Das Projektsemester…

…ist seit 1992 teil des kulturwissenschaftlichen Studiums in Hildesheim.
Seit 2018 ist der Kulturpraxis Blog Dreh- und Angelpunkt für die Kommunikation im und über das Projektsemester.
Jede Projektsemestersaison steht unter einem übergreifenden Thema, an das sich die Projekte in den unterschiedlichen
Kunst- und Kulturpraxen auf vielfältige Weise annähern und für sich und das Publikum zugänglich machen.

Zentrum

Aktuelles Projektsemester

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Vergangene Projektsemester

Alles im Fluss
2024


Das Projektsemester bedeutet Forschung mit, als, zu ästhetische® Praxis: auf Verflossenes in Archiven schauen; neue Ideen fließen lassen; Stau in kreativen Gruppenprozessen und inszenatorische Durchbrüche erleben. Und aus vielen einzelnen Rinnsalen bildet sich ein Strom, der uns mit Energie versorgt: versprochen. Beim rauschenden multi- und transdisziplinären Festival für Ursprünge vom 5.–7. Juli 2024.

Mind The Gap
2022


Ein Titel, der zur Gegenwart passt. Ein Titel, der eine Warnung ausspricht. Ein Titel, der verdeutlicht, wie nahe sich Bedeutungen, Ideen, Zuschreibungen und Gewissheiten sein und wie plötzlich Änderungen, Austausch und Umkehrungen auftreten können. Gap kann dabei alles Mögliche bedeuten: Der Spalt zwischen Zug und Bahnsteinkante, die Kluft zwischen Arm und Reich, die Lücke im Lebenslauf und noch so viel mehr.
Die Studierenden des Projektsemesters 2022 werden forschen, werkeln, erschaffen, zerstören, lesen, schreiben und so weiter, all das, um Leerstellen zu füllen.
Denn es gilt: Mind the Gap!

GROSSE erwartungen
2021


‚Zukunft‘ ist ein brisanter Verhandlungsraum. Das machen die gegenwärtigen Debatten zu Prognosen in Bezug auf Pandemien, zu Fragen sozialer Gerechtigkeit und zum Klimawandel deutlich. Gleichzeitig haben Versprechen, Utopien und Bedrohungsszenarien eine Jahrtausende alte Kultur- und Religionsgeschichte. Die Auseinandersetzung mit Hoffnung und Besorgnis ist Thema unzähliger künstlerischer und medialer Produktionen. „Große Erwartungen“ wird von April bis Juli 2021 zentrales wissenschaftlich-künstlerisches Arbeitsthema des gesamten Fachbereichs „Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation“ der Universität Hildesheim sein.

1968
2018


Phänomen 1968 – Die Enkel der 68er blicken zurück und nach vorn
350 Student:innen erforschen mit künstlerischen Mitteln 50 Jahre später die kulturellen, politischen und sozialen Auf- und Umbrüche von 1968. Von Adorno bis zum Sexkino, von Woodstock bis zur Ökobewegung fragen sie in 25 künstlerischen und wissenschaftlichen Projekten nach den Widersprüchen und der aktuellen Relevanz des Phänomens 1968. Die Ergebnisse in den Bereichen Literatur, Theater, Medien, Kunst, Musik, Philosophie und der Populären Kultur wurden in einer öffentlichen Präsentationsphase vom 4. bis zum 8. Juli 2018 in Hildesheim gezeigt.

Aussetzen
2016


Studierende versuchen Aussetzer dokumentarisch festzuhalten. Andere setzen sich bewusst der Peinlichkeit aus, um sie als eine Strategie der Selbstinszenierung zu nutzen und stellen sich dabei die Frage, ob im bewussten Ausfallen aus der Konvention womöglich subversives Potential liegt. Im Projekt „Halb 10 in Deutschland“ erforschen Studierende das Verschwinden der Pause, begeben sich auf die Suche nach auditiven Pausenzeichen, suchen diese in Musik, Radio und Werbung und komponieren ihre eigene Pausenmusik. Diese und weitere Projektgruppen stellen ihre Resultate in Form von Ausstellungen, Inszenierungen, Musik, Filmen, Lesungen, Konzerten und vielen weiteren spannenden Formaten vom 29. Juni bis 03. Juli auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg vor.

Verschwendung
2014


Ein „Archiv der verschwendeten Dinge“ entsteht, Studierende suchen nach Menschen, die Hildesheim lieben oder hier ihr Herz verloren haben. Sie bringen Autobiographisches auf die Bühne und befassen sich mit der Bilderflut im digitalen Zeitalter. In Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Komponisten entwickeln sie – ausgehend von Märchen und Kinderbüchern – Theaterinszenierungen, in denen Geräusche und Klänge eine besondere Rolle spielen. Filmschaffende erzählen ihre Geschichten zum Thema Film im Film auf 16 Millimetern, mit strauchelnden Schauspielern, verliebten Kameraleuten und besessenen Filmteams.

Arbeit(er)finden
2012


Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir mit schlafen oder arbeiten. Die Praxis der Arbeit ist prägender Bestandteil der Lebenswelt. 300 Studierende und 30 Lehrende des Fachbereichs II Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation haben sich ein Semester lang mit dem Thema Arbeit(er)finden beschäftigt. In 19 Projekten und Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten wurde das Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen untersucht. Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive werden unterschiedliche Arbeitsbegriffe ermittelt und erforscht, wie sich Arbeit und Freizeit zueinander verhalten. Im Kontext unserer Studiengänge soll Arbeit als Begriff und Praxis verortet werden: „Ist Kunst Arbeit“ und was ist „Kunst als Arbeit“?

Glauben Machen
2010


Dieses Thema ist vielfach auslegbar. So ist nicht nur das Praktizieren von Glauben gemeint, sondern ebenso die Überzeugungsarbeit, jemanden etwas glauben zu machen. Glauben ist nicht nur Inhalt sondern auch eine Jahrhunderte alte kulturelle Praxis. Doch schafft es die Kirche auch nach den aktuellen Geschehnissen noch „glauben zu machen“? Neben der größten Kirchendichte deutschlandweit feierte das Weltkulturerbe Michaeliskirche 2010 tausendjähriges Jubiläum. Die Studierenden haben ihre eigenen Deutungen zum Thema „Glauben.Machen“ gefunden: So befasste sich etwa das szenische Projekt „Jeanne d’Arc“ mit der Mythologisierung der Heiligen Johanna in unterschiedlichen Medien.

Re:
2008


Unter dem Thema »Re:« versammeln sich Projekte wie »Re: do!«, »Re: creation«, »Re: generation«, »Shakespea re: 08« oder »Re: mixed« nicht nur im Sinne von Wiederkehr oder Wiederaufführung, sondern auch von Widerstreit und Konfrontation mit etwas Vergangenem. »Re:« ist demnach kein Projektthema im Sinne eines bestimmten Inhalts – »Re:« wird vielmehr als künstlerisches, wissenschaftliches oder auch kommunikatives Verfahren verstanden.

Kollektiv Körper
2006


Die Studierenden setzten sich mit dem Kollektiv und kollektiven Prozessen in gesellschaftlichen und ästhetischen Zusammenhängen auseinander. Es galt das Kollektiv und den Körper in Politik, Medien, Kunst oder Sport zu untersuchen. Dabei wurde das Spannungsverhältnis zwischen dem Kollektiv und dem hochindividualisierten Subjekt unserer Zeit erforscht. Den Fragen nach der Faszination und Grenzen kollektiven Erlebens, nach gemeinschaftsstiftenden Momenten und Ritualen, nach politischer Lenkung und Nationalität wurden behandelt. Ob und wie organisieren Kollektive Ihr Denken, Lernen und Handeln?

Antike Intermedial
2004


Der Irrfahrer Odysseus, der rachesuchende Agamemnon, die kindermordende Medea – die Gestalten der griechischen Mythologie sind alte Bekannte auf unseren Bühnen, Leinwänden und Schulbuchseiten. Die Studierende wollten mehr wissen und setzen sich daher seit April wissenschaftlich und künstlerisch mit antiken Mythen und Tragödien auseinander. Sie wollen  herausfinden, was hinter all den Schlächtern und Helden, Frauen und Göttern der Sagenwelt wirklich steckt. Im Zentrum der szenischen und bildnerischen Auseinandersetzung steht dabei die Konfrontation der antiken Stoffe mit alten und neuen Medien.

Vision 1800 – Theater
2002


Leitung: Prof. Dr. Hajo Kurzenberger, Dr. Hartwin Gomes, Dr. Wolfgang Sting

Leider sind uns dazu keine weiteren Informationen und keine Bilder gegeben.

Babylon
2000


Leitung: Prof. Dr. Hajo Kurzenberger, Prof. Dr. Wolfgang Löffler, Dr. Hartwin Gromes

Leider sind uns dazu keine weiteren Informationen und keine Bilder gegeben.

Projektsemester
1998


James Bond ? Austellungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Roemer-Pelizaeus Museum
Leitung: Prof. Dr. Hans-Otto Hügel

Neun Reisen in die Welt der theatralen Zeichen unter der Anleitung der Herren Artaud, Craig, Barthes, Meyerhold, Genet, Kleist und Brecht
Leitung: Prof. Dr. Hajo Kurzenberger, Prof. Dr. Wolfgang Löffler, Dr. Hartwin Gromes

Leider sind uns dazu keine weiteren Informationen gegeben.

Projektsemester
1996


Faust II
Leitung: Prof. Dr. Hajo Kurzenberger, Prof. Dr. Wolfgang Löffler, Dr. Hartwin Gromes

Leider sind uns dazu keine weiteren Informationen gegeben.

Projektsemester
1994


Café Deutschland 
Leitung: Prof. Dr. Hajo Kurzenberger, Dr. Hartwin Gromes 

transeuropa 94 
Leitung: Julia Lochte 

Schreibwerkstatt Kindertheater 
Leitung: Dr. W. Sting und Dr. F. Fetting

Leider sind uns dazu keine weiteren Informationen und keine Bilder gegeben.

Projektsemester
1992


Architektur der 50er Jahre in Hildesheim 
Leitung: Prof. Dr. Hans Otto Hügel 

Kafkas Amerika – Erzähltheater in sechs Stationen 
Leitung: Prof. Dr. Hajo Kurzenberger, Dr. Hartwin Gromes

Leider sind uns dazu keine weiteren Informationen und keine Bilder gegeben.

Mehr Informationen zu den vergangenen Projektsemester es auf der Website des Fachbereichs 2.