Back To Marienburg

Ein Beitrag von Eva-Marie Gindel

Lachende Menschen, die sich in großen und kleinen Gruppen auf dem Burg-Gelände tummeln, Künstler*innen bei der Arbeit und hungrige Studenten, welche an der Ca[r]feteria für einen Mate-Tee und ein belegtes Brötchen anstehen. Diese Zeit ist jetzt schon über ein Jahr her und doch bleiben die Erinnerungen daran lebendig, sowie die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zu jenem ersehnten Domäne-Alltag. Wir wollen „Back To Marienburg“! 

Früher war alles besser?

Meine Erinnerungen an die Marienburg sind oft erfüllt von einem Rauschen aus pulsierender Dynamik, welche den alten Mauern der Burg eine lebendige Aura verleiht und mein Herz jedes Mal ein klein wenig schneller schlagen lässt. Es ist die Art von Dynamik, welche selbst dann noch als Kribbeln in der Luft zu spüren ist, wenn die meisten Studierenden bereits ihren Heimweg angetreten sind. Ein Kribbeln, dass sich heute an der Marienburg nur noch selten wahrnehmen lässt.

So sieht es an der Marienburg heute aus:

Leere trostlose Flächen. Graue tote Mauern und eine andauernde trübe Stimmung, welche über dem gesamten Burggelände schwebt. Selbst die Farben wirken farblos. Jede Bewegung erfolgt ohne Dynamik. Es ist nur noch das ferne Echo eines Rauschens zu vernehmen, wie eine Erinnerung an eine Erinnerung.

Zeiten voller Leben

Diese alten Aufnahmen zeigen die Werkschau des Instituts für Bildende Kunst vom Wintersemester 2017/2018. Zu jener Zeit glich selbst der Gang durch die leeren Räume der Burganlage einer durchgeplanten Ausstellung. Die Werkschau war für viele Studierenden aus der Bildenden Kunst ein Event, auf das sie sich lange vorbeireitet hatten. Die Wochen kurz vor der Eröffnung waren immer die lebendigsten und energiegeladensten.

Hoffnungsschimmer

Doch der Zauber ist noch nicht ganz verflogen. Noch gibt es ihn, versteckt in den verschachtelten Winkeln des altem Gemäuers, welches ein längeres Gedächtnis hat als jeder seiner Besucher. Noch haben wir die Zeit, dieses alte Rauschen aufzunehmen und zu einem neuen uns eigenen Rauschen zu machen. Denn solange es Hoffnung gibt und solange es Menschen gibt, welche ebenfalls ein Kribbeln verspüren, wenn sie die Marienburg besuchen, solange wird es ein lebendiger Ort bleiben. Ein Ort an den wir gerne wieder zurückkehren wollen. Zurück zum Domäne-Alltag. Back to Marienburg!

Changes

 

Könnte es bald wieder farbenfroh werden an der Marienburg?

Bleibt gesund! Bis bald an der Marienburg!