Verzahnung von wissenschaftlicher Nachwuchsförderung und Ausbau des Forschungsschwerpunktes

Ein Promotionsprogramm kann letztlich nur erfolgreich arbeiten, wenn es in eine aktive Forschungskultur eingebettet ist. Nur so können die Promovierenden forschend lernen und erfahren, wie wissenschaftliches Arbeiten alltäglich hergestellt wird und was es bedeutet, eine wissenschaftliche Karriere anzustreben. Darum ist es zentral, dass die Promovierenden nicht räumlich getrennt vom Forschungsbetrieb der Hochschule arbeiten, um so auch in informelle Gespräche mit anderen Wissenschaftler_innen eingebunden zu sein.

Das Promotionsprogramm „Multiprofessionalität in der Bildungsinfrastruktur und in Sozialen Diensten“ soll entsprechend systematisch mit dem Ausbau des gleichnamigen Themenschwerpunkt verzahnt werden. Der Forschungsschwerpunkt Multiprofessionalität hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Forschungsfokus der beteiligten Wissenschaftler_innen an den unterschiedlichen Instituten und vor allem in ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit entwickelt. Entsprechend kann das Promotionsprogramm an eine Vielzahl bestehender Forschungsperspektiven und -kooperationen anknüpfen. Zentrales Ziel ist es, diese Forschung durch die Zusammenarbeit im Promotionsprogramm weiter zu systematisieren und durch die Studien der Promovierenden zu vertiefen.

Bisher können die Forschungen vor allem durch eine organisationale Zuordnung strukturiert werden und beziehen sich dabei im Kern auf drei sich teilweise überlappende Handlungsfelder:

  • Multiprofessionalität in der Kinder- und Jugendhilfe

  • Multiprofessionalität in Kindertageseinrichtung und Schule

  • Multiprofessionalität in Sozialen Diensten am Arbeitsmarkt.

Die Dissertationsvorhaben im Promotionsprogramm „Multiprofessionalität in der Bildungsinfrastruktur und in Sozialen Diensten“ lassen sich min. einem dieser Handlungsfelder zuordnen und verknüpfen sich über die Handlungsfelder mit weiteren Forschungen an den beteiligten Instituten. Darüber hinaus werden im Promotionsprogramm Multiprofessionalität quer zu den Handlungsfeldern systematische Zugänge entwickelt, um das Themenfeld in der empirischen Bildungsforschung und der Forschung zu Sozialen Diensten zu verankern.