All Together Now! Kollaborative Formate für ein Musikfestival entwickeln

 

DIE ULTIMATIVE SCHNIPPELDISCO BEIM BERGFEST

Vor dem Bleistiftgebäude wartet containertes Gemüse auf die BesucherInnen. Sobald sie sich ein Eintrittsgemüse geschnappt haben, wandern sie damit zur Schnippeldisco im Projektraum.

Nach gemeinschaftlicher Schnippelarbeit landen Paprika, Lauch und Co im Kochtopf. Zu Essen bekommt jedoch nur wer vorher eine Runde getanzt hat.

Die Besucher der Schnippeldisco sind sowohl Teilnehmer als auch Gestalter.
Ein Beispiel wie Kollaboration und Partizipation bei einem Festival gelebt werden können.
Mit der Entwicklung kollaborativer Festivalformate beschäftigt sich das Projekt „All Together Now!“.

Dabei werden zwei Musikfestivals konzipiert und organisiert, die im November 2018 in Hildesheim stattfinden werden. Zum einen “Klangstärke ’18”, zum anderen ein neues Alumni- Kuwi- Festival im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung Hildesheims. Das Alumnifestival soll Kuwis, die in Hildesheim studiert haben wieder in Verbindung mit der Stadt bringen.

Außerdem entwickelt das Projekt auch einen Leitfaden für Festival- Situationen, die immer wiederkehren und fragt nach möglichen Interventionen und Installationen: Wie kann mit Situationen wie Einlass, Warteschlangen, An- und Abreise umgegangen werden? Wie kann Partizipation vor und während eines Festivals gelingen? Was ist eine Festival- Gemeinschaft? Was sind Ausschlüsse, die ein Festival immer produziert?

Das Projekt hat sich in Kleingruppen unterteilt, die relativ unabhängig voneinander arbeiten. Für Rituale wie gemeinsames Kochen oder Singen kommt die ganze Gruppe allerdings regelmäßig zusammen.

 

 

ALL TOGETHER ODER DOCH LIEBER GETRENNT?

– Perspektiven auf die Arbeitsweise im Projekt –