Universität Hildesheim - Meldungen - International Office https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - International Office de-de Stiftung Universität Hildesheim Sat, 11 Jul 2020 05:11:51 +0200 Sat, 11 Jul 2020 05:11:51 +0200 TYPO3 EXT:news news-19212 Fri, 10 Jul 2020 12:52:03 +0200 Fullbright-Studienstipendien 2021-2022 https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/fullbright-s/ Wer im Studienjahr 2021-2022 für vier bis neun Monate als graduate student an einer US-Hochschule studieren möchte, kann sich jetzt um ein Studienstipendium der Fulbright-Kommission bewerben. Bewerbungsfrist ist der 05. August 2020. Die Fullbright-Kommision bietet Studienstipendien für das Studienjahr 2021/2022 an. Wer Interesse hat, für vier bis neun Monaten an einer US-Hochschule zu studieren, hat jetzt die Möglichkeit um sich zu bewerben.

Stipendiaten*innen werden mit bis zu $34.500 und der Aufnahme in das Fullbright-Netzwerk unterstützt. Bewerbungsfrist ist der 05. August 2020. Die Bewerbung erfolgt online über das Bewerbungsformular.

Studierende und Absolventen*innen aller Fächer können sich bewerben. Auswahlkriterien sind, neben guten fachlichen Leistungen, gesellschaftliches Engagement und das Interesse, sich für transatlantische Beziehungen einzusetzen.

Die Bewerber*innen müssen spätestens im August 2021 den Bachelor-Abschluss bzw. mindestens sechs erfolgreich abgeschlossene Fachsemester in Diplom-, Magister oder Staatsexamen-Studiengängen nachweisen. Mehr Information über die Voraussetzungen und Zielgruppe finden Sie hier.

Das Stipendium bietet bis zu $34.500 an finanzieller Unterstützung für das neunmonatige Studium an einer Graduate School in den USA. Fullbright Germany und die US-Partner bieten sowohl Beratung und Betreuung, als auch die Aufnahme in das globale Fulbright Netzwerk.

Bei kürzerer Stipendiendauer erfolgt eine anteilige Berechnung. Ein Aufhentalt von mindestens vier Monaten wird vorausgesetzt.

Die Bewerbungsfrist ist der 05. August 2020. Nominierte Bewerber*innen werden zu Gruppeninterviews eingeladen, die Anfang bis Mitte November 2020 in Berlin stattfinden.

Die Bewerber*innen werden ab Ende November über den Ausgang der Auswahl informiert.

Mehr Informationen über das Full-Bright Programm finden Sie hier.

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Aktuelles IO International Office Schwerpunktthemen Internationales
news-19206 Tue, 07 Jul 2020 11:43:00 +0200 Hilfskraft gesucht | Student assistant wanted https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/hilfskraft-g-1/ Das International Office sucht vom 01.10 - 15.11.2020 eine neue Hilfskraft (m/w/d) im Rahmen des Programms „Willkommen in Niedersachsen (WiN)“!

Hier finden Sie die genaue Stellenausschreibung und Kontaktdaten.

Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie uns gerne Ihre Bewerbung im PDF-Format zusammen mit einer Idee für eine digitale Wilkommensmaßnahme für neue internationale Studierende bis zum 15. Juli 2020.

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The International Office is looking for a new student assistant (m/f/d) from 01.10 - 15.11.2020 for the "Welcome to Lower Saxony (WiN)" program!

Here you can find the exact job description and contact details.

If you are interested, please send us your application in PDF format together with an idea for a digital welcome project for new international students until 15 July 2020.

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Aktuelles IO International Office Zielgruppen Studierende Programmstudierende Ausländische Vollzeitstudierende Internationales
news-19023 Thu, 25 Jun 2020 10:09:03 +0200 Spanisch A1 Intensivsprachkurs für Studierende der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/spanisch-a1/ Liebe Studierende,

ab Juli findet bei der VHS ein 3-wöchiger Intensivsprachkurs für Studierende ohne Sprachvorkentnisse statt!

Der Kurs schließt mit der Prüfung zum Zertifikat A1 der Europäischen Sprachenzertifikate (TELC) ab. Im Preis enthalten sind die Lehrmaterialien und die Prüfungsgebühr. Der Rücktritt ab zwei Wochen vor Kursbeginn ist gebührenpflichtig. Anmeldung findet in der VHS mit Zusendung der aktuellen Immatrikulationsbescheinigung als Nachweis statt.

N40311M · Hildesheim · VHS, Pfaffenstieg 4-5 · Teresa Morales Quesada · 15x 
Mo, 17.08.2020– 04.09.2020 · 09:00– 13:15 · 50,00 € 

 

Weitere Kurse im Sommer, die für Studierende interessant sein können: 

N40608M Italienisch A1,1 Intensivwoche für Einsteiger/innen, 06.07. – 10.07. Montag – Freitag 8:30 – 16:00Uhr

N40121M English Refresher Course Intensivwoche halbtags, 13.07. – 17.07. Montag – Freitag 9:00 – 12:15Uhr

N40556M Französisch A2 zum Auffrischen, Intensivwoche halbtags, 10.08. – 14.08. Montag – Freitag 9:00 – 12:15Uhr
 

 

 

 

 

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Aktuelles IO International Office Zielgruppen Studierende IT Studierende Programmstudierende Outgoings Internationales
news-18991 Thu, 18 Jun 2020 12:14:42 +0200 Register Now: Online-Seminar Series "Applying for Work in Germany" https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/register-now/ Would you like to know how to best apply for a job in Germany?

Then this interactive workshop "Applying for Work in Germany" is just the right thing for you! The workshop will be held in English.

When? 22.06.-26.06.2020 from 9:15-10:00 am and 4:00-6:00 pm

Within the career week of the University of Hildesheim you can participate in this workshop in form of a online-seminarand get valuable tips for your application.
 
Further information about the workshop as well as the registration form can be found HERE!

Take your chance to learn how to apply successfully - we are looking forward to your participation :-)

Warm regards,

Your International Office


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Sie möchten wissen, wie Sie sich am besten für einen Job in Deutschland bewerben?

Dann ist dieser interaktive Workshop "Applying for Work in Germany" genau das richtige für Sie! Der Workshop findet in englischer Sprache statt.

Wann? 22.06.-26.06.2020 von 9:15-10:00 Uhr und 16-18:00 Uhr

Im Rahmen der career week der Universität Hildesheim können Sie an diesem Workshop in Form eines Online-Seminars teilnehmen und wertvolle Tipps für Ihre Bewerbung erhalten.
 
Weitere Informationen zum Workshop sowie das Anmeldeformular erhalten Sie HIER!

Nutzen Sie Ihre Chance zu lernen, wie man sich erfolgreich bewirbt - wir freuen uns auf Ihre Teilnahme :-)

Herzliche Grüße,

Ihr International Office

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International Office Aktuelles IO Zielgruppen Studierende IT Studierende Programmstudierende Ausländische Vollzeitstudierende Internationales
news-18981 Mon, 15 Jun 2020 10:04:44 +0200 Schnell noch Plätze sichern: Online-Seminare beim Online-Infotag der ZSB! https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/schnell-noch/ Sichern Sie sich für morgen noch schnell einen Platz in unseren Online-Seminaren für Studieninteressierte! Im Rahmen des Online-Studieninfotags der Zentralen Studienberatung bietet das International Office folgende Online-Seminare: 

  • Online-Seminar und Livechat: Infoveranstaltung für Studieninteressierte (14:00 - 15:00 Uhr). 

  • Webinario: Programas de estudio y proceso de admisión (15:00 - 16:00 Uhr)

 

Über diesen Link können Sie am Online-Seminar teilnehmen: https://zoom.us/j/96569106116?pwd=Q2dzMUhRbW1vOTNFL0NNQ1NZSDM1UT09

 

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Event-Seite. Wir bitten Sie um eine unverbindliche Anmeldung zu den Veranstaltungen unter folgendem Link: https://www.uni-hildesheim.de/cldrei/anmeldung/zs.php

 

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International Office Aktuelles IO Studieninteressierte Austauschstudierende Programmstudierende Ausländische Vollzeitstudierende Internationales
news-18922 Thu, 04 Jun 2020 09:55:08 +0200 International Dinner - jetzt online! | now online! https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/internationa-54/ International Dinner in deinen eigenen vier Wänden! Das International Office der Uni Hildesheim veranstaltet jedes Semester ein International Dinner bei dem jeder Gast ein Gericht aus seiner Heimat mitbringt.

Wir möchten diese Tradition fortführen und laden euch dazu ein, Rezepte von Gerichten aus eurer Heimat mit uns zu teilen. So können wir im Zeiten von Social Distancing trotzdem eine kulinarische Weltreise unternehmen und auch an unseren Kochkünsten arbeiten.

Die Rezepte werden in der Facebook-Gruppe 'International Students in Hildesheim' geteilt: https://www.facebook.com/groups/303854567136697/?source_id=237791140234085 

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International Dinner within your own four walls! Every semester the International Office of the University in Hildesheim organizes an International Dinner where every guest brings a dish from his/her home country.

We want to continue this tradition and invite you to share recipes of your favorite dish from your home country with us. This way we can still go on a culinary world trip in times of social distancing - and also work on our culinary arts.

The recipes will be shared in the Facebook group 'International Students in Hildesheim': https://www.facebook.com/groups/303854567136697/?source_id=237791140234085 

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Aktuelles IO International Office Austauschstudierende Ausländische Vollzeitstudierende Internationales
news-18787 Mon, 04 May 2020 13:24:59 +0200 Onlinesprechstunde des International Office https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/onlinesprech/ Auch das International Office ist online! Jeden Dienstag um 10vor10 haben Sie die Möglichkeit im Infotalk Einblicke in aktuelle Themen zu erhalten und anschließend an unserer Onlinesprechstunde mit persönlicher Beratung teilzunehmen. Ab sofort finden Sie im Learnwebkurs "Outgoings" den Link zur Teilnahme über BigBlueButton. Für die Anmeldung im Outgoing-Kurs ist kein Einschreibeschlüssel notwendig.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Fragen!

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Aktuelles IO International Office Austauschstudierende Programmstudierende Outgoings Ausländische Vollzeitstudierende DisplayT1 Internationales
news-18758 Wed, 29 Apr 2020 14:52:21 +0200 Verlängerung der Ausschreibungsfrist: Didrik-Pining-Fellowship https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/verlaengerung-3/ Aufgrund der aktuellen Lage wird die Ausschreibungsfrist für das Didrik-Pining-Fellowshipp für Wissenschaftliche Mitarbeiter_innen noch bis zum 15.06.2020 verlängert.

Ggf. bewilligte Auslandsaufenthalte, die aufgrund von Corona nicht in diesem Jahr stattfinden können, können nach Absprache ggf. nachgeholt werden.

Weitere Informationen zum Didrik-Pining-Fellowship finden Sie hier.

 

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Aktuelles IO International Office Hilfskräfte Lehrpersonal Internat. Ausschreibungen (Lehrpersonen) Internationales
news-18581 Tue, 17 Mar 2020 09:14:26 +0100 Ausfall der Sprechstunden im International Office https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/ausfall-der-2/ The International Office will temporarily be closed for personal contacts. Our open hour will not take place. Please direct all questions regarding your studies or academic concerns via email. Kindly understand that limitations and delays may occur. We will inform you as soon as the International Office will be open again. You will also find further regularly updated information about the current situation under https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/coronavirus-informationen-und-wichtige-hinweise/. Im Internationale Office findet vorübergehend kein Publikumsverkehr statt. Unsere offene Sprechstunde fällt aus.

Bitte nehmen Sie zu allen Fragen rund um studentische und akademische Angelegenheiten per Email Kontakt zu uns auf. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es dabei zu Einschränkungen und Verzögerungen kommen kann.

Wir informieren Sie, sobald das International Office wieder geöffnet ist.

Weiter regelmäßig aktualisierte Informationen zur aktuellen Situation finden Sie unter www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/coronavirus-informationen-und-wichtige-hinweise/.

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Aktuelles IO International Office Austauschstudierende Programmstudierende Outgoings Ausländische Vollzeitstudierende Internationales
news-18565 Thu, 12 Mar 2020 16:12:18 +0100 Coronavirus: Informationen und wichtige Hinweise https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/coronavirus/ Important information concerning the global spread of the corona virus / COVID-19 Instructions for conduct and containment strategies Bitte beachten Sie die Informationen und wichtigen Hinweise über das Coronavirus SARS-CoV-2. Aktuelle Informationen haben wir unserer Internetseite für Sie zusammengestellt: 

www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/coronavirus-informationen-und-wichtige-hinweise/ 

The COVID-19 virus has spread at an alarming rate in Europe and in Germany. The situation has to be taken very seriously. Thank you for your attention to this matter. Please regularly check for new developments via our website:

https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/coronavirus-informationen-und-wichtige-hinweise/.

 

 

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Aktuelles IO International Office Austauschstudierende Programmstudierende Outgoings Ausländische Vollzeitstudierende Internationales
news-17566 Mon, 14 Oct 2019 14:18:06 +0200 Semesterstart an der Universität Hildesheim: „Wir dulden weder Hass noch Feindschaft“ https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/semesterstart-an-der-universitaet-hildesheim-wir-dulden-weder-hass-noch-feindschaft/ Das neue Semester beginnt – 1650 Bachelorstudierende starten in ihr Studium. 8800 Studierende lernen derzeit an der Universität Hildesheim. Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich appelliert an die Studentinnen und Studenten: „Wir sind gegen Hass und Diskriminierung. Alle Hochschulen stehen heute in der Pflicht, dies deutlich zu bekunden. Lassen Sie uns an der Universität Hildesheim zusammenarbeiten. Wir werden hier weder Hass noch Feindschaft dulden. Wir arbeiten zusammen, als Studierende, als Lehrende und als Forschende“, so der Präsident. Rede des Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich [PDF]

Brief des Niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler [Deutsch, PDF] / [English, PDF]

Leitbild der Universität Hildesheim

Bericht des NDR FERNSEHENS, 14.10.2019

Tipp für Erstsemester: Konzert am 20.10.2019
Null-Euro-Tickets für Studierende an der Abendkasse
(gegen Vorlage des Studierendenausweises) [PDF]

In dieser Woche lernen die Erstsemester die Universität und die Stadt Hildesheim kennen. 1650 Bachelorstudierende starten in diesen Tagen in ihr Studium und wurden am Montag von Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich und Bürgermeister Jörg Bredtschneider in einer Feierstunde begrüßt.

8819 Studentinnen und Studenten (Stand 14. Oktober 2019) lernen in diesem Wintersemester an der Universität Hildesheim, darunter 833 internationale Studierende. „Dass zehn Prozent unserer Studierenden aus dem Ausland stammen, zeigt: wir leben Weltoffenheit. Ohne Internationalität ist Wissenschaft nicht denkbar“, so Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

Appell des Präsidenten: Wir sind gegen Hass und Diskriminierung

Der Universitätspräsident wünscht allen Studienanfängerinnen und Studienanfängern einen guten Semesterstart. „Sie haben sich für ein Studium an der Universität Hildesheim entschieden. Darüber sind wir sehr glücklich. Universität bedeutet ‚Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden‘, und in unserem Leitbild bekennen wir uns zu dieser Form von Partnerschaft. Wir wollen Sie fachlich und persönlich betreuen und fördern“, so Wolfgang-Uwe Friedrich.

Anlässlich des Anschlags in Halle, der Partnerstadt Hildesheims, hat der Präsident zur Immatrikulationsfeier Ehrengäste eingeladen. Um Solidarität zu demonstrieren, begrüßte der Präsident den Vorsitzenden des Landesverbands der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, Michael Fürst. „Sie sind seit vielen Jahren ein unermüdlicher Streiter für Versöhnung, für Verständigung, für Zusammenarbeit. Sie zeigen Zivilcourage, sprechen die Sprache der Vernunft und leisten damit unserer Gesellschaft einen herausragenden Dienst. Besonders ermutigend ist der jüdisch-muslimische Dialog, das Projekt „Schalom-Aleikum“, das der Zentralrat der Juden initialisiert hat und durch das die deutsche Zivilgesellschaft gestärkt wird. Sie sind uns herzlich willkommen!“ Ferner hat Präsident Friedrich, um für die Universität Hildesheim Zeugnis abzulegen und um Solidarität zu demonstrieren, als Ehrengäste die Vertreterinnen und Vertreter der jüdischen Gemeinde in Hildesheim, der türkisch islamischen Gemeinde Hildesheim, der Katholischen Studierendengemeinde und der Evangelischen Hochschulgemeinde eingeladen.

„Wir sind gegen Hass und Diskriminierung. Alle Hochschulen stehen heute in der Pflicht, dies deutlich und vernehmlich zu bekunden: Wir sind gegen Hass und Diskriminierung jeglicher Art! Liebe Studentinnen und Studenten, lassen Sie uns an der Universität Hildesheim zusammenarbeiten. Zu unseren Regeln zählt die Beachtung der Werte, die in unserem Leitbild definiert wurden. Wer hier Diskriminierung persönlich erlebt, kann und sollte sich direkt an mich wenden.  Die Studiendekane, das Gleichstellungsbüro, das Ideen- und Beschwerdemanagement und der AStA bieten ebenfalls Beratung und Unterstützung an. Wir werden hier weder Hass noch Feindschaft dulden. Wir arbeiten zusammen, als Studierende, als Lehrende und als Forschende“, so der Präsident.

„Wir beobachten eine allgemeine erschreckende Entwicklung in Deutschland, es ist die Verantwortung aller Mitglieder der Gesellschaft, jedes Einzelnen, wir sind als Menschen, als Mitglieder der Universität, als Deutsche und als Europäer, verpflichtet, dagegen aufzustehen. Wir zeigen öffentlich, dass wir Hass, Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art ablehnen und verurteilen“, so Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

„Was wir erlebt haben in Halle, sprengt Dimensionen. Ich bin heute hier, um etwas von Ihnen zu fordern. Sie haben die Freiheit, hier und überall in Deutschland zu studieren. Ich möchte, dass Sie als Gegenleistung für diese Freiheit, die Sie hier erleben, Mut, Zivilcourage und Toleranz zeigen. Zivilcourage bedeutet, aufzustehen, wenn man merkt, dass ein anderer bedrängt wird.“, sagt Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbands der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, in seinem Grußwort während der Immatrikulationsfeier.

Universitätspräsident Friedrich hob die bedeutsame Arbeit der Studierendenvertretung hervor, es sei wichtig, an Hochschulwahlen teilzunehmen und die Partizipationsmöglichkeiten, etwa im Studierendenparlament StuPA, im Allgemeinen Studierenden-Ausschuss AStA und in den Fachschaften wahrzunehmen. Zudem ermutigte der Präsident alle Erstsemester, einen Auslandsaufenthalt in ihr Studium einzuplanen.

„Während der Dauer Ihres Studiums – sei es, ob Sie aus nah oder von weiter weg kommen – sollen Sie alle hier in Hildesheim herzlich willkommen sein“, so Bürgermeister Jörg Bredtschneider. „Hildesheim ist die kleinste Großstadt in Deutschland – da shat Vorzüge. Hildesheim bietet alles, was eine Großstadt zu bieten hat, einschließlich einer hervorragenden Universität. Aber Sie verlaufen sich bei uns nicht. Wir haben historische Ecken und Weltkulturerbestätten, Museen wie das herausragende Roemer- und Pelizaeus-Museum mit seiner ägyptischen Sammlung und das Dommuseum mit seinem Domschatz, das Theater und die Kulturfabrik Löseke. Nutzen Sie unser Angebot während Ihrer Studienzeit“, betonte der Bürgermeister die familiäre Atmosphäre in der Stadt.

833 internationale Studentinnen und Studenten lernen in Hildesheim

Im Rahmen der Immatrikulationsfeier wurde der DAAD-Preis verliehen. In diesem Jahr erhält Valeria Matteini den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für herausragende Studierende. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

Die 25-jährige Valeria Matteini produziert Übertitel, um schwerhörigen und gehörlosen Menschen den Theaterbesuch zu ermöglichen. Die italienische Medienübersetzerin schließt gerade ihr Masterstudium „Medientext und Medienübersetzung“ an der Universität Hildesheim ab und spezialisiert sich auf Barrierefreiheit.

833 internationale Studentinnen und Studenten sind im Wintersemester 2019/20 in Hildesheim immatrikuliert. 284 internationale Studierende beginnen im Oktober ihr Studium an der Universität Hildesheim. Die meisten Vollzeitstudierenden kommen aus der Türkei, Syrien, Indien, Pakistan, Iran und China. Insgesamt pflegt die Universität Hildesheim Austauschkooperationen mit über 190 Hochschulen in 37 Ländern. Das Team des International Office unterstützt Studierende bei der Planung und Finanzierung eines Auslandsaufenthaltes.

Reem Hafez und Elena Kachanovskaya wurden im Rahmen der Immatrikulationsfeier mit je einem Rotary-Stipendium ausgezeichnet. Das Stipendium beinhaltet einmalig 1000 Euro für das Studienjahr. Die Wirtschaftsinformatikerin und die Erziehungswissenschaftlerin werden für ihre besonderen Leistungen auf dem Weg in die Wissenschaft geehrt.

Reem Hafez studiert im Bachelorstudiengang „Wirtschaftsinformatik“ seit dem Wintersemester 2018/19 an der Universität Hildesheim. Sie lebt seit vier Jahren in Deutschland. Sie hat sich für Geflüchtete als Übersetzerin etwa in der Ausländerbehörde, JobCenter und beim Arztbesuch engagiert und ist in diversen musikalischen Aktivitäten als Sängerin aktiv.

Elena Kachanovskaya studiert mit großem Einsatz den Masterstudiengang „Sozial- und Organisationspädagogik“ im 2. Semester, sie hat zuvor an der Universität Hildesheim den deutsch-russischen Doppelabschluss (Bachelor „Erziehungswissenschaft“) absolviert. Elena Kachanovskaya hat bereits an einigen Veranstaltungen des International Office teilgenommen, um internationale Studierende beim Ankommen in Hildesheim zu unterstützen.  

„Die feierliche Übergabe zum Semesterstart ist ein Zeichen für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger: Die Universität fördert besondere Leistungen“, sagt Vizepräsident Professor Martin Schreiner.

Einführungswoche auf dem Universitätscampus

Nach der Immatrikulationsfeier erkunden die Studienanfängerinnen und Studienanfänger den Universitätscampus.

Während der Einführungswoche vom 14. bis 18. Oktober 2019 erhalten die Erstsemester Einblicke in den Studienalltag und erkunden die Universität Hildesheim: Wie kann ich die Universitätsbibliothek nutzen? Wann kontaktiere ich das Rechenzentrum? Wie finanziere ich einen Auslandsaufenthalt? Wie organisiere ich ein Studium mit Kind? Etwa 100 Tutorinnen und Tutoren, Studierende aus höheren Semestern, helfen den Erstsemestern beim Studieneinstieg und bei der Stundenplanung.

Mensa-Neubau der Universität Hildesheim im Stadtteil Marienburger Höhe

Am Hauptcampus entsteht in drei Jahren Bauzeit bis 2021 eine neue Mensa. Der 2000 Quadratmeter große Neubau ist das größte Bauprojekt der Universität. Das erste Essen soll 2021 über die Theke gehen und serviert werden.

Das Gebäude wird 500 Sitzplätze und eine Außenterrasse bekommen. Die Universität Hildesheim will sich damit mehr zur Stadt hin öffnen. Mit dem Bau wird auch das gesamte Umfeld am Hauptcampus gestalterisch aufgewertet, es entstehen Aufenthaltsflächen und ein zentraler Campusplatz zwischen Universitätsmensa, Universitätsbibliothek und Audimax.

Der Hauptcampus wurde Ende der 1960er Jahre gebaut, der Großteil der technischen Anlagen in der Uni-Mensa ist noch aus dieser Zeit und völlig veraltet, hinzu kommen energetische Defizite. Die Mensa wurde vor knapp 50 Jahren für eine Pädagogische Hochschule mit unter 2000 Studentinnen und Studenten gebaut – heute lernen hier etwa 8800 Studierende. Daher ist eine Erweiterung dringend erforderlich.

Die alte Mensa bleibt während der dreieinhalbjährigen Bauzeit vollständig leistungsfähig, so dass für Studierende, Lehrende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine Einschränkungen in der Hochschulgastronomie und Versorgung entstehen.

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news-17552 Wed, 09 Oct 2019 17:41:00 +0200 Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für Medienübersetzerin Valeria Matteini https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/preis-des-deutschen-akademischen-austauschdienstes-fuer-medienuebersetzerin-valeria-matteini/ Die 25-jährige Valeria Matteini produziert Übertitel, um schwerhörigen und gehörlosen Menschen den Theaterbesuch zu ermöglichen. Für ihre herausragenden Leistungen erhält die italienische Medienübersetzerin den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Die 25-Jährige schließt gerade ihr Masterstudium „Medientext und Medienübersetzung“ an der Universität Hildesheim ab und spezialisiert sich auf Barrierefreiheit. Zum Semesterstart wird der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen. Den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis erhält die Hildesheimer Medienübersetzerin Valeria Matteini. Die 25-Jährige schließt gerade ihr Masterstudium „Medientext und Medienübersetzung“ am Fachbereich „Sprach- und Informationswissenschaften“ der Universität Hildesheim ab. Sie engagiert sich für Inklusion und barrierefreie Kommunikation, engagiert sich seit vielen Jahren sozial und interkulturell und unterstützt internationale Studierende beim Ankommen in Hildesheim.

Der Universitätspräsident und das Team des International Office überreichen den DAAD-Preis am Montag, 14. Oktober 2019 während der Immatrikulationsfeier/Semestereröffnung im Audimax der Universität Hildesheim.

Die 25-jährige Valeria Matteini ist in Sezze in Italien geboren und im italienischen San Felice Circeo aufgewachsen. Nach ihrem Bachelorabschluss in Rom in Übersetzung und Dolmetschen zog sie zum Masterstudium nach Hildesheim. An der Universität Hildesheim studiert die Übersetzerin derzeit „Medientext und Medienübersetzung“, sie spezialisiert sich auf Übersetzung und Barrierefreiheit und weist „ausgezeichnete Studienleistungen“ nach.

Die diesjährige DAAD-Preisträgerin Valeria Matteini gehört zu einem Team um Professorin Nathalie Mälzer, die sich am Bühler-Campus der Universität Hildesheim mit dem Abbau von Kommunikationsbarrieren befassen. Die Medienlinguisten und Medienlinguistinnen produzieren derzeit zum Beispiel Übertitel für das Theater, damit schwerhörige und gehörlose Menschen das Bühnengeschehen verfolgen können. Dabei setzen sie neue Technologien ein, über sogenannte „Smartglasses“ können die Theaterbesucher die Theaterproduktion mit virtuellen Übertiteln verfolgen.

Mehr erfahren:
Studie: Smartglasses projizieren virtuelle Übertitel im Bühnengeschehen

Interview mit der Studentin Valeria Matteini

Frau Matteini, Sie werden mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ausgezeichnet. Was bedeutet Ihnen diese Ehrung?

Ich freue mich natürlich sehr darüber. Diese Auszeichnung bedeutet mir viel, weil dadurch meine Anstrengungen im Studium anerkannt wurden und es motiviert mich, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Dafür bin ich besonders Frau Prof. Dr. Nathalie Mälzer vom Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation dankbar, die mich der Kommission für diesen Preis vorgeschlagen hat.

Sie studieren „Medientext und Medienübersetzen“. Bitte erklären Sie einmal für Laien, was Medientexte, was Medienübersetzung ist, warum ist das wichtig in der Gesellschaft? Wer profitiert davon zum Beispiel?

Im Masterstudiengang „Medientext und Medienübersetzung“ beschäftigen wir uns mit der Übersetzung von Texten, die über alle Medien hinweg – zum Beispiel Bücher, Fernsehen, Radio, Theater – übermittelt werden. Unser Fokus liegt darauf, solche Texte für alle Nutzer zugänglich zu machen, etwa wenn bestimmte sprachliche Kenntnisse fehlen – wegen einer Fremdsprache – oder bei sonstigen zum Beispiel physischen oder geistigen Beeinträchtigungen, die den Zugang zu den Texten erschweren. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn wir einen Film in derselben Sprache für eine hörgeschädigte Person übersetzen.

Als junge Nachwuchswissenschaftlerin befassen Sie sich mit barrierefreier Kommunikation und Inklusion, zum Beispiel mit „Nachrichten in leichter Sprache“ und mit „inklusivem Theater“, um schwerhörigen und gehörlosen Menschen den Theaterbesuch zu ermöglichen.

Beim Projekt „Inklusives Theater“ fassen wir Untertitel zusammen für ein Theaterstück, welches in diesem Winter im Theater in Hildesheim inszeniert wird. Diese Untertitel stehen für Hörgeschädigte zur Verfügung und werden über besondere Brillen, sogenannte Smartglasses, gezeigt. Ein Teil der Gruppe beschäftigt sich dann mit der empirischen Studie, der Rest – unter anderen auch ich – produziert die Untertitel.

Im Wintersemester unterstützen Sie als „Buddy“ ehrenamtlich internationale Studentinnen und Studenten. Wie unterstützen Sie die internationalen Studierenden, die unter anderem aus Mexiko, Spanien, Russland, Pakistan oder Japan kommen, beim Ankommen in Hildesheim?

Als „Buddy“ und als ehemalige Erasmus-Studentin in Hildesheim ist meine Hauptsorge, dass ausländische Studierende mit dem deutschen Bildungssystem und der deutschen Kultur nicht zurechtkommen. Vieles was wir als selbstverständlich ansehen, ist vielleicht ungewöhnlich für diejenigen, die neu hierher kommen. Ich erinnere mich noch daran, als ich das erste Mal vom Flaschenpfand gehört habe: anstatt eine Plastikflasche wegzuschmeißen, kann ich sie zurück zum Laden bringen... sowas war für mich komplett neu. Ich unterstütze gerne Erasmus-Studierende in ihrem alltäglichen Leben und in der Uni und ich mag es, während eines Spaziergangs Sitten und Gebräuche der Stadt zu zeigen.

Die Fragen stellte Isa Lange.

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news-17214 Wed, 24 Jul 2019 08:21:00 +0200 Ägypten: Zusammenarbeit mit der Universität Minia https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/aegypten-zusammenarbeit-mit-der-universitaet-minia/ Eine Delegation der Universität Minia, Ägypten, hat in dieser Woche die Universität Hildesheim besucht. Die Hochschulen haben sich darauf verständigt, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu stärken und den Studierendenaustausch zu befördern. „People help each other, this is a value. A value of the life. That is the big value, that is why we are expanding up our international cooperations.“

Professor Mostafa Abdelnaby Abdelrahman Ahmed, President of University of Minia, Egypt, during his visit at University of Hildesheim

„Die Universität Minia ist interessiert an einer Zusammenarbeit mit der Universität Hildesheim. Für uns ist die internationale Zusammenarbeit ein wichtiger Wert, Menschen helfen einander und arbeiten zusammen, das ist ein Wert des Lebens. Wir haben 60.000 Studierende, einige sind sehr daran interessiert, Sprachen zu studieren. Eine Kooperation in den Sprachwissenschaften ist für die Studierenden und Lehrenden ein Gewinn. Die Kooperation ist eine Chance für unsere Masterstudierenden, die in Minia Germanistik studieren“, sagt Professor Mostafa Abdelnaby Abdelrahman Ahmed, Präsident der Universität Minia und ein Spezialist für Energiewirtschaft.

Gemeinsam mit seinen Wissenschaftskollegen Professor Mohamed Galal Hassan Shehata, Vizepräsident und Spezialist für Umweltschutz und kulturelle Bildung, sowie Professor Hussein Mohamed Ali Ibrahim, Koordinator des „German Project“ und Experte für Restaurierung und Denkmalpflege besuchte Abdelrahman Ahmed die Universität Hildesheim, um über Kooperationsmöglichkeiten zu sprechen.

Die Universitäten knüpfen dabei an eine frühere Zusammearbeit an, es besteht ein Kooperationsvertrag aus den 1980er Jahren. Mit dem Roemer- und Pelizaeus Museum, das für seine ägyptische Sammlung und wissenschaftlichen Projekte in Ägypten international bekannt und für die Hildesheimer Unviersität einer der bedeutsamsten Kooperationspartner ist, bestehen bereits enge Kooperationen nach Minia, weshalb Professorin Regine Schulz, Direktorin des Museums und Ägyptologin, die Delegation begleitete und die Zusammenarbeit aktiv unterstützt.

Ziel der Gespräche zwischen Minia und Hildesheim ist es, Kooperationsmöglichkeiten in Forschung, Studium und Lehre zu diskutieren und den internationalen Studierendenaustausch zu befördern.

Zusammenarbeit in den Sprachwissenschaften: In Minia, südlich von Kairo, werden Sprachen wie Deutsch, Englisch, Italienisch, und Chinesisch erforscht

Die Universität Minia liegt etwa 250 km südlich von Kairo am westlichen Ufer des Nil. Mit der ägyptischen Provinz pflegt die Stadt Hildesheim seit 40 Jahren eine Partnerschaft. 60.000 Studentinnen und Studenten lernen an der Universität Minia, zum Beispiel an der „Faculty of Engineering“, der „Faculty of Computers and Information“, der „Faculty of Agriculture“, der „Faculty of Arts and Human Sciences“, der „Faculty of Fine Arts“, der „Faculty of Early Children Education“, der „Faculty of Art Education“ und an der „Faculty of Alsun“, wo Sprachen wie Deutsch, Englisch, Italienisch, und Chinesisch gelehrt und erforscht werden.

Etwa 800 Studierende – darunter 30 Deutschstudierende – lernen an der Fakultät, die eine gute Chance bietet, um die Kooperation zwischen Hildesheim und Minia insbesondere im Bereich Deutsch als Fremdsprache aufzubauen. Auch in den Bereichen Kulturwissenschaften, Lehrerbildung, Erziehungswissenschaft, Informatik und Sportwissenschaft liegen Möglichkeiten für zukünftige Kooperationen.

Universität Hildesheim möchte die Zahl der internationalen Studierenden erhöhen

„Wir wollen die Zahl der internationalen Studierenden erhöhen, die Internationalisierung ist eines unserer großen Ziele“, so Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

Die Universität Hildesheim pflegt Studienprogramme unter anderem mit der Pai Chai University in Daejeon und der Chungbuk National University in Chungbuk (Südkorea) in den Informationswissenschaften, mit der Staatlichen Universität Nowgorod (Russland) in den Sprachwissenschaften und mit der Université de Provence im französischen Marseille in den Kulturwissenschaften. Einen Teil des Studiums absolvieren die Studierenden in Hildesheim und einen Teil an der jeweiligen Partneruniversität. Der Studierendenaustausch mit der Partneruniversität Toluca in Mexiko wurde ausgebaut. Jüngst hat Professorin Elke Montanari mit der Deutschen Abteilung der Ain Shams Universität Kairo in Ägypten die Zusammenarbeit gestärkt und ein Team um Professorin Birgit Mandel und Professor Wolfgang Schneider vom UNESCO-Lehrstuhl hat einen Masterstudiengang in Kulturvermittlung und Kulturmanagement mit der Université Hassan II in Casablanca/Marokko aufgebaut. In der Informatik arbeitet ein Team um Professor Lars Schmidt-Thieme in einem englischsprachigen Masterprogramm „Data Analytics“ mit Studierenden aus 25 Ländern zusammen. Die Fachleute für Big Data setzen die Datenanalyse zum Beispiel ein, um ideale Fahrstrecken und Parkplatzlösungen für Autos zu berechnen oder um in Zusammenarbeit mit Archäologen Motive und Gestaltungsformen und deren Urheber in der altgriechischen Vasenmalerei zu identifizieren.

„Hildesheim ist eine überschaubare Stadt, Austauschstudierende kommen sehr schnell mit anderen Studentinnen und Studenten in Kontakt“, sagt Professorin Irene Pieper, Vizepräsidentin für Internationales an der Universität Hildesheim.

Die ägyptische Delegation wurde unter anderem von Oliver Rösner, Referent für Internationale Beziehungen im Büro des Oberbürgermeisters, begleitet. In Hildesheim wurde während des Besuchs der Delegation anlässlich der vierzigjährigen Städtepartnerschaft eine Brücke am Dammtor, die über den Seitenarm der Innerste führt, in „Minia-Brücke“ umbenannt. Während der Zeremonie brachte der Gouverneur von Minia, General Kassem Mohamed Hussein Kassem den Wunsch nach „noch mehr Austausch zwischen den beiden Partnerstädten“ Ausdruck. Für Ende des Jahres ist ein Gegenbesuch in Minia geplant.

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Pressemeldungen International Office Aktuelles IO Präsident
news-17124 Tue, 09 Jul 2019 16:11:16 +0200 „Uns interessiert die türkische Sprache in Europa als Thema in der Wissenschaft“ https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/uns-interessiert-die-tuerkische-sprache-in-europa-als-thema-in-der-wissenschaft/ In dieser Woche tagen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem aus Norwegen, Großbritannien, der Türkei und Deutschland an der Universität Hildesheim. Die Fachleute befassen sich mit der türkischen Sprache in Europa. Auf dem internationalen Workshop „Turkish in Europe“ an der Universität Hildesheim vernetzen sich die Fachleute aus Sprachwissenschaft, Psychologie und Pädagogik, um ihre Forschung zu diskutieren.

Guelsen Yilmaz stellt zum Beispiel die Frage: „How much variation disqualifies the heritage speaker’s nativeness?“, Christoph Schroeder und Kateryna Iefremenko referieren zum Thema „The post-verbal position in Turkish in two contact settings: Turkish-German bilinguals in Germany and Turkish-Kurdish bilinguals in Turkey“ und Işıl Erduyan spricht über „Turkish heritage speakers in Germany“. Zudem findet ein Austausch mit Professorin Irene Pieper, Vizepräsidentin für Internationalisierung, statt.

„Die Community der Türkisch sprechenden Personen in Europa ist riesig. Es ist ein Ziel, die Chancen der Mehrsprachigkeit aufzuzeigen, die für die Gesellschaft in der Vielfalt liegen“

Interview mit Prof. Dr. Elke Montanari
Professorin für Deutsch als Zweitsprache 

Frau Professorin Montanari, in Hildesheim kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum internationalen Workshop „Turkish in Europe“ zusammen. Was ist das Ziel der Tagung?

Wir wollen uns in Europa vernetzen mit Forscherinnen und Forschern, die sich mit der Entwicklung der türkischen Sprache beschäftigen. Wichtige Forschungsfragen sind zum Beispiel: Wie verändert sich das Türkische bei den Türkischsprecherinnen und Türkischsprechern, die nicht in der Türkei wohnen? Wir stellen fest, dass sie einen anderen sprachlichen Input haben, als Menschen, die in Istanbul, Antalya oder Ankara leben und arbeiten. Guelsen Yilmaz, Sprachwissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin, beobachtet diese Variationen im Türkischen von Personen, die außerhalb der Türkei leben.

Eine andere, viel diskutierte Frage ist: Wie gehen wir mit den Herkunftssprachen um? Die Sprache von jemandem, der in Berlin oder Paris lebt, kann sich durchaus in einigen Bereichen unterscheiden von der Sprache, die jemand spricht, der in der Türkei zur Schule gegangen ist, dort lebt und arbeitet. Dabei ist eine Herkunftssprache, wobei schon dieses Wort umstritten ist, ebenso eine Muttersprache, eine Erstsprache für das Kind, das damit aufwächst, wie für jedes andere Kind auch die Sprache in den ersten Lebensjahren, die Sprache der engsten Bezugspersonen.

Ein Beitrag befasst sich mit der Frage, welchen Wert die Gesellschaft der Sprache entgegenbringt.

Was ist Sprachprestige, und wie gehen wir in Deutschland mit dem Prestige der Sprache Türkisch um? Mit diesem Thema befasst sich Dr. Yasemin Dayıoğlu-Yücel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Hildesheim. Welche Wertigkeit wird der türkischen Sprache in Bildungsinstitutionen, in der Umgebung, in der Familie entgegengebracht? Wie gut ist unser Umgang mit der Vielfältigkeit von Sprachen? Das sind Fragen, die uns sehr beschäftigen.

An der Konferenz nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher linguistischer Disziplinen teil wie Soziolinguistik, Zweisprachigkeit, Spracherwerb, Psycholinguistik und Pädagogik. Warum ist diese interdisziplinäre Forschung wichtig?

Wir brauchen die unterschiedlichen Blickrichtungen. Wir sehen darin einen Mehrwert, zu untersuchen, wie zum Beispiel der Sprachgebrauch mit mentalen Dimensionen, mit der Entwicklung des Arbeitsgedächtnisses und der Intelligenz, mit der sich die Psycholinguistik befasst, zusammenhängt. Und was sind Schlussfolgerungen für die Pädagogik? Für die Gesellschaft? Das geht nur interdisziplinär.

Sie erforschen seit vielen Jahren, wie Kinder und Erwachsene das Deutsche als zweite Sprache lernen und wie sie mehrsprachig aufwachsen und mit vielen Sprachen leben. Sie befragen etwa in Schulen mehrsprachig aufwachsende Kinder, untersuchen den Wortschatz und das mentale Lexikon. Welche Rolle spielt dabei die türkische Sprache in Ihrer Forschung?

Die Community der Türkisch sprechenden Personen in Europa ist riesig. Wir haben sehr viele Sprecherinnen und Sprecher in Deutschland, in Frankreich und in anderen Ländern mit türkischem Hintergrund. In Deutschland ist es die nach wie vor größte Community, mit sehr engagierter Elternarbeit. Menschen mit türkischen Wurzeln sind in der Studierendenschaft und in der Dozentenschaft präsent, gerade auch in der Stiftung Universität Hildesheim. Es hat eine zentrale Bedeutung, dass wir gemeinsam Fragestellungen in der Forschung und in der Lehre entwickeln, wie es zum Beispiel im Masterstudiengang „Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache“ und in vielen weiteren Studiengängen dieser Universität geschieht. Es ist ein Ziel, die Chancen der Mehrsprachigkeit aufzuzeigen, die für die Gesellschaft in der Vielfalt liegen.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Studium

Masterstudiengang „Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache“

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Pressemeldungen Fachbereich 3 Deutsche Sprache International Office Aktuelles IO Forschung Startseite
news-14669 Tue, 06 Nov 2018 07:40:00 +0100 Nachruf – Gedenken an die Studentin Katharina Rößler https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/nachruf-gedenken-an-die-studentin-katharina-roessler/ Mit großer Betroffenheit erfahren wir vom Tod unserer Studentin Katharina Rößler. Sie verstarb nach einem tragischen Verkehrsunfall am 1. November 2018 in Mexiko. Unser Mitgefühl gilt ihren Eltern und allen Angehörigen und Freunden. Ein Kondelenzbuch liegt am Bühler-Campus aus. Ein Kondolenzbuch liegt im Geschäftszimmer des Instituts für Interkulturelle Kommunikation, Bühler Campus, Raum L102, aus, um der Studentin zu gedenken.

Katharina Rößler studierte im 5. Semester Internationales Informationsmanagement mit dem Schwerpunkt Angewandte Sprachwissenschaft am Fachbereich Sprach- und Informationswissenschaften der Universität Hildesheim. Sie beteiligte sich als Studentin mit großem Engagement an den Lehrveranstaltungen. Die Begegnungen mit ihr waren durch ihre angenehme, freundliche Art für uns alle eine Bereicherung. Ihr Interesse an verschiedenen Sprachen und Kulturen sowie ihre Offenheit für Probleme der interkulturellen Kommunikation brachten sie als Promos-Stipendiatin ins Ausland.

Unser Mitgefühl gilt ihren Eltern und allen Angehörigen und Freunden. Die Universität Hildesheim ehrt ihr Andenken.

In tiefer Trauer

Prof. Dr. Dr. hc. Wolfgang-Uwe Friedrich
Präsident der Stiftung Universität Hildesheim

Prof. Dr. Ulrich Heid
Dekan des Fachbereichs Sprach- und Informationswissenschaften

Prof. Dr. Beatrix Kreß
Institut für Interkulturelle Kommunikation

Ana Iglesias
Institut für Interkulturelle Kommunikation, Fachkoordinatorin für Mexiko im Bachelor „Internationales Informationsmanagement“

María Camacho-Mohr
Verbindungsbüro Universidad Autónoma del Estado de México (UAEM) an der Stiftung Universität Hildesheim

Dr. Marit Breede
International Office

Fachschaft iplus+ der Universität Hildesheim

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Pressemeldungen Interkulturelle Kommunikation Fachbereich 3 International Office Aktuelles IO
news-9649 Mon, 02 Mar 2015 19:25:00 +0100 Umgang mit Vielfalt: Forscherinnen halten Beziehungen zu Russland und Ukraine https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/umgang-mit-v/ Forscher aus der Ukraine, aus Russland, Weißrussland und Hildesheim befassen sich mit der Frage, wie Menschen in ihrer Vielfalt zurechtkommen, wie sie mit Unterschieden und Konflikten umgehen. „Es wäre schlimm, wenn gerade wir auseinanderbrächen. Je mehr Verbindungen wir stärken, desto mehr Vorurteile können wir abbauen“, sagt die Erziehungswissenschaftlerin Olga Graumann angesichts aktueller Konflikte. Die Kulturen Osteuropas werden in unserem Bildungswesen vernachlässigt, meint Beatrix Kreß. Isa Lange sprach mit den Forscherinnen am Rande einer Arbeitstagung. Wissenschaftsbeziehungen ändern die Politik nicht, „aber wir schaffen Begegnungen“, sagt die emeritierte Professorin Olga Graumann. Biographien wie jene der Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigen, dass der Austausch und Sprachkenntnisse helfen, sich Urteile zu bilden und nicht mit Vorannahmen zu arbeiten.

Seit über einem Jahr kommt die Ukraine nicht zur Ruhe, die politische Lage ist angespannt, Beziehungen zwischen Russland, der Ukraine und der Europäischen Union sind belastet.

Als sie ihr gemeinsames Projekt vor zwei Jahren starteten, rechneten sie nicht mit den politischen Entwicklungen. Nun erleben Wissenschaftler, wie das Thema ihrer Forschung – der Umgang mit Vielfalt und Konflikten – sehr präsent im Alltag ist. Etwa in Kiew: Wie kann die Stadt mit Flüchtlingen aus der Ostukraine umgehen? Wie können Lehrer erkennen, dass ein Flüchtlingskind traumatisiert ist?

„Wir sind Wissenschaftler, keine Politiker. Wir haben einen wissenschaftlichen Auftrag, wir denken global und über die Grenzen hinaus. Wir kennen uns persönlich, wir kennen die Menschen. Das ist ein großes Plus“, beschreibt Olga Graumann, wie es gelingt, gemeinsam an einem Tisch zu arbeiten. In diesen Tagen kommen 17 Forscherinnen und Forscher aus der Ukraine, Weißrussland und Russland sowie Vertreter aus EU-Universitäten (Rom, Helsinki, Bremen) an der Universität Hildesheim zusammen. Die Hochschulen arbeiten in einem Netzwerk zusammen (siehe unten).

Aus der Ukraine reisen Forscher gemeinsam im gleichen Zug und Flugzeug an, aus der ostukrainischen Stadt Berdjansk nahe Mariupol am Asowschen Meer, aus Kiew und aus der westukrainischen Stadt Khmelnitzkij. Aus Russland sind Wissenschaftler aus Welikij Nowgorod, Tjumen, Kuban/Krasnodar, Ryazan, Wologda, Kostroma und St. Petersburg beteiligt, sowie aus Weißrussland die Hochschulen in Witebsk, Mosyr und Minsk. „Wir diskutieren nicht über Politik“, sagt Graumann, aber Gespräche, die am Tisch laufen, seien schon manchmal von der Krise geprägt. „Eine Kollegin aus der Ostukraine wurde von einer Russin gefragt, wie es ihnen geht. Sie sagte: Wir haben unsere Wahrheit, ihr habt eure Wahrheit. Damit war das Gespräch beendet“, so Graumann. „Wir bemühen uns, vorsichtig miteinander umzugehen. Ich stehe auf keiner Seite, bin völlig neutral. Das spüren die Kollegen, das ist unsere Arbeitsgrundlage.“

Als der Konflikt begann, schrieb die Hildesheimer Erziehungswissenschaftlerin an alle Kollegen einen Brief, mit dem Appell, „dass wir im Sinne von Comenius denken wollen, weltoffen und wissenschaftlich und alles differenziert betrachten“. Das habe sich bisher bewahrheitet, alle liefern ihre Arbeit.

Dennoch geht so ein Konflikt nicht an den Forschern vorbei, er ist der Rahmen für ihre Zusammenarbeit. „Die Kollegen und Kolleginnen aus der Ostukraine haben Angst um ihre Söhne und Männer, darüber sprechen sie mit uns“, so Graumann. Die Konflikte innerhalb des Landes spüre man. Doch es gibt zum Beispiel, angeregt durch ein gemeinsames EU-Projekt, einen Kooperationsvertrag zwischen der westukrainischen Nationalen Universität Khmelnitzkij und der Staatlichen Universität Nowgorod in Russland, der nach wie vor mit Leben gefüllt ist. „Die Bindungen sind zum Glück nicht durch die politische Situation zerstört worden. Uns verbindet die gemeinsame Arbeit, unser Thema ist Diversity, wir befassen uns mit der Frage, wie Menschen in ihrer Vielfalt zurechtkommen, wie sie mit Unterschieden und Konflikten umgehen. Es wäre schlimm, wenn gerade wir es nicht schaffen würden und auseinanderbrächen“, sagt Olga Graumann. Um das Diversitymanagement an Schulen, in Hochschulen und Unternehmen und um den Umgang mit Heterogenität direkt in einer Schulklasse, darum geht es nun bei der Entwicklung von Modulen für den Bachelor und das Promotionsstudium und bei der Entwicklung eines Masterstudiengangs „Bildungsmanagement in heterogenen Organisationen“.

Forscher aus allen Ost-Partneruniversitäten erarbeiten zurzeit Inhalte für Studiengänge. Dabei geht es etwa um „Subjektive Theorien und Stereotype“. Lehramtsstudierende sollen darauf vorbereitet werden, wie sie mit Stereotypen umgehen können – in einer Lage wie heute sei das besonders aktuell. Kinder kommen mit Meinungen und Vorurteilen über „die Russen“ oder „die Ukrainer“ oder „die Europäer“ oder „die Deutschen“ in die Klassenzimmer, greifen Wortlaute aus Medien oder Familie auf. „Jugendliche sollten lernen, damit umzugehen, dies zu hinterfragen, so dass eine Generation aufwächst, die mit dieser Vielfalt und mit Konflikten offen umgehen kann“, so Olga Graumann. Sie greift dabei auf die jahrelangen Erfahrungen in der Hildesheimer Lehrerausbildung zurück. Die Hildesheimer Professorin Irene Pieper aus den Literaturwissenschaften und Sportprofessor Peter Frei evaluieren Module zu „Diagnostik der Lese- und Schreibfähigkeit“ und „Diagnostik der Motorik“, die in den Partneruniversitäten entwickelt wurden, und beraten die Modulentwickler. Im Juni und November 2015 reisen die Partner erneut nach Hildesheim an, werden in der Bibliothek arbeiten, Dozenten treffen. Ein reges Begegnen.

„Wissenschaftsbeziehungen zu pflegen geht nicht nur über E-Mail. Man muss die Menschen besuchen und persönliche Kontakte aufbauen“, sagt Graumann. Die Sorge und Angst, dass die Politik alle bisherige Arbeit zerschlage sei groß. Sie hofft, „dass von dem, was wir gesät haben, bei den Menschen etwas bleibt, auch wenn die Politik das im Moment nicht zulässt“. In der gemeinsamen Arbeit werde deutlich, dass in der Pädagogik traditionell die gleichen Stränge verfolgt wurden. Das erleichtere nun, zum Beispiel ein gemeinsames Buch über „Vielfalt der Pädagogik“ sowie ein Buch zu „Diversity Management in heterogenen Organisationen“ zu schreiben.

Noch ist der Austausch möglich, die Wissenschaftler können reisen. Kollegen aus der Ukraine fuhren 2014 nach Russland, im September 2014 kamen die Forscher zu einer großen Konferenz der International Academy for Humanization of Education (IAHE) in Witebsk in Weissrussland zusammen. „Es kann sein, dass die Politik das Reisen verbietet. Aber die Menschen, die wollen den Austausch“, so die Hildesheimer Erziehungswissenschaftlerin. In Wien steht im Juli 2015 eine internationale Tagung zu Inklusion bevor, im September 2016 eine Konferenz an der Hildesheimer Universität zu Diversity-Management, in Kooperation mit der IAHE.

Gerade in angespannten Zeiten, sollte man die Bindungen halten. „Das ist das Einzige, was wir als in der Regel differenziert denkende Wissenschaftler tun können. Das ist unser Part, den wir als Universität haben und das Einzige, was wir können“, so Graumann. „Angela Merkel versucht es auf politisch-diplomatischem Wege, Frieden zu schaffen. Wir können zumindest Menschen zeigen: Man kann über Grenzen hinweg denken. Uns verbindet unglaublich viel. Russische Pädagogen diskutieren zum Beispiel unsere alten Philosophen wie Nietzsche, gehen auf gemeinsame Quellen zurück, sehr viel stärker, als wir das selber machen. Etwa Comenius, sie nennen ihn in der nicht latinisierten Weise Komensky, er ist unser gemeinsamer Hintergrund, da fühlt man sich verbunden.“

Erziehungswissenschaftler der Universität Hildesheim haben gemeinsam mit der Universität in Nowgorod, Russland, vor zehn Jahren als erste und bis heute einzige Hochschulen einen Doppelabschluss in Erziehungswissenschaft entwickelt. Wissenschaftler aus den Erziehungswissenschaften, Sozial- und Organisationspädagogik und Psychologie sind an der Lehre beteiligt und gehen auf die Studierenden ein. Der DAAD hat den gemeinsamen Studiengang mit mehr als 800.000 Euro unterstützt. 28 deutsche Bachelor- und Masterabschlüsse wurden bis 2014 an russische Studierende vergeben, sieben weitere folgen 2015, alle verteidigen ihre Abschlussarbeit in deutscher Sprache. 88 deutsche und russische Dozenten lehrten bisher an der jeweiligen Partneruni. Die russische Doktorandin Ekaterina Egorova promoviert in Hildesheim über „Individualisierung im russischen Schulsystem“. Es sei nicht leicht, deutsche Studierende für einen Aufenthalt in Russland und der Ukraine zu gewinnen, denn diese zieht es in westliche Länder. „Der Gedanke, in einem osteuropäischen Land zu studieren löst bei vielen Unsicherheiten und Ängste aus. Es ist leichter vom Osten in den Westen zu gehen, als umgekehrt“, so Graumann. Umso mehr freut sie sich, dass zehn Studierende aus Hildesheim an der Staatlichen Universität Nowgorod in Russland studiert haben und fünf das russische Diplom erworben haben.

Das bestätigt auch Marit Breede. Sie organisiert am International Office die Auslandsaufenthalte von Studierenden. Hildesheim pflege den Kontakt zu Partnerhochschulen in Polen, im ungarischen Budapest. Studierende fragen kaum nach Studienaufenthalten in Russland und Ukraine nach, diese seien auch nicht als Länder in dem großen Förderprogramm Erasmus Plus vertreten. „Das Interesse, in diese Länder zu gehen, ist in der Vergangenheit und auch momentan nicht besonders groß“, so Breede. Mit einer Promos-Förderung ging ein Student im letzten Jahr zum Praktikum nach Sibieren.

Dabei können Begegnungen wie Studien- und Forschungsaufenthalte gerade in politischen Krisen dazu beitragen, Verständnis in bestimmten Fragen zu entwickeln und „die Anderen" differenzierter zu betrachten. Damit dies gelingt, sei aber eine intensive Begleitung dieser Kontakte notwendig, sagt Beatrix Kreß. Bei der Professorin für Interkulturelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Slawische Länder nutzen Studentinnen die zur russischen Partneruniversität in Welikij Nowgorod bereits aufgebauten Kooperationen und gehen im Rahmen eines geplanten Doppelstudiengangs der Interkulturellen Kommunikation im Herbst nach Russland. Zwei russische Studentinnen sind bereits in Hildesheim. Die derzeit geringe Nachfrage sei „vor allem auf fehlende Kenntnisse und stereotype Vorstellungen zurückzuführen", sagt Beatrix Kreß. Die Kulturen Osteuropas werden in unserem Bildungswesen und in der medialen und gesellschaftlichen Wahrnehmung vernachlässigt, so Kreß. „Auch in der historischen Perspektive wird vor allem die geschichtliche Entwicklung im 2. Weltkrieg betont, die Jahrhunderte währenden intensiven kulturellen Kontakte zwischen Deutschland und Russland werden aber vernachlässigt." Dem wolle sie durch Forschung und Lehre entgegenwirken.

Am Institut für Interkulturelle Kommunikation widmen sich mehrere Lehrveranstaltungen der russischen Kultur aus einer kontrastiven Perspektive sowie der deutsch-russischen interkulturellen Kommunikation, so Kreß. „Neben deutschen Studierenden, die sich für Russland und Osteuropa interessieren, haben wir auch zahlreiche Studierende, die familiäre Verbindungen nach Russland haben und ein Interesse für ihre Wurzeln mitbringen." Daher werden Exkursionen, Gastvorträge und Lehrveranstaltungen zum Russischen sehr gut nachgefragt.

Das Team des International Office schickt Studierende nur in Regionen, die sicher sind, so Marit Breede. „Generell gilt, dass wir keine Aufenthalte fördern dürfen in Regionen, für die vom Auswärtigen Amt her eine Reisewarnung besteht.“

Umgang mit Unterschieden, Konflikte und ihre Gründe (Notiz Arbeitstagung). Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Worum geht's? EU-Projekt Tempus: Umgang mit Vielfalt

Hildesheimer Erkenntnisse in der Bildungsforschung kommen in der Ukraine, Weißrussland und Russland an: Bis 2016 arbeiten Erziehungswissenschaftler der Universitäten Hildesheim, Bremen, Wien, Helsinki und Rom gemeinsam mit Hochschulen aus Russland, der Ukraine und Weißrussland an Wegen, wie „Diversity“ in der Aus- und Weiterbildung von Pädagogen und Bildungsmanagern in den östlichen Ländern berücksichtigt werden kann. Auch eine Schule in St. Petersburg und ein Kinderheim in Kiew gehören zu den Projektpartnern.

Zunächst erfassen Soziologen in den Städten der beteiligten Hochschulen, was den Eltern – etwa in St. Petersburg, Welikij Nowgorod, Tjumen, Kiew, Minsk, Witebsk, Berdjansk und Khmelnitzkij – wichtig ist. Was erhoffen sie sich in Bezug auf Umgang mit Vielfalt? Dann sollen Schulungsinhalte für Sozialpädagogen, Erzieher und Lehrer erarbeitet werden, erläutert die Hildesheimer Projektleiterin Professorin Olga Graumann. „Wir beraten die Hochschulen derzeit und begleiten sie dabei, ihre Curricula in den Studiengängen zu modernisieren. Wie können Lehrer mit physischen Beeinträchtigungen, Sprachproblemen, mit kultureller und sozialer Vielfalt, mit Hochbegabung professionell umgehen? In allen drei Ländern ist ein zunehmender Zustrom der Migranten zu verzeichnen.“ Die Mehrzahl der Arbeitsmigranten hat selbst keine höhere Schulbildung. Das bedeutet, dass die Eltern ihren Kindern in der Schule eher nicht helfen können, da sie auch in der Regel die Landessprache nicht oder nur ungenügend beherrschen. In der Ukraine wurde Inklusion in das Bildungsprogramm aufgenommen, doch ausgebildete Pädagogen fehlen weitgehend.

Man wolle in der „länderübergreifenden Vernetzung voneinander lernen“, sagt Olga Graumann. Das Projekt „Aus- und Weiterbildung für Pädagogen und Bildungsmanager im Bereich Diversity" wird seit 2013 bis Ende 2016 mit rund 1,2 Millionen Euro von der Europäischen Kommission gefördert, über 900 Anträge wurden eingereicht – nur 13 Anträge von deutschen Hochschulen wurden bewilligt. Von den 171 bewilligten Anträgen werden nur 27 Universitäten mit über einer Millionen Euro gefördert. Hildesheim wurde ausgewählt, da die Universität umfassende Erfahrungen im Umgang mit Vielfalt nachweisen kann. So läuft in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Schulen seit mehreren Jahren das Projekt Lernku(h)lt, bei dem Kinder unterschiedlicher Herkunftssprachen gemeinsam in Kleingruppen lernen und Lehramtsstudierende wiederum praxisnahe Erfahrungen im Umgang mit Mehrsprachigkeit, Diagnostik und Eltern sammeln.

Um Diskriminierungen von Menschen abzubauen, um eine möglichst chancengerechte Entwicklung aller zu ermöglichen, könne man gerade im Bildungsbereich ansetzen, so die Erziehungswissenschaftlerin. „Die Pädagogik und Bildungspolitik sind aufgerufen, den Bereich Diversity in den Mittelpunkt ihrer Zielsetzung zu stellen.“ Die Folgekosten gescheiterter Biografien seien auf Dauer höher als die Investitionen in eine gute Erziehung und Bildung, sagt Olga Graumann.

An einem Tisch in Hildesheim: Forscher aus Ukraine, Weißrussland, Russland. Foto: Lange/Uni Hildesheim

Medienkontakt: Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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Pressemeldungen Erziehungswissenschaft Ang. Erziehungswissenschaft Interkulturelle Kommunikation Lehrerbildung Bildungsintegration Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) International Office Aktuelles IO
news-4451 Thu, 15 Mar 2012 08:40:00 +0100 DAAD-Expertenchat "Wie finde ich ein Auslandspraktikum?" https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/daad-experte/ Am kommenden Donnerstag, dem 22. März 2012, führt der DAAD einen Chat zm Thema "Wie finde ich ein Auslandspraktikum" durch. Als Experten nehmen Herr Dr. Wolfgang Kreft, Autor der Broschüre „Wege ins Auslandspraktikum“ und Frau Ruth Plümer teil. Der Chat findet von 14-15 Uhr statt. Schon jetzt kann man im Prechat Fragen stellen und sich auch für eine Erinnerungsmail eintragen... praktisch!

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Aktuelles IO Outgoings
news-4446 Mon, 12 Mar 2012 13:15:00 +0100 Reisestipendien zum EuroScience Open Forum in Dublin https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/reisestipend-1/ Die Robert Bosch Stiftung vergibt Reisestipendien an Studierende, die sich für Wissenschaft und Forschung interessieren und gerne das EuroScience Open Forum in Dublin besuchen wollen (11.-15. Juli 2012). Die Stipendien beinhalten

-    Einen Reisekostenzuschuss in Höhe von 300 €
-    4 Hotel-Übernachtungen mit Frühstück in Dublin
-    Eine Einladung zum Kennenlernabend am 11. Juli 2012 in Dublin
-    Eintritt zu ESOF 2012

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 27. April 2012.

Bewerbung und Infos unter http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/39495.asp

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Aktuelles IO Outgoings
news-4198 Tue, 28 Feb 2012 11:34:00 +0100 Erasmus Mundus Stipendien https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/erasmus-mund/ Das europäische Exzellenzprogramm Erasmus Mundus fördert internationale Master- und Doktorandenprogramme in Europa. Seit der zweiten Programmphase werden neben Stipendien für hochqualifizierte Studierende aus Drittländern auch Stipendien für europäische Studierende im Rahmen des Programms vergeben. Die Studierenden studieren in mindestens zwei europäischen Ländern und schließen ihr Studium mit einem anerkannten doppel-, mehrfach oder gemeinsamen Abschluss ab.

An den Erasmus Mundus Studiengängen sind mindestens drei Hochschulen aus drei verschiedenen europäischen Ländern beteiligt. Zusätzlich können Hochschulen außerhalb Europas an den Studiengängen teilnehmen. Damit bieten Erasmus Mundus Studiengänge ein attraktives internationales Studienumfeld.

Informationen unter http://eu.daad.de/eu/em/students

 

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Aktuelles IO Outgoings Internat. Ausschreibungen (Lehrpersonen)
news-3842 Tue, 10 Jan 2012 16:03:00 +0100 Spanisch-Intensivsprachkurse im März https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/spanisch-int/ In Zusammenarbeit mit der VHS Hildesheim bietet das International Office auch in diesem Frühjahr wieder zwei Spanisch-Intensivkurse für Studierende der Uni Hildesheim an.

Sprache

Termine/Räume

anteiliger Teilnahmebeitrag

Spanisch A1

19.03.-05.04.2012
(14 Unterrichtstage mit insgesamt 75 Unterrichtsstunden),
Raum L 070

90,- €

Spanisch A2

19.03.-05.04.2012
(14 Unterrichtstage mit insgesamt 75 Unterrichtsstunden),
Raum L 072

90,- €

 

Verbindliche Anmeldung unter: info@vhs-hildesheim.de
mit Angabe der vollständigen Adresse, Tel.-Nr. und Email-Adresse
Weitere Auskünfte bei Regine Göpel, Tel.: 05121-9361-52

oder Elke Sasse-Fleige

 

Download weitere Infos zu den Intensivsprachkursen

http://www.uni-hildesheim.de/media/aaa/PDF/Ausschreibungen/Intensivsprachkurse_Maerz_2012.pdf

 

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Aktuelles IO Outgoings
news-3709 Thu, 24 Nov 2011 11:12:00 +0100 Internationale Weihnachtsfeier https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/internationa-9/
Am Mittwoch, den 07.12.2011, findet wieder einmal unsere beliebte, alljährliche internationale Weihnachtsfeier statt.

Wir laden Sie ganz herzlich zu diesem gemütlichen Abend mit internationalen Musikbeiträgen, Bastelaktionen, allerlei Gebäck sowie Glühwein und vielem mehr ein.

Falls Sie Ideen zu kulturellen Beiträgen haben oder Kleinigkeiten zu Essen aus Ihrem Heimatland anbieten möchten, melden Sie sich gerne im Büro J 010 oder per E-Mail.

aain(at)uni-hildesheim.de
Mitzubringen ist ein kleines Wichtelgeschenk bis ca. 3 Euro.

Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen!

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Aktuelles IO Programmstudierende Ausländische Vollzeitstudierende Outgoings
news-3557 Fri, 04 Nov 2011 08:01:00 +0100 Go-Out-Tag 2011 https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/go-out-tag-2/ Am 23. November 2011 findet von 10 bis 16:30 Uhr wieder der große Go-Out-Tag mit Infobörse und vielen Veranstaltungen rund um das Thema Auslandsaufenthalt statt.

Neben dem Team des IO wirken viele Fachkoordinatoren, ehemalige Outgoings, aktuelle Incomings und Studierendengruppen wie Go.Intercultural! und Erasmus on Tour mit. Ein besonderer Gast kommt aus Berlin: Frau Ute Strack von der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika wird einen Vortrag über Studium und Praktikum in den USA halten und für Fragen auch auf der Infobörse zur Verfügung stehen.

Hier finden Sie das Programm des Tages.

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Outgoings Programmstudierende Ausländische Vollzeitstudierende Internat. Ausschreibungen (Lehrpersonen) Aktuelles IO
news-3548 Thu, 27 Oct 2011 08:52:00 +0200 Infoveranstaltung zu Studienaufenthalten in Australien und Neuseeland https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/infoveransta-2/ Im Rahmen unserer Infotalkreihe findet am Donnerstag, 3. November 2011, von 18-19 Uhr eine Veranstaltung zu dem Thema

"Studienaufenthalte in Australien und Neuseeland"

statt.

Dazu kommt eine Vertreterin des Ranke-Heinemann-Instituts Berlin an die Universität Hildesheim.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich von Experten informieren zu lassen!!!

Datum: 3.11.2011

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Raum: I 010 (Hauptcampus)

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Outgoings Aktuelles IO
news-3338 Mon, 29 Aug 2011 10:40:00 +0200 Hiwi gesucht https://www.uni-hildesheim.de/io/aktuelles/ansicht-nachricht/artikel/hiwi-gesucht/ Das International Office sucht zur Unterstützung im Bereich der Beratung deutscher Studierender ins Ausland (Outgoings) eine studentische Hilfskraft
im Umfang von 15 Stunden mtl. ab Mitte Oktober 2011 für zunächst 6 Monate mit Option zur Verlängerung.

Die Aufgaben umfassen:
Mithilfe bei der Organisation diverser Informationsveranstaltungen, besonders des Go Out-Tages am 23. November 2011, Verbreitung von Flyern etc., Kopierarbeiten, Pflege der Infothek,  Mitbetreuung von Gästen aus dem Ausland etc.

Gesucht wird ein/e interessierte/r engagierte/r Student/in ab dem 3. Semester, der/die möglichst bereits über Auslandserfahrungen verfügt und für mindestens ein Jahr im IO tätig sein kann. Fremdsprachenkenntnisse, Aufgeschlossenheit und Mitdenken sind von Vorteil.

Bewerbungen mit tabellarischen Lebenslauf und Foto reichen Sie bitte bis zum 15. September 2011 ein bei Elke Sasse-Fleige.

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Aktuelles IO Outgoings