ICH MEINE WIRKLICH. LIEBST DU MICH WIRKLICH (szeni­sche Fragmente)

Szeni­sche Frag­mente zu Falk Richter: RAUSCH (UA 2012)

„WOHER WEISST DU DAS ÜBERHAUPT ALLES SO GENAU: WIE EINE BEZIEHUNG GENAU AUSZUSEHEN HAT, WIE MAN ZU SEIN HAT, DAMIT DIE BEZIEHUNG AUCH FUNKTIONIERT? „Ist unsere hart erkämpfte Auto­nomie und Selbst­ver­ant­wor­tung als modernes Indi­vi­duum zu einem Fluch geworden? “ Der Autor und Regis­seur Falk Richter, Jahr­gang 1969, wurde bekannt mit Insze­nie­rungen eigener Stücke wie: Gott ist ein DJ, Unter Eis, Verletzte Jugend, TRUST oder auch PROTECT ME. Szenen aus RAUSCH „einem Stück über die Sehn­sucht nach einem unent­frem­deten Leben“, wurden im Rahmen der Übung „Outside Eyes – Zur Produk­tion und Beob­ach­tung von Text­prä­senz“ erarbeitet.

Mitwir­kende: Clara Blie­fer­nicht, Theo­dora Cris­tina Brad, Meret Buch­holz, Alissa Geese, Henrik Hinze, Daphna Horo­witz, Jana Chris­tina Lindner, Timo Lücke, Jorinde Markert, Daniel Maurer, Lucia Rebekka Olbrich, Clara Siewe­ring, Katha­rina Simons, Paul Skupin, Jordan Tanner, Pia Wagner

Leitung: Thomas Lang, Assis­tenz: Larissa Probst

Licht: Studie­rende der Übung "Licht­technik" Hannah Brown, Helena Köster (Leitung: Johannes Liebscher)

Die beant­wor­teten Fragen…

Wer bildet mit wem eine Gruppe? Wer steht wo? Wer betritt wann und von wo aus die Bühne?
Wie bewegen wir uns? Langsam, schnell, asym­me­trisch, gleich­zeitig, vonein­ander weg, rück­wärts, aufein­ander zu, ins Publikum…
Was ziehen wir an, welche Schuhe tragen wir, wie fällt das Licht?
Wieso führen wir dieses Stück auf? Wieso entscheiden wir uns für diese oder jene Szene?
Weshalb spre­chen wir langsam, schnell, deut­lich, englisch, deutsch, wütend, enttäuscht, abge­brüht, vortra­gend, zu uns oder ins Publikum?
Warum schei­tern Gene­ral­proben oft? Warum geht die Aufre­gung nicht weg? Warum ist es schon vorbei?

…hinter der Werkschau.