Hildesheim ist klein. Hildesheims Busse fahren selten und fast nie zur Domäne. Hildesheim ist, was Kultur angeht, definitiv hinterm Mond. Das ist der (meistens) unausgesprochene Konsens, den ich als gebürtige Hildesheimerin an der Domäne spüre. Und die Kulturhauptstadtbewerbung? Die bekommt allenfalls einen Lacher, ein Hochziehen der Augenbrauen. Da habe sich diese Stadt etwas Unmögliches zugetraut – vielleicht im Mut der Verzweiflung, da niemand weiß wo Hildesheim ist. Neben Hannover?
Ich habe Domäne-Studierende interviewt. Darüber, was sie von Hildesheim und der Kulturszene halten – und über Narrative, die sie an der Uni mitbekommen. Wie wird Hildesheim wahrgenommen?
Über die Ergebnisse meiner Recherche sprach ich daraufhin mit Elisabeth Böhnlein (rechts). Sie ist Projektkoordinatorin beim Projektbüro Kulturregion Hildesheim. Unser Gespräch, immer wieder gespickt mit Zitaten aus der Studi-Befragung, ist hier zu lesen.
Wusstest du, dass Hildesheim sich auf den Titel Kulturhauptstadt Europas beworben hat?
Studi-Befragung am 29. Juni 2023
„Ja, aber auch nur durch dich.“
Wie viel weißt du über die Kulturhauptstadtbewerbung?
Studi-Befragung am 29. Juni 2023
„Gar nichts. Ich denke man muss irgendwie nachweisen, dass man extrem viel Kultur betreibt?„
Elli, du bist Projektkoordinatorin im Projektbüro Kulturregion Hildesheim, dem Nachfolgeprojekt des Büros, das die Bewerbung durchgeführt hat. Du warst direkt am Bewerbungsprozess beteiligt. Was würdest du sagen, was bedeutet es für das Vermächtnis der Kulturhauptstadtbewerbung, dass die Kulturwissenschafts-Studierenden an der Domäne nicht unbedingt von ihr wissen?
Es ist ja de facto jetzt auch schon wieder ein bisschen her, die Bewerbungszeit konkret war ja von Mitte 2017 bis Ende 2020. Für Studierendenzeiten ist das schon lang. Es gab auf jeden Fall während der Kulturhauptstadtzeit eine Reihe Studierende, die davon mitbekommen und auch an einzelnen Projekten oder Aktionen mitgewirkt haben. Aber wie bei vielen anderen Akteur*innen, die in die Kulturhauptstadtbewerbung einbezogen wurden, war das während der Bewerbungszeit natürlich so ein bisschen selektiv. Während man sich bewirbt, Kulturhauptstadt zu werden, muss man mit allen gesellschaftlichen, insbesondere den Kultur-Stakeholdern sprechen, aber kann nicht so viel Energie und Kommunikation da reinstecken, dass es wirklich alle mitkriegen.
Ich hab das Gefühl, dass es in der Stadt gar nicht so schlecht funktioniert hat, dass das Leute mitgekriegt haben. Gerade in der Kulturszene selbst ist das durchaus was, wo auch jetzt noch immer mal wieder Bezüge zu hergestellt werden oder wo Menschen von selbst davon sprechen, welche Ideen sie dafür hatten, und dass sie die vielleicht noch weiterführen wollen.
Oder zum Beispiel auch in der Kommunalpolitik: Dass zum Beispiel Bürgermeister*innen sagen, „Ja, während der Bewerbungszeit hat sich die Kommunikation zwischen uns Kommunen verbessert.“ Es scheint in verschiedenen Gruppen nicht so zu sein, dass da niemand von weiß.
„Viele Leute haben das Gefühl, dass nichts los ist – das hab ich so am meisten gehört.“
Studi-Befragung am 29. Juni 2023
„Hannover hat sich ja auch beworben und da hatte ich schon das Gefühl, dass sich für die Bewerbung in der Stadt was in der Kulturszene zum Positiven verändert hat.„
Studi-Befragung am 29. Juni 2023
Einige Studierende, mit denen ich gesprochen habe, hatten das Gefühl, dass sich durch die Bewerbung in Hildesheim nichts zum Guten gewandelt habe. Vielleicht sogar im Gegenteil: Allgemeiner Konsens war, hier sei nichts los. Stimmt das?
Ich hab ja selber auch in Hildesheim studiert, und ich glaube, aus der temporären Studierendensicht ist es total schwer, Veränderungen wahrzunehmen. Einerseits kommt man wohin und nimmt halt das wahr, was im Moment so da ist. Dann kriegt man zusätzlich so ein paar Narrative mit, also auch ich hab damals immer so gehört, „Ja, in Hildesheim war irgendwann schon mal viel mehr los…“ So gewisse Erzählungen setzen sich ja oft fort und verändern sich sehr viel langsamer, als was tatsächlich in der Gegenwart passiert – die finden ja irgendwie auf einer anderen Ebene statt.
Eine konkrete Veränderung, die es gibt, ist natürlich der PULS. Also was ich zum Beispiel wahrnehme, ist, dass schon allein im letzten halben Jahr ganz viele Studierendenprojekte den PULS als Veranstaltungsraum genutzt haben. Zum Beispiel Literaturstudierende zur Präsentation ihrer Erstsemesteranthologie, oder jetzt haben zum Beispiel Studierende vom Kulturvermittlungs-Deutsch-Französischen Doppelmaster ein Projekt zur Comickultur im PULS gemacht, usw. Ich hab das Gefühl, auch vorher waren ab und zu mal von den großen Festivals wie Prosanova oder Transeuropa Dinge irgendwie in der Stadt, aber dafür gab es schon weniger Räume. Schon gar nicht so einen einfach zugänglichen, an dem man vielleicht auch vorbeikommt und wo sich auch Kulturbüro-Mitarbeitende und Studierende treffen.
Das ist natürlich erstmal vereinzelt, aber es ist eine Veränderung, die man aber als jetzige*r Studierende*r nicht unbedingt wahrnehmen kann.
Und zur Frage: gibt es hier jetzt tatsächlich weniger Kultur? Das kann ich nicht wirklich gut beantworten, aber es könnte sich viel auf so eine Diskussion zum Thema Kneipen- und Clubkultur beziehen, wo es, glaub ich, tatsächlich in der leztzten Zeit eher nicht so richtig voranging.
Was genau waren das für Narrative, die du aus deiner Studi-Zeit erinnerst?
Dass viele Menschen hier ziemlich unfreundlich sind, dass man immer mal so nen Stock zwischen die Speichen gesteckt bekommt, wenn man hier Fahrrad fährt. Und dass eben alle, die in Hildesheim im Kulturbereich studieren, Hildesheim als Durchgangsort begreifen und man das Gefühl hat, hier studiert man jetzt und ist dazu da, aber es ist kein Ort, wo man sich eine Perspektive vorstellen kann.
Was ich aber noch ergänzen sollte: auch eine Niedergangsgeschichte in Bezug auf Clubs gab es damals schon.
„Die Leute wollen hier raus. Ich glaub, das ist für super viele hier nur ne Bushaltestelle.“
Studi-Befragung am 29. Juni 2023
„Es haben voll viele eine Antihaltung zu Hildesheim. Und ich z.B. ich mag Hildesheim. Also ich bin hier gerne und ich komme hier gerne wieder zurück, aber es fehlt Studileben. Und ich weiß für mich auch:
Studi-Befragung am 29. Juni 2023
Hildesheim ist nur so eine Haltestelle!„
Sind denn die Leute, mit denen du studiert hast, wirklich alle weggegangen?
Nein, es sind nicht alle weggegangen. Es ist natürlich auch damals schon so gewesen, dass sich jetzt nicht alle dem so verbunden haben. Und gerade auch wenn man das Gefühl hatte, ich finde Hildesheim eigentlich ganz schön und bin ganz zufrieden hier, man immer das Gefühl hatte, man entspricht jetzt nicht der Hauptmeinung. Ob das im Endeffekt wirklich die Mehrheitsmeinung war, kann ich gar nicht sagen. Das ist ja gar nicht unbedingt immer das gleiche – so ein Narrativ und was die Leute tatsächlich denken.
Also, Hildesheim hat ein Image-Problem, so viel kann man auf jeden Fall schonmal festhalten. Egal, ob das nun eine Grundlage hat oder nicht.
Was würdest du jemandem mit Anti-Hildesheim-Haltung sagen?
Es kann auf jeden Fall jede Person ihre Meinung haben. Und was man selbst sich so als cool oder wünschenswert vorstellt, kann ja auch variieren. Ich find es eine interessante Frage, woher so eine starke Anti-Haltung kommt? Also egal, ob jetzt dieser Stadt gegenüber,… warum man überhaupt einer Stadt gegenüber eine starke Anti-Haltung hat?
Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Städten, aber eine Stadt ist, auch wenn sie wie Hildesheim jetzt nicht total riesig ist, groß genug, um ganz viele unterschiedliche Lebensrealitäten zu bergen, und unterschiedliche Möglichkeiten für ganz verschiedene Menschen. Da kann es total viel geben, das irgendwie doof läuft, und es kann aber auch für viele Menschen viel geben, was irgendwie gut läuft. Das über einen Kamm zu scheren, find ich schwierig.
Aber ich find es auch grade aus der Kulturstudierenden-Perspektive nicht total illegitim. Es gibt schon auch Gründe dafür, dass man das Gefühl hat, es ist nicht die aller-studierenden-freundlichste Stadt, ich glaube, sie möchte da auch gerne besser werden. Ich finde, es ist ein sinnvolles Anliegen, zu versuchen an diesem Image, an diesem Narrativ miteinander zu arbeiten und gemeinsam mit Studierenden die Frage zu stellen, an welchen Stellen stimmt es denn, wo genau nimmt man Defizite oder Probleme wahr und was für Möglichkeiten gibt es, denen entgegenzuwirken.
Das finde ich eine interessante Aufgabe und finde es natürlich schön, wenn möglichst viele Studierende auch offen dafür sind und Lust haben, diese Perspektive mal einzunehmen. Wie kann man das, was man doof findet, verbessern und was ist vielleicht doch eigentlich ganz cool!
„Ich glaube, dass wir Studis uns auch manchmal zu sehr drauf ausruhen, zu sagen, Hildesheim ist kacke. Weil, ich bin zum Beispiel aktuell überfordert, wie viele Wochenend-Veranstaltungen es gibt – Weinfest, ProsaNova, Wallungen, …„
Studi-Befragung am 29. Juni 2023
„Vielleicht ist wirklich nichts los. Aber es passieren auf jeden Fall Sachen. Die Mittsommernacht jetzt, ProsaNova,.. es war ja jetzt auch ein Schützenfest am Wochenende.„
Studi-Befragung am 29. Juni 2023
Wir entscheiden uns häufig dafür, uns aus der Ferne der Domäne zu beschweren, anstatt es uns hier schön zu machen. Aber wo würde man denn anfangen? Gibt es konkrete Projekte, wo du sagen würdest: Da könnt ihr was machen?
Das ist eine gute Frage, es ist auch für uns nicht immer ganz einfach genau den Hebel zu finden, an dem man arbeiten kann. Ich glaube im PULS selbst kann man schon viel machen, da gibt es ja eine Online-Community, der man beitreten kann und wo es schon zunehmende Möglichkeiten gibt, und eine große Offenheit dafür, anzukommen und zu sagen: Wir haben eine Idee, wir hätten gerne folgende Form von Veranstaltung, Spieleabend, Format, was auch immer, können wir das hier machen, kann uns jemand unterstützen… es gab jetzt zum Beispiel eine Studi-Jam Session.
Das ist auf jeden Fall etwas, wo man andocken kann. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, sich verstärkt einzumischen in dem, was kulturell hier passiert, wo Leute sich vernetzen. Z. B. gibt es den Runden Tisch Kultur, der ständig stattfindet. Und wo auch die Studis, die grade die studentischen Festivals machen, immer mal wieder auftauchen – das ist aber ein total offenes Format für alle, die sich für Kultur interessieren, wo man mitkriegen kann, an was die unterschiedlichen Akteure grade arbeiten. Es gibt bestimmt einige Projekte, an denen man grade auch mitwirken könnte. Auch solche Sachen wie Diskussionen zum Thema Verbesserung der Kneipen- und Clubkultur könnten da stattfinden.
Ich würd ja gerne wissen, wie es denn dir damit geht? Weil du ja eine ganz interessante Perspektive hast, als Hildesheimerin, die noch dazu in die Kulturszene hineingeboren wurde und jetzt hier Kultur studiert, mit den ganzen Hildesheim Narrativen und was eigentlich deine sind?
Ich mag Hildesheim. Und ich find Hildesheim nicht langweilig oder doof oder unkulturell. Ich find’s immer sehr schade, wenn Leute das sagen. Und das ist einer der Gründe, warum ich angefangen habe mit diesem Thema. Weil ich dachte, vielleicht ist mein Ergebnis: niemand weiß irgendwas über die Kulturszene in Hildesheim – und dann könnte ich aufzeigen, was es alles gibt und irgendwie „beweisen“, dass Hildesheim gar nicht so blöd ist.
So einfach ist die Lösung dann natürlich nicht geworden, hab ich auch nicht wirklich erwartet. Aber ein bisschen hätte ich es mir erhofft: Dass das Narrativ einfach gar nicht fundiert ist.
Und was würdest du auflisten, um zu beweisen, dass Hildesheim cool ist?
Dass es z. B. die Freie Szene gibt, neben dem TfN. Mehrere meiner Gesprächspartner*innen haben auf die Frage „Was kennt ihr für Kultur-Einrichtungen in Hildesheim?“ geantwortet: Naja das TfN, aber das ist halt kacke. Und das kann man so sehen oder nicht so sehen, ich bin da auch zwiegespalten. Aber selbst, wenn man es doof findet, könnte man dann ja gucken, was gibt es sonst noch! Und da gäbe es ja einiges. Aber meine Recherche ergibt: Leute kennen halt auch das Theaterhaus.
„Ich war schon mal im Theaterhaus, aber ich hab überwiegend Sachen gesehen von Leuten, die hier an der Domäne entweder studieren, oder mal Dozis waren oder sind. Und nur eine Sache, wo ich nicht die Leute vom Campus her kannte.„
Studi-Befragung am 29. Juni 2023
Dass sich die Domänis und der Rest der Stadt nicht oft mischen, ist zumindest eins der Narrative – entspricht aber auch meiner eigenen Erfahrung. Wie sieht denn das Publikum bei Veranstaltungen im PULS aus? Mischt es sich?
Ich beobachte das jetzt natürlich nicht empirisch kontinuierlich. Aber als Beispiel mal die Veranstaltung letzte Woche zur Comickultur, wo wir tatsächlich vorab kooperiert haben: In dem Rahmen haben wir auch eine Feier der Fassadengestaltung am PULS gemacht, die vonseiten der Stadt und des PULS mitorganisiert war, zusammen mit den Studierenden. Deshalb gab es auch eine gemeinsame Einladung. Dadurch waren dann gerade am Abend und auch zu dem Talk, der dann anschließend von den Studierenden stattgefunden hat schon ein paar Leute da, die vielleicht sonst eher nur zu Einladungen von PULS oder Stadt gekommen wären, und nicht so richtig was von den Studierendenprojekten mitbekommen hätten.
Insgesamt ist es nicht automatisch so, dass da jetzt viele zusätzliche Leute da sind, aber es gibt ja nicht nur die Ebene der Teilnahme, sondern auch die des Mitkriegens, was da so passiert, des Vorbeilaufens – und ich glaube auf so einer Ebene des gegenseitigen Wahrnehmens passiert da schon was.
Und diese Veranstaltungsformate und diese Form der Kooperation kann man schon zurückführen auf die Kulturhauptstadtbewerbung und auf die Zusammenarbeiten, die da entstanden sind. Es wird ja auch aus dem Nachfolgeprojekt der Kulturhauptstadtbewerbung heraus organisiert und finanziert.
Das sind aber im Moment alles einzelne Veranstaltungen, richtig? Jede Veranstalter*in muss solche Kooperationsprojekte einzeln auf die Beine stellen. Gibt es einen Plan, sowas zu bündeln? Für alle Interessierten sichtbar zu machen: Diese Kooperationen gibt es, diese Formate sind möglich? Ein Ort, an dem man Ideen für Teilnahme einbringen kann und/ oder wo es auch die Möglichkeit für eigene Projekte, die sich aus der Blase herausbewegen wollen, gibt?
Die Kulturerlebnistage sind jetzt schon so eine Reihe, die sich aber auch noch in Entwicklung befindet, also die erste Ausgabe war noch ganz anders als die jetzige, da wird noch ein Label ausgearbeitet. Aber ansonsten, ja, sind es viele unterschiedliche, einzelne Projekte. Das Nachfolgeprojekt der Kulturhauptstadtbewerbung heißt ja jetzt Projektbüro Kulturregion Hildesheim, wo es darum geht, Kulturangebote in der ganzen Region stärker sichtbar zu machen und so eine Form von Bündelung anzustreben. Das man was findet, wo man besser drüber wahrnehmen kann, dass hier ja wirklich richtig viel Kultur passiert.
Was ich nochmal ergänzen wollen würde: Wenn man Lust hat auf Praxiserfahrungen im Kulturbereich, dann gibt es schon total viele Möglichkeiten, in Hildesheim was mitzukriegen und natürlich auch was zu gestalten. Darüber, dass man Praktika macht, einen Job übernimmt oder an einem einzelnen Projekt mitarbeitet,… Das muss man natürlich nicht machen, man kann seine Erfahrungen auch woanders sammeln, oder sich erstmal auf die theoretische oder die eigene praktische Arbeit konzentrieren. Aber ich kann dazu einladen, wenn man Lust hat auf Kulturarbeit, dann gibt es in Hildesheim sowohl in der Stadt als auch in der Region total viele Orte, wo man viel mitnehmen kann.
In kulturpolitischer Hinsicht läuft in Hildesheim tatsächlich einiges eher Modell-vorbildlich, also z. B. die starke Vernetzung der Kulturszene, sowohl in der Stadt als auch in der Region – über den IQ, den Dachverband der Kulturschaffenden in der Stadt, oder über das Netzwerk Kultur und Heimat Hildesheimer Land e. V, das Netzwerk der Kulturschaffenden in der ganzen Region. Dass es solche Strukturen überhaupt gibt, ist besonders. Die gibt es in vielen Regionen auch nicht, z. B. in Hannover hat sich erst vor Kurzem ein Netzwerk der Freien Szene gegründet. Und wenn man dann später in solchen Strukturen arbeitet, ist es eigentlich total interessant, von solchen Hildesheimer Praxiserfahrungen, die ja auch nicht wenig von ehemaligen Kulturpädagogik- oder Kulturwissenschafts-Studierenden mitgeprägt werden, was mitzukriegen. Das ist dann was anderes als die eigene Teilnahme an Kulturangeboten, aber auch eine total spannende Option.
Es gibt auch nicht wenige Kulturakteure hier, für die es auch in Kürze immer relevanter wird, wer da mal mit einsteigen will, aufgrund von Fragen wie Generationenwechsel. Dadurch werden grade auch die Bemühungen von den Hildesheimer Kulturschaffenden verstärkt, die Kontakte zur Uni nochmal zu verbessern, zu den jetzigen Studierenden. Also ich gaube, wenn man Lust hat, sich hier einzubringen, dann stehen die Chancen gerade gar nicht so schlecht.
Was denkst du? Ist Hildesheim cool?
Oder ist diese Stadt auch für dich nur eine Haltestelle?
Und hat dich dieser Artikel vielleicht sogar motiviert, dich (noch mehr) in die Kulturszene einzumischen und Hildesheim nach deinen Wünschen zu gestalten?
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Ein Beitrag von: Koko Lana Hoerr, veröffentlicht am 05.09.2023