SCHREIBEN DURCH KI

Über das Projekt

Über das Projekt:

Immer mehr Texte werden heutzutage von Künstlicher Intelligenz generiert bzw. „geschrieben“. Dies zeigt sich sowohl bei automatisch erstellten Inhalten in sozialen Medien (Bots) als auch bei Produktbeschreibungen, Nachrichten und sogar bei studentischen Leistungen. Dadurch ergeben sich grundsätzliche Fragen zur Urheberschaft, dem Handeln von Maschinen, der Glaubwürdigkeit von Online-Nachrichten und der Originalität, wenn die Fähigkeit der Textproduktion von Menschen auf Maschinen übergeht. Eine Vielzahl von Tools steht bereits heute für alle Bürger:innen zur Verfügung. Online-Werkzeuge werden beispielsweise von Unternehmen genutzt, um qualitativ hochwertige und verständliche Texte zu erstellen, oder von Studierenden, die sich für ein Studium im Ausland entschieden haben und dort wissenschaftliche Arbeiten verfassen müssen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Schnelle Fortschritte in der Entwicklung der Schreibunterstützung werden insbesondere durch Online-Tools vorangetrieben. Dazu gehören Tools zur Bewertung der Textqualität wie TextLab, Tools zur Textproduktion wie Quillbot oder Writefull sowie Tools zur maschinellen Übersetzung wie GoogleTranslate oder DeepL. Diese Fortschritte sind das Ergebnis von Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz und Sprachverarbeitung, insbesondere durch den Einsatz großer Sprachmodelle auf der Basis neuronaler Netze, die auch zur Sprachproduktion verwendet werden.

Ausgangspunkt und Zielsetzung:

Die Verwendung von Künstlicher Intelligenz hat heute einen tiefgreifenden Einfluss auf die Textproduktion, was sich auf etliche Berufe und Lebensbereiche auswirkt. Obwohl KI-gestützte Tools vermehrt eingesetzt werden, konzentriert sich die Ausbildung in textbasierten Berufen wie Journalismus, Literatur, Wissenschaft und Übersetzung traditionell noch stark auf manuelle Fertigkeiten. Das Projekt KI & Text möchte daher die zwei Zielgruppen der Lehrer:innen und der Senior:innen in den Blick nehmen, deren Berufs- und Lebensalltag sich durch den Einsatz von KI stark gewandelt hat. In Schulungen, die speziell auf diese zwei Zielgruppen ausgerichtet sind, wird der Einsatz von KI-Tools in ihrem Alltag thematisiert. Dabei lernen die Teilnehmer:innen, wie sie künstliche Intelligenz effektiv nutzen können, um ihren Lehr- und Lernprozess zu verbessern oder ihren Alltag zu erleichtern. Die Schulungen vermitteln praktische Kenntnisse und zeigen, wie KI-Tools in verschiedenen Bereichen wie Unterrichtsvorbereitung, Kommunikation oder täglichen Aufgaben sinnvoll eingesetzt werden können. Letztendlich sollen die Teilnehmer befähigt werden, KI-Technologien gezielt und verantwortungsbewusst in ihrem beruflichen und privaten Umfeld einzusetzen.

Interdisziplinäres Projekt:

Bei dem Projekt handelt es sich um ein genuin interdisziplinär ausgerichtetes Vorhaben. Es adressiert Themen mehrerer Disziplinen und wird primär in Kooperation zwischen der Informationswissenschaft und Data Science einerseits und der Angewandten Sprachwissenschaft und der Schreibwissenschaft andererseits konzipiert. So bildet es eine Verbindung zwischen digitalen und geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Für die Expert:innentagung werden weitere Fachgebiete berücksichtigt. Um ein möglichst breites Publikum zu erreichen, werden die o.g. Schulungsangebote in Kooperation mit der Volkshochschule Hildesheim (VHS) durchgeführt, welche dafür u.a. ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Die Anmeldung für kommende Veranstaltungen erfolgt ebenfalls über die Website der VHS.    

Social Media:

Auf unserem Instagram-Account „ki_und_text“ finden Sie eine detaillierte Vorstellung aller Teammitglieder sowie interessante Fakten rund um die Themen Textproduktion und KI. Außerdem kündigen wir dort regelmäßig die Termine für anstehende Workshops an und informieren Sie über neuste Entwicklungen auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dort folgen!

Laufzeit:

Das Projekt läuft seit Mai 2023 und wurde kürzlich bis März 2025 verlängert.  

Das Projekt „KI & Text“ wird aus Mitteln des Programms zukunft.niedersachsen gefördert.