Internationale Studierende der Universität Hildesheim im Interview

María Elena Camacho-Mohr aus Mexiko/ Guatemala, Internationales Informationsmanagement (IIM), Alumna

"Mein Schwerpunkt war Angewandte Sprach­wissenschaft mit der Sprachenkombination Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Als Nebenfächer wählte ich Medien- und Politik­wissenschaften aus.

Mein Studium habe ich mit einem sehr wert­vollen Praktikum im Bereich Kulturmanage­ment bei „transeuropa 2003“ in Hildesheim bereichert, beim 4. Europäischen Theaterfes­tival in Hildesheim war ich als Assistentin der künstlerischen Leitung und in der Produktions­leitung tätig. Wichtig war für mich die Möglich­keit, in einem internationalen Umfeld tätig zu werden, sowie die Wege der organisationalen und interkulturellen Kommunikation kennen zu lernen.

An der Universität Hildesheim hat mir die persönliche Atmosphäre gefallen, die in grö­ßeren Universitäten verloren geht. Ich wurde sehr schnell von meinen deutschen Kommilitonen aufgenommen und in das universitäre Leben voll integriert. So fühlte ich mich so, als ob ich hier in Deutschland schon immer gelebt hätte. Durch die vielen und interessanten Kulturveranstaltungen und die Partys der unterschiedlichen Fachschaften der Uni hatte ich viel Spaß auch in meiner Freizeit hier. An der Stadt Hildesheim mag ich gerne die Kombination von Altstadt, mit viel Geschichte und Kultur, und moderner Stadt, mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten und Cafés für eine gelun­gene Entspannungsatmosphäre. Zudem genieße ich sehr die schöne Natur in Hildesheim, die in unmittelbarer Nähe zur Uni und zur Stadt ist, falls das Studieren zu stressig wird.

Ich würde keines meiner Erlebnisse und Erfah­rungen während meines Studiums in Hildes­heim missen wollen. Diese Zeit hat mich für die Zukunft geprägt. Jetzt fühle ich mich nicht nur als Mexikanerin, Guatemaltekin und Lateinamerika­nerin, sondern auch als Hildesheimerin, Deutsche und Europäerin. Also Interkulturalität pur, genau was IIM ausmacht!"

Brinda Nandakumar aus Sri Lanka, Internationale Fachkommunikation (IFK)

Ich studiere seit Oktober 2002 IFK mit den Sprachen Englisch und Französisch. Meine Sachfächer sind Elektrotechnik und Maschinenbau. Im Rahmen meines Studiums habe ich ein Praktikum in Lyon, Frankreich absolviert. Ich war bei einer Firma für die technischen Übersetzungen zuständig. Bei der Praktikumssuche hat mir vor allem das Transferbüro für Praktikastellen der Universität Hildesheim geholfen.

An der Uni Hildesheim gefällt mir besonders, dass sie nicht allzu groß ist, d. h. sie ist ziemlich über­sichtlich. Dadurch trifft man immer wieder auf Kommilitonen, die man kennt und die Professoren kennen einen sogar beim Namen. Ich fand den Studiengang IFK vor allem deshalb interessant, weil es kaum Unis gibt, die ihn anbieten."

Katja Kazyanskaya aus Russland, Internationale Kommunikation und Übersetzen (IKÜ)

"Ich studiere IKÜ mit den Sprachen Englisch und Spanisch und als Anwendungsfach Computertechnologie.

Das Studium und die Uni mag ich sehr, die Atmosphäre hier ist sehr freundlich, da die Uni recht klein ist und man viele Leute mit Namen kennt. Wovon ich besonders begeistert bin, ist, dass Englisch und Spanisch von Muttersprachlern unterrichtet werden. Die Dozenten gefallen mir sehr, weil sie nicht nur gute Spezialisten, sondern auch sympathische und hilfsbereite Leute sind."

Irina Shurko aus Russland, Doktorandin

"Ich komme aus Sankt-Petersburg, dem russischen „Venedig des Nordens". Hier in Hildesheim promoviere ich seit einem Jahr bei Professor Silvio Vietta. Ich untersuche die Metaphorik des Lichts bei dem deutschen romantischen Dichter Novalis. Ich freue mich, dass ich hier bin, weil ich eine sehr gute Betreuung von einem bekannten Romantikforscher bekomme.

Auch ist es für mich wichtig, dass die Uni als Ganzes sehr lebendig und kreativ ist. Hier ist, sagt man, der einzige Ort in Deutschland, wo man Kulturwissenschaften sowohl theoretisch als auch praktisch studieren kann. Deswegen kommen sehr viele Studenten speziell nach Hildesheim und das schafft die einzigartige Atmosphäre der Stadt. Sie müssen für Hildesheim kämpfen, deswegen sind diese „KuWis" (Kulturwissenschaft-Studierende) die Besten. Das inspiriert.

In Hildesheim ist es nicht langweilig, weil es viele studentische Projekte (Photographie, Theater usw.) gibt und in der Kulturfabrik Löseke auch immer etwas los ist. Auch liegt die Stadt in der Mitte Deutschlands und man kommt auch schnell nach Berlin oder nach Köln. Und noch schneller und vor allem umsonst nach Hannover oder Braunschweig (das Studententicket ist dabei sehr hilfreich)."

Martina Toncheva aus Bulgarien, Pädagogische Psychologie

"Ich wusste, dass ich entweder Psychologie (im Kinder- und Jugendlichenbereich) oder Sozialpädagogik studieren möchte. Durch die Webseite der Universität Hildesheim im Internet habe ich meinen Traumstudiengang gefunden: Pädagogische Psychologie. Der Bachelor-Studiengang ist einzigartig und sehr neu – er wird erst seit kurzem an der Uni Hildesheim angeboten. Die abwechslungsreiche Kombination der Fächer im Studiengang sowie die vielseitigen Berufsmöglichkeiten nach dem Abschluss haben bei meiner Entscheidung, an der Uni Hildesheim zu studieren, eine große Rolle gespielt. Die Uni ist sehr schön, sehr gemütlich. Die Leute sind sehr lieb und hilfsbereit und das Wichtigste - ich habe wirklich viel Spaß am Studieren."

Ying Wang aus China, Sozial- und Organisationspädagogik

"Ich habe in China als Lehrerin gearbeitet. Damals habe ich ein paar Schwierigkeiten mit der sozialen Arbeit und Organisationsprobleme gehabt, die ich mit meinen Kenntnissen und Erfahrungen nicht lösen konnte. Dann habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich in Deutschland Sozial- und Organisationspädagogik an der Uni Hildesheim studieren möchte.

Das Studium in Hildesheim lohnt sich, ich habe viele wichtige Kenntnisse und Erfahrung erworben. Nach dem Studium würde ich gerne im pädagogischen, kulturellen oder wirtschaftlichen Bereich als Fachkraft für interkulturelle Kommunikation und Beratung arbeiten.

Die Uni Hildesheim ist eine Universität mit kultureller Atmosphäre. Alle Mitarbeiter und Kommilitonen hier sind sehr freundlich und nett. Ihr Lächeln hat mich ermuntert, ihre Hilfe hat mich unterstützt. Ich bedanke mich für alles!"

Wissam Tawileh aus Syrien, IMIT

"Die einmaligen internationalorientierten Studiengänge und Fächerkombinationen, die an der Universität Hildesheim angeboten werden, bereiten die ausländischen Studenten auf einen internationalen Arbeitsmarkt vor und dienen als eine solide Grundlage, um hohes Potential für die globale Wettbewerbsfähigkeit zu entwickeln. Deshalb habe ich mich entschieden, trotz der Zulassungszusagen von vier der größten Universitäten Deutschlands nach Hildesheim zu kommen!"

Tamara Rarau aus Rumänien, Sprachen und Technik (SuT)

"Ich studiere den Masterstudiengang SuT mit den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch im 4. Semester und bin als DAAD-Stipendiatin nach Deutschland gekommen. In Rumänien habe ich bereits ein Studium der Angewandten Sprachwissenschaften mit Schwerpunkt BWL und Jura absolviert. Da hier eine in Deutschland einmalige Kombination von (Fremd-) Sprachen und Technik angeboten wird, hat mich der Studiengang SuT besonders angesprochen und deshalb habe ich mich für die Uni Hildesheim entschieden. Das Studium in Hildesheim finde ich sehr anspruchsvoll und herausfordernd. Außerdem mag ich die sehr hübsche und teilweise unter UNESCO-Schutz stehende Altstadt von Hildesheim. Was mir noch besonders gut gefällt an der Uni Hildesheim, ist die nette Betreuung durch das Akademische Auslandsamt und die Dozenten sowie die Anerkennung meiner Leistungen im Studium."

Gilbert Awassi aus Benin, Internationale Kommunikation und Übersetzen (IKÜ)

"Ich studiere im Studiengang „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ die Sprachen Englisch und Französisch. Mein Nebenfach ist Computertechnologie. Ein wichtiger Teil dieses Studium war mein Auslandssemester an der John Moores Universität in Liverpool, wo ich natürlich meine Englischkenntnisse verbessert habe aber mein Leben auch durch viele weitere interkulturelle Erfahrungen  bereichern konnte.

Zuvor habe ich eine Ausbildung als Sozialarbeiter in meinem Heimatland Benin gemacht und anschließend ein Jahr in diesem Beruf gearbeitet. Obwohl ich hier sprachlich als Nichtmuttersprachler genauso hohe Anforderungen erfüllen muss wie die deutschen Studierenden, macht mir das Studium riesigen Spaß!"

Alice Mbango Elombat aus Kamerun, Internationale Fachkommunikation (IFK), Alumna

"Ich habe IFK mit den Sprachen Französisch und Englisch und als Ergänzungsfach technische Dokumentation von 1999 bis 2006 studiert. Den Studiengang Internationale Fachkommunikation fand ich sehr interessant und habe viele nette Leute in Hildesheim kennengelernt. Ich bin heute beim Institut für Technische Literatur (ITL AG) in München als Projektleiterin tätig. Was mir geholfen hat diese Stelle zu finden, waren meine Diplomarbeitsnote, meine Ausstrahlung und meine Erfahrung durch das Studium und Praktika."

Tatiana De la Cruz aus Peru, Internationales Informationsmanagement (IIM), Alumna

"Nachdem ich in Peru mein Vordiplom in Informatik abgeschlossen hatte, fühlte ich mich nicht erfüllt, nur mit Computern zu tun zu haben. Ich wollte gerne Sprachen, Technik und den Umgang mit fremden Kulturen studieren. Nach langem Suchen fand ich 1998 nun endlich diese einmalige Fächerkombination mit dem Studiengang Internationales Informationsmanagement an der Uni Hildesheim. Mit null Kenntnissen in Deutsch machte ich mich auf dem Weg nach Deutschland.

Mein Schwerpunkt im Hauptfach war Informationswissenschaft und meine Nebenfächer Elektrotechnik und Medienwissenschaft. Das Angebot an internationalen Studiengängen war der Hauptgrund für mich, in Hildesheim zu studieren. Hildesheim ist eine gemütliche Stadt, richtig zum Studieren. Die Dozenten in der Uni sind zum einen sehr international und zum anderen sehr hilfsbereit. Seit April 2005 bin ich bei der Firma NEOMAN Bus (MAN AG) in Salzgitter beschäftigt. Erstmal als internationale Länderreferentin im Service und seit August 2006 im strategischen Marketing. Ich will in verschiedenen Ländern arbeiten. Dafür habe ich mir schon die Grundlage geschaffen, und zwar mit meiner vielseitigen Universitätsausbildung.

Natürlich hat es mich viel Kraft gekostet, im Ausland durchzuhalten. Insbesondere wenn die ganze Familie und Freunde nicht da sind. Die beste Freundin der Welt habe ich aber in der Uni kennen gelernt und die Erfahrung, im Ausland zu studieren, ist wirklich sehr wertvoll!"