Das Begehren nach der Gruppe

9 Teilnehmer*innen treffen sich jeden Donnerstag mit ihrem Gruppenleiter Jochen Bonz in einem Sitzkreis und sprechen über Gruppenphänomene aus den 68ern. Dabei wird die eigene Gruppe ebenso zum Teil des Inhalts des Projekts wie der Grundlagentext “Die Gruppe” von Horst-Eberhard Richter. Davon ausgehend kann sich die Gruppe frei mit weiteren Gruppenmodellen auseinandersetzen. Was gesprochen wird und wie es besprochen wird, ist den Teilnehmer*innen selbst überlassen. Was fest steht: Gemeinsam nach dem Gruppenmodell “Grupo operativo” zu agieren und sich zu strukturieren. Stets Worte und Gedanken zu reflektieren und die eigene Position innerhalb der Gruppe bewusst wahrnehmen und mit den anderen Mitgliedern teilen.
Neben dem theoretischen Teil besteht der andere große Bereich des Projekts aus praktischer Arbeit. Die Gruppe begibt sich ins Tonstudio und nähert sich dem Gestalten und Erstellen von Sounds unter der Leitung von Timur Nilitas und Nora Kümel an. Zudem haben die Teilnehmer*innen getanzt und sich bewegt. Dabei ging es vor allem um das Miteinanderwirken und Aufeinanderreagieren. Immer wieder steht die Frage nach der eigenen Position innerhalb der Gruppe im Raum und begleitet das Projekt fortan.