‚Zukunft‘ ist ein brisanter Verhandlungsraum. Das machen die gegenwärtigen Debatten zu Prognosen in Bezug auf Pandemien, zu Fragen sozialer Gerechtigkeit und zum Klimawandel deutlich. Gleichzeitig haben Versprechen, Utopien und Bedrohungsszenarien eine Jahrtausende alte Kultur- und Religionsgeschichte. Die Auseinandersetzung mit Hoffnung und Besorgnis ist Thema unzähliger künstlerischer und medialer Produktionen. „Große Erwartungen“ wird von April bis Juli 2021 zentrales wissenschaftlich-künstlerisches Arbeitsthema des gesamten Fachbereichs „Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation“ der Universität Hildesheim sein.

Alle interessierten Menschen sind herzlich zu den verschiedensten Veranstaltungen mit innovativen Beteiligungsformaten eingeladen. Lassen Sie sich die vergangenen und aktuellsten Zukunftsvorhersagen von Gästen aus Kunst, Kultur, Religion, Politik, Medien und aus der Hildesheimer Stadtgesellschaft erzählen oder vorhersagen. Viele Beiträge werden auch auf dieser Internet-Seite im Laufe der nächsten Monate zugänglich gemacht und nachhaltig anzusehen bleiben. Schauen Sie sich um. Behalten Sie den Veranstaltungskalender im Blick.

Vorhersagen:

Von Ende April bis Ende Mai 2021 finden Veranstaltungen im Rahmen der Thementage 1 „Körper der Zukunft?“ statt.

Unter Projektsemester 2021 erfahren Sie, womit sich die Studienprojekte beschäftigen.

Im Juni 2021 geht es bei den Thementagen 2 „Tsukynfte – Pluriversal“ um unterschiedlichste Verheißungen und Wünsche im Zusammenhang mit Religion, Migration und sexuellen Orientierungen.

Vom 2.-4. Juli 2021 findet ein Diskursprogramm statt (auch online), in dem Studienprojekte in Performances, Installationen, kreativen Texten und Modellbauten vertiefte Auseinandersetzungen mit „Großen Erwartungen“ präsentieren.

Ab sofort finden Sie auf diesen Seiten das projektbegleitende Magazin BIS MORGEN.

Alle Veranstaltungen werden vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie im Niedersächsischen Vorab durch die VW-Stiftung gefördert. Sie finden in Kooperation mit dem Zentrum für Bildungsintegration sowie dem Herder-Kolleg statt.