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Du hast keine Lust dich durch die gesamte Uni-Webseite zu klicken, möchtest aber trotzdem Antworten auf deine Fragen erhalten?

In diesem Beitrag findest du Antworten auf einige Fragen im Studium, die sich fast alle Studierende irgendwann in ihrer Domänezeit stellen (müssen).

Zu erstmal das Wichtigste: Fühl dich nicht doof, diesen Beitrag lesen zu müssen, auch in höheren Semestern nicht. Wir wissen, wovon wir sprechen, denn manche Fragen haben wir selbst uns erst im letzten Semester unseres Studiums gestellt. Und gerade die Frage mit dem Beruf wird einen sowie bis nach dem Studium verfolgen. Es sei denn, du beschließt nie fertig zu werden. Eigentlich ein cooler Plan, aber mit dem Geld wird es dann bestimmt bald knapp. Es sei denn, du hast ’ne Million auf der Bank, aber davon gehen wir jetzt mal nicht aus…

Doch bevor wir weiter über unseren Studienabschluss und unser Berufsleben nachdenken, geht es jetzt erstmal zum Studieren!

Der Weg zum Campus:

Let’s go…

da fängt es schon an. Wenn du gerne lange Spaziergänge machst, dann ist für dich vielleicht “let’s go” genau das Richtige, denn von der Innenstadt aus ist man in einer Stunde auch zu Fuß an der Domäne. Wenn du gerne ein bisschen schneller an deinem (neuen) Studienort wärst, ist der Bus oder das Fahrrad wohl besser geeignet. 

Mit dem Fahrrad…

aus der Innenstadt zur Domäne ist tatsächlich ziemlich easy zu finden. Du brauchst eigentlich nur der Innersten (dem Hildesheimer Fluss, für alle, die nicht jeden Tag Stadt-Land Fluss spielen) folgen und dann siehst du sie auch schon. Genauer: Das Hohe Haus (jetzt kannst dir auch denken, warum es so heißt). Da so ziemlich jede*r über diesen Weg fährt, wirst du bestimmt Leute finden, denen du hinterher fahren kannst oder du fragst ein paar Kommiliton*innen, ob sie mit dir fahren wollen.

Mit dem Bus…

steigst du am besten in die Linie 1 Richtung Itzum-Scharfe Ecke aus. Wenn du etwas zu spät bist und es deshalb noch etwas schneller gehen soll, gibt es aber auch die Linie 34 Richtung Luttrum/Hillenstraße oder Hackenstedt sowie die Linie 42 Richtung Egenstedt. Um auf direktestem Weg zum Kulturcampus zu gelangen, steigst du am besten an der Haltestelle Scharfe Ecke aus. Wenn du trotz Busfahren noch ein klein wenig zu Fuß tapern möchtest, kannst du auch die Linie 4 Richtung Itzum nehmen und dort am Leinkamp aussteigen.

Leinkamp – scharfe Ecke

Du steigst aus dem Bus an der Haltestelle Leinkamp aus. Gehe nach rechts und dann entdeckst du ein Straßenschild, was dich nach links zur Domäne Marienburg führt. Passiere die Umlaufsperren und gehe weiter geraudeaus bis zu einer Weggabelung mit einem grünen Schild. Nehme den linken Weg, der im Verlauf eine Rechtskurve um einen Spielplatz nimmt. Weiter geradeaus ist zu deiner Rechten ein Anwohner*innenparkplatz. Am Parkplatz vorbei biege rechts ab und folge dem Weg bis zur Straße Martin-Boyken-Ring. Überquere die Straße und passiere die Umlaufsperren. Jetzt geht’s bergab! Du siehst die Domäne schon in der Ferne. Gehe rechts und dann im Zick-Zack den Berg hinab. Schon bist du an der Haltestelle Itzum Scharfe Ecke und der Weg zur Domäne ist nicht mehr weit.

Plane ungefähr 15 Minuten ein.

Domäne – Leinkamp

Verlasse die Domäne über die Allee Domänenstraße und biege nach rechts ab, um zur Haltestelle Itzum Scharfe Ecke zu kommen. An der Haltestelle und den Umlaufsperren vorbei geht es im Zick-Zack den Berg hinauf. Oben angekommen musst du bis zum Martin-Boyken-Ring und die Straße überqueren. Gehe weiter bis du zu einer Weggabelung und nehme den rechten Weg. An einem Anwohner*innenparkplatz und in einer Linkskurve am Spielplatz vorbei erreichst du den Leinkamp. Um Richtung Stadt/Hauptbahnhof zu fahren, musst du auf die gegenüberliegende Straßenseite wechseln.

Plane 15-20 Minuten ein.

Essenslage

Angekommen an der Domäne fällt dir auf, dass du dein Frühstück vergessen hast und du denkst dir schon „oh je, ich glaube nicht, dass es hier in der freien Pampa einen Imbiss gibt“, aber tatsächlich haben wir einen, allerdings nur – und ja, jetzt kommt die böse Überraschung – stundenweise. Der Ca[r]feteriawagen ist meist nur morgens und mittags da. Die genauen und aktuellen Öffnungszeiten sowie den Speiseplan kannst du hier nachschauen.

Ansonsten gibt es eine richtige Mensa auf dem Hauptcampus und ab November 2021 soll auch das Hofcafé mit den besten Torten wieder an die Domäne ziehen. Dort gibt es aber auch warme Gerichte zu studentischen Preisen.

Besonders an der Ca[r]ferteria sowie der Mensa ist, dass man dort auch mit dem Studierendenticket bezahlen kann: Sehr praktisch. Denn dein Ticket hast du ja eh dabei. Zu mindestens, wenn du Bus gefahren bist. Allerdings musst du die Karte mit Bargeld aufladen. Dafür gibt es am Kultur- und Hauptcampus einen Aufladeautomaten.

Pächterhaus (Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft, sowie Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft)

Nebenjob

Ups, ist deine Mensakarte wieder leer? Da hilft wohl nur ein Job. Da man sich seinen Stundenplan an der Domäne recht frei einteilen kann, ist es möglich einen Nebenjob anzunehmen. Besonders an der Uni sind die Mitarbeitenden flexibel. Deren Stellenausschreibungen findest du auf der Uni-Webseite bei den internen Stellenangeboten.

Die meisten Stellenanzeigen des Fachbereichs 2, wo wir KuWis zu Hause sind, findest du im Learnwebkurs ARBEITSFELD KULTUR und als Newsletter aufbereitet, den du hier abonnieren kannst. Dort werden sowohl Praktikumsstellen als auch „echte Arbeitsstellen“ ausgeschrieben. 

Räumlichkeiten

Wie du vielleicht schon bemerkt hast, sind die Gebäude der Domäne alt. Aber das macht ja auch den Charme des Kulturcampus aus. Diese alte Bausweise schränkt leider die Barrierefreiheit ein, aber es gibt einen Plan, wo immerhin steht, welcher Raum barrierefrei ist. Wenn euch das betrifft, checkt am besten im Stundenplan aus, in welchen Räumen die Kurse stattfinden. Und sollte einer deiner favoriten Kurse nicht barrierefrei sein, kannst du dich sicher an die Lehrenden wenden, ob es eine Möglichkeit gibt, den Raum zu tauschen.

Weißes Haus (Institut für Kulturpolitik und Institut für Philosophie)

Die Lehrenden

Äh, hat sie gerade ernsthaft vorgeschlagen, die Dozierenden einfach zu fragen? Aber ich kenn die doch gar nicht.

Einige Studierende haben da mal eine Lösung für euch: Sie haben Interviews mit Dozierenden geführt. Schaut gerne mal rein. Ist bestimmt spannend zu sehen, mit wem ihr es demnächst zu tun haben werdet. Dann fällt es auch leichter mal in die Sprechstunde der Lehrperson zu gehen. Alle Lehrenden der Institute haben Profile mit Kontaktdaten auf der Uni-Webseite. Googelt einfach den Namen und Uni Hildesheim, dann werdet ihr fündig, wann die Sprechstunden angeboten werden oder ob eine E-Mail-Kontaktmöglichkeit besteht. 

In Kontakt treten

Im Studium lernt man nicht nur viele neue Studierende kennen, sondern hat vielleicht auch Lust, sich engagieren und oder zu vernetzen. Dafür gibt es an der Uni viele Initiativen und Fachschaften für jeden Studiengang. Diese setzen sich für ihre Kommiliton*innen ein, sind Ansprechpartner* innen bei Fragen und organisieren Veranstaltungen. Die Fachschaften des Fachbereichs sind für dich verlinkt.

Du hast Lust ein bisschen länger zu studieren und dies mit einer Auslandserfahrung zu kombinieren? Dann könnte der Bachelor Plus etwas für dich sein. Einen Guide dazu findest du hier.

Kartoffelwaschaus, Atelier und Hohes Haus

Falscher Kurs? Wo sind meine Credits?

Deine Creditpoints, also deine Leistungspunkte werden dir im LSF unter Notenspiel verbucht und das auch, wenn du dafür keine Note bekommst, weil du keinen Modulabschluss in dem Kurs absolviert hast. Ein bisschen verwirrend, ich weiß. Noch verwirrender wird es allerdings, wenn du Kurse verbucht bekommen hat, die du nicht belegt hast oder dir Kurse anderswo anrechnen lasen willst, als ursprünglich. Da hilft nur ein Gang zum Prüfungsamt oder ein Telefonat mit der zuständigen Person. Stefan Schmidt hat zweimal in der Woche Telefon- oder Präsenzsprechstunden, wo du ihn gerne kontaktieren kannst. Du kannst ihm auch eine Mail schreiben, aber wenn es dringend ist, setze dich lieber mit ihm persönlich in Kontakt. Der erste Gang zum Prüfungsamt ist ein wenig wie beim Anwohner*innenmeldeamt: Du musst vor Ort eine Nummer ziehen und warten bis diese auf dem Monitor im Warteraum angezeigt wird.

Aber wo ist das Prüfungsamt überhaupt?

Das Prüfungsamt befindet sich im neuen Gebäude N der Uni am Hauptcampus. Der Warteraum befindet sich ein wenig versteckt bei den Büroräumen. Also nicht direkt bei der Tür mit dem Schild „Herrn Schmidt“ reinstürmen, sondern brav warten und eine Nummer ziehen. Und auch, wenn das Amt Prüfungsamt heißt, dort wirst du nicht geprüft. Du brauchst also keine Angst haben. Mit Herrn Schmidt hat noch jeder*r eine Lösung für sein Problem gefunden.

Zwei Geheimtipps für den Besuch:

Sei frühzeitig da und gehe nicht erst im letzten Semester zum ersten Mal dort hin, sondern frag zwischendurch mal nach, ob du alles richtig im POS angemeldet hast. Nicht, dass du im letzten Semester feststellst, dass dir noch 20 Kurse fehlen.

Studium ohne Literatur – gibt’s nicht

Spätestens für deine erste Hausarbeit brachst du Literatur, aber die brauchst du natürlich nicht alle kaufen. Viele der Texte, die in Seminaren gelesen werden, werden zum Glück im Learnweb hochgeladen, aber wenn man doch mal das ein oder andere Buch braucht, eignet sich ein Gang in die Bibliothek oder man schaut in Online-Bibliotheken und Katalogen. An der Universität Hildesheim sind alle Bücher der Universität über den HilKat ausleihbar. Wenn es ein Buch nicht gibt, lohnt es sich zu schauen, ob es das in einer anderen Bibliothek in Hildesheim zu finden ist. Zum Beispiel in der HAWK-Biblibothek oder durch die Fernleihe. Da kannst du dich für letzteres einfach registrieren und so für einen kleinen Beitrag Bücher aus anderen Bibliotheken in Deutschland bestellen.

Ist ein Buch mal ausgeliehen, lohnt es sich, in den Präsenzbibliotheken vorbei zu schauen. Dessen Bücher können zwar nicht ausgeliehen, aber vor Ort gelesen werden.

Wenn es ein Buch in keiner Bibliothek gibt, kann man sich über das Programm Bücher für Studierende ein Buch von der Bibliothek anschaffen lassen. Das dauert allerdings ein wenig Zeit.

Falls alles nicht klappt, muss man doch hin und wieder in den eigenen Geldbeutel greifen und sich auf günstigen Second Hand-Plattformen durchklicken.

Unibibliothek Hildesheim

Die Bibliothek am Hauptcampus befindet sich in Gebäude B.

Startseite Unibibliothek

Bibliothekskatalog

Dein Studierendenausweis ist nicht nur dein Verkehrsticket, sondern auch dein Bibliotheksausweis. Bevor du Medien ausleihen kannst, musst du dich vor Ort registrieren.

Die Handapparate/Semesterapparate sind Zusammenstellungen von Büchern, die die Lehrenden für ihre Seminare ausgesucht haben. Du findest sie im EG der Unibib.

Präsenzbibliotheken

Die Präsenzbibliotheken sind Fachbibliotheken der einzelnen Institute.

HAWK Bibliothek

Als Student*in in Hildesheim darfst du auch an der HAWK Bücher ausleihen. Eine Registrierung vor Ort ist allerdings auch hier nötig.

Bibliothek HAWK

Stadtarchiv und Stadtbibliothek

Sprache

Wo wir gerade bei Hausarbeiten sind: Doppelpunkt, Sternchen und co. Ja, wir bemühen uns um genderneutrale Sprache und sensible Wortwahl in Schrift und auch mündlich. Damit du schon mal einen Einblick bekommst, sind hier zwei Blogbeiträge verlinkt:

Ein Beitrag von Meret Buchholz und Marina Bohn