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Hildesheim von neuen Seiten kennenlernen: Eine Erkundung verschiedener Stadttouren

  • 30. August 2023
  • Nina Svesnikov

Wie gut kennt ihr eigentlich eure Studienstadt? Da seid ihr frisch in die neue Stadt gezogen in der viel von Interesse sein kann: das Campusleben, die besten Partys, der nächste Späti. Aber wie steht es eigentlich um die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten einer Stadt, in der man ja immerhin ein paar Jahre wohnhaft sein wird? Ich habe einige Stadttouren- und Formate in Hildesheim ausprobiert, um herauszufinden, wie ihr eure Studienstadt noch besser kennenlernen könnt. Denn Hildesheim lässt sich nicht nur mit einem kundigen Guide entdecken: Es gibt einige Routen, mit denen ihr die Stadt auf eigene Faust kennenlernen könnt. So könnt ihr beispielsweise Street-Art in der Nordstadt bestaunen oder bei einer Stadtrallye gleichzeitig Rätsel lösen.

Der Klassiker: Hildesheim zum Kennenlernen

Bei der Ummeldung in eine neue Stadt gibt es oft kleine Kennenlernpakete, die dafür sorgen sollen, dass sich die neuen Bewohner*innen schnell zurechtfinden und z.B. die Kunst- und Kulturszene kostenlos oder vergünstigt kennenlernen können. Auch ich habe dazu einen kleinen Umschlag erhalten, in dem neben Konzert- und Museumsgutschein auch ein Gutschein für eine kostenlose Stadtführung beilag. Der Klassiker unter den öffentlichen Führungen in Hildesheim ist „Hildesheim zum Kennenlernen“ und startet traditionellerweise am historischen Marktplatz. In ca. zwei Stunden geht es zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, im Besonderen die beiden UNESCO-Welterbekirchen St. Michaelis und der Mariendom. Unterwegs gibt es viel Spannendes zu hören: So bietet der nach dem zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstörte Marktplatz ein spannendes Ensemble aus teils rekonstruierten Bauwerken, die durch einen beeindruckenden Bürgerwillen in ihrer ursprünglichen Form wiederaufgebaut wurden. Ihr werdet außerdem erfahren, was es mit dem Tausendjährigen Rosenstock auf sich hat und warum man in der Michaeliskirche Nackenschmerzen riskieren sollte, um sich die bemalte Holzdecke ganz genau anzuschauen. Eine weitere Möglichkeit die Hildesheimer Welterbestätten zu entdecken ist übrigens auch das Welterbeband, das durch zahllose in Kopfsteinpflaster eingelassene Leuchten den Weg weist. Begleitbroschüren erhaltet ihr in der Tourist-Information am Markplatz und im Online-Shop.

Hildesheim Marketing Online-Shop

Rätselspaß mit Papier und Stift: Die Stadtrallye

Wer die Stadt lieber auf eigene Faust kennenlernen möchte und gleichzeitig Spaß dabei hat Rätsel zu lösen, dem sei die Stadtrallye ans Herz zu legen. Die etwa dreistündige Route ist in sechs Bereiche und 26 Fragen und Aufgaben unterteilt. Ihr startet am Hildesheimer Hauptbahnhof mit dem Bereich Bahnhof/Almsstrasse. Hier führt es euch gleich in die Nordstadt mit der Frage, für welche Art von Kunst dieser Stadtteil eigentlich bekannt ist. Dazu gibt es übrigens eine eigene Stadttour, die ich euch im weiteren Verlauf des Artikels vorstellen möchte! Weiter geht es mit dem Bereich Innenstadt/Marktplatz, wo ihr unter anderem euer Wissen zu den Bauwerken am Marktplatz unter Beweis stellen könnt. Und habt ihr eigentlich schon einmal vom Umgestülpten Zuckerhut gehört? Mehr dazu erfahrt ihr, wenn ihr euch im Bereich Andreasplatz/Alter Markt befindet. Auch bei dieser Tour dürfen die beiden Welterbekirchen natürlich nicht fehlen, die Erkundung dieser schließt sich in den Bereichen St. Michaelis/Burgstrasse und Mariendom an. Und auch der berühmtesten Fachwerkgasse Hildesheims stattet ihr selbstverständlich einen Besuch ab indem ihr den Bereich Neustadt/Fachwerkviertel erkundet. Damit endet die Stadtrallye dann auch schon.

Für alle Aktionen mit dem Rosen-Symbol erhaltet ihr übrigens zwei Bonuspunkte. Ein Gedicht über Hildesheim zu schreiben, in dem die Wörter „Kehrwiederturm“ und „Keßlerstraße“ aufgegriffen werden, fand ich jedenfalls gar nicht so einfach! Am Ende zählt ihr eure Punkte zusammen und könnt in der Auswertung nachschauen, ob ihr eher Marke „Lernfähige/r Neubürger/in“ oder gar ein waschechter „Hildesheim Profi“ seid. Ich lag gut im Mittelfeld als „Hildesheimfachfrau“. Nicht schlecht! Die Stadtrallye hat mir auf jeden Fall gut gefallen und macht in der Gruppe bestimmt noch mehr Spaß. Vielleicht könnt ihr sogar in mehreren Teams gegeneinander antreten und daraus einen richtigen kleinen Wettkampf machen. Sicherlich eine äußerst spannende und aktive Art und Weise die Stadt noch besser kennenzulernen.

Foto: Nina Svesnikov

Kunstwerke im öffentlichen Raum: Hildesheims Street-Art-Viertel

Street Art in Hildesheim
Foto: Nina Svesnikov

Eine ganz eigene Perspektive auf die Stadt bietet die Street-Art-Route durch die Hildesheimer Nordstadt. Die ca. 50-minütige Tour führt euch vom Hauptbahnhof aus zu kleinen und großen Kunstwerken der Nordstadt-Wandgalerie, die ihr an Hausfassaden, Stromkästen, Mauern und Garagentoren bestaunen könnt. Die meisten Kunstwerke sind zwischen 2017 und 2020 im Rahmen eines Projekts der Kulturfabrik Löseke (KUFA) entstanden. In Kooperation mit den Bewohner*innen des Stadtteils und unter jährlich wechselnden Themen bemalten professionelle Künstler*innen verschiedene Plätze und Orte, wodurch eine Art Open-Air-Galerie entstand. Das Besondere an dem Projekt ist, dass die Themen von den Bewohner*innen selber generiert werden. So ist die Wandgalerie ein Zeugnis für Mitgestaltung und Austausch und zeigt die Stadt aus Sicht der Bürger*innen und der Themen, die sie interessieren und berühren. Unter dem Motto „Beautiful People“ ging es 2017 los. Hier ging es um ganz persönliche Helden und Heldinnen, egal ob es sich hierbei um die eigene Oma oder Nelson Mandela handelt, um reale oder fiktive Figuren. Dafür wurden Nordstädter*innen jeden Alters und Nationalität befragt und ihre Geschichten an vier Hauswänden verewigt. 2018 beschäftigte man sich mit dem Thema „Fabelhaft – Fabulous“. Unter dem Motto Lieblings- und Fantasietiere entstanden in Workshops für Kinder und Erwachsene mit und ohne Assistenzbedarf unzählige Bilder. Unter anderem waren Fragen wichtig wie: „Welche Eigenschaften von meinem Lieblingstier hätte ich auch gerne?“ Street-Art-Künstler*innen benutzten die entstanden Bilder dann als Anregung für ihre Gestaltung.

Unter dem Motto „Innenansichten“ ging es 2019 weiter. Auch hier wurden mit Menschen der Nordstadt Ideen entwickelt, um diese hernach als Street-Art zu verewigen. Dabei waren die eigenen vier Wände von Interesse und was passieren würde, wenn man Inneres nach außen tragen würde, mit Frage wie: „Welche Objekte begleiten dein Leben zu Hause?“ Im letzten Projekt mit dem Thema „Werte“ wurde sich 2020 inhaltlich mit dem Durst nach Wissen, Kultur, Kreativität und Weisheit auseinandergesetzt. Neben den Projekten der Nordstadt-Galerie gibt es jedoch noch viel mehr Street-Art-Schätze zu entdecken. Haltet bei eurer Tour also unbedingt die Augen offen!

Mit der hiApp durch Moritzberg

Bei meiner Suche zu interessanten Routen und Formaten, die ich ausprobieren könnte, bin ich auch auf die Hildesheim App (hiApp) gestoßen. Hier findet ihr eine digitale Ergänzung zu den analogen Stadttouren. Ich entscheide mich für die Tour „Moritzberg – Ateliers und Galerien“, um noch einen weiteren Stadtbezirk kennenzulernen. Als einer der ältesten Ortsteile Hildesheims, hat Moritzberg viel verwinkelten Charme und hübsche kleine Geschäfte zu bieten. Los geht es bei der Ludwig Paschen Halle und ihren beindruckenden Sheddächern. Auf der Tour werdet ihr einige hübsche kleine Läden und Design-Werkstätten finden, wie die Blumenwerkstatt oder die Galerie Reizig, wo ausgewählte Künstler*innen ihren Blick auf die Natur präsentieren. Die Route ist verschlungen und hügelig, was ihr eine ganz besondere Atmosphäre gibt, da man immer mal wieder einen Blick über Hildesheim erhascht. Beindruckende Bauwerke sind unter anderem das ehemalige Rathaus Moritzberg und die Villa Windthorst. Der hübsche, kleine Kreuzgang der Katholischen Pfarrkirche St. Mauritius bietet ein wunderbar friedliches Plätzchen zum Verschnaufen.

Wirklich toll ist dann der Welterbeblick, der einen oberhalb der Mittelallee erwartet: er besticht durch eine spektakuläre Aussicht über die Stadt und die vielen Kirchen. Ein perfekter Platz für ein Picknick! Auch der 1930 angelegte Königsteich, der Teil der Route ist, ist mit den hübschen Seerosen und kleinem Pavillon auf jeden Fall einen Abstecher wert. Mir hat die Route gut gefallen, da sie sich wie eine kleine Stadtwanderung angefühlt hat!

Foto: Nina Svesnikov

Und was gibt es sonst noch?

Spannend sind zusätzlich auch die Erweiterungen der Rosenroute. Die Basisroute führt durch in den Boden eingelassene Keramikrosen vom historischen Marktplatz und zu den beiden Welterbekirchen. Auf der Erweiterung „Fachwerk im Godehardviertel“ besucht ihr historische Fachwerkbauten und die Basilika St. Godehard, auf der Erweiterung „Kesslerstrasse und Kehrwiederwall“ geht es in die Fachwerkgasse und auf die Wallanlagen und auf der Erweiterung „Hildesheims schönster Garten“ stattet ihr dem barocken Magdalenengarten einen Besuch ab. Hildesheim auf den Ohren bekommt ihr mit einem Stadtrundgang mit Audio-Guide, den ihr euch per Lauschtor-App herunterladen könnt. Ein weiterer Tipp ist hier auch der Audiowalk „Heimhören“, der von Hildesheimer Studierenden entwickelt wurde und zu verschiedenen Lieblingsorten von Hildesheimer*innen führt.  Zu den öffentlichen Führungen gehören übrigens auch regelmäßige kulinarische Führungen und Kostümführungen! Etwas für die nächste Geburtstagsfeier oder den nächsten Firmenausflug könnte eine der Escape-Touren sein. Hier ist Hildesheim Schauplatz von allerlei Rätseln und Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Dabei kann man z.B. Kriminalfälle lösen, sich auf die Suche nach einem verloren Schatz begeben oder auch Touren speziell für Kinder buchen. Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Artikel zeigen, dass es viele interessante und spannende Möglichkeiten gibt eine Stadt zu entdecken und wünsche euch viel Spaß beim selber Ausprobieren!

Ein Beitrag von: Nina Svesnikov, veröffentlicht am 30.08.2023

Nina Svesnikov

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