr Wahrzeichen ist der Magdeburger Dom;
ein Highlight ist die ‘Grüne Zitadelle’ von Magdeburg: das letzte Großprojekt von Hundertwasser, bevor er starb!

Kassel

(ca. 198.000 EW)
Alle fünf Jahren wird diese Stadt zur Metropole, weil dort die Kunstausstellung ‘documenta’ stattfindet.
Der (noch?) Wohnort von Milky Chance bietet Nähe zur Natur und wunderschöne Kultur: zum Beispiel die Löwenburg, das Wahrzeichen “Herkules”, oder auch die Teufelsbrücke im Bergpark Wilhelmshöhe.

Paderborn

(ca. 150.000 EW)
Im Jahre 777 wurde hier unter Karl dem Großen ein Reichstag und eine Missionssynode abgehalten.
Die Stadt hat so einige kirchliche Wurzeln, eine bedeutsame theologische Fakultät und den Sitz eines Erzbistums;  der Kaiserpfalzen, der Dom und noch mehr ist´s, was Paderborn zu bieten hat.

Bielefeld

(ca. 333.000 EW)
Die Großstadt am Teutoburger Wald. Sie wurde 1214 gegründet und bietet heute ziemlich viel: lebendige Skateparks, 15 Museen, kleine Jazzbühnen (beispielsweise der Bunker Ulmenwall). Die Sparrenburg gilt als Wahrzeichen.
Der Campus der Uni blüht – und Bielefeld ist europäische Hauptstadt der Diakonie.

Münster

(ca. 310.000 EW)
Die Fahrradstadt beherbergt Kunstwerke von Pablo Picasso im gleichnamigen Kunstmuseum, lockt mit erfrischenden Spaziergängen um den Aasee und bezaubert mit Gebäuden mit gotischen und romanischen Elementen. Mit 55.000 Studenten
gehört sie zu den zehn größten Universitätsstädten Deutschlands. Ob der heilige Liudger, der Gründer der Stadt und des gleichnamigen Bistums geahnt hat, dass sie sich so prächtig entwickeln würde?

Norddeich-Mole

Hier gibt es wohl nicht aaaaall zu viel zu sehen, dafür aber eine regenmäßige, bezahlbare Fähre nach Nordeney: der zweitgrößten und wahrscheinlich abwechslungsreichen Ostfriesischen Insel.

Hengelo

Mit dem Streckennetz kommst du auch nach Holland!

Karte von Norddeutschland und Umkreis.

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Willkommen zu einer kurzen Übersicht der Reisepotentiale niedersächsischer Studierender. Oben sind nur einige hochinteressante Orte markiert, die kostenfrei per Nahverkehr erreichbar sind; nämlich diejenigen, die jüngst zum Streckennetz hinzugekommen sind.
Das gesamte Streckennetz gibt´s hier zu bewundern: https://www.dein-semesterticket.de/alles-zum-ticket/streckennetz/

Eine Auswahl an Bilder zeigt einen Strand der ostfriesischen Insel Norderney, den Salzspeicher und das Holstentor Lübecks, das Hundertwasserhaus in Magdeburg, das Schloss Wilhelmshöhe beim Herkulesmonument in Kassel, das Schloss Neuhaus in Paderborn, eine charakteristische Innenstadtstraße von Münster, sowie ein paar Cafés, die sich um die zentrale Kirche Enschedes herum formiert haben.

Neben den großstädtischen Klassikern wie Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Wolfsburg, Göttingen, Oldenburg und natürlich Hamburg und Bremen, gibt es auch ein Paar unbekanntere Tipps, um mehr aus seinem Semesterticket rauszuholen.<<

Ein paar Bilder zeigen das neue Rathaus Hannover, den Altstadtmarkt in Braunschweig, ein Schloss der Altstadt Osnabrücks, den modernen Pavillon der Autostadt Wolfsburg, eine historische Kirche in Göttingen, sowie Bilder der Speicherstadt und des Hafens in Hamburg und Eindrücke des zentralen Marktplatzes in Bremen (mit den ikonischen Stadtmusikanten als Statue).

Zum Beispiel kann man, wenn man nach Berlin möchte, bis nach Magdeburg kostenfrei mit dem Zug fahren, um von dort dann per Fernbus für nicht einmal 10 Euro zur Hauptstadt zu gelangen – oder nach Potsdam. Auch Halle (Saale) und Leipzig lassen sich aus Magdeburg schnell und günstig erreichen.

Die Bildcollage zeigt ein reiches Stadtpanorama der Hauptstadt und von Leipzig, eine Ansicht des Potsdamer Schlosses “Sanssouci”, welches das Lieblingsschloss Friedrich des II gewesen sein soll… und ein Bild von Halles Marktplatz.

Ein besonderes Naturerlebnis eröffnet sich all denjenigen, die ein paar Schritte gen Harzgebirge wagen: Die Heimat der Hexen und die höchsten Landmassen Norddeutschlands (mit dem Brocken als Klimax: 1.141 m) begeistern nicht nur erfahrenere Langzeitwanderer und Mountainbiker, sondern auch entspanntere Besucher*innen; mit imposanten, malerischen Landschaften, frischer Waldluft und einem riesigen Tal samt Staudamm, der nur einen von vielen Übergängen zwischen der alten BRD und DDR markiert… und das war natürlich auch längst nicht alles. Das Harzgebirge ist eine besondere und weite Fläche, die sich (meiner Meinung nach) am besten vom Kurort Bad Harzburg aus betreten lässt, welches nur eine Bahnstation hinter dem ebenfalls zauberhaften Goslar liegt. Und wir sind noch immer im Spektrum des Streckennetzes.

Die folgende Collage zeigt den historischen Marktplatz Goslars, der auch zum Weltkulturerbe gehört,
das niedersächsische Internatsgymnasium, sowie den neuen Waldwipfelpfad in Bad Harzburg (seit 2015 betretbar)
und Eindrücke von der Harzregion – die einem echten Besuch natürlich nicht ansatzweise gerecht werden.

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Und nicht vergessen: Immer schön das Semesterticket validieren lassen und somit auf den aktuellsten Stand halten, um Ärgerliches zu vermeiden. Man hat zwar die Chance, innerhalb einer Frist von zwei Wochen die Immatrikulationsbeweise am DB-Schalter nachzureichen um “nur” die 7 Euro Bearbeitungsgebühr zahlen – aber das muss ja vielleicht gar nicht sein.

Ein Beitrag von Vassilios Michalakis