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FRAUEN, DIE ES GESCHAFFT HABEN, IM LAUFE VON DREI TAGEN KWG-TAGUNG ZITIERT ZU WERDEN (UND DIE NICHT DA WAREN) #1

Anne Küper // Wiese vor der Univer­si­täts­bi­blio­thek  // SA 16:23

Marina Abra­mović, Mieke Bal, Karen Barad, Char­lotte Beradt, Gabriele Brandt­stetter, Andrea D. Bühr­mann, Judith Butler, Bojana Cvejić, Anna Teresa De Keers­maeker, Ulrike Gross­arth, Melanie Hinz, Stefanie Husel, Frida Kahlo, Käthe Koll­witz, Beatriz Sarlo, Gertrude Stein, Hito Steyerl

ZU SPÄT #1

Anne Küper // Univer­si­täts­bi­blio­thek  // SA 14:56

INHALTE #13

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 14:11

Immer häufiger bedienen sich Rechte subver­siver Stra­te­gien und Werk­zeuge, die bisher in linker Tradi­tion standen. Wie damit umgehen? Markus Schäfer regt an, Kunst als Waffe zu begreifen, mit der man sich gegen­seitig schlägt: „Auf ins Gefecht! Lieber im Theater als anderswo.“

GUTE FRAGEN #31

Anne Küper // Studio­bühne 1 // SA 14:06

Warum reicht eigent­lich die Zeit immer nicht?

GUTE FRAGEN #30.1

Fenja Englhart // TfN, Foyer 1 // SA 14:06

Läuft jede (erfolg­reiche) (poli­ti­sche) Kunst am Ende Gefahr, von einem kapi­ta­lis­ti­schen System (beispiels­weise durch die Abhän­gig­keit von den Medien) geschluckt, verdaut, und als etwas Gemäßigteres/etwas vom System Händel­bares wieder ausge­schieden zu werden?

GUTE FRAGEN #30

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 14:05

Wenn Künstler*innen poli­ti­sche Themen verar­beiten, inwie­fern wird Kunst oder Politik verdichtet oder verkürzt?

Wie viel Kraft braucht man, um heute noch gehört zu werden?

Können Künstler*innen in einer Diktatur besser arbeiten?

KLARE ANSAGEN #16

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 13:54 Uhr

„Ich freue mich sehr, hier sein zu dürfen im schönen Nieder­sachsen.“ (Markus Schäfer)

„Wie Sie sehen, bin ich ein Stück Geschichte.“ (Stimme aus dem Plenum)

Aus dem Leben einer studen­ti­schen Hilfs­kraft oder: Was Katja Trachsel gerade machen würde, wenn sie nicht zusammen mit Sarah Schmidt die Podi­ums­dis­kus­sion mode­rieren würde #6

Anne Küper // Forum außen // SA 13:26

SCHNELLE POST #12

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 13:21

Die Stim­mung knis­tert, als würden alle gleich­zeitig mit Bonbon­pa­pier in den Taschen rascheln. Die Span­nung auf die Diskus­sion steigt expo­nen­tiell zur Dauer der Vorstel­lung der Diskutierenden.

SCHNELLE POST #11

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 13:10

Während der Podi­ums­dis­kus­sion über die Ästhetik poli­ti­schen Wider­standes deak­ti­vieren Zwänge des Raumes die Geschlech­ter­tren­nung, die die Toiletten vorgeben: Das Herrenklo liegt auf der einen, das Damenklo auf der anderen Seite. Um nicht zu stören, steuern die Zuhörer*innen einfach die nahe­ge­le­gene Pinkel­ge­le­gen­heit an.

AKUSTISCHE PRAXIS #6

Anne Küper // Univer­si­täts­bi­blio­thek // SA 12:35

 

Aus dem Leben einer studen­ti­schen Hilfs­kraft oder: Was Katja Trachsel gerade machen würde, wenn sie nicht zusammen mit Sarah Schmidt die Podi­ums­dis­kus­sion mode­rieren würde #5

Anne Küper // Univer­si­täts­bi­blio­thek // SA 12:13

KLARE ANSAGEN #15

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // 11:57 Uhr

„Jede These ist immer mit einem Aber versehen.“

Aus dem Leben einer studen­ti­schen Hilfs­kraft oder: Was Katja Trachsel gerade machen würde, wenn sie nicht zusammen mit Sarah Schmidt die Podi­ums­dis­kus­sion mode­rieren würde #4

Anne Küper // Univer­si­täts­bi­blio­thek // SA 11:52

Ordent­lich abge­lie­fert. Jetzt ein biss­chen scannen.

Aus dem Leben einer studen­ti­schen Hilfs­kraft oder: Was Katja Trachsel gerade machen würde, wenn sie nicht zusammen mit Sarah Schmidt die Podi­ums­dis­kus­sion mode­rieren würde #3

Anne Küper // Univer­si­täts­bi­blio­thek // SA 11:52

Kompe­tent habe ich gerade die Funk­ti­ons­weise der Univer­si­täts­bi­blio­thek beschrieben. Fast fühle ich mich wie eine Mitar­bei­terin, als ich um Ruhe bitte und sage, dass Taschen leider nicht mit hinein genommen werden können.

PERSPEKTIVWECHSEL #1

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 11:51 Uhr

„…aus meiner subjek­tiven dm-Budni-Ross­mann-Sicht heraus…“ (Stimme aus dem Publikum)

GUTE FRAGEN #29

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 11:45 Uhr

Habe ich das richtig verstanden?

NATURLYRIK #3

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 11:37 Uhr

Im Café­tisch /

spie­gelt sich /

herbst­lich umwehtes /

Laub und natürlich /

auch Himmel.

Aus dem Leben einer studen­ti­schen Hilfs­kraft oder: Was Katja Trachsel gerade machen würde, wenn sie nicht zusammen mit Sarah Schmidt die Podi­ums­dis­kus­sion mode­rieren würde #2

Anne Küper // Univer­si­täts­bi­blio­thek // SA 11:31

Die Erst­se­mester sollen gleich in zwei Grup­pen­ar­beits­räumen in der Biblio­thek arbeiten. Die gilt es nun online zu reser­vieren. Ich stelle jedoch fest, dass sich pro Person nur ein Grup­pen­ar­beits­raum pro Tag reser­vieren lässt. Ich kann also über meinen Namen nicht zwei Grup­pen­ar­beits­räume buchen – die Leitung der Univer­si­täts­bi­blio­thek glaubt scheinbar noch an meine Leib­lich­keit und daran, dass ich ja eben gar nicht zur glei­chen Zeit an unter­schied­li­chen Orten (zwei Arbeits­räumen) sein kann. Man merkt: sie kennt die Arbeit von studen­ti­schen Hilfs­kräften nicht, die überall und nirgendwo sind, taumelnd zwischen den Nicht-Orten, wie rasende Reporter*innen eilen sie von Fleck zu Fleck und ziehen sche­men­haft vorbei, teilen und verei­nigen sich wieder. Wenn Hermine keinen Zeit­um­kehrer gehabt hätte, hätte das Konzept dazu von studen­ti­schen Hilfs­kräften kommen können. Profes­sio­nell wie ich bin, habe ich den zweiten Arbeits­raum über den Namen meiner Mitbe­woh­nerin gebucht. Check.

Aus dem Leben einer studen­ti­schen Hilfs­kraft oder: Was Katja Trachsel gerade machen würde, wenn sie nicht zusammen mit Sarah Schmidt die Podi­ums­dis­kus­sion mode­rieren würde #1

Anne Küper // Haupt­campus // SA 11:13

Da Katja Trachsel die Podi­ums­dis­kus­sion im Theater für Nieder­sachsen mode­rieren wird, kann sie für zwei, drei Stunden nicht gemeinsam mit Julia Kerk den Star­ting Point leiten. Der Star­ting Point ist eine Lehr­ver­an­stal­tung, bei der sich Erst­se­mester mit dem Haupt­fach Theater treffen, sich kennen­lernen und gemeinsam eine kurze Präsen­ta­tion erar­beiten, die am Montag bei der offi­zi­ellen Erst­se­mes­ter­be­grü­ßung aufge­führt wird. Nun unter­stütze ich also Jule Kerk und ersetze Katja Trachsel vor Ort. Wie würden jene zwei, drei Stunden aussehen, wenn Katja hier wäre? Ein Gedankenspiel.

GUTE FRAGEN #28

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 11:04 Uhr

Wie lässt sich die Folter wissen­schaft­lich und künst­le­risch unter­su­chen, ohne sie zu normalisieren?

FUSSNOTEN #5

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 11:00 Uhr

„[Jack] Bauer had many friends at Guan­ta­namo.“ (Juristin Diane Beaver über die Fern­seh­serie „24“)

INHALTE #12

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 10:51 Uhr

Wer foltert, besitzt ein sehr spezi­fi­sches Wissen um die Sensi­bi­lität des Menschen. Doch während die Folternden ihr Tun in Gedanken zu einzelnen Aktionen zerlegen können, verschränkt sich die Folter in den Leibern der Gefol­terten zu einem eska­lie­renden Gesamt­kom­plex. (Vortrag von Sebas­tian Köthe)

KLARE ANSAGEN #14

Anne Küper // WG-Küche // SA 10:43 Uhr

GUTE FRAGEN #27

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 10:39

Wie verän­dert sich Sex und das Spre­chen über Sex, wenn er nicht länger als souverän beherrsch­bare Technik betrachtet wird?

Schnelle Post#10.1

Fenja Englhart // TfN, Probe­bühne 3 // SA 10:38 Uhr

Das Laby­rinth

Man tuschelt über die schiere Exis­tenz eines hilf­rei­chen, gar notwen­digen Wortes. Diese vergeb­liche Suche nach dem WLAN-Pass­wort wird garniert durch eine nie enden wollende Reise (unser Ziel: Probe­bühne 3) durch die Kata­komben des altehr­wür­digen Stadt­thea­ters. Mitten hinein geht es in die Inne­reien eines Appa­rates in dem noch Wert gelegt wird auf dieje­nigen geheimen Welten, die sich nur analog erschließen lassen. Treppauf, Treppab, durch kafka­eske Mini­türen und Gang­win­dungen. Fast schon warte ich auf eine Falltür. „Hier hört uns niemand schreien.“ Dann, endlich ange­kommen, finden wir Platz zwischen einge­staubten Kulissen und atmen den Duft von alterndem Holz, (und haftendem Rest­schweiß der Audi­tion für Musicaltänzer*innen) ein. (Probe-)Bühne frei für den ersten Vortrag. 

INHALTE #11

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 10:31

Die Akti­vi­täts­phant­samen unserer Zeit zwingen das Passive in eine Mini­mal­exis­tenz; margi­na­li­siert muss es zusehen, wie vor allem die schöp­fe­ri­sche Akti­vität von Künstler*innen hervor­ge­hoben wird, nicht die dafür nötige, zuvor empfan­gene Inspi­ra­tion. (Vortrag von Beate Absalon)

INHALTE #10

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 10:18 Uhr

- so viele schein­bare Akti­vi­täten, denen eine passive Dimen­sion inne­wohnt, im Alltag wie in Trance ausge­führt mithilfe eines Wissens, das im Leib steckt: die eigene Gestik und Mimik, das Betä­tigen des Licht­schal­ters, das Tippen auf der Tastatur,.… (Vortrag von Selin Ida Gerlek)

INHALTE #9

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 10:08 Uhr

„Wir haben unseren Körper, aber wir sind unser Leib.“ (Selin Ida Gerlek)

SCHNELLE POST #10

Lisa Paetow // TfN, Foyer 1 // SA 10:00

Unter Regen­schirmen und Schein­wer­fern sitzen wir auf pinken und lila Stühlen drapiert um Café­ti­sche. Gemein­schaft­lich widmen wir uns einer ästhe­ti­schen Praktik, die überall zwischen Akti­vität und Passi­vität ange­sie­delt sein könnte: dem Zuhören.

POLITISCHE PRAXIS: BERICHT AUS BERLIN #1

Tobias Gralke // ICE 876 // SA 07:46

Während heute im TfN das alte Verhältnis von Ästhetik und Politik endlich und abschlie­ßend disku­tiert wird, werde ich als Korre­spon­dent für poli­tisch-ästhe­ti­sche Praxis aus Berlin berichten: Denn dort steigt ab 12 Uhr "#unteilbar", die wich­tigste Demo des Jahres. 100 000 werden erwartet, um gegen die von rechts betrie­bene Spal­tung der Gesell­schaft aufzu­treten. Sogar Konstantin Wecker wird die Gitarre auspa­cken, und auch jetzt schon herrscht super Stim­mung im Groß­raum­ab­teil: Der Tanz­kreis TSV Dungel­beck ist genauso unter­wegs wie ein Poli­zist, der beim Bahn­hof­bä­cker erstmal 30 Bröt­chen für "seine Jungs" gekauft hat. Dazwi­schen Anzugsträger*innen, Rucksacktourist*innen und Pendler*innen, die vergessen haben, dass Wochen­ende ist. Schwer zu sagen, wer hier welchem Lager zuzu­ordnen ist. Die Kate­go­rien sind unüber­sicht­lich geworden, das Spek­trum ist in Bewe­gung. Ich werde mich bemühen, die Diskus­sion durch Feld­for­schung voran­zu­bringen und Wort­spiele mit Blog/Block zu vermeiden. Auf in den Massen­körper also. “Holger hat geschrieben, es wird 27 Grad."

PIC OF THE DAY #2

Anne Küper // Gewöl­be­keller // FR 21:43

WEIS(S)E MÄNNER, DIE DU KENNEN SOLLTEST, WENN DU AUF DER KWG-TAGUNG EINEN VORTRAG HÄLTST, UND DIE AUF JEDEN FALL IMMER SUPERGUT ANKOMMEN (ZWEITER TAGUNGSTAG) #2

Anne Küper // Innenhof // FR 21:29

Theodor W. Adorno, Chris­to­pher Balme, Frank J. Barrett, Roland Barthes, Georges Bataille, Gregory Bateson, Alex­ander Gott­lieb Baum­garten, Jérôme Bel, Walter Benjamin, Henri Bergson, Joseph Beuys, Otto Fried­rich Bollnow, Pierre Boulez, Pierre Bour­dieu, Nicolas Bour­riaud, Bertolt Brecht, Philipp Büschner, John Cage, Rüdiger Campe, Cicero, Jacques Derrida, Rolf Elber­feld, Rainer Werner Fass­binder, William Forsythe, Michel Foucault , Sigmund Freud, Clif­ford Geertz, Claas Fried­rich Germelmann,Nelson Goodman, Georg Wilhelm Fried­rich Hegel, Martin Heidegger, Johann Gott­fried Herder, Max Herr­mann, Stefan Hirschauer, Johan Huizinga, Keith John­stone, Imma­nuel Kant, Kanto­ro­wicz (Alfred oder Ernst; könnten in dem Moment, als der Name genannt wurde, beide forschungs­mäßig passen), Helmut Kohl, Krabbe (ohne Vorname genannt; es könnten Kaspar Franz Krabbe, Otto Carsten Krabbe, Wolf­gang R. Krabbe oder auch Hugo Krabbe gemeint sein — vier­fa­cher Wort­wert also), Stefan Kran­ken­hagen, Karl Kraus, Bruno Latour, John Law, Gott­fried Wilhelm Leibniz, Niccolò Machia­velli, Chris­toph Menke, Jacob Levy Moreno, Heiner Müller, Rudolf Münz, Robert Musil, Pjotr Pawlenski, Platon, Quin­ti­lian, Rainer Maria Rilke, Martin Roth, Fried­rich Schiller, Emanuel Scheg­loff, Werner Schneider, Arthur Scho­pen­hauer, Seneca, Peter Sloter­dijk, Robert Walser, Matthias Warstat, Ludwig Witt­gen­stein, Gerhard Zwerenz

ÄSTHETISCHE METHODEN #11

Anne Küper // Foyer des Thea­ter­ge­bäudes // FR 20:03

Fußrauschen#1

Fenja Englhart// Haus 50, 4. OG// Fr. 18:40 Uhr

Raus aus dem Kopf und rauf auf die Tanz­fläche! Wo einem am Tag zuvor vom perma­nenten Sitzen die Beine schon schwer wurden, findet sich jetzt ein Haufen Konfetti im leeren Saal. Hier rauchen nicht nur Köpfe, sondern auch Füße.Spuren führen bunt verstreut, wie die Brot­krumen bei Hänsel und Gretel, durch den ganzen Raum. Beweis­stücke feucht­fröh­li­cher, körper­li­cher Betä­ti­gung. Wer schnell ist, detek­ti­vi­sches Poten­tial besitzt, und dem Staub­sauger des Teams zuvor kommt, kann unseren Einschrei­bungen in den Raum folgen, und uns nachtanzen…

Fragen dazu:

Wie kann man Tanz/Choreographie aufschreiben/festschreiben/notieren?

Gibt es eine Art choreo­gra­phi­sches ABC?

KLARE ANSAGEN #13

Lisa Paetow // Pfer­de­stall // FR 18:28

„Musik ist keine Sprache. Brahms lässt sich nicht ins Schwe­di­sche über­setzen.“ (Lorenz Heimbrecht)

ÄSTHETISCHE METHODEN #10

Lisa Paetow // Pfer­de­stall // FR 18:26

…frei nach John Cage: 1. schnalzen. 2. tippen. 3. Stühle rücken.

SUBJEKTIVE STATISTIKEN #8

Lisa Paetow // Pfer­de­stall // FR 18:21

1nige Musik­stücke, so glauben Expert*innen, bewegen sich im 3dimensionalen 12tonraum.

NATURLYRIK #2

Anne Küper // Hs 27/103 // FR 18:19

Der Baum rauscht rotgrüngelb /

Ich träume aus dem Fenster /

Dahinter blau /

Und Wolken!

(Moderne Natur­lyrik, deswegen kein Reim)

GUTE FRAGEN #26

Lisa Paetow // Pfer­de­stall // FR 18:18

Ist Musik im Grunde genommen nur für das einma­lige Hören konzipiert?

Hat Ihnen das etwas gebracht?

Was kommt dabei raus, wenn ihr es machen wollt?

NATURLYRIK #1

Tobias Gralke // Hs 27/103 // FR 18:13

so senkt sich denn zur Abend­zeit / die Sonne hinter Itzum / Natur macht sich zum Schlaf bereit / im Body-Panel: Dichtung

SUBJEKTIVE STATISTIKEN #7

Anne Küper // Hs 27/103 // FR 18:09

99% aller Ton- und Video­ein­bet­tungen bei Power­Point funk­tio­nieren nicht.

STEGREIF-DIAGNOSEN #1

Anne Küper // Hs 27/103 // FR 17:50

„So ’n biss­chen irre ist das schon“ (Lars Koch über die Akti­ons­kunst von Pjotr Pawlenski)

ÄSTHETISCHE METHODEN #9

Anne Küper // Hs 27/103 // FR 17:17

BERÜHRENDES UND VERSTÖRENDES VON HELMUT KOHL #1

Anne Küper // Hs 27/103 // FR 17:13

(aus dem Vortrag von Tanja Prokić im Panel „Put your body on the line! – Ästhe­ti­sche Praxis zwischen Akti­ons­kunst und poli­ti­schem Protest“) „Am Tag der gewal­tigen Frie­dens­de­mons­tra­tion im Bonner Hofgarten bin ich drüben auf dem Start­platz am Bungalow in den Hubschrauber gestiegen, ganz allein. Ich habe zu dem Piloten gesagt: „Fliegen Sie mal eine Schleife." Da waren im Hofgarten auf der anderen Seite des Rheins zwischen 300 000 und 400 000 Demons­tranten. Wenn Sie dann so allein in der Maschine sitzen und das sehen, stellen Sie sich schon die Frage: Haben die alle Unrecht? Oder hast du Unrecht? Ich war zwar von meiner Sache über­zeugt. Aber der unter­stüt­zende Zuspruch, den ich fand, hielt sich doch sehr in Grenzen, und ich gebe zu: Ich habe mich damals oft sehr allein gefühlt.“ (Helmut Kohl im Inter­view mit Siegmar Schel­ling und Heinz Vielain, veröf­fent­licht in der „Welt am Sonntag" vom 27. September 1992)

PROPOSITIONALES WISSEN #4

Anne Küper // Hs 27/103 // FR 16:28

Linie = Kette mensch­li­cher Körper (mit einem Anspruch auf Sichtbarkeit)

AKUSTISCHE PRAXIS #5

Tobias Gralke // Innenhof // FR 16:05

GUTE FRAGEN #25

Anne Küper // Hs 50/302 // FR 16:01

„Ich hab mich gefragt, ob wir auf die Diffe­ren­zie­rung zwischen ästhe­ti­schem und künst­le­ri­schem Denken ange­wiesen sind, oder wie man das differenziert.“

SCHNELLE POST #9

Tobias Gralke // Aula // FR 15:51

Stuhl­be­darf und Koffer­auf­kommen verraten, dass der Peak Teil­nahme erreicht ist. Ange­regtes Krit­zeln, lust­volles Kopf­kratzen. „Denken als Ereignis“. Ein Grund­la­gen­re­ferat, ach was, ein Mani­fest! Ein Zuhörer verschickt ein Messenger-Herz, wobei unklar bleibt, an wen.

DER KRITISCHE PUNKT #1

Anne Küper // Hs 50/302 // FR 15.39

.

FUSSNOTEN #4

Anne Küper // Hs 50/302 // FR 15:29

„Denken ist also sprach­ab­hängig“, formu­liert Dieter Mersch eingangs. Vergleiche: “There ain't nothing you could ask / I could answer you but I won't (I won't) / But I was gonna change, but I'm not / If you keep doing things I don't / You better think (think) / Think about what you're trying to do to me / Think (think) / Let your mind go, let yourself be free“ (Aretha Franklin)

SUBJEKTIVE STATISTIKEN #6

Tobias Gralke // Aula // FR 15:21

Menschen drinnen: viele
Menschen draußen: weniger

SUBJEKTIVE STATISTIKEN #5

Tobias Gralke // Aula // FR 15:20

Aufschrei­be­me­dien bei der Keynote Dieter Merschs:

Über­wie­gend Hefte
einige  Programmblöcke
1 Laptop
1 Tablet

SCHNELLE POST #8

Lisa Paetow // Innenhof // FR 15:15 Uhr

Wie schüch­terne Kinder eroberten die Kulturwissenschaftler*innen den Spiel­platz von Buffet und Instal­la­tionen. Zur Therapie wurden ihnen Nebel­schein­werfer oder Spuck­tüten empfohlen; zur Verhü­tung Kondome. Zum Bagel gab es Gedichte; zum Kaffee Kekse und Gespräche künst­li­cher Intelligenzen.

AKUSTISCHE PRAXIS #4

Anne Küper // Hs48/006 // FR 15:00

ÄSTHETISCHE METHODEN #8

Tobias Gralke // Innenhof // FR 14:45

(INFRA-)STRUKTURKRITIK #1

Anne Küper // Innenhof // FR 14:29

„Ich kam am Bahnhof an und wollte dann den Bus nehmen — aber da gab es keinen. Es gab keinen Bus, es gab keinen. Der Einser fährt nicht, der Vierer fährt nicht. Dann hab ich mir irgend­wann einfach ein Taxi genommen, ja, da brau­chen wir so 15 Minuten mit. Nur dass wir das schon für heute Abend wissen. Ich hab mir auch ein Kärt­chen geben lassen, genau. Aber kein Bus.“

KLARE ANSAGEN #12

Anne Küper // Hs 27/001 // FR 14:00

„Ich würde jetzt mal aus dem Bauch heraus entschieden sagen: jein.“ (Anna Wessel)

MEDITATION #2

Anne Küper // Hs 27/001 // FR 13:34

Der Beamer wird während Anna Wessels Vortrag über „Proben­kom­mu­ni­ka­tion als Form ästhe­ti­scher Praxis“ zum Akteur. Er verwan­delt die Bilder, die er doch eigent­lich nur proji­zieren soll. Sie wabern, zittern. Der Beamer scheint wesent­lich aufge­regter zu sein als die Spre­cherin, die jenen über den Laptop zu steuern versucht. Oben an der Decke will er sich vor den kultur­wis­sen­schaft­li­chen Blicken verste­cken. Doch seine Versuche des Entzugs und der Verwei­ge­rung hinter­lassen Spuren. Power­Point-Folien werden so zu tanzenden Licht­stri­chen, die auf die gegen­über­lie­gende Lein­wand fallen. Texte und Videos sind zur Unkennt­lich­keit verzogen. Nur noch sche­men­haft sind sie zu erkennen, doch in dem kollek­tiven Wissen um sie erkennen wir sie. Genervte Augen­paare wandern zum Beamer. Er aber entzieht sich seiner Funk­tio­na­lität bzw. defi­niert sie über bewusste Momente der Störung aktiv um. Er über­schreibt die gesell­schaft­li­chen Vorstel­lungen an ihn und verweist uns nicht zuletzt auf unsere eigene Erwar­tungs- und Erfah­rungs­welt zurück. Bilder werden als Bilder kennt­lich, die weiße Lein­wand tritt als Medium und Ober­fläche in Erscheinung.

DER STYLE DER DINGE #2

Tobias Gralke // Hs52/123 // 13:14

„Philipp Ruch ist Jurist und will auch so gesehen werden. Darum trägt er so Sakkos, nicht wie manche Philo­so­phen. Nietz­scheaner zum Beispiel: die tragen Tattoos.“

HINTERGRÜNDE #1

Tobias Gralke // Hs52/123 // 13:11

„Mir kommt, weil ich ja auch aus der Romantik komme, immer wieder der Begriff der Ironie hoch.“

KLARE ANSAGEN #11

Fenja Englhart// Haus 52 Raum 101// 12:44 Uhr

“Lite­ratur ist Vermensch­li­chung der Wahr­neh­mung.” (Stimme aus dem Publikum)

GUTE FRAGEN #24

Fenja Englhart// Haus 52 Raum 101// 12:36 Uhr

“Wo gibt es noch Wildnis?” “Wie entwi­ckeln sich Gattungs­be­griffe weiter?”

GUTE FRAGEN #23

Fenja Englhart// Haus 52 Raum 101// 12:07

Was ist mensch­lich? Was ist tierisch?

KLARE ANSAGEN #10

Fenja Englhart// Haus 52 Raum 101// 11:58

Brehm ist der Wohl­leben des 20. Jahr­hun­derts.“ (aus dem Publikum)

KLARE ANSAGEN #9

Anne Küper // Hs27/001 // FR 11:57

„Berg­ret­tung kann man nicht üben“ (Ruben Pfitzenmaier)

GUTE FRAGEN #22

Fenja Englhart// Haus 52 Raum 101// 11:43 Uhr

„Warum will man Mensch sein/werden?“

GUTE FRAGEN #21

Fenja Englhart// Haus 52 Raum 101// 11:42 Uhr

„Wie wird man menschlich?“

KLARE ANSAGEN #8

Fenja Englhart // Haus 52 Raum 101 // 11:27 Uhr

„Letzten Endes ist alles subjektiv!“

KLARE ANSAGEN #7

Fenja Englhart // Haus 52 Raum 101 // 11:23 Uhr

„Das ist alles so sinnlos.“

INHALTE #8

Lisa Paetow // Thea­terhhaus // FR 11:24 Uhr

Das Nature Writing, dessen angel­säch­si­sche Tradi­tion mit Gilbert Whites „The Natural History of Selborne“ begann, während es im ameri­ka­ni­schen Konti­nent mit Henry David Thoreaus „Walden“ feste Wurzeln schlug, arbeitet heute eher gegen das Idea­li­sieren der Umwelt – hin zu einem kriti­schen, ökolo­gisch bewussten, lokale Räume erfor­schendem Schreiben, das von einer untrenn­baren Bezie­hung zwischen Mensch und Natur ausgeht.

DER STYLE DER DINGE #1

Lisa Paetow // Thea­ter­kom­plex // FR 11:19 Uhr

Als Rose trägt Christus ein Kostüm aus zwei­far­bigen Blüten­blät­tern: das Weiß symbo­li­siert die Unschuld, das Rot sein vergos­senes Blut.

GUTE FRAGEN #20

Lisa Paetow // Thea­ter­ge­bäude // FR 11:18 Uhr

Warum ist das so eng hier? Was machen die Schwalben im Winter? (Anmer­kung: vor allem im 18. Jahr­hun­dert kontro­vers disku­tiert) Wie dürfen wir über Natur schreiben? Wer darf bestimmen, wie mit Natur umge­gangen wird? Was brummt hier so? Soll ich das Fran­zö­si­sche mal ad hoc ins Deut­sche über­setzen? Wer hat das geschrieben, zu welcher Zeit, in welchem Kontext?

KLARE ANSAGEN #6

Lisa Paetow // Thea­ter­ge­bäude // FR 11:03 Uhr

„Kommen Sie doch noch ein biss­chen weiter nach vorne!“ (überall & vieler­orts) „Ich fand 'kuscheln' noch nie ein schönes Wort.“ (Susanne Schar­nowski) „Der Kosmos, das Große, das Ganze, das Gewal­tige, das inter­es­sierte Alex­ander von Humboldt.“ (Susanne Schar­nowski) „Ich habe mich ja lange im 18. Jahr­hun­dert aufge­halten…“ (Stimme aus dem Plenum)

ÄSTHETISCHE METHODEN #7

Lisa Paetow // Thea­ter­würfel // FR 10:45 Uhr

das Ablesen – Kulturwissenschaftler*innen haben über die Jahr­zehnte ein Präsen­ta­ti­ons­ver­fahren kulti­viert, bei dem sie präzise und schrift­lich Ausfor­mu­liertes auf Papier drucken, um dem gedruckten Wort anschlie­ßend mit dem Mund zu folgen, indem sie es laut nach- und somit aussprechen.

FUSSNOTEN #3

Lisa Paetow // Thea­ter­ge­bäude // FR 10:42

„Wissen­schaft schafft im Ideal­fall eine größere Nähe zur Welt.“ (David G. Haskell: „Das verbor­gene Leben des Waldes“)

SUBJEKTIVE STATISTIKEN #5

Anne Küper // Hs 27/003 // FR 10:39

GUTE FRAGEN #19

Anne Küper // Hs 27/003 // FR 10:21

„Können wir zu Baum­garten zurück oder müssen wir bei Hegel bleiben?“ (Heide Lazarus)

TOP 3 ARTIKEL DER WEIMARER REICHSVERFASSUNG #1

Anne Küper // Hs 27/003 // FR 10:11

(aus dem Vortrag von Heide Lazarus: Tänze­ri­sche Praxis als ästhe­ti­sche Praxis?) Artikel 118 (1) Jeder Deut­sche hat das Recht, inner­halb der Schranken der allge­meinen Gesetze seine Meinung durch Wort, Schrift, Druck, Bild oder in sons­tiger Weise frei zu äußern. An diesem Rechte darf ihn kein Arbeits- oder Anstel­lungs­ver­hältnis hindern, und niemand darf ihn benach­tei­ligen, wenn er von diesem Rechte Gebrauch macht. Artikel 142 (1) Die Kunst, die Wissen­schaft und ihre Lehre sind frei. Der Staat gewährt ihnen Schutz und nimmt an ihrer Pflege teil. Artikel 158 (1) Die geis­tige Arbeit, das Recht der Urheber, der Erfinder und der Künstler genießt den Schutz und die Fürsorge des Reichs. (2) Den Schöp­fungen deut­scher Wissen­schaft, Kunst und Technik ist durch zwischen­staat­liche Verein­ba­rung auch im Ausland Geltung und Schutz zu verschaffen.

ÄSTHETISCHE METHODEN #6

Tobias Gralke // Hs27/001 // FR 9:49

GUTE FRAGEN #18

Anne Küper // Hs27/003 // FR 9:44

Wie das Verhältnis zwischen den beiden Teilen zu bewerten ist oder ob nicht durch das Voran­stellen eine Wertig­keit hervor­ge­bracht wird oder ein Ungleichgewicht.

KLARE ANSAGEN #5

Tobias Gralke // Hs27/001 // FR 9:23

“Ich sprech jetzt irgendwie über Differenz.”

KLARE ANSAGEN #4

Anne Küper // Hs27/003 // FR 9:13

„Ich werde aufstehen“ (Rita Rieger)

MEDITATIONEN #1

Tobias Gralke // Silber­fund­straße // FR 8:41

Das Halte­stel­len­schild am Morgen: Ziffern und Wörter, die für Orts­fremde vermut­lich auf nichts verweisen als sich selbst. Was soll das auch heißen: 42 Bockenem? 4–104 Itzum? Zahlen als höchs­tens ästhe­ti­sche Größe, Orte im Nirgendwo. Gestern stellten wir uns ange­trunken vor, wie es auf der Konfe­renz der Mathe­ma­ti­schen Gesell­schaft wohl zugehen müsse. Heute stehen wir wieder vor dem Bus und bitten um Einlass. Die Ordnung der Dinge. 

PIC OF THE DAY #1

Anne Küper // Innenhof // DO 21:43

AKUSTISCHE PRAXIS #3

Tobias Gralke // Innenhof // DO 21:32

LESER*INNENFEEDBACK #2

Anne Küper // Innenhof // DO 20:53

LESER*INNENFEEDBACK #1

Tobias Gralke // Innenhof // DO 20:48

WEIS(S)E MÄNNER, DIE DU KENNEN SOLLTEST, WENN DU AUF DER KWG-TAGUNG EINEN VORTRAG HÄLST, UND DIE AUF JEDEN FALL IMMER SUPERGUT ANKOMMEN (ERSTER TAGUNGSTAG) #1

Anne Küper // Innenhof // DO 20:45

Theodor W. Adorno (+ seine Friends von der Frank­furter Schule), Giorgio Agamben, Josef Albers, Aris­to­teles, Francis Bacon, Alex­ander Gott­lieb Baum­garten, Walter Benjamin, Pierre Bordieu, Paul Cézanne, Michel de Certeau, Baruch de Spinoza, Guy Debord, Gilles Deleuze, Marcel Duchamp, Norbert Elias, Michel Foucault, Sigmund Freud, Erich Fromm, Clif­ford Geertz, Hans Haacke, Fran­çois Jullien, Franz Kafka, Imma­nuel Kant, Sieg­fried Kracauer, Bruno Latour, Harald Lemke, Niklas Luhmann, Fritz Rahmann, Hans-Jörg Rhein­berger, Hein­rich Rickert, Georg Simmel, Wolf­gang Welsch, Wilhelm Windelband

PROPOSITIONALES WISSEN #2

Tobias Gralke // Hs50/202 // DO 19:20

„Feuer, Wasser, Sturm = Land haftet“ (Wolf­gang-Uwe Friedrich)

AKUSTISCHE PRAXIS #2

Tobias Gralke // Hs50/202 // DO 19:13

GUTE FRAGEN #17

Tobias Gralke // Hs27/101 // DO 18:32

“Ist der Kurator mitt­ler­weile aner­kannt als Künstler? … Also von der Künstlersozialkasse?”

ÄSTHETISCHE METHODEN #5

Tobias Gralke // Hs27/101 // DO 18:24

„Den USB-Stick raus und dann wieder rein.“

KLARE ANSAGEN #3

Fenja Englhart // Hs27/103 // DO 18:12

„Wenn ich völlig iden­tisch bin hab ich einen epilep­ti­schen Anfall.“ (Kommentar aus dem Publikum)

GUTE FRAGEN #16

Lisa Paetow // Acker­pfer­de­stall // DO 18:11

"Wie bringen wir Pegida-Anhänger dazu, solche Übungen zu machen?" (Amalia Barboza)

GUTE FRAGEN #14

Fenja Englhart // Hs27/103 // DO 18:00

Kann Kultur­wis­sen­schaft noch softer wirken? (Frage aus dem Publikum)

GUTE FRAGEN #14

Fenja Englhart // Hs27/103 // DO 17:59

„Wer ist der Feind?“ (Frage aus dem Publikum)

PROPOSITIONALES WISSEN #1

Anne Küper // Hs27/103 // DO 17:46

flanieren = sinn­loses spazieren

ÄSTHETISCHE METHODEN #4

Lisa Paetow // Acker­pfer­de­stall // DO 17:42

Die Praxis des Flanie­rens: sich in einen Rausch­zu­stand zu spazieren; das Ziel bis zur Selbst­auf­lö­sung aus den Augen zu verlieren

ÄSTHETISCHE METHODEN #3

Anne Küper // Hs27/103 // DO 17:41

KLARE ANSAGEN #2

Tobias Gralke // Hs27/101 // DO 17:40

“Danke für Ihren schönen Beitrag, der mich wieder wach gemacht hat, sag ich mal, nach meinem kleinen Mittags-Blues.”

INHALTE #7

Fenja Englhart // Hs27/103 // DO 17:36

„Der Flaneur will nie etwas kaufen.“ (Dr. Amalia Barboza)

KLARE ANSAGEN #1

Anne Küper // Hs27/103 // DO 17:35

„Ich möchte auf eine roughe Weise, sag ich jetzt mal, ästhe­ti­sche und künst­le­ri­sche Methoden unter­scheiden“ (Karen van den Berg) „Man sollte schon unter­scheiden“ (Beitrag aus dem Audi­to­rium) „Ich komme hier wieder zu meiner Leiden­schaft für unmit­tel­bare Erfah­rung“ (Stephan Schmidt-Wulffen) „Wir haben auch andere Organe. Die Ohren, die Nase, die Zunge.“ (Amalia Barboza) „Wenn über ein Bild gespro­chen werden muss, ist es irgendwie kaputt“ (Beitrag aus dem Audi­to­rium) „Man muss die Flucht­li­nien des Anderen aufnehmen“ (Stephan Schmidt-Wulffen) „Man muss deswegen als Flaneur bereit sein, das Fahren in einem Wagen und das Essen einer Banane in glei­cher Weise zu erleben“ (Amalia Barboza) „Natür­lich ist es eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, dass Künstler auch denken“ (Stephan Schmidt-Wulffen) „Da ist auch wieder das Problem, dass das nur die Kulturwissenschaftler*innen inter­es­siert“ (Karen van den Berg)

GUTE FRAGEN #13

Anne Küper // Hs27/103 // DO 17:15

Kann ich dir eben behilf­lich sein? Welche ist das? Kannst du viel­leicht einfach deinen eigenen Rechner nehmen? Geht das? Hasses jetzt? Hat jemand einen USB-Stick? Über­haupt einen? Hat jemand sonst viel­leicht für einen älteren Mac einen Adapter dabei? So ein normales weißes? Ist das ein VGA? Was ist denn das? Das ist von dir, oder? Was? Und jetzt hier, oder? Jetzt muss das doch da oben, oder?

POSTMODERN TALKING: RHETORISCHE STRATEGIEN UND STRUKTUREN #1

Anne Küper // Hs27/103 // DO 17:14

Reime bei Stephan Schmidt-Wulffen: „Reflec­tion in action“ „Lebens­phasen haben“ „flanieren und archi­vieren“ „Infor­ma­tionen, Artikulationen“

TERMINTIPPS #1

Lisa Paetow // Altes Päch­ter­haus // DO 17:14

Studen­tisch orga­ni­siertes Sympo­sium: „Bewe­gung der 'Natur­dinge' – Prozesse der Wissens­pro­duk­tion zwischen Kunst und Natur­wis­sen­schaften“, 2. bis 4. November 2018, Lüneburg

GUTE FRAGEN #12

Tobias Gralke // Hs27/101 // DO 17:13

“Wie gehen Sie damit um, dass Sie dort [Uganda, Anm. d. Verf.] in der Feld­for­schung etwas wieder­finden, zu dem man hier “Kunst” sagt, dort aber nicht?” (Jochen Bonz)

GUTE FRAGEN #11

Tobias Gralke // Hs27/101 // DO 17:09

„Welchen Vorteil hat es eigent­lich, soziales Enga­ge­ment als Kunst zu dekla­rieren?“ (Birgit Mandel)

GUTE FRAGEN #10

Lisa Paetow // Altes Päch­ter­haus // DO 17:03

Wie geht es mit dem kultur­wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuchs weiter?

INHALTE #6

Lisa Paetow // Altes Päch­ter­haus // DO 17:00

Meta­phern besitzen enorme Auswir­kungen auf natur­wis­sen­schaft­liche Theo­rien: Darwin schwankte für sein Evolu­ti­ons­dia­gramm zwischen dem Sinn­bild des Baumes und dem der Koralle. Auch aus Zeit­druck entschied er sich für den Baum. Mehr dazu u.a. in: Horst Brede­kamp — „Darwins Korallen“; Julia Voss — „Darwins Bilder“

ÄSTHETISCHE METHODEN #2

Anne Küper // Hs27/103 // DO 16:59

ÄSTHETISCHE METHODEN #1

Anne Küper // Hs27/103 // DO 16:57

GUTE FRAGEN #9

Fenja Englhart // Hs52 // DO 16:45

Kann/will man sich Welt­kul­tur­erbe durch den Konsum von traditionellen/regionalen Lebens­mit­teln einverleiben?

GUTE FRAGEN #8

Lisa Paetow // Altes Paechter­haus // DO 16:42

Kommt da noch was mit Zahlen?

INHALTE #6

Tobias Gralke // Hs27/101 // DO 16:35

Jin-Ah Kim – Ästhe­ti­sche Praxis als soziale Praxis Als Krite­rien, die eine soziale Praxis als ästhe­ti­sche markieren werden genannt: Distan­ziert­heit des Gewohnten, Gericht­etheit und Parti­zi­pa­ti­vität. Das Ästhe­ti­sche werde sichtbar als „Geltungs­an­spruch des Ästhe­ti­schen als Ästhe­ti­sches“, der je nach Refe­renz­rahmen, Kontext und Situa­tion vari­iere. Rück­fragen, die zu Leit­fragen taugen: Warum der Dualismus von Ästhe­ti­scher und Sozialer Praxis?  Woher der norma­tive Begriff des Ästhe­ti­schen? Und wie verhält sich der Deter­mi­nismus des „Geltungs­an­spruchs“ zum grenz­über­schrei­tenden Poten­tial des Ästhetischen?

FUSSNOTEN #2

Anne Küper // Hs27/103 // DO 16:34

Karen van den Berg spricht über das mensch­liche Verstrickt­sein in Feldern. „Nein, gewiss nicht; jeden­falls wollen wir darüber nicht streiten; es ist ein weites Feld. Und dann sind auch die Menschen so verschieden.“ (Theodor Fontane)

GUTE FRAGEN #7

Fenja Englhart // Hs52 // DO 16:33

Wieso ist kuli­na­ri­scher Tourismus so beliebt?

INHALTE #4

Lisa Paetow // Altes Päch­ter­haus // DO 16:32

Kunst und Natur­wis­sen­schaften eint das Streben nach Wissen, das sich stets im Prozess befindet.

SCHNELLE POST #7

Lisa Paetow // Altes Päch­ter­haus // DO 16:30

Der Feind aller Tagungen sind Phäno­mene der Reise­ver­zö­ge­rungen. Züge fallen aus, Autos stauen sich hinter­ein­ander. Aber sie können ihre Bewe­gungs­lo­sig­keit nicht weiter­geben – alle sind show-must-go-on-souverän.

SCHNELLE POST #6

Fenja Englhart // Hs52 // DO 16:15

Ein Saal. 9 Menschen. „Bitte kommen Sie doch ein Stück­chen weiter nach vorne.“ 🙂

SCHNELLE POST #5

Anne Küper // Hs27/103 // DO 16:13

Kai van Eikels ist nicht hier. Schade. Ich fand, „Die Tief­see­tau­cher“ war sein bester Film.

GUTE FRAGEN #6

Anne Küper // Aula // DO 15:30

„Es fiel ja auch der Begriff der Norma­ti­vität (…) Und da habe ich mich die ganze Zeit gefragt: was beschreiben Sie da eigent­lich?“ (Frage aus dem Audi­to­rium nach der Keynote von Beatrice von Bismarck)

INHALTE #3

Tobias Gralke // Aula // DO 15:24

Beatrice von Bismarck — Das Kura­to­ri­sche: Konstel­la­tion, Forschung und ästhe­ti­sche Praxis. Bour­dieu und Latour werden als zwei Philo­so­phen beschreiben, die in der Über­tra­gung ihrer Ideen auf ihre kura­to­ri­sche Praxis an Grenzen stoßen: „Latour, weil er sich selbst nicht mitdenkt. Bour­dieu, weil er die Dinge vergisst.“ Beatrice von Bismarck schlägt vor, zu betrachten, „was eigent­lich getan wird“. Also: Welche Hand­lungen und Macht­ver­hält­nisse bedingen das konstel­la­tive „Gewebe“ der Ausstel­lung? Das Kura­to­ri­sche könnte eine Sprache sein, “die zwischen Mensch und Ding vermittelt.”

KRITIK DER SELBSTKRITIK #1

Anne Küper // Aula // DO 14:42

In seiner Eröff­nungs­rede verweist Stefan Kran­ken­hagen auf zwei Fehler, die seitens des Orga­ni­sa­ti­ons­teams im Vorfeld der Tagung gemacht worden seien. Erstens: im Programm­heft sei die Adresse des Thea­ters für Nieder­sachsen, in dem am Samstag verschie­dene Veran­stal­tungen statt­finden werden, vergessen worden. Zwei­tens: der Begriff „ästhe­tisch“ sei inner­halb des Programm­heftes groß­ge­schrieben. Was zunächst wie ein ortho­gra­phi­scher Fehler erscheint, sei jedoch nach Kran­ken­hagen ein bewusst gesetzter Beto­nungs­mo­ment des Ästhe­ti­schen und der daran gekop­pelten Frage­stel­lungen, die es im Laufe der Tagung zu disku­tieren gilt. Betrachten wir jedoch inten­siver das Programm­heft (siehe Foto) scheint hier ein doppelter Fehler, ein Fehler im Fehler, vorzu­liegen. Darin zeigt sich die Wider­stän­dig­keit des Ästhe­ti­schen im Beson­deren wie im Allge­meinen, denke ich.

FUßNOTEN #1

Tobias Gralke // Aula // DO 14:25

Zugbe­dingtes Warten auf Keynote-Spea­kerin Beatrice von Bismarck. „Die Macht der Zeit äußert sich im Entstehen und Vergehen, im jugend­li­chen Erstarken und im alternden Nach­lassen der Kräfte, aber auch in einer stetigen Verän­de­rung der Dinge, die sich erst hinten­drein bemerkbar macht.“ (Bern­hard Waldenfels)

STANDORTBESTIMMUNGEN #1

Anne Küper // Aula // DO 14:17

„Wir sind gerade beim Dank.“ „Wir sind an der Grenze.“ „Wir sind nur so schnell wie das eduroam.“ „Wir können mit dem Schiff zum deut­schen Eck fahren.“

SUBJEKTIVE STATISTIKEN #4

Anne Küper // Aula // DO 14:15

„Auf den letzten drei, vier Seiten des Programms finden sich Infor­ma­tionen zu den Shuttle-Bussen in die Stadt.“ (Stefan Krankenhagen)

GUTE FRAGEN #5

Lisa Paetow// Aula // DO 14:13

Wo ist eigent­lich das Team?

FEINE DIFFERENZIERUNGEN #2

Anne Küper // Aula // DO 14:11

„Es ist eben so gedacht von uns, dass wir eine etwas längere Pause haben, ich hätte gerne zwei Stunden Pause gemacht, dann hätten wir aber keine Kaffee­pause gehabt.“ (Stefan Krankenhagen)

GUTE FRAGEN #4

Lisa Paetow // Aula // DO 14:10

„Die gute alte, neue Frage, wie sich Kunst und Politik zusam­men­denken lassen.“ (Stefan Krankenhagen)

FEINE DIFFERENZIERUNGEN #1

Tobias Gralke // Aula // DO 14:09

“Am Samstag wech­selt die Konfe­renz den Ort, nicht aber ihr Thema.” (Stefan Krankenhagen)

INHALTE #2

Tobias Gralke // Aula // DO 14:07

„Ästhe­ti­sche Praxis tritt (1) als Entgren­zungs­be­griff auf, der (2) zu seiner Befra­gung aufruft.“ (Stefan Krankenhagen)

SCHNELLE POST #4

Lisa Paetow // Aula // DO 14:02

Zwischen den alten Fens­tern der Burg auf die Lein­wand proji­ziert: das modernste aller Fenster – Windows.

SUBJEKTIVE STATISTIKEN #3

Tobias Gralke // Aula // DO 13:52

“sound­so­viele Studie­rende” (Gabriele Dürbeck)

INHALTE #1

Tobias Gralke // Aula // DO 13:48

“Die Domäne ist ein sehr guter Ort […].” (Jens Roselt) “Wie heißt das hier?” (Gabriele Dürbeck)

SUBJEKTIVE STATISTIKEN #2

Fenja Englhart // Aula // DO 13:40

40 % Bril­len­träger 50 % hoch­ge­knöpfte Hemden 0,1 % Windeln und Strampelsocken

SCHNELLE POST #3

Anne Küper / Aula // DO 13:37

Stim­mung bei der Eröff­nung kocht. Lauter Menschen kommen zusammen, die für eine ähnliche Sache brennen (Kultur­wis­sen­schaften). Habe den Eindruck, dass sich 68 so ange­fühlt haben muss. Wind of change.

AKUSTISCHE PRAXIS #1

Tobias Gralke // Trep­pen­haus Hohes Haus // DO 13:25

GUTE FRAGEN #3

Anne Küper // Innenhof // DO 13:05

GUTE FRAGEN #2

Fenja Englhart // Toiletten Medi­en­ge­bäude // DO 12:59

Wieso weiß ich nicht, was „Genese“ ist?

SCHNELLE POST #2

Lisa Paetow // Gewölbe // DO 12:58

Das Namens­schild auf die vor Span­nung bebende Brust geklebt: check! Die grüne Geträn­ke­marke in der Geld­börse verloren: yes! Nach einem Kugel­schreiber gesucht, um sich an die coolsten Programm­punkte ein X zu schreiben: erledigt!

SCHNELLE POST #1

Fenja Englhart // Gewölbe // DO 12:49

Die ersten Kulturwissenschaftler*innen streifen, gewandet in (vermeint­lich) feinem Zwirn, bereits hungrig auf Input über den Innenhof der Domäne. Kuwi-Safari. Wissen will erbeutet und verin­ner­licht werden. Man will sich intel­lek­tuell verausgaben. 

GUTE FRAGEN #1

Anne Küper // Gewölbe // DO 12:46

Könn­test du die Palette da oben noch ein biss­chen weiter nach links schieben? Könnt ihr die? Geht das? Könnten wir noch eine Mehr­fach­steck­dose haben? Bist du schon versorgt mit Strom? Hast du das jetzt geschafft mit dem Internet? Dein Kabel ist glaub ich länger, oder? Sind das Greif­vögel, oder sind das Tauben? Wo drüben?

SUBJEKTIVE STATISTIKEN #1

Tobias Gralke // Innenhof // DO 12:13

Gefühlte 40 % der Domäne liegen zum gegen­wär­tigen Zeit­punkt im Schatten. Die Luft­feuch­tig­keit dürfte unter dem nieder­säch­si­schen Durch­schnitt liegen. Schät­zungs­weise 1/12 der Teil­neh­menden ist bereits anwesend.

KWG-Konfe­renz 2018

Tobias Gralke // Domäne // MI 20:56

Ab Donnerstag, 11. Oktober 2018 berichten hier Anne Küper, Lisa Paetow, Fenja Englhart und Tobias Gralke in kleinen, schnellen Formaten über die Konfe­renz der Kultur­wis­sen­schaft­li­chen Gesell­schaft. Sie studieren, reflek­tieren, perfor­mieren und prak­ti­zieren ästhe­tisch. Wie schon der Word­Press-Editor verspricht: