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Collage mit dem Titel "on my way to Kulturcampus"
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Im erx RE10 nach Bad Harzburg – oder besser: Was ich in 20 Minuten alles schaffen kann

  • 11. April 2024
  • Adina von Hollen

Nur wenige Themen dominieren den Small-Talk am Kulturcampus so sehr wie der Weg zum Campus hin: „Im Winter nehme ich auf jeden Fall den Bus“, „die S‑Bahn aus Hannover fährt diese Woche nicht“ oder „der Bus war unerträglich voll!“ Ob die 26 Minuten mit dem Erixx von Hannover, die 18 Minuten, die der Bus aus der Stadt bis zur „Scharfen Ecke“ braucht oder auch die 23 Minuten, die wir warten, wenn der Bus am Campus angekommen ist, aber das Seminar noch nicht beginnt. Ob Pendler*innen oder nicht: Wenn ihr euch regelmäßig auf den Weg zum Kulturcampus macht, dann habt ihr euch sicher auch schon oft die Frage gestellt, wie kann ich diese Zeit produktiver nutzen?

Deswegen habe ich mich auf die Suche nach neuen Ideen, aber auch nach euren Beschäftigungen für die 25-Minuten gemacht, die uns den Weg zur Marienburg versüßen können. Dabei wollen wir zwar gut beschäftigt sein, was wir aber auf keinen Fall brauchen ist eine vollere Unitasche. Also spielen wir jetzt eine Runde „Ich packe meinen Koffer“ mit möglichst wenig im Koffer und nur 20 Minuten Zeit!

Auf gehts in die erste Runde!
Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Einen Stift, eine Briefmarke und eine Postkarte.

Bei dem Anblick freuen wir uns doch alle: Den Briefkasten aufschließen und zwischen den langweiligen grauen Briefumschlägen lugt ein bunte Ecke hervor. Ein kleines Kärtchen mit farbenfroher Landschaft auf Hochglanzkarton. Was sich im Urlaub ganz normal anfühlt, könnte doch auch auf der kleinen Reise zum Kulturcampus funktionieren. Statt einer Sprach- oder Textnachricht lassen sich die 25 Minuten perfekt nutzen, um der einen Freundin, die zum studieren in die Großstadt gezogen ist oder dem Freund, der gerade dem Winter mit einem Erasmus entflieht eine Postkarte zu schreiben. Ihr könnt eure Postkarten gestalten, um eure Reiseerlebnisse, Gedanken und Gefühle während der Zugfahrt in Worten oder auch Zeichnungen festzuhalten. Für die ersten vier Postkarten habe ich euch hier einen DinA4 Druckbogen angelegt, für die darauf Folgenden kann ich persönlich die Kartenabteilung im Secondhandladen sehr empfehlen. Einen Briefkasten und -Marken findet ihr zum Beispiel am Hauptbahnhof oder an der Haltestelle Silberfundstraße. 

Im Moment habe ich mal wieder angefangen zu lesen, also ist das mein kleiner Zeitvertreib.
Aber vorher habe ich viel gehäkelt oder Serien geguckt.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Ein Stück Draht, Häkelnadel und Garnreste in verschiedenen Farben.

Machen wir’s wie Vivi und vertreiben uns die Zeit mit Häkeln. 25 Minuten Zeit reichen aus, um eine Blume zu häkeln. Dabei lassen sich hervorragend angesammelte Garnreste verwenden und vor Ort freut sich dann bestimmt euer Kommilitone, die Professorin oder ihr seid perfekt vorbereitet für den nächsten Geburtstag. Wenn du ein bisschen ansammelst kannst du einen ganzen Blumenstrauß häkeln.

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  1. Startpunkt setzen: Beginne mit einem magischen Ring oder einer Anfangsschlaufe. Der magische Ring ermöglicht eine nahtlose und verstellbare Mitte für deine Blume.
  2. Erste Runde: Häkle 6 feste Maschen in den Ring. Ziehe den Ring dann fest, um die Mitte deiner Blume zu schließen. Verbinde die Runde mit einer Kettmasche in die erste feste Masche.
  3. Die Blütenblätter: In der nächsten Runde möchten die Blätter unserer Blüte formen. Häkle 1 feste Masche, 2 Luftmaschen, und eine weitere feste Masche in dieselbe Masche. Wiederhole diesen Vorgang, bis du 5 Blütenblätter hast. Verbinde die Runde mit einer Kettmasche.
  4. Abschluss: Schneide dein Garn ab und ziehe es durch die letzte Schlaufe, um die Arbeit zu beenden. Vernähe deinen Faden, um sicherzugehen, dass die Blume nicht wieder aufgeht.
  5. Der Stiel: Anschließend kannst du das Stück Draht von unten durch deine gehäkelte Blume schieben und die beiden Enden verdrehen. Jetzt nur noch den Stiel mit grünem Garn umwickeln und schon ist deine Blume fertig!

Mit dieser einfachen Anleitung kannst du im Handumdrehen eine Blume häkeln und eine weitere findest du zum Beispiel hier. 

Boah, ich hab ne Zeit lang immer Online-Schach gespielt.

Alles, was ihr für diesen 25-Minuten-Zeitvertreib benötigt, habt ihr wahrscheinlich ohnehin griffbereit:
Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Mein Handy und einen gut gefüllten Fotos-Ordner.

Wenn ihr also gerade auf dem Weg zum Seminar seid, könnt ihr sofort loslegen: Lasst uns digitale Collagen machen. Hier ist eine kurze Anleitung, wie ihr das auf eurem Handy umsetzen könnt: Wenn ihr ein iPhone habt, haltet einfach ein Objekt aus eurem Fotos-Ordner gedrückt und es wird automatisch freigestellt, bei einem anderen Smartphone helfen euch hierbei Apps wie Canvas oder Landing. Dort oder auch in eurer Notizen-App oder bei Instagram-Stories, könnt ihr die freigestellten Objekte anschließend auch anordnen. Und falls euer eigener Fotos-Ordner nicht genug bietet, findet ihr aus dieser Seite verteilt bereits einige Sticker zum starten.

Übrigens: Diese Methode lässt sich auch wunderbar dazu nutzen, Stickersets für eure WG-Gruppe zu gestalten. 

Neulich saß ich neben einer Person, die während der Fahrt eine Tupperdose voll Wachsknete
herausholte und dann anfing aus einem Stück rosa Knete einen menschlichen Fuß zu kneten.
Zwischenzeitlich war die Person immer wieder damit beschäftigt, die harte Knete an diversen,
warmen Körperstellen weich zu kriegen.

Keine Angst, wir kneten jetzt keine Füße. 
Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Einen Stift und ein Notizbuch.

Die besten Geschichten schreiben vermutlich die Sitznachbar*innen im Bus oder Zug: Bei Dani-Lou wurden Füße geknetet, bei mir saß neulich ein Huhn im Fahrradabteil. Was wenn wir diese absurden Geschichten einfach mal in einem Zugtagebuch festhalten und sammeln? Beim Beobachten vorbeiziehender Landschaften, kommen dir vielleicht eh schon genug Gedanken, die du aufschreiben möchtest. Ob kleine Zeichnungen oder auch die Gesprächsthemen deiner Sitznachbar*innen, irgendwas Inspirierendes findet sich doch eigentlich auf jeder Fahrt.

Das Verrückteste, was mir mal im Zug passiert ist: Da saß ich neben einer älteren Dame,
die ist während der Fahrt ein zweites Mal Oma geworden und war gerade auf dem Weg zur Geburt.
Dann hat sie eine kleine Flasche Sekt rausgeholt und gesagt:
„Schade, dass ich nicht zwei dabei habe, dann hätten wir anstoßen können.“

Kommen wir jetzt zu meinem persönlichen go-to, wenn es darum geht sich die Zeit zum Campus produktiv zu vertreiben:
Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Ein Wollknäuel und eine Rundstricknadel. 

Zugegeben, für einen Pullover oder eine Strickjacke reichen die 25 Minuten bei weitem nicht, deswegen probieren wir es hier erstmal mit einem Stirnband, möglichst dicker Wolle, nur rechten Maschen und einer Rundstricknadel in der Stärke 10! Wenn ihr noch gar nicht wisst, wie stricken geht, dann findet ihr hier eine 20-Minuten Einführung mit den wichtigsten Infos, ansonsten habe ich hier eine kurze Anleitung für euch:

  1. Um die Anzahl der Maschen herauszufinden, wickle zunächst das Garn drei Mal um deinen Kopf und verwende das dabei benötigte Garn um deine Anzahl an Maschen anzuschlagen. Wenn du später das Stirnband zu einer Mütze erweitern möchtest, achte darauf, dass die Anzahl der Maschen durch 4 teilbar ist.
  2. Stricke in Runden glatt rechts oder wahlweise auch im Rippenmuster (abwechselnd rechte und linke Maschen). Das Rippenmuster sorgt für eine elastische Textur und eine gute Passform des Stirnbandes.
  3. Stricke fortlaufend, bis das Stirnband die gewünschte Länge erreicht hat.
  4. Nachdem du die gewünschte Länge erreicht hast, kettest du alle Maschen locker ab, um den oberen Rand des Stirnbandes zu sichern. Schneide das Garn ab und ziehe es durch die letzte Masche, um es zu sichern.
  5. Für die Rückfahrt: Wenn du das Stirnband zu einer Mütze erweitern möchtest, überspringe Punkt 4 und fahre mit dem Stricken fort, indem du in Runden strickst bis die Mütze die gewünschte Länge erreicht hat. Anschließend kannst du die oberen Maschen zusammenziehen, um die Mütze zu schließen.

Falls euch das Strick-Fieber gepackt habt, könnt ihr euch auf der Rückfahrt bis zur Mütze vorarbeiten oder donnerstags ab 17 Uhr beim Stricken & Schnacken im Faserwerk vorbeischauen, da könnt ihr euch in gemütlicher Strickrunde treffen und bei Fragen helfen lassen

Ich hoffe, dass ihr gut angekommen seid und die letzten 20 Minuten sind wie im Flug vergangen. Wenn ihr aber gerade noch die Sitzpolster im Zug oder Bus beobachtet, dann schaut doch mal hier vorbei, da gibt es noch viel mehr zu entdecken. 

Ein Beitrag von: Adina von Hollen, veröffentlicht am 11.04.2024

von Adina von Hollen | 05.02.2024
Adina von Hollen

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