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Zwei Gebäude und goldene Metallschleifen
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HI Upgrade lädt…

  • 28. August 2023
  • Vanessa Trinkies

Städte sind im ständigen Wandel. Hildesheim ist da nicht anders. Nur kriegen es die meisten gar nicht mit. Es wird verändert, umgestaltet, neu gebaut, um alles grüner, mobiler und smarter zu machen.

Ich habe mich mit einigen dieser zukunftsorientierten Projekte beschäftigt, die zum mitgestalten einladen und neue Möglichkeiten eröffnen, sich durch die Stadt zu bewegen und in ihr zu leben. Veränderungen, die nicht nur von H bis I gehen, sondern von A bis Z. Seid ihr bereit, Hildesheim auf den Kopf zu stellen?

Hildesheim ist eine Studierenden-Stadt. Das klingt zuerst ziemlich cool und nicht so verstaubt, aber es bedeutet auch, dass junge Menschen nur für das Studium herziehen. Sobald sie ihren Abschluss haben, zieht der Großteil schon wieder weg.

Irgendetwas scheint zu fehlen. Dabei ist Hildesheim, auch wenn es einen gewissen Dorfcharakter hat, mit Fachwerkhäusern und Kirchen an jeder Ecke, offiziell eine Großstadt.

Also was genau unterscheidet sie von Städten wie Hamburg, Berlin oder Köln? Ist Hildesheim nicht modern, nicht smart genug?

Und wenn ja, wie können wir das ändern?

Foto: Vanessa Trinkies

Wie wir uns bewegen

Dadurch, dass die Domäne außerhalb der Stadt liegt, ist sie für kaum jemanden zu Fuß erreichbar. Das heißt, wir Studierende sind auf Bus oder Rad angewiesen.

Mittlerweile fährt die Linie 1 bis zur Scharfen Ecke. Vor einiger Zeit sah das noch ganz anders aus, als der Bus nur bis Leinkamp fuhr und man eine zusätzliche Strecke von 13 Gehminuten einplanen musste. Jetzt ist aber alles besser oder?

Hildesheim kann jedoch mehr. Der Bund Kreisgruppe Hildesheim setzt sich für einen abgestimmten Fahrplan ein, sodass vor allem die Pendler*innen aus Hannover oder Hildesheimer Umgebung ihre Anschlussverbindungen ohne lange Wartezeiten und Chaos bekommen.

In Hildesheim selbst soll der Fokus auf der Verbesserung der Anbindung zwischen Itzum und Ostbahnhof liegen. Es besteht die Idee, Express- und Ringlinien einzuführen, die zum einen schneller unterwegs sind und zum anderen denselben Start- und Endpunkt haben. Die Dieselbusse sollen abgeschafft werden und stattdessen soll es eine Wiedereinführung der Erdgasbusse geben.

Veränderungen sind bereits sichtbar. Doch wer am Wochenende zur Domäne fährt – ob fürs Blockseminar oder ein Event- muss oftmals umsteigen. Schon eine Verspätung von nur wenigen Minuten führt dann dazu, dass man den zweiten Bus verpasst und zu spät kommt.

Dazu kommt, dass der Bus nur innerhalb der Woche bis zur scharfen Ecke fährt. Am Wochenende heißt es also, viel Zeit einplanen – oder doch lieber Rad fahren?

Fürs Klima und die Gesundheit

Der Bund Kreisgruppe Hildesheim hat ebenso für den Fußgänger*innen und Fahrradverkehr einige Änderungen geplant.

Unter anderem soll es eine Abschaffung der sogenannten Bettelampeln geben. Das sind die Ampeln, die man aktiv betätigen muss, um Grün zu bekommen. Da sie oft an Vorfahrtsstraßen angebracht sind, können sie für Radfahrer*innen gefährlich werden, da sie ständig bremsen und wieder losfahren müssen und leichter im Verkehr übersehen werden.

In Hildesheim sind die Gefahrenzonen für Radfahrer*innen am größten. An zahlreichen Stellen ist es unklar wann der Radweg aufhört, die Straße verengt sich plötzlich und man kommt dicht an die vorbeifahrenden Autos. Insbesondere in der belebten Bahnhofsgegend wird die Situation zu einem Problem.

Foto: Vanessa Trinkies

Der Lösungsvorschlag besteht darin, die Radwege auszubauen, Markierungen auszubessern, Warnschilder anzubringen und bei Baustellen einen extra Weg für Radfahrer*innen einzuplanen.

Hildesheim möchte die Menschen zum Radfahren bewegen, doch dazu sind Veränderungen nötig. In weiterer Zukunft soll die Schuhstraße, sowie weitere Orte in der Innenstadt, zur autofreien Begegnungszone werden.

Keine Lust auf Bus oder Rad?

Wer es noch nicht mitbekommen hat – seit zwei Jahren gibt es Car-Sharing auf dem Hauptcampus. Die Asta initiierte das Projekt, um einen gemeinschaftlichen Austausch anzuregen und mehr Mobilitätsmöglichkeiten zu bieten. Die Kosten eines eigenen Autos werden dadurch gespart und man kann unabhängig überall hin reisen.

Vor dem FORVM stehen ein Ford Fiesta, ein Ford Tourneo Connect und ein Toyota Aygo zur Ausleihe bereit.

Das Prinzip ist ziemlich einfach gestaltet. Du meldest dich beim Kundencenter SVHI (Schuhstraße 40) an und erhältst eine Zugangskarte für alle Fahrzeuge. Als Studierende der Uni fällt die Anmeldegebühr von 29 Euro weg und wird einem stattdessen als Guthaben angerechnet.

Wenn du dann einen Roadtrip planst, kannst du einfach mithilfe der Stadtmobil App ein verfügbares Auto und den Zeitraum der Ausleihe wählen. Die Schlüssel sind immer in einem separaten Tresor oder direkt im Auto. Den Zugang hast du durch deine Karte. Fürs Tanken gibt’s eine Tankkarte und bei Schäden rufst du einfach bei Stadtmobil an.

Schnapp dir also drei bis vier Freund*innen und los geht’s!

Bauen wie die Dänen

Beim Thema Umbau des öffentlichen Raums orientiert sich Hildesheim ganz am Vorbild von Kopenhagen.

Neben breiten Radwegen und extra Schnellverbindungen, gibt es in der dänischen Hauptstadt Trittbretter an Ampeln zum schnellen Losfahren und Mülleimer, die sich einem entgegen beugen. Dänische Radfahrer*innen haben das Privileg, dass ihre Wege bei Schnee zuerst geräumt werden und dass sie Räder kostenlos in Zügen mitnehmen können.

Wer kein Rad besitzt kann sich einfach per SMS ein Online-Ticket für einen der E-Busse kaufen.

Im Bereich Nachhaltigkeit ist Kopenhagen Pionier. In der Stadt gibt es zahlreiche Pflanzen und Bäume, die nicht nur für die Biodiversität gut sind, sondern auch vor Überschwemmungen schützen. Da wir in Hildesheim mit den gleichen klimatischen Problemen zu kämpfen haben, ist es sinnvoll sich inspirieren zu lassen.

Foto: kommunal.de

Viele der Flachdächer sind begrünt und durch den treppen- und blockähnlichen Aufbau der Gebäude, wird viel Platz für kleine Pflanzenbalkone geschaffen.

Begrünte Dächer – wäre das nicht etwas für das Theatergebäude auf der Domäne? Am besten noch mit Gemüsegarten oder Solarmodulen, die in Dänemark an vielen Schulen angebracht wurden, um ihren eigenen Strom zu produzieren.

Und in Hildesheim?

Die Innenstadt in Hildesheim soll zum Verweilen einladen. Dafür wurden schon einige Sitzbänke entlang der Einkaufsstraße aufgestellt, neue Cafés wie das Café Hilde Lieblingsort und das Espresso House wurden eröffnet und mit dem Puls und dem neuen Kunstraum an der KuFa wurden Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten geschaffen.

Zwei konkrete Bauprojekte, die momentan in Arbeit sind, sind das Theater in der Gartenstraße (angrenzend an das Thega) und der Hauptbahnhof. Das Theater, das zuvor ein Bürogebäude war, soll zu einer barrierefreien Studiobühne für junge Menschen werden. Geplant ist eine Eröffnung im September diesen Jahres, das Gebäude sieht von außen jedoch noch sehr unfertig aus.

Foto: Vanessa Trinkies

Am Hauptbahnhof sind die geplanten Veränderungen für den Zeitraum 2020 bis 2023 noch wenig ersichtlich. Geplant sind ein neuer Aufzug, der sich momentan hinter einer Holzwand verbergen soll und ein barrierefreier Übergang vom Bahnsteig in den Zug.

Die Aufenthaltsbereiche sollen erneuert werden mit USB-Anschlüssen, um das Handy laden zu können und der Ausgang zur Nordstadt soll mit bedruckten Glaselementen verschönert werden.

Bisher scheint die Umsetzung noch am Anfang zu stehen und wie es am Ende aussieht ist noch unklar. Daher wird an einem virtuellen Stadtmodell gearbeitet, dass zukünftige Baupläne in Hildesheim visualisiert. In einem dreidimensionalen Modell ist die konkrete Stadtplanung dann für alle ersichtlich. Womöglich können wir uns schon bald virtuell durch Hildesheim bewegen.

Was wir tun können

Zuletzt möchte ich noch auf zwei größere Projekte eingehen, die sich darauf konzentrieren, junge Menschen zum handeln zu bewegen.

Das Projekt plenenergy widmet sich dem Klimawandel und wird in zahlreichen Schulen durchgeführt. Schüler*innen ab der 9. Klasse werden nicht nur über Nachhaltigkeit aufgeklärt, sondern sie werden dazu animiert, sich selbst zu engagieren und Ideen zu entwickeln. Es werden Politiker*innen und lokale Aktivist*innen eingeladen. Sie unterstützen die Schüler*innen bei der Ideenfindung und Umsetzung bzw. hören die Forderungen der Generation Z an.

Einige der Ideen könnten ebenso gut im Unikontext angewandt werden.

Unter anderem gab es die Vorschläge, den Innenhof grüner zu gestalten, LED-Lampen zu verwenden und auf regionale Produkte in der Mensa zu setzen. Außerdem könnten vegetarische und vegane Tage eingeführt, sowie Lebensmittel-Retter*innen-Aktionen organisiert werden. Es wurden Kleider-Tausch-Märkte und die Verteilung von umweltfreundlichen Menstruationsprodukten vorgeschlagen.

Was wir schon tun

Studierende selbst haben im Rahmen des Projekts Your Goal – Your Action, die Chance, ihr eigenes Projekt zu entwickeln und umzusetzen. Dabei wird sich an den 17 Sustainable Development Goals (auf Deutsch: Nachhaltigkeitsziele) orientiert, die sich sozialen, kulturellen und ökologischen Problemen zuwenden.

Mithilfe eines Online-Trainings werden die Interessierten zuerst bezüglich Projektmanagement und Nachhaltigkeit geschult. Danach gibt es individuelle Unterstützung, Möglichkeiten der Vernetzung und am Ende eine Auszeichnung fürs ehrenamtliche Engagement.

Foto: Veolia Water Technologies

Eines der Projekte nennt sich Wo Studis futtern. Es handelt sich bei dem Projekt um die Ausarbeitung eines Kalenders mit saisonalen Lebensmitteln mit regionalem Bezug, Rezepte, Einkaufsmöglichkeiten und Infos darüber, was sich Essbares in der Natur finden lässt.

Ein weiteres Projekt, das den Your Goal – Your Action Jury Preis 2021 gewonnen hat, ist mission:future. Das ist ein performatives Videospiel, in dem der Alltag gamifiziert, also in die Spielhandlung integriert wird und eine Verbindung zwischen Realität und Digitalität zieht. Spieler*innen können eine eigene Welt errichten. Dafür müssen sie als Team Missionen zu nachhaltigem Handeln in der realen Welt absolvieren.

Dadurch, dass durch echte Handlungen eine alternative, digitale Welt erschaffen wird, bekommen die Aktionen eine Handlungsmacht und einen Sinn. Mission:future zeigt wie unsere Zukunft aussehen kann.

Über den Button könnt ihr noch weitere Projekte ansehen oder selbst teilnehmen!

Your Goal – Your Action

Ob es nun neue Busse und Radwege gibt, noch weitere Sharing-Ideen, begrünte Dächer oder alternative Spielwelten – Hildesheim ist im Wandel. Womöglich bleiben dann in Zukunft mehr Studierende in der immer moderner werdenden Stadt.
Was meint ihr? Wird HI das neue NY?

Ein Beitrag von: Vanessa Trinkies, veröffentlicht am 28.08.2023

Vanessa Trinkies

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