KONFRONTATIONEN – DAS JAHR 1968 UND DIE UNGESCHNITTENE EINSTELLUNG

Das Projekt „Konfrontationen – das Jahr 1968 und die ungeschnittene Einstellung“ von Martin Jehle beschäftigt sich mit dem Film der 60er-Jahre. Im universitären Filmstudio der Expo Plaza arbeiten die Projekteilnehmer an Kurzfilmen, die in einer Einstellung und ohne Montage gedreht werden.
Es entstehen keine klassischen Autorenfilme. Unter den Projekteilnehmern soll es keine Hierarchien geben, denn die Aufgaben und Meinungen jedes Einzelnen sind für das Gesamtwerk wichtig. Alle sollen sich in allem erproben, Expertenwissen sammeln und ein Team werden.
Für einen Probedreh wird eine Szene des Films „Vertigo“ von Alfred Hitchcock adaptiert und auf das heutige Hildesheimer Studentenleben angepasst. Das Los entscheidet, welche Aufgabe man beim Dreh übernehmen wird. Gefilmt wird ohne Montage: mit nur einer ungeschnittenen Einstellung.
In der täglichen Erprobung der Filmpraxis soll jeder für sich herausfinden, in welchem Bereich man sein Wissen mehr vertiefen möchte. Beim Probedreh legt jeder den Fokus auf die zugeteilte Aufgabe, jedoch agieren alle zusammen für das bestmögliche Ergebnis.
Es werden mehrere Kurzfilme entstehen, die auf den Ideen und Konzepten der Projektteilnehmer beruhen. Die Filme werden auf dem Festival präsentiert.