Wie kann Hildesheim in Sachen Digitalisierung aufholen?

Die Smart City ist ein Konzept, das darauf abzielt, alle öffentlichen Lebensbereiche digital miteinander zu verbinden, um die Lebensqualität in Städten zu verbessern. Dabei spielen soziale, wirtschaftliche sowie Nachhaltigkeitsaspekte eine große Rolle. Interdisziplinäres Denken ist wichtig. Aber was wünschen sich Bürger- und Tourist:innen eigentlich?

Hildesheimer:innen antworten:

Besseres, offenes WiFi wäre super. Das gibt es zwar schon, aber die Signalstärke ist oft schlecht. Da wünsche ich mir aber auch Transparenz, denn offene Netze können Sicherheitslücken darstellen. Daten müssen ja auch geschützt werden.“

Eine App oder Webseite, wo man Mängel angeben kann, die im Alltag auffallen, wäre sehr praktisch. Ich denke dabei vor allem an Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind und nicht erst komplizierte Anträge stellen sollten. In dem Zusammenhang würde ich mich auch freuen, wenn es mehr sozialen Wohnungsbau gäbe, der auf barrierefreie Technik zurückgreift.“

Eine tolle Idee sind, finde ich, Sensoren, die freie Parkplätze anzeigen, vor allem in der Innenstadt. Daraus kann die Stadtverwaltung dann ableiten, wo es mehr Bedarf gibt und wo weniger.“
Hildesheim ist eigentlich eine schöne Stadt, aber es gibt entweder keine oder volle Mülleimer, was sich auch auf die Umgebung auswirkt. Ich kann mir vorstellen, dass Hildesheim intelligente Mülleimer in der Stadt anbringt, die digital Alarm geben, wenn sie voll sind. Man kann diese Daten auswerten und weiß im Anschluss, wo, wann oder sogar was weggeschmissen wird.“

Ein Beitrag von Laura Smail