Mittwoch

23.10.

Medien

20

Otherdocs

Dokumentarfilme der Hildesheimer Absolvent*innen Konstantin Bock, Martin Jehle, Julia Roesler, Daniela Schulz und Faraz Shariat
Thega Filmpalast (Saal 5)

 

 

Sonstiges

18-22

Hoffnungen und Risiken als Kulturhauptstadt Europas – Perspektiven aus Marseille, Hildesheim, Hannover
Gastvortrag und Diskussion zum Thema Kulturhauptstadt
Moderation: Natalie Meissner
Center of world music (ehem. Timotheuskirche) Timotheus Platz / Schillstraße, 31141 Hildesheim, Bushaltestelle “Schillstr.”
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Donnerstag

24.10.

Philosophie

10-11
PKM und seine Geschichte
Ein Vortrag von Tilman Borsche
Haus 50/202
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11-12.30
PKM heute
Studierende berichten aus ihren Forschungen
Haus 50/202
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13.30-14.30
Philosophische Praxis
Haus 50/202
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15-17
Performative Philosophie
Impulse und Gespräch 
Haus 50/202 
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18-20
Philosophisches Kolloquium: Arabische Philosophinnen der Gegenwart
Vortrag: Rachida Triki (Universität Tunis): Culture critique et société civile. Approche esthétique (mit Übersetzung) 
Haus 50/202

 

Infos

„Philosophy on stage“ – ist nicht nur der Name für ein internationales Netzwerk, sondern auch eine Formel für die doppelte Frage nach den performativ-theatralen Dimensionen der Philosophie in Geschichte und Gegenwart einerseits wie nach neuen Darstellungsformen der Philosophie außerhalb von Seminarraum und Vorlesungssaal andererseits. Durch die besondere Verzahnung zwischen Philosophie und Künsten im Studiengang PKM sind in Hildesheim und aus Hildesheim heraus viele Beiträge zur performativen Philosophie entstanden.

Impuls (ca. 15.00-15.15): Phänomenologie in der Praxis 
von: Stephanie Krah, 2013 machte sie den Master in Philosophie der Künste und Medien (Hildesheim) mit dem Schwerpunkt Phänomenologie der Leiblichkeit. Krah arbeitet heute als Performerin* und Soundkünstlerin*. Der Begriff der Leiblichkeit ist stets Prüfstein ihrer Arbeiten, sei es im künstlerischen Forschen an Strukturen von Klang- und Zeitwahrnehmung oder in der thematischen Ausrichtung ihrer Projekten zu Körperlichkeit und Sexualität. In Beispielen zeigt sie den Einfluss der Phänomenologie auf ihre künstlerische Arbeit.

Impuls (ca. 15.15-15.30): Schnittstelle sein-
von: Josefine Soppa, PKM Master von 2014-2017, arbeitet als Kunstvermittlerin und Theoretikerin mit künstlerischer Praxis für freie Projekte.
Ihr Impulsvortrag: Schnittstelle sein-  nähert sich der Frage, inwiefern Techniken der performativen Selbstreflexivität und Biographisierung relevant für den philosophischen Diskurs und seine Institutionen sein können.

Impuls (ca. 15.30-15.45): Lecture Performance: Einblicke in das Projekt "Körperschaften der Vernetzung - I hear your voice, I see your face, I smell plastic and metal" eine performative Installation von wölfe&kabel und SternaPau Produktionen (November 2019, Bochum)
http://www.wölfeundkabel.de/
von: Hannah Chodura (BA PKM in Hildesheim) studiert zur Zeit den Philosophie Master in Jena und ist  Botschafterin für die SWIP e.V. (Society for Women in Philosophy).
Sie arbeitet als Kunstvermittlerin und freie Künstlerin mit technikphilosophischen Fragestellungen.
und von: Jens Schmidt (MA Kulturvermittlung Hildesheim) arbeitet als freischaffender Medienkünstler vor allem mit Klanginstallationen. Aktuell promoviert er zu interaktiven Kunstsituationen in Hildesheim am Graduiertenkolleg für ästhetische Praxis

Gespräch (ca. 15.45-17.00) unter den Impulsgeber*innen mit Publikumsbeteiligung

Infos

Philosophische Praxis steht für einen Weg lebendigen Philosophierens außerhalb der engen Pforten der Universität. Die Tätigkeit des Philosophierens wie bestimmte Theorieangebote der Philosophischen Tradition und Gegenwart werden dabei in ihren praktischen Konsequenzen für die Lebensführung ausgelotet. Vielfach verbindet sich im Arbeitsalltag die Philosophische Praxis mit anderen Beratungsansätzen.

Tatjana Schoeler (Studium PKM 2007-2011) hat ihre eigene Form der Verbindung gefunden, die sie in ihrem Institut in Rosenheim ausübt. Sie stellt ihren Weg in dies Berufsfeld und ihre Arbeit vor.

Infos

Vortrag eines BA-Studierenden im Rahmen des Vertiefungsmoduls Philosophie (Daniel Wiegmann), Vortrag über eine Bachelorarbeit (Alyssa Fenner), Vortrag über eine Masterarbeit (Katalin Kuse)

Infos

Prof. Dr. Tilman Borsche ist der Gründer des Instituts für Philosophie an der Universität Hildesheim und er hat 2004 den Studiengang „Philosophie-Künste-Medien“ auf den Weg gebracht. Wie kam es dazu? Was waren die Ideen, Hoffnungen, vielleicht auch die Widerstände und Schwierigkeiten? Sein Vortrag kann helfen, uns über unsere eigene Geschichte aufzuklären …

Musik

18-20
Hildesheimer Wege zwischen Theatermusik und Musiktheater
Mit: Ingo Günther, Lars Wittershagen, Katharina Pfänder und Sebastian Kunas, Moderation: David Roesner und Matthias Rebstock

Haus 27/003

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20.30-22
COMPUTER MUSIC
Alan Fabian feat. Johannes Goebel

Haus 52 / Burgtheater

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Infos

Johannes Goebel, ehemals Professor an der Universität Hildesheim, hat in der internationalen Geschichte der Computermusik einen prominenten Platz: In den 1990er Jahren war er Leiter des Instituts für Musik und Akustik am von ihm mitbegründeten Zentrum für Medienkunst in Karlsruhe. Er hat während dieser Zeit mit der WERGO-CD-Reihe Computer Music Currents internationale computermusikalische Kompositionen nicht zuletzt für den deutschsprachigen Raum erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht; seit den 2000er Jahren ist er Gründungsdirektor des Experimental Media and Performing Arts Centers am Renselaer Polytechnic Institute (New York, USA).

Alan Fabian wird an diesem Abend im Rahmen eines Gesprächskonzert Johannes Goebel vorstellen und anhand von ausgesuchten Musiken zusammen mit Johannes Goebel einen Einblick in die Geschichte der Computermusik seit Mitte des 20. Jahrhunderts geben.

Alan Fabian, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musik und Musikwissenschaftder Universität Hildesheim, hat u.a. Computermusik am IRCAM in Paris und am Institut für Sonologie in Den Haag studiert sowie an der Musikhochschule Köln zur Geschichte des Computermusik-Diskurses promoviert und ist seit den 2000er Jahren in der Nachfolge des international renommierten Computermusikers Klarenz Barlow Vorstandsmitglied der Initiative für Musikinformatik Köln - GIMIK e.V.

Do, 24.10.2019, 21 Uhr, Burgtheater

Infos

Das Mini-Symposium bringt Hildesheimer Alumni verschiedener Generationen zusammen, die heute im Feld zwischen Musik und Theater arbeiten: Ingo Günther ist durch seine Arbeit mit Herbert Fritsch als Theatermusiker bekannt geworden; Lars Wittershagen verbindet eine enge Zusammenarbeit mit Sebastian Nübling; Katharina Pfänder ist Bratschistin im Musiktheaterensemble Quartett PLUS 1, und Sebastian Kunas arbeitet verstärkt im elektronischen Bereich, u.a. mit dem Hildesheimer Ensemble pulk-fiktion, und ist Lehrbeauftragter am Musikinstitut in Hildesheim. Das Symposion fragt nach den verschiedenen Arbeitsweisen und Kontexten, in denen die Künstler*innen arbeiten und tastet nach den Grenzen, die man landläufig zwischen Schauspielmusik und Musiktheater vermutet. Moderiert wird dasSymposion von David Roesner, selbst Hildesheimer Absolvent undinzwischen Professur für Theaterwissenschaft mit Schwerpunkt Musiktheater ander LMU in München, und Matthias Rebstock, Professor für Szenische Musik an der Universität Hildesheim"

Literatur

16-17
In Zukunft lektorieren
Moderation: Thomas Klupp  

Haus 1 / Blauer Salon

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18-19
Paul Brodowsky im Gespräch
Moderation: Annette Pehnt 

Haus 1 / Blauer Salon

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Infos

Der Buchmarkt ist mit weitreichenden strukturellen und medialen Veränderungen konfrontiert. Welche Auswirkungen haben Digitalisierung, schwindende Leserschaft, digitales Publizieren und neue Formen der öffentlichen Aufmerksamkeit auf Verlage? Wie ändert sich das Berufsbild des/r Lektor°in? Wie werden Bücher in Zukunft geschrieben, hergestellt und verkauft? Martin Kordic (Hanser Verlag) und Mona Leitner (DuMont), beide Alumni des Literaturinstituts Hildesheim, im Gespräch über einen Beruf im Wandel.
Moderation: Thomas Klupp

Infos

Ein preisgekrönte Autor der ‚ersten Generation Hildesheim‘ liest aus neuen Werken und berichtet aus der Werkstatt. Paul Brodowsky, Mitbegründervon bella triste und Prosanova, hat in der Gründungszeit der Schreibstudiengänge das Literaturinstitut begleitet und mitgestaltet. Inzwischen bekleidet er eine Professur an der UDK Berlin und schreibt dramatische und erzählende Texte.
Moderation: Annette Pehnt  

Kulturwissenschaft

14-16
„Große Erwartungen“. Was das Projektsemester war, ist und sein kann. Ein Gespräch mit Hartwin Gromes, Johannes Ismaiel-Wendt und Stefan Krankenhagen

Haus 1 / Blauer Salon

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Infos

Das Projektsemester ist eine Besonderheit in der deutschen Universitätslandschaft. Nirgends sonst können Studierende sich ein ganzes Semester lang ästhetisch-praktisch mit einem Thema auseinandersetzen. Seit 1992 steht es jedes zweite Sommersemester unter einem gemeinsamen Thema, das von den Instituten verschieden interpretiert und in insgesamt ca. 25 Projekten lang bearbeitet wird.

Doch auch diese außergewöhnliche Lehr- und Lernform hat die Modularisierung der Bologna-Reform nicht unbeschadet überstanden. Oft ist der Druck so groß, dass am Ende kaum die Zeit bleibt, mehr als das eigene Projekt zu sehen. Hartwin Gromes ist einer der Professoren, der das Projektsemester mitentwickelt und intensiv über diese Form der Lehre nachgedacht hat. Johannes Ismaiel-Wendt und Stefan Krankenhagen bieten im Wintersemester ein Vorbereitungsseminar für das kommende Projektsemester an, das den Titel "Große Erwartungen" trägt. Gemeinsam wollen sie darüber sprechen, was das Projektsemester war, ist und sein kann.

Kunst

12

HONEY, I REARRANGED THE COLLECTION

Dr. Brigitte Kölle, Leitung Sammlung Kunst der Gegenwart, Kunsthalle Hamburg

Haus 52/101

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14

Ja Kein Souverän.

Jan Verwoert, Kunstkritiker
 Haus 52/101

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16

REVIEW Studienprojekte KUNSTPRAXIS – Fotografie | Druckgrafik
Artist-and-Teacher-Lecture von und mit Klaus Dierßen
 Haus 50/402 

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16

Fotografie-Ausstellungen als Reflexionsräume
Christin Müller, Freie Kuratorin, Leipzig
 Haus 52/101

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19

Eröffnung: Noémie Goudal: Observatorium

Eine Ausstellung des Kunstvereins Hildesheim e.V. im Kehrwiederturm

https://www.kunstverein-hildesheim.de/
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Infos

Begrüßung: Prof. Dr. Thomas Lange, Universität Hildesheim

Grußworte:  Veronika Olbrich, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur; Ulrike Schneider,  Niedersächsische Sparkassenstiftung; Ditmar Schädel. 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh)

Einführung: Dr. Torsten Scheid, Kurator

Das Observatorium ist mehr als ein Bauwerk. Es ist eine Stein gewordene Idee, Architektur der Schaulust, gebauter Erkenntnisdrang. Die Künstlerin Noémie Goudal denkt und arbeitet in Kategorien von Spiritualität, Kunst und Wissenschaft, von Raum und Zeit. Sie verhandelt, wie sich Weltbilder und Bilderwelten auf der Suche nach der richtigen Perspektive, nach Wahrheit und Sinn über Jahrhunderte hinweg verändert haben. Ihr Werk lässt sich zugleich als Untersuchung fotografischer Bilder begreifen, ihres Abbildungsvermögens und ihres Täuschungspotentials. Goudals Bilderwelten erschöpfen sich aber nicht in der spröden Ästhetik konzeptueller Medienreflexionen. Sie führen die Betrachter*innen hinein in einen Bilderkosmos, der seine Kraft einem postmodern gebrochenen, magischen Realismus verdankt.

Die französische Künstlerin Noémie Goudal ist für ihre installationsbasierten Landschaftsfotografien, ihre Videoarbeiten und Objekte bekannt. Sie hat weltweit ausgestellt und ist in zahlreichen internationalen Sammlungen, etwa des Centre Pompidou, der Saatchi Gallery oder des Fotomuseums Winterthur, vertreten. Goudal hatte Einzelausstellungen bei Le BAL, Paris, der Photographers' Gallery, London, dem Foam Amsterdam und war 2015 auf der 56. Biennale in Venedig vertreten. Noémie Goudal hat am Royal College of Art in London studiert. Heute lebt und arbeitet sie in Paris. Sie wird von der Galerie Edel Assanti in London und der Galerie Les Filles du Calvaire in Paris vertreten. „Observatorium“ ist ihre erste Ausstellung in Deutschland.

http://noemiegoudal.com

https://edelassanti.com

https://www.fillesducalvaire.com

Bereits am 23.10 findet um 11:00 Uhr ein Presserundgang im Kunstverein Hildesheim, Am Kehrwieder 2, 31134 Hildesheim statt. 

Die Ausstellung wird gefördert vom Land Niedersachsen, der niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Hildesheim, dem Institute français, der Friedrich Weinhagen Stiftung, der Stadt Hildesheim und der Universität Hildesheim.

Infos

Vom Umgang mit einer Sammlung für Gegenwartskunst am Beispiel der Hamburger Kunsthalle

Dr. Brigitte Kölle, geb 1967 in Tübingen. Studium der Kultur- und Museumswissenschaften an der Universität Hildesheim und als DAAD-Stipendiatin an der New York University (NYC). Kuratorische Assistenztätigkeiten in der Galerie Konrad Fischer, Düsseldorf, am Museum Fridericianum in Kassel sowie in den New Yorker Institutionen Dia Center for the Arts , The New Museum und Gugenheim Museum. Sammlungsleitung der Privatsammlung Froehlich in Stuttgart, die zu den bedeutenden Privatsammlungen für Gegenwartskunst in Deutschland zählt. Kuratorin am Portikus in Frankfurt mit über 30 Ausstellungen (darunter erste/frühe Ausstellungen) von Wolfgang Tillmans, Andreas Gursky, Marlene Dumas, Ayse Erkmen u.a. Wechsel ans Lenbachhaus in München (Leitugn Kommunikation). Parallel als "adjunct curator" am INOVA, Milwaukee (USA) kuratorische Betreuung von Ausstellungen von Manfred Pernice, David Claerbout, Ceal Floyer u.a. Promotion an der Universität Hildesheim zur "Kunst des Ausstellens bei Konrad Fischer". Künstlerische Leitung der Boskamp Stiftung, Hohenlockstedt. Seit 2011 Leitung der Galerie der Gegenwart an der Hamburger Kunsthalle. Ausstellungen von Louise Bourgeois, Eva Hesse, Gego, Jochen Lempert, Geta Bratescu, Philippe Vandenberg, der Themenausstlelungen "Besser scheitern", "Warten", sowie der Sammlungspräsentationen "minimal and beyond", "Serial Attitudes", "Honey, I Rearranged the Collection", "Unfinished Stories" uvm. Herausgabe zahlreicher Publikationen, zuletzt "Die Kunst des Wartens" im Wagenbach Verlag.

Infos

Wie können Fotografie-Ausstellungen einen Raum bieten, um über das Medium und über eine thematische Fragestellung zu diskutieren? Wie lassen sich Verbindungen zur Ausstellungssituation vor Ort ziehen und wie das Publikum einbeziehen ohne didaktisch zu sein?

Diese und weitere Frage möchte Christin Müller im Rahmen des Workshops anhand von eigenen Ausstellungsprojekten diskutieren, u.a. Farewell Photography. Biennale für aktuelle Fotografie in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg (2017), der weltweit reisenden Ausstellungsreihe with/against the flow. zeitgenössische fotografische Interventionen (seit 2016) und der Ausstellung Cross Over – Fotografie der Wissenschaft + Wissenschaft der Fotografie im Fotomuseum Winterthur (2013).

Christin Müller (*1983, lebt in Leipzig) hat von 2002 bis 2008 Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim studiert. Anschließend war sie Stipendiatin im Programm Museumskuratoren für Fotografie. Seit 2013 arbeitet Christin Müller als freie Kuratorin und Autorin. Sie betreut aktuell die Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung, ist Assistentin des Fotosammlers Thomas Walther und übernimmt seit 2014 Lehraufträge am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig. 2017 hatte sie mit Florian Ebner die künstlerische Leitung der Biennale für aktuelle Fotografie in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg. Seit 2015 kuratieren sie gemeinsam die Ausstellungsreihe with/against the flow. Zeitgenössische fotografische Interventionen im Auftrag des Institut für Auslandsbeziehungen (ifa).

Infos

Ja Kein Souverän. Essayistisches Schreiben kann Gegengift zur Seuche Souveränität sein: ein Halleluja auf eine Sprache, die keinem gehört, ein Bad in einer Wanne ohne Kapitän, ein Hoch auf die bare Münze und eine heiße Liebe zum Symptom.

Jan Verwoert schreibt über Kunst und andere Dinge. Er lehrt am Piet Zwart Institute Rotterdam, der Kunstakademie Oslo und der UdK Berlin. Zu seinen Büchern zählen "Bas Jan Ader: In Search of the Miraculous", MIT Press/Afterall Books 2006; "Tell Me What You Want What You Really Really Want" und "Cookie!", Sternberg Press 2010 und 2013; mit Michael Stevenson "Animal Spirits — Fables in the Parlance of Our Time", JRP, 2013. Er ist Hrsg. von "No new kind of duck - Would I know how to say what I do?", Diaphanes 2016, und, mit Daniel Pies Hrsg. von "What if it won‘t stop here?", Archive Books 2018.

Infos

Klaus Dierßen, langjähriger Professor für Fotografie am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft und überregional aktiver Künstler, hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder umfangreiche und begeisternde Projekte mit Studierenden durchgeführt, die er fotografisch dokumentiert und im Kontext der kunst- und kulturpädagogischen Praxis kommentiert und reflektiert hat. 

Klaus Dierßen stellt in dieser Artist-and-Teacher-Lecture (die auch eine Art ‚Abschiedsvorlesung‘ ist) einen Teil der Projekte vor und schlägt damit Bögen von den Anfängen der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim bis heute. Seine Projekte sind Zeitdokumente; sie erzählen in Bildern und anhand von umfangreichen Materialien von der Geschichte des Fachbereichs. Und bieten nicht nur für diejenigen, die dabei gewesen sind, einen Einblick in die lebendige, kreative und zuweilen anarchische Wirklichkeit von Kunst-Projekten.

Theater

14-16
Partial Perspectives
Podiumsgespräch mit u.a. Simone Dede Ayivi, Golschan Ahmad Haschemi

Haus 52 / Burgtheater

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18

Frl. Wunder AG: „Schon wieder: Boss werden“ 

Haus 52 / Burgtheater

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Infos

In ihrer neuesten Theaterarbeit untersucht die Frl. Wunder AG ein liebevolles, aber bisher unerforschtes Verhältnis: Tante und Neffe. Benjamin ist Schüler, liebt es zu chillen und hört Gangsterrap von Kollegah. Melanie hat Kulturwissenschaften in Hildesheim studiert und gelehrt, ist Teil eines feministischen Performancekollektivs und mittlerweile Professorin. Benjamin ist Melanies feministischer Hoffnungsträger – denn der Mann, der er sein wird, lädt gerade noch hoch. Mit Schon wieder: Boss werden wagen sie sich in ein gemeinsames Game zwischen Heldenreise und Männlichkeitscoaching, auf einem Trail zur Zukunft von Männlichkeiten.

Die Frl. Wunder AG gehört zu den renommiertesten Theatergruppen, die aus dem Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur an der Universität Hildesheim hervorgegangen sind. Seit 2004 produzieren sie als mittlerweile neunköpfiges Performancekollektiv Bühnenformate, Performances und Interventionen im öffentlichen Raum. Stets geht es dem Kollektiv dabei inhaltlich um drängende gesellschaftspolitische Fragen der Jetzt-Zeit. Ausgangspunkt für ihre Arbeiten sind Recherchen nach Widersprüchen und Utopien, im eigenen Leben, in sozialen Feldern und an besonderen Orten, zu biografischen Spuren und mit Expert*innen aus Wissenschaft und Alltag. Für ihr Gesamtwerk wurde die Frl. Wunder AG 2016 für den Förderpreis des Georg-Tabori-Preises des Fonds Darstellende Künste nominiert.

VON UND MIT Frl. Wunder AG: Melanie Hinz, Verena Lobert, Svenja Wolff, Marleen Wolter GASTPERFORMER Benjamin Schröder AUSSTATTUNG Svenja Wolff VIDEO Katarina Eckold SOUND Johann Mittmann TECHNIK Anahí Pérez ASSISTENZ Sarah Kindermann PRODUKTIONSLEITUNG Maike Tödter

In KOOPERATION mit tak Theater Aufbau Kreuzberg 

GEFÖRDERT von Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Fonds Darstellende Künste

Donnerstag, 24.10., 18h und Freitag, 25.10., 14h, Burgtheater

Infos

Eine der großen Errungenschaften der Kulturwissenschaft und Cultural Studies ist die Aufwertung anderer Formen des Wissens gegenüber den klassischen Gegenständen der Akademie. Alltägliche Praktiken – seien es ästhetische oder andere – nehmen so auch einen zentralen Stellenwert in der Hildesheimer Ausbildung ein. In diesem Panel blicken ehemalige Studierende des Fachbereichs 2 auf die Verknüpfung von Theorie und Praxis, sowohl im Rückblick auf die Ausbildung wie auch auf derzeitige Arbeiten im Kulturbetrieb. Wie werden alltägliche und ästhetische Praktiken eingesetzt, um Deutungshoheiten und Kanon-Bildungen zu kritisieren? Welche blinden Flecken bestehen weiter? Welche anderen Formen überlebensnotwendigen Alltagswissens ließen sich noch kulturwissenschaftlich aufwerten, um die Perspektiven weiter zu vervielfältigen? 
Mit Simone Dede Ayivi, Merle Grimme u.a.
Moderation: Nadiah Riebensahm

Medien

19.30

Otherdocs – die Gegenwart des Dokumentarfilms
Gespräch mit den Filmemacher*innen Konstantin Bock, Martin Jehle, Julia Roesler, Daniela Schulz und Faraz Shariat zur Gegenwart und Zukunft des Dokumentarfilms.
Haus 52/101

Infos

18 Uhr – Begrüssung und Filmvorführung „La fête est finie“, 1h12min (mit dt. Untertiteln)

19h30 – Gäste-Inputs: Interview mit Ben Kerste, Soziologe in Marseille, der einen kritischen Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2013 Marseille-Provence wirft. 

„Nachhaltigkeit des Labels „Kulturhauptstadt“- Kristina Jacobsen und Vorstellung der ECOC-Initiative der Universität Hildesheim” https://www.uni-hildesheim.de/ecolab/

Lene Wagner, Kulturbüro der Stadt Hildesheim und das Kulturhauptstadtbüro Hildesheim „Hoffnungen und Risiken…Zur Bewerbung Hildesheims“ (angefragt)

“Hoffnungen und Risiken…Zur Bewerbung von Hannover“ - Kulturhauptstadtbüro Hannover (angefragt)

21h - gemeinsame Diskussion mit den Anwesenden

Moderation: Natalie Meissner

Anmeldung und weitere Infos via doppelpasskultur@gmail.com
Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Alumnivereine Doppelpass Kultur e.V., Ab.hier.kultur und der Dozent*innen des deutsch-französischen Studiengangs Kulturvermittlung/Médiation culturelle des arts.

Download .pdf Programm

Freitag

25.10.

Theater

14

Frl. Wunder AG: „Schon wieder: Boss werden“ 

Haus 52 / Burgtheater

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Ablauf

13:00-13:30
Lucilla Guidi: "Performance und Sprachspiele als transformative Ereignisse"

13:30-14:00
Marie-Charlotte Simons: "Every_body: Pose! Die Pose im Professional Wrestling und Bodybuilding"

14:00-14:30
Salvatore Calabrese: "Wer bin 'ich', wenn ich schreibe? Überlegungen zu einer Poetik des wissenschaftlichen Schreibens"

14:30-15:00
Tobias Wittchen: "Selfie-Machen als bildästhetische Praktik“

Kunst

11-13

Wege zum Kuratieren.

Gesprächsrunde anlässlich 40 Jahre universitärer Kunstvereinskooperation 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Noémie Goudal: Observatorium im Kunstverein Hildesheim
Haus 50/202
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Infos

Rahmenprogramm:

Anlässlich des Jubiläums von 40 Jahre Kulturwissenschaften findet gemeinsam mit dem Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim am 25. Oktober, 11 Uhr eine Gesprächsrunde an der Domäne Marienburg statt: 

Wege zum Kuratieren. Gesprächsrunde anlässlich 40 Jahre universitärer Kunstvereinskooperation



Vor dem Hintergrund der langjährigen Zusammenarbeit von Verein und Studiengang diskutiert die Gesprächsrunde mit kuratorisch tätigen Absolvent*innen der Kulturwissenschaften die Verbindung von universitärer Lehre und Ausstellungspraxis am Kunstverein.

Teilnehmer*innen: Lisa Britzger, Lothringer13_Halle, München; Nora Brünger, Kunstverein Hildesheim; Elke Falat, freie Kuratorin, Berlin; Judith Grobe, Entrepreneurship for Artists, AdBK Nürnberg; Kathrin Meyer, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden und Christin Müller, Freie Kuratorin, Leipzig

Gesprächsleitung: Prof. Dr. Fiona McGovern und Dr. Torsten Scheid, Universität Hildesheim

Das Rahmenprogramm wird gefördert vom Land Niedersachsen, der niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Hildesheim, dem Institute français, der Friedrich Weinhagen Stiftung, der Stadt Hildesheim und der Universität Hildesheim.

Populäre Kultur

11-13

Konsumvergnügen

Ein Gespräch zwischen Hans-Otto Hügel und Stefan Krankenhagen

 Haus 1 / Blauer Salon

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Infos

Rahmenprogramm:

Anlässlich des Jubiläums von 40 Jahre Kulturwissenschaften findet gemeinsam mit dem Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim am 25. Oktober, 11 Uhr eine Gesprächsrunde an der Domäne Marienburg statt: 

Wege zum Kuratieren. Gesprächsrunde anlässlich 40 Jahre universitärer Kunstvereinskooperation



Vor dem Hintergrund der langjährigen Zusammenarbeit von Verein und Studiengang diskutiert die Gesprächsrunde mit kuratorisch tätigen Absolvent*innen der Kulturwissenschaften die Verbindung von universitärer Lehre und Ausstellungspraxis am Kunstverein.

Teilnehmer*innen: Lisa Britzger, Lothringer13_Halle, München; Nora Brünger, Kunstverein Hildesheim; Elke Falat, freie Kuratorin, Berlin; Judith Grobe, Entrepreneurship for Artists, AdBK Nürnberg; Kathrin Meyer, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden und Christin Müller, Freie Kuratorin, Leipzig

Gesprächsleitung: Prof. Dr. Fiona McGovern und Dr. Torsten Scheid, Universität Hildesheim

Das Rahmenprogramm wird gefördert vom Land Niedersachsen, der niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Hildesheim, dem Institute français, der Friedrich Weinhagen Stiftung, der Stadt Hildesheim und der Universität Hildesheim.

Infos

In einem langjährigen Forschungsprojekt des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe zwischen 1989 und 1999 arbeiteten Johannes Goebel, Andreas Herdy und andere an einer einzigartigen computergestützten Dokumentation der Gender Wayang Musik.
Andreas Herdy, Instrumentallehrer für Schlagzeug und Perkussion und Gender Wayang Virtuose bietet seit 1995 an der Universität Hildesheim Studierenden die Möglichkeit, diese komplexe Musik praktisch zu erlernen. Die merkwürdig verschlungenen Wege, auf denen diese Musik nach Hildesheim kam, liefen über San Francisco, Hannover, Oldendorf, Listringen, Karlsruhe und immer wieder Bali.
In dieser Veranstaltung wird das sogenannte „Baliprojekt“ vorgestellt, Musik auf Gender Wayang gespielt, sowie Einblicke in den kulturellen Zusammenhäng der Musik auf Bali und in die praktische und musikwissenschaftliche Annäherung aus westlicher Perspektive gegeben.
Johannes Goebel nahm von 1982 bis 1985 die „Verwaltung einer Professur“ an der Universität Hildesheim wahr; neben den traditionellen Musikbereichen standen vor allem interdisziplinäre Seminare und Projekte in kulturpädagogischen Perspektiven im Vordergrund. Nach dem Musikstudium in Hannover begann er 1977-79 in „Computermusik“ an der Stanford University einzutauchen und arbeitete in den folgenden 10 Jahren eng mit dem dortigen Computermusikzentrum CCRMA zusammen. 1990 bis 2002 plante, gründete und leitete er das Institut für Musik und Akustik des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe, in dem viele Komponistinnen und Komponisten neue Werke realisierten. 2002 wurde er an das Rensselaer Polytechnic Institute in den USA berufen, um das Curtis R. Priem Experimental Media and Performing Arts Center (EMPAC) zu planen, aufzubauen und seither zu leiten.
Andreas Herdy ist in drei musikalischen Welten zuhause. Er studierte klassisches Schlagzeug sowie Jazzvibrafon in Hannover und Hamburg. In der Zeit von 1986 –2002 erlernte er in zahlreichen Baliaufenthalten Gender Wayang bei Wayan Loceng, dem Gender Meister seiner Zeit und galt schon damals als einer seiner besten Schüler. Seit1991 lehrt Andreas Herdy an der Uni Hildesheim. Weitere Schwerpunkte wurden dort Latin Percussion (Salsa) sowie Cajon.

Infos

Seit 1983 gibt es in Hildesheim eine Professur für Populäre Kultur. Deutschlandweit einzigartig, entwickelte Hans-Otto Hügel für die kulturwissenschaftlichen Studiengänge ein Verständnis der Populären Kultur, das diese in ihrem Unernst ernst nimmt und als eine eigenständige Ästhetik der Massengesellschaft untersucht. Seine Seminare zu Star Trek, Fernsehzeitschriften oder James Bond haben eine Generation an Hildesheimer Studierenden geprägt.

Zu seiner Zeit noch ausgeschlossen, ist die Populäre Kultur heute im akademischen Betrieb angekommen. So stellt sich die Frage, wie ein gegenwärtiges Nachdenken über Populäre und Popkultur aussehen müsste. Stefan Krankenhagen und Dirk Hohnsträter haben sich dafür entschieden, den Blick auf die Geschichte, die Gegenwart und die Ästhetik des Konsums zu legen. Sie fragen, wie Konsumprodukte Bedeutungen und ästhetisches Erleben erzeugen, welche Praktiken der Aneignung käuflicher Dinge und Dienste sich beobachten lassen und wie die Künste den Konsum reflektieren. In einem Gespräch wollen sie überlegen, welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede sie zwischen den Feldern Pop und Konsum sehen.

Infos (Veranstaltung von Alumni für Alumni)

Schmaus und Saus' mit den Bands "Los Bandidos de la Universidad" und "Jamila & The Other Heroes" sowie DJ Manu. Für die absolute Alumniplaylist braucht Manu eure Hilfe! Was war euer Hildesheimsong? Reicht eure absolute Hildehymne ein!

Mehr Infos findet ihr hier.

 
 
Essen, Quatschen und Tanzen anlässlich von 40 Jahren kulturwissenschaftliche Studiengänge und 20 Jahren ab.hier.kultur - das wird ein Fest!!
 
19.00 Uhr: Einlass
20.00 Uhr: Begrüßung durch Birgit Mandel, Julia Speckmann und Matthias Müller
20.20 Uhr: (Veganes) Essen. Getränke auf eigene Kosten
21.00 Uhr: "Los Bandidos de la Universidad"
22.15 Uhr: "Jamila & The Other Heroes"
23.00 Uhr: DJ Manu
 
 
 
 
 
 
 
 

Musik

10-12
Wie balinesische Gender Wayang Musik Teil des Kulturcampus wurde.
Vortrag und Livemusik mit Johannes Goebel und Andreas Herdy
 Haus 27/003

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Ablauf

13:00-13:30
Lucilla Guidi: "Performance und Sprachspiele als transformative Ereignisse"

13:30-14:00
Marie-Charlotte Simons: "Every_body: Pose! Die Pose im Professional Wrestling und Bodybuilding"

14:00-14:30
Salvatore Calabrese: "Wer bin 'ich', wenn ich schreibe? Überlegungen zu einer Poetik des wissenschaftlichen Schreibens"

14:30-15:00
Tobias Wittchen: "Selfie-Machen als bildästhetische Praktik“

DFG-Graduiertenkolleg 2477

13-15
„Ästhetische Praxis“.
Ein Graduiertenkolleg stellt sich vor
.
Haus  50/402

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Rahmenprogramm

16

Offizieller Festakt im Audimax, danach Empfang im Foyer.
Hauptcampus / Audimax
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19.30
Essen und Party in der KuFa
Shuttlebusse eingerichtet
Hauptcampus – Kulturfabrik
Kulturfabrik Löseke

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Infos

Rahmenprogramm:

Anlässlich des Jubiläums von 40 Jahre Kulturwissenschaften findet gemeinsam mit dem Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim am 25. Oktober, 11 Uhr eine Gesprächsrunde an der Domäne Marienburg statt: 

Wege zum Kuratieren. Gesprächsrunde anlässlich 40 Jahre universitärer Kunstvereinskooperation



Vor dem Hintergrund der langjährigen Zusammenarbeit von Verein und Studiengang diskutiert die Gesprächsrunde mit kuratorisch tätigen Absolvent*innen der Kulturwissenschaften die Verbindung von universitärer Lehre und Ausstellungspraxis am Kunstverein.

Teilnehmer*innen: Lisa Britzger, Lothringer13_Halle, München; Nora Brünger, Kunstverein Hildesheim; Elke Falat, freie Kuratorin, Berlin; Judith Grobe, Entrepreneurship for Artists, AdBK Nürnberg; Kathrin Meyer, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden und Christin Müller, Freie Kuratorin, Leipzig

Gesprächsleitung: Prof. Dr. Fiona McGovern und Dr. Torsten Scheid, Universität Hildesheim

Das Rahmenprogramm wird gefördert vom Land Niedersachsen, der niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Hildesheim, dem Institute français, der Friedrich Weinhagen Stiftung, der Stadt Hildesheim und der Universität Hildesheim.

Infos

In einem langjährigen Forschungsprojekt des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe zwischen 1989 und 1999 arbeiteten Johannes Goebel, Andreas Herdy und andere an einer einzigartigen computergestützten Dokumentation der Gender Wayang Musik.
Andreas Herdy, Instrumentallehrer für Schlagzeug und Perkussion und Gender Wayang Virtuose bietet seit 1995 an der Universität Hildesheim Studierenden die Möglichkeit, diese komplexe Musik praktisch zu erlernen. Die merkwürdig verschlungenen Wege, auf denen diese Musik nach Hildesheim kam, liefen über San Francisco, Hannover, Oldendorf, Listringen, Karlsruhe und immer wieder Bali.
In dieser Veranstaltung wird das sogenannte „Baliprojekt“ vorgestellt, Musik auf Gender Wayang gespielt, sowie Einblicke in den kulturellen Zusammenhäng der Musik auf Bali und in die praktische und musikwissenschaftliche Annäherung aus westlicher Perspektive gegeben.
Johannes Goebel nahm von 1982 bis 1985 die „Verwaltung einer Professur“ an der Universität Hildesheim wahr; neben den traditionellen Musikbereichen standen vor allem interdisziplinäre Seminare und Projekte in kulturpädagogischen Perspektiven im Vordergrund. Nach dem Musikstudium in Hannover begann er 1977-79 in „Computermusik“ an der Stanford University einzutauchen und arbeitete in den folgenden 10 Jahren eng mit dem dortigen Computermusikzentrum CCRMA zusammen. 1990 bis 2002 plante, gründete und leitete er das Institut für Musik und Akustik des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe, in dem viele Komponistinnen und Komponisten neue Werke realisierten. 2002 wurde er an das Rensselaer Polytechnic Institute in den USA berufen, um das Curtis R. Priem Experimental Media and Performing Arts Center (EMPAC) zu planen, aufzubauen und seither zu leiten.
Andreas Herdy ist in drei musikalischen Welten zuhause. Er studierte klassisches Schlagzeug sowie Jazzvibrafon in Hannover und Hamburg. In der Zeit von 1986 –2002 erlernte er in zahlreichen Baliaufenthalten Gender Wayang bei Wayan Loceng, dem Gender Meister seiner Zeit und galt schon damals als einer seiner besten Schüler. Seit1991 lehrt Andreas Herdy an der Uni Hildesheim. Weitere Schwerpunkte wurden dort Latin Percussion (Salsa) sowie Cajon.

Infos

Seit 1983 gibt es in Hildesheim eine Professur für Populäre Kultur. Deutschlandweit einzigartig, entwickelte Hans-Otto Hügel für die kulturwissenschaftlichen Studiengänge ein Verständnis der Populären Kultur, das diese in ihrem Unernst ernst nimmt und als eine eigenständige Ästhetik der Massengesellschaft untersucht. Seine Seminare zu Star Trek, Fernsehzeitschriften oder James Bond haben eine Generation an Hildesheimer Studierenden geprägt.

Zu seiner Zeit noch ausgeschlossen, ist die Populäre Kultur heute im akademischen Betrieb angekommen. So stellt sich die Frage, wie ein gegenwärtiges Nachdenken über Populäre und Popkultur aussehen müsste. Stefan Krankenhagen und Dirk Hohnsträter haben sich dafür entschieden, den Blick auf die Geschichte, die Gegenwart und die Ästhetik des Konsums zu legen. Sie fragen, wie Konsumprodukte Bedeutungen und ästhetisches Erleben erzeugen, welche Praktiken der Aneignung käuflicher Dinge und Dienste sich beobachten lassen und wie die Künste den Konsum reflektieren. In einem Gespräch wollen sie überlegen, welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede sie zwischen den Feldern Pop und Konsum sehen.

Infos (Veranstaltung von Alumni für Alumni)

Schmaus und Saus' mit den Bands "Los Bandidos de la Universidad" und "Jamila & The Other Heroes" sowie DJ Manu. Für die absolute Alumniplaylist braucht Manu eure Hilfe! Was war euer Hildesheimsong? Reicht eure absolute Hildehymne ein!

Mehr Infos findet ihr hier.

 
 
Essen, Quatschen und Tanzen anlässlich von 40 Jahren kulturwissenschaftliche Studiengänge und 20 Jahren ab.hier.kultur - das wird ein Fest!!
 
19.00 Uhr: Einlass
20.00 Uhr: Begrüßung durch Birgit Mandel, Julia Speckmann und Matthias Müller
20.20 Uhr: (Veganes) Essen. Getränke auf eigene Kosten
21.00 Uhr: "Los Bandidos de la Universidad"
22.15 Uhr: "Jamila & The Other Heroes"
23.00 Uhr: DJ Manu
 
 
 
 
 
 
 
 

Infos

Programmablauf

Das große Diplomarbeitstitelgedicht
Manuela Hörr und der Jubiläumschor

Begrüssung
Prof. Dr. Stefan Krankenhagen, Dekan des Fachbereichs

2. Grusswort
Dr. Ingo Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim

Grusswort
Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim

Verleihung der Würde eines Ehrensenators an Prof. Dr. em. Hajo Kurzenberger

FESTREDE oder: Versuch, Antworten zu geben auf einfache Fragen Olaf Kröck, Intendant der Ruhrfestspiele Recklinghausen

Nochmal fürs Protokoll
Eine szenische Lesung mit Nitay Feigenbaum, Nora Haddada, Phillip Kampert

Download Festakt-Programm .pdf

Samstag

26.10.

Kulturpolitik

9.30-13
Workshop: Gestaltungswille, gesellschaftliche Wirksamkeit und kreatives Grundrauschen
Mit: Franziska Schmidt, Lutz Woellert, Hella Sinnhuber, Birgit Lengers, Uta Plate

Haus 52 / Burgtheater

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Infos (Veranstaltung von Alumni für Alumni)

Gestaltungswille, gesellschaftliche Wirksamkeit und kreatives Grundrauschen - Was uns antreibt. Ein Workshop des Instituts für Kulturpolitik unter Leitung und Moderation von Prof. Dr. Birgit Mandel und Julia Speckmann
Das kulturwissenschaftliche Studium in Hildesheim, abseits der Metropolen, erweist sich für viele vor allem in der Retrospektive als prägend für eine spezifische Herangehensweise zwischen Kunst, Reflexion ästhetischer Phänomene und Vermittlung. Die Suche nach unkonventionellen Lösungen zwischen Idealismus und Pragmatismus bringt neue Ansätze Künste zu vermitteln und Kultureinrichtungen zu gestalten hervor, so die These.

Vier Absolvent/innen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen berichten über ihre Ansätze Kulturvermittlung im weitesten Sinne (neu) zu konturieren.In einem ästhetisch-praktischen und reflexiven Workshop werden Ideen einer ästhetisch inspirierten Kulturvermittlung gemeinsam entwickelt.

 

9.30
Kaffee/Tee, Zweites Frühstück

10:00
Was uns antreibt – Warmspielen mit Uta Plate, Regisseurin und Theaterpädagogin

10.45
Ästhetische Wissenschaft und reflektierte Kunst – das Hildesheimer Modell der Kulturwissenschaften in der Rückschau von Absolvent/innen aus 40 Jahren Hildesheimer Kulturwissenschaften. Ein filmisches Porträt von Birgit Mandel, Julia Speckmann und Studierenden

11.00
Kunst – Ästhetische Praxis – Vermittlung - Wie das Hildesheimer Modell Kulturvermittlung in unterschiedlichen Feldern beeinflusst – Einschätzungen von vier Absolvent/innen

- Birgit Lengers: Leitung Junges DT
- Hella Sinnhuber: Kultur PR, Kultur-Moderation
- Lutz Woellert, Spielemacher/Strategieberatung von Unternehmen
- Franziska Schmidt, Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Landeshauptstadt Hannover

12.00
Diskussionsgruppen zu folgenden Themen:

Gute Ratschläge an die Alma Mata: Impulse für zukünftige Entwicklungen der Hildesheimer Kulturwissenschaften angesichts neuer Herausforderungen für Kultur-Vermittler/innen
Win-Win-Situationen: Kooperationsmöglichkeiten zwischen Alumni und den Hildesheimer Kulturwissenschaften
Scheitern als Chance – Warum Dinge an die Wand fahren & was man daraus lernt
Gute Ideen austauschen: neue konzeptionelle Ansätze in der Kulturvermittlung
Open-Space/Joker

Moderation: Birgit Mandel & Julia Speckmann

Ort: Burgtheater

 

Sonstiges

13
(Veganer) Imbiss
Foyer Burgtheater

14
Mitgliederversammlung ab.hier.kultur

Haus 50/202

14
Mitgliederversammlung Doppelpass Kultur

Haus 52 / 101

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15.30
Shuttle-Bus ins Literaturhaus St.Jakobi
Parkplatz Domäne – Literaturhaus

18
Folk’n‘Fusion Weltmusikfestival
Alle Infos unter: http://www.folknfusion.de

Trillke Gut Hildesheim

Infos

Gemeinsamer Start mit Ab.hier.kultur.

  • Vorstellung und Vorteile von Alumni-Vereinen
  • Verstärkte Zusammenarbeit der beiden Vereine fürs Netzwerk, Stellenangebote, Projekte und
  • Veranstaltungen

Anschließend:

  • Wahl des Vorstands
  • Abstimmung über Satzungsänderung: evtl. kürzerer Name, Vorstand für zwei Jahre wählen
  • Wünsche, Projekte für die Zukunft
  • 2020: Reise nach Marseille im Frühjahr/Sommer mit Programmteil der Manifesta-Biennale
  • Internetseite des Vereins und des dt-frz. Studiengangs

Abschluss

16

Uta Schnell (Kulturstiftung des Bundes), Doreen Götzky (Kreismuseum Peine), Jo Lendle (Hanser Verlag) und Olaf Kröck (Ruhrfestspiele) diskutieren das Thema „Transformationen. Wie sehen die Kulturinstitutionen der Zukunft aus? Und welche Ausbildung brauchen sie?“
Moderation: Hans Dieter Heimendahl (Deutschlandradio Kultur)
Ort: Literaturhaus St. Jakobi

Sonntag

27.10.

Sonstiges

10-16
Workshop zum Thema Körper – Kunst – Vermittlung – Politik
Saltazio – Schule der Tanzkünste

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Infos

In gemeinsamer Erarbeitung mit Parlez-Vous Corps?, der Tanzschule Saltazio und den Dozent*innen der beiden Partneruniversitäten des Doppel-Masters entsteht ein Workshop, der Theorie und Praxis ineinander flechtet und sich mit Fragen beschäftigt wie:

Der Workshop bietet auch den neuen Doppel-Masterstudierenden in Hildesheim die Möglichkeit, die Ansätze und Dozent*innen der „Médiation culturelles des arts“ der Aix-Marseille Université kennenzulernen.

Anmeldung und weitere Infos via doppelpasskultur@gmail.comIm Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Alumnivereine Doppelpass Kultur e.V., Ab.hier.kultur und der Dozent*innen des deutsch-französischen Studiengangs Kulturvermittlung/Médiation culturelle des arts.

Programm .pdf Download

Kontakt: Jubilaeum2019@uni-hildesheim.de

(c) Universtät Hildesheim

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Dank freundlicher Unterstützung

Anmeldung

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Unterkunft

 Zusammengestellte Unterkünfte mit reserviertem Zimmerkontingent.

Programm

 Eine komplette Übersicht des Jubiläumsprogramms.

Historie

40 Jahre Kulturwissenschaften.
Eine Chronik in Bild und Text.

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