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NÜRNBERG - Vortrag von Prof. Dr. René Dausner | 26.11.2022 | Erkundungsgänge zur Wiederentdeckung des Heiligen im alltäglichen Leben

Erkundungsgänge zur Wiederentdeckung des Heiligen im alltäglichen Leben

Mit der steigenden Ungewissheit, ob es diesen Gott, von dem die Bibel berichtet, geben kann, geht zugleich die Sehnsucht einher, es könnte und sollte einen Gott geben, der Hoffnung zu stiften vermag. Angesichts der Corona-Pandemie und des grassierenden Endlichkeits- und Todesbewusstseins wächst die Suche nach Hoffnung in krisenhafter Zeit. Sind aber Hoffnungsglaube und Glaubenshoffnung im 21. Jahrhundert noch statthaft?
Alle, die diese Frage nach der Legitimität der Gottesfrage trotz oder auch wegen ihrer Zweifel nicht loslässt, sind eingeladen, sich auf gemeinsame Erkundungsgänge zur Wiederentdeckung des Heiligen im alltäglichen Leben einzulassen.

Der Vortrag fand statt am Samstag 26.11.22, 14:00-17:00. Im Heinrichsblatt ist nun ein Bericht von Ulrike Pilz-Dertwinkel erschienen, der mit freundlicher Genehmigung der Redaktion und der Autorin hier zum Download zur Verfügung gestellt wird: BERICHT

Referent: Prof. Dr. René Dausner, Lehrstuhl für Systematische Theologie, Universität Hildesheim

Informationen: Eintritt frei
Bitte beachten: Anmeldung erforderlich per E-Mail: akademie@cph-nuernberg.de
oder telefonisch unter 0911 23 46-145
Kooperationspartner: Referat Spiritualität im Erzbistum Bamberg
Ansprechpartner im CPH: Claudio Ettl

Ausschreibung von Graduiertenstipendien

Die Stiftung Universität Hildesheim ist eine einzigartige europäische Profil-, Stiftungs- und Studierendenuniversität. Zu ihren charakteristischen Leitthemen, die für die vier Fachbereiche sowie die bestehenden Forschungszentren und Graduiertenkollegs konstitutiv sind, zählen Bildung, Kultur, Diversität und Digitalisierung. Im Rahmen der Forschungsplattform jüdisch-christlicher Dialogprozesse in Europa und Israel der Universität Hildesheim vergeben das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) sowie die bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk e.V. in Kooperation die Graduiertenstipendien in Abhängigkeit von der qualifizierten Bewerbungslage und der Förderquote, mind. jedoch je 1 Stipendium zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Genaueres dazu finden sie hier: https://www.uni-hildesheim.de/dialogprozesse

Bewerbungsfristen:

  • Cusanuswerk: Die nächste Bewerbungsfrist endet am 01.06. bzw. am 01.11.2022. Die genaueren Regularien für das Auswahlverfahren richten sich nach den Vorgaben des Cusanuswerks; nähere Angaben auch für die Bewerbungsunterlagen unter: https://www.cusanuswerk.de/bewerbung/promovierende/promotion
  • Ernst Ludwig Ehrlich Studentenwerk: Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2022. Die Bewerbung beim Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk ist online über das Bewerbungstool möglich: bewerbung.eles-studienwerk.de Das Bewerbungstool ist ab 01. September 2022 für die Registrierung freigeschaltet.

Internationale Fachtagung zu gegenwärtigen Fragen der Christologie

Unter Leitung von Prof. Dr. Heinrich Assel, Greifwald, sowie Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Bruce L. McCormack, Princeton, fand am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg eine internationale Fachtagung zu gegenwärtigen Fragen der Christologie statt. Im Ankündigungsprogramm wurde die Zielsetzung folgendermaßen umschrieben:

After a period of intensive preoccupation with “Jesus of Nazareth” in social- and religious historical work, dogmatic Christologies seem to be making a comeback. The themes of the conference are:

  • the importance of Christology for dogmatics more generally, including hermeneutics and semiotics;
  • the capacity of Christology to provide a point of integration for worship, the practice of reconciliation etc.;
  • the “center” of this center in dogmatic thinking (incarnation or cross and resurrection, theology of the Word or Spirit Christology; divinisation or reconciliation and new creation);
  • the place of “Christology” in Jewish-Christian-Muslim trialogue;
  • revisions of classical Christological topics on the basis of theologies of gender.

Zu den Vortragenden gehörte u.a. Prof. Dr. René Dausner, Hildesheim / Hannover, der sich mit dem inkarnationstheologischen sowie messianischen Ansatz bei Heinrich Assel auseinandergesetzt hat.

 

Eine detaillierte Übersicht der Vorträge und Themen sind nachzulesen unter:

https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/veranstaltungskalender/detail/n/christology-revised-cross-resurrection-incarnation-jesus-remembered-new623848c962d33236702871-2/

 

Der Dokumentationsband der Tagung ist in Vorbereitung.

Warum tritt Gott aus der Kirche aus? Kabarett & Theologie

Prof. Dr. René Dausner befasst sich im theologischen Feuilleton feinschwarz.net., mit dem - auf den ersten Blick vielleicht überraschenden - Zusammenhang von Kabarett und Theologie. Über Interpreten des Kabaretts, die über Banalitäten hinausgehen, theologische Anknüpfungspunkte und was man möglicherweise voneiander lernen kann. Zu finden über die Überschift oder unter: Warum tritt Gott aus der Kirche aus? Kabarett & Theologie (feinschwarz.net)

Vortrag zur Legitimität der Gottesfrage

Die Diskrepanz zwischen Ungewissheit und Sehnsucht nach einem Gott, der, auch gerade in Corona-Zeiten, Hoffnung gibt, kann für viele Menschen sehr auslaugend sein. Kann Hoffnung oder der Glaube an Hoffnung dem Zeitgeist des 21. Jahrhunderts überhaupt standhalten? Der Frage zur Wiederentdeckung des Heiligen widmet sich Prof. Dr. René Dausner am 05.02.2022 von 14-17:00 Uhr im Caritas-Prickheimer-Haus in Nürnberg. Weitere Informationen zur Anmeldung sind zu finden unter:

2022_Vortrag_Nürnberg.pdf

oder 

Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg | Detail (cph-nuernberg.de)