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Das Deutschlandticket kommt: Was müssen Studierende zahlen?

  • 18. Februar 2023
  • Damian Liam Fielding
Am 1. Mai soll das Deutschlandticket an den Start gehen und noch immer ist unklar, wie sich dies für die Studierenden auswirken wird. Ist eine Upgrademöglichkeit zum bisherigen Semesterbeitrag die Lösung? Hier könnt ihr erfahren, was der aktuelle Stand ist!

 

Foto: Damian Liam Fielding

Als Nachfolger des Neun-Euro-Tickets soll nun das Deutschlandticket kommen. Das kann für viele Studierende von Vorteil sein. Ich habe bei den verschiedenen AStA verschiedener Standorte nachgefragt, was bezüglich einer Änderung des Semesterbeitrags geplant ist. Denn ähnlich wie bei dem Neun-Euro-Ticket wurden die Hochschulen und Universitäten nicht bei der Planung eingebunden.

Endlich soll es kommen!

In der Vergangenheit wurde das Ticket immer weiter verschoben und nun soll es endgültig am 1. Mai diesen Jahres anlaufen. Die Finanzierung soll zur Hälfte vom Bund und zur anderen Hälfte vom Land getragen werden. Jedoch ist die Berechnung noch unklar, da man das Ticket in jedem Bundesland kaufen kann. Es wird appelliert, das Ticket in dem Bundesland zu kaufen, wo man wohnt und am meisten damit reist. Dies soll jedoch auch nur für die allgemeinen Bürger*innen gelten. Was die Studierenden zahlen müssen, ist ungeklärt. Genau aus diesem Grund führte Gespräche mit der Studierendenvertretung der TU Braunschweig, der Universität Hildesheim, der Leibniz Universität Hannover und von der HAWK in Hildesheim.

Das 9€ Ticket und seine Folgen. Was sagt der AStA?

Im Prinzip wünscht sich der AStA das Beste für die Studis.
Wie bereits im Instagram-Post (Wer zahlt das Deutschlandticket für Studis?) erwähnt, ist der AStA der Universität Hildesheim noch mit den Folgen des Neun-Euro-Tickets beschäftigt und versucht sich dort hineinzuarbeiten. Die Vertreter*innen der oben genannten drei Standorte fühlten sich von der Politik „ziemlich ins kalte Wasser geworfen“ (Markus Grebenstein vom AStA der TU Braunschweig) und mussten organisatorische Hürden überwinden um eine Rückzahlung der durch das 9-Euro-Ticket zu viel gezahlten Semesterbeiträge gewährleisten zu können. Leichter wäre gewesen, hätte man sie involviert. So schreibt auch die Studierendenvertretung der HAWK: „Die Bundesregierung hat sich leider bei der Einführung des Neun-Euro-Tickets keine Gedanken über Studierende gemacht. Im ersten Moment sah die Erstattung nach einem sehr großen Verwaltungsaufwand für den AStA aus.“ Aus diesem Grund gab es verschiedene Ansätze, den Betrag zurückzuerstatten. HAWK und auch die TU Braunschweig haben das Geld mit dem folgenden Semesterbeitrag verrechnet. Studierende, welche die Uni verlassen haben, konnten einen Antrag ausfüllen und haben dadurch ihr Geld erstattet bekommen. In anderen Hochschulen musste genrell ein Antrag ausgefüllt werden. Jan, Referent für Hochschulpolitik Innen des AStA der Leibniz-Universität Hannover, sagt: „Die Uni hat ein Onlineportal eingerichtet, bei dem man einen Antrag ausfüllen konnte.“

Ist das Semesterticket überflüssig, wenn das Deutschlandticket kommt?

Bisher müssen die Studierenden der Universität Hildesheim im Semesterbeitrag einen Anteil für das Nahverkehrsticket in Höhe von 168,10€ zahlen. Das bedeutet einen monatlichen Satz von ca. 28,02€. Das Deutschlandticket soll vorerst 49€ kosten und wird nach Bedarf angepasst. Würde das Deutschlandticket ohne Rabatt in den Semesterbeitrag integriert, würde das bedeuten, dass die Studierenden etwa 21€ mehr im Monat zahlen müssten. Schon jetzt gibt es ktirische Stimmen seitens der Studierenden, wie Jan berichtet. „Wir haben jetzt aber auch schon einige Studis, die sagen, sie wollen das 49€ Ticket holen, weil sie von weit her reisen und mit dem Bus zum Bahnhof fahren. Busticket und Semesterticket kosten zusammen meistens mehr als das 49€ Ticket.“ Markus Grebenstein hofft hingegen, »dass das jetzige Semesterticket weiter besteht, da die aktuell diskutierten Alternativen keine längerfristige Alternativen zum Semesterticket darstellen.“ Dies begründet er damit: „Wir haben maximal eine Perspektive von gut zwei Jahren. Dann wurde eine Dynamisierung angekündigt, das heißt, die Preise sind nicht fest und das ist natürlich für uns, die sozialverträglichen Nahverkehr den Studierenden anbieten, wollen schwierig.“

Das Upgrademodell

Aktuell denkt man auch daüber nach, ob eine Art Upgademodell infrage kommt. Damit würde man den Studis die Möglichkeit bieten, einen Aufpreis zu zahlen, um die selben Konditionen wie vom Deutschlandticket zu erhalten. Die Studierendenvertretung der HAWK äuerte hierzu: „Über eventuelle Anpassungen stehen wir im Austausch mit der Politik und den Verkehrsbetrieben. Hierbei gibt es aber noch keine Entscheidungen, aber ein vergünstigtes Ticket wäre denkbar. Ob sich die Vertragspartner darauf einlassen, bleibt abzuwarten.“ Eine Anpassung des Semesterbeitrags wäre aber aus der Sicht aller notwendig. Deswegen setzt der ASTA der Universität Hannover sich dafür ein, dass „zumindest wenn wir ein Semesterticket haben, uns dieses beim Kauf von 49€ Ticket anrechnen lassen könnten.“
Das Deustchlandticket war auch eines der Gesprächsthemen der Landes-ASTEN-Konferenz. Grebenstein sieht das Upgrademodell als ein Minimalziel an und erhofft sich mehr als dies. Für das solidarische Semesterticket würde das bedeuten, dass alle Studierenden ihr Semesterticket mit dem Semesterbeitrag zahlen. Jeder einzelne Studierende könnte dann entscheiden, ob er noch den Differenzbetrag zahlen möchte, um die Konditionen des Deutschlandtickets zu erhalten. Wer bereits 160€ zahle, könne noch 140€ draufzahlen und erhalte dafür das Deutschlandticket.

Foto: Damian Liam Fielding

29-Euro-Bildungs-Sozialticket – Ist das die Lösung?

Ein Ticket für nur 29 Euro, mit den selben Konditionen wie das Deutschlandticket und einen vergünstigten Eintritt für Kultureinrichtungen fordert der fzs (Freier Zusammenschluss von Student*innenschaften). Ist das Ticket die Lösung, auf die alle hoffen? Das habe ich auch den AStA der HAWK gefragt: „Wir unterstützen die Forderung nach einem 29-Euro-Ticket des fzs. Im kommenden Semester wird das Semesterticket für Hildesheim 168€ kosten. 174€ würde ein 29-Euro-Ticket für 6 Monate kosten. Somit wäre ein 29-Euro-Tickett nur geringfügig teuer als das Semesterticket, hätte aber einen größeren Umfang. Studierende könnten beispielsweise mit dem Nahverkehrszügen auch in andere Bundesländer fahren, was für unsere Standorte in Göttingen und Holzminden interessant wäre oder die Üstra in Hannover nutzen. Oder müssten sich kein Ticket kaufen, wenn sie beispielsweise mit dem Fahrrad zur Hochschule kommen.“ Nicht nur die HAWK ist an solch einem Ticket interessiert, auch die Leibniz-Universität Hannover ist Unterstützer des Vorhabens. Markus Grebenstein vom AStA der TU Braunschweig war bei einer der letzten Sitzungen der fzs dabei. Er würde sich auch über ein 29-Euro-Ticket für die Studierenden freuen, dieses müsste jedoch eine längerfristige Preisstabilität gewährleisten können. Er sei allerdings skeptisch, ob die Bundes- und  Landespolitik zusätzlich zur immer noch unsicheren Finanzierung des 49-Euro-Ticket weiteres Geld für die Finanzierung eines 29-Euro-Ticket einplanen würden. Sollte diese Finanzierung nicht gesichert sein, hält er es nicht für sinnvoll, ein unsicheres Individualticket für das bewährte solidarische Semesterticket aufzugeben, auch wenn dieses Vorteile hätte. Schließlich bedeute es weniger Aufwand für die ASten, wenn alle persönlich entscheiden, ob sie ein Ticket kaufen möchten oder nicht.

Meine Meinung zum Deutschlandticket!

Meiner Ansicht nach ist es zwingend notwendig, dass sich die Politik mit den Studierenden verständigt und dies transparent darlegt. Die Unsicherheit der Studierenden ist spürbar, denn sie wissen momentan nicht, was auf sie zukommt. Im Laufe meiner Recherche wurde ich des Öfteren von Kommiliton*innen angesprochen, wie es denn nun mit dem Deutschlandticket aussehe und wann dies kommt. Darauf konnte ich nur antworten, dass dies bisher ungewiss ist. Ich kann mir vorstellen, dass sich das Upgrademodell durchsetzen kann und damit eine gute Möglichkeit bietet, um leichter zu reisen. Außerdem glaube ich, dass ein solches Modell am leichtesten umsetzbar ist, wenn die Politik dies bewilligt. Ein 29-Euro-Ticket, wie es der fzs fordert, wäre eine ideale Möglichkeit für die Studierenden. Jedoch ist dies mit einem hohen Finazierungsaufwand verbunden und daher aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich.

Ein Beitrag von Damian Liam Fielding, veröffentlicht am 18. Februar 2023

Damian Liam Fielding

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3 Kommentare
  1. Helga Herrmann sagt:
    15. August 2023 um 21:42 Uhr

    Servus, ich freue mich immer auf deine Beiträge. Bitte mach weiter so! Viele Grüße

    Antworten
  2. Sofia Hofmann sagt:
    4. September 2023 um 15:52 Uhr

    Dieser Beitrag hat mich dazu gebracht, meine Denkweise zu überdenken. Mission erfüllt!

    Antworten
  3. Steffi Becker sagt:
    5. März 2024 um 20:33 Uhr

    Hi, ich bin ein großer Fan deiner Schreibweise. Bitte teile noch mehr mit uns. VG

    Antworten

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