KEA - Sprachförderung in KiTas

KEA

Kinder entwickeln alltagsintegriert Sprache

 

Projektlaufzeit: 2011-2015

 

Projektart: Förderung durch den Landkreis Hildesheim

 

Projektverantwortung:

Dr. Ann-Katrin Bockmann (Uni Hildesheim)

Christina Gerlach-Sufin (Landkreis Hildesheim)

 

Projektmitarbeiterinnen:

BSc Conny Griepenburg

MSc. Ellen Radtke

 

 

Projektinformationen:

Mit der zum 02.05.2011 in Kraft getretenen Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Erwerbs der deutschen Sprache im Elementarbereich und auf der Grundlage der vom Land Niedersachsen herausgegebenen Handlungsempfehlung Sprachbildung und Sprachförderung zum Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich Niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder entstand auch für den Landkeis Hildesheim die Notwendigkeit ein neues bedarfsorientiertes Sprachförderkonzept zu entwickeln.

In enger Verzahnung von Lehre, Forschung und Praxis wird im Rahmen des Kea Projektes das Konzept für die Sprachbildung und Sprachförderung im Landkreis Hildesheim in Kooperation mit den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung und dem Landkreis entwickelt, durchgeführt und evaluiert.

Als wesentliche Bausteine des Konzeptes werden theoretisch fundierte Studientage konzipiert, welche als Inhouse-Veranstaltungen von den Einrichtungen des Landkreises (Krippen und Kitas) abgerufen werden können und durch Masterstudierende des Instituts für Psychologie (Modul Pädagogische Psychologie) an Ausbildungsstellen für Erzieher und Sozialassistenten in Hildesheim und Hannover durchgeführt werden. Darüber hinaus wird  eine Multiplikatorenausbildung entwickelt, durchgeführt und evaluiert, an der motivierte Fachkräfte mit besonderem Vorwissen und Erfahrung teilnehmen können. Des Weiteren finden themenspezifische Fachtage statt und das Heidelberger Interaktionstraining zur frühen Sprachförderung in Kita und Krippe wird als 4. Säule des Konzeptes angeboten.

Die Inhalte von Kea basieren auf den in der Handreichung beschriebenen Aspekten der alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung sowie aktuellen Forschungsergebnissen z.B. zur alltagsintegrierten Sprachförderung im Elementarbereich (Buschmann, Jooss, Simon & Sachse, 2010).

Kea versteht Sprache als Schlüsselkompetenz und möchte jedem Kind beste Chancen für einen erfolgreichen Bildungs-, Berufs- und Lebensweg durch optimale Bildung und gezielte Förderung ermöglichen. Dabei stellt Kea im engeren Sinne kein neuartiges Konzept dar, sondern versteht sich vielmehr als gut strukturiertes und flächendeckendes Fort- und Weiterbildungsangebot, welches bei dem ansetzt, was bereits da ist und sich in der Praxis und Forschung  bewährt hat und darüber hinaus entsprechend neuer Forschungserkenntnisse und individueller Bedarfe der pädagogischen Fachkräfte fortwährend weiterentwickelt, angepasst und verbessert wird.