Ausschlüsse und Zuge­hö­rig­keiten über Körper: Kriti­sche Studien zur Körper­lich­keit der wissen­schaft­li­chen Praxis heute und morgen

 

Unser Projekt hat vier verschie­dene Stränge: 

1. theo­re­ti­sche Arbeit an Konzepten (Habitus-Konzept Bour­dieu, Weiter­ent­wick­lung Guthoff, doing Emotion, Distink­ti­ons­spiele, histo­ri­sche Analysen von Gelehrsamkeit)

2. lite­ra­ri­sche Texte zu akade­mi­schen Praktiken

3. perfor­ma­tive Arbeit (Impro­vi­sa­tion am Rede­pult, Gestik, Mimik, Stimme, Klei­dung) mit Academic Happe­ning in der Stadt und Gespräche mit Passant_innen in der Fußgän­ger­zone (dazu Film­auf­nahme, noch in Arbeit)

4. Erstel­lung eines Maga­zins (72 Seiten), läuft auf Hochtouren

Erster Beitrag:

Academic Happe­ning. Eine Perfor­mance mit akade­mi­schen Körpern       

Wann: 6.7.2021 12:00–13:00           

Wo: Hof Domäne, vor dem Literaturhaus

Was:

Wir erfor­schen die Körper beim akade­mi­schen Reden und Zuhören: Wie geht Gelehr­sam­keit, Pedan­terie, Genia­lität, Souve­rä­nität im Reden – körper­lich? Wie geht Bewun­de­rung, Ehrfurcht, Abfäl­lig­keit, Skepsis im Zuhören – körper­lich? Außerdem gibt es die einma­lige Gele­gen­heit, von einem hoch­ka­rä­tigen akade­mi­schen Publikum beju­belt zu werden. Einfach so. Nur fürs Exis­tieren. Exis­tenz­be­ju­be­lung also. Dr. Albrecht Kamus ist auch dabei.

Zweiter Beitrag:

Academia – a maga­zine, (szeni­sche) Lesung 

Wann: 10.7.2021 15:00–16:30                    

Wo: Frei­luft­semi­nar­raum (bei Regen Hohes Haus 202)

Was:

Wir lesen aus dem Magazin, das im Rahmen unseres Projekts entstanden ist und verteilen die brand­neuen ersten Exem­plare! Wir lesen am Rede­pult, wir lesen auf dem Stuhl, wir lesen auf dem Boden – und auch für das Zuhören stellen wir eine Reihe von Möglich­keiten zur Verfü­gung. Akade­mi­sches und nicht­aka­de­mi­sches Zuhören garan­tiert. Worum wird es gehen: Um akademisch[es] Sein. Um akade­mi­sche Ästhe­tiken. Um akade­mi­schen Frei­zeit­spaß. Und um das, was in unserem Projekt so passiert ist.

Derzeit findet vor allem Arbeit am Magazin statt, viel­leicht ist es eine Möglich­keit, wenn Sie mit jemandem aus unserem Projekt einfach mal ein Gespräch führen, wenn Sie das Thema interessiert?