Internationale Bachelor- und Masterstudierende

Anmeldung zur digitalen Sprechstunde für Studieninteressierte

Hier finden Sie wichtige Hinweise für internationale Studieninteressierte.

Ihre Ansprechpartner_innen

Unterstützung internationaler Bachelorstudierender

Anna-Maria Pulm

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Kontakt:

Telefon: +49 5121 883 92012
Fax: +49 52121 883 92013
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Raum: N 252 - Forum - Hauptcampus
Sprechzeit: Anmeldung für die digitale Sprechstunde in BBB ist in der Learnwebgruppe "Incomings" möglich

Unterstützung internationaler Masterstudierender

Steffi Dannenberg (vorm. Albrecht)

Foto Steffi Albrecht

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Telefon: 05121 883 92010
Fax: 05121 883 92011
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Raum: N 247 - Forum - Hauptcampus
Sprechzeit: nach Vereinbarung

Beratung für internationale Studieninteressierte

Jeden Dienstag bietet das International Office eine digitale Beratung rund um das Thema Studieren in Hildesheim für internationale Vollzeitstudierende an.

Wenn Sie als externe_r Interessent_in teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte über unser Anmeldeformular an.

Zulassungsvoraussetzungen

Hochschulzugangsberechtigung

Anerkennung und Anpassungslehrgang

Sie haben Ihre Berufsqualifikation nicht in Deutschland erworben, wollen aber in Deutschland in Ihrem Beruf arbeiten?
Lassen Sie Ihre ausländische Qualifikation anerkennen. Im Anerkennungsverfahren überprüft die zuständige Stelle in Deutschland, ob Ihre ausländische berufliche Qualifikation dem deutschen Referenzberuf entspricht, also keine wesntlichen Unterschiede vorliegen. Diese Prüfung heißt Gleichwertigkeitsprüfung.
Mehrsprachige Informationen zum Anerkennungsverfahren finden Sie auf https://www.anerkennung-in-deutschland.de.

Sie haben im Ausland Ihre Lehrerausbildung absolviert? Sie möchten nun als Lehrerin oder Lehrer in Niedersachsen arbeiten?
Sie müssen einen Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit der im Ausland absolvierten Ausbildung beim Niedersächsischen Kultusministerium stellen.

Wenn das Niedersächische Kulusministerium über Ihren Antrag entschieden hat, erhalten Sie das Ergebnis im sogenannten Anerkennungsbescheid. Oftmals wird nur ein Teil der Berufsqualifikation anerkannt. Sie können dann eine Eignungsprüfung ablegen oder einen Anpassungslehrgang absolvieren und die wesentlichen Unterschiede ausgleichen. Den Anpassungslehrgang können Sie an der Universität Hildesheim absolvieren.

Wie bewerbe ich mich für einen Anpassungslehrgang Lehramt an der Universität Hildesheim?
Um einen Anpassungslehrgang an der Universität Hildesheim durchzuführen, bewerben Sie sich fristgerecht zum 15.01. oder 15.07. eines Jahres. Folgende Unterlagen müssen Sie im Immatrikulationsamt einreichen:

  • formloser Antrag
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Passfoto (4cm h x 3cm b mit Vor- und Nachnahmen auf der Rückseite)
  • amtlich beglaubigte Kopie des Anerkennungsbescheids des Niedersächsischen Kultusministeriums
  • einfache Kopien Ihres ausländischen Abschlusszeugnisses in der Originalsprache und in der deutschen Übersetzung
  • amtlich beglaubigte Kopie des Deutschnnachweises

Welche Deutschkenntnisse benötige ich?
Sie benötigen ein C1 Niveau gemäß GER für alle Fächer außer Deutsch. Für das Fach Deutsch benötigen Sie ein C2 Niveau gemäß GER. Folgende Nachweise werden anerkannt:

  • TestDaF (4x4 bzw. 5x5)
  • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH 2 bzw. 3)
  • telc C1 Hochschule
  • Deutsches Sprachdiplom (DSD II)

Wo kann ich mich beraten lassen?
Gerne beraten wir Sie an der Universität Hildesheim zum Anpassungslehrgang im Lehramt. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Wir empfehlen Ihnen sich zum Anerkennungsverfahren beim bundesweiten IQ Netzwerk beraten zu lassen. In Hildesheim ist die Anerkennungsberatung der IHK Hannover zuständig.

Tipp: Der Anerkennungsprozess kann einige Monate dauern. Wir raten Ihnen daher, frühzeitig den Prozess zu beginnen und zeitgleich Deutsch zu lernen.

Wer an der Universität Hildesheim studieren möchte, braucht eine sogenannte Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Das ist ein Schul- oder Studienabschluss, der Sie für ein Studium qualifiziert.

Ob Ihr Schul- oder Studienabschluss anerkannt wird, erfahren Sie in der Datenbank Anabin.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Internetseite des DAAD.

Ihr Schul- oder Studienabschluss wird nicht anerkannt? Informieren Sie sich im nächsten Abschnitt über das Studienkolleg. Erfahren Sie außerdem mehr über einen alternativen Hochschulzugang an der Universität Hildesheim.

 

Nicht alle ausländischen Hochschulzugangsberechtigungen werden der deutschen als gleichwertig anerkannt. Ob Ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen entspricht, können Sie auf der Internetseite des DAAD und bei Anabin erfahren.

Wenn Ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen als gleichwertig anerkannt ist, können Sie - falls genügend Studienplätze vorhanden sind - unmittelbar zum Fachstudium zugelassen werden.

Wenn Ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen nicht entspricht, müssen Sie eine Feststellungsprüfung ablegen, die Ihre Eignung für das beabsichtigte Fachstudium prüft.

Wenn Sie bereits ein Studium im Ausland begonnen haben, kann uni-assist nur durch eine Einzelfallprüfung feststellen, ob Sie die Voraussetzungen für ein Studium in Deutschland erfüllen (mit einem im Ausland abgeschlossenen Hochschulstudium haben Sie aber auf jeden Fall eine Hochschulzugangsberechtigung).

Wichtig: Wenn Sie bereits an einer deutschen Hochschule immatrikuliert waren, müssen Sie zudem eine Unbedenklichkeitsbescheinigung einreichen. Diese dient der Feststellung, ob noch ein Prüfungsanspruch im gewünschten Studiengang vorhanden ist. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird von der deutschen Hochschule, an der sie zuvor immatrikuliert waren, ausgestellt.

Feststellungsprüfung und Studienkolleg

Bewerber*innen mit indirekter Hochschulzugangsberechtigung (HZB), die zunächst das Studienkolleg besuchen müssen, können frühestens wieder zum SoSe 2021 zum Aufnahmetest angemeldet werden!

Sie haben keine direkte Hochschulzugangsberechtigung (HZB)?
Absolvieren Sie ein Vorbereitungsjahr am Niedersächsischen Studienkolleg in Hannover und bestehen Sie die Feststellungsprüfung.

Wie bewerbe ich mich für das Studienkolleg?
Bewerben Sie sich auf einen Studiengang Ihrer Wahl an der Universität Hildesheim via uni assist. Der einzige Unterschied besteht im Nachweis der Deutschkenntnisse: Sie benötigen mindestens einen B1 Deutschnachweis GER, z.B. telc B1 oder Goethe B1 Zertifikat.

Uni assist prüft Ihre HZB. Wenn Sie keine direkte HZB haben, meldet die Universität Hildesheim Sie für den Aufnahmetest am Studienkolleg an. Sie erhalten per E-Mail oder Post eine Einladung für den Aufnahmetest.

Sollte ich mich auf den Aufnahmetest vorbereiten?
Um gute Chancen auf einen Platz am Studienkolleg zu haben, sollten Sie sich auf den Aufnahmetest vorbereiten. Informationen zum Ablauf und einen Mustertest finden Sie hier.

Wie geht es weiter?
Nach erfolgreich kestandenem Aufnahmetest besuchen Sie je nach Studiengang einen passenden Kurs: M-Kurs, T-Kurs, W-Kurs, G-Kurs, S-Kurs. Außerdem lernen Sie Deutsch.

Am Ende des Vorbereitungsjahres schreiben Sie die Feststellungsprüfung. Wenn Sie diese erfolgreich bestehen, können Sie sich für ein Fachstudium an der Universität Hildesheim bewerben. Bitte bewerben Sie sich direkt über das Bewerbungsportal der Universität Hildesheim. Sie müssen sich nicht erneut über uni assist bewerben.

Kann ich mit bestandener Feststellungsprüfung alle Studiengänge studieren?
Nein, Sie haben eine fachgebundene HZB. Das heißt Sie können ensprechend der Kurswahl am Studienkolleg nur bestimmte Fächer an der Universität Hildesheim studieren. Überlegen Sie daher sorgfältig für welchen Studiengang an der Unviersität Hildesheim Sie sich bewerben möchten. Je nach Studiengang meldet Sie die Universität Hildesheim am Studienkolleg für den passenden Kurs an.

Eventuell können Sie eine Ergänzungsprüfung am Studienkolleg ablegen, wenn sich Ihr Studienwunsch geändert hat.

 

 

Bachelor Voraussetzungen & Eignungsprüfung

Muss ich zusätzliche Unterlagen einreichen?

Für einige Bachelorstudiengänge müssen Sie eine Eignungsprüfung ablegen: 

Künstlerische Studiengänge:

  • Bachelor Kreatives Schreiben und Journalismus,
  • Bachelor Kulturwissenschaften und ästhtetische Praxis
  • Bachelor Szenische Künste

2-Fächer-Bachelor mit den Fächern:

  • Kunst
  • Musik
  • Sport

Die Bewerbungsfrist für die Eignungsprüfungen endet meist Mitte April. Je nach Eignungsprüfung gibt es unterschiedliche Fristen. Bitte informieren Sie sich daher auf unseren Studiengangsseiten über die aktuellen Fristen. Infotage, Online-Seminare und Präsentationen helfen Ihnen sich optimal auf die Eignungsprüfung vorzubereiten.

Eine Anmeldung für die Eignungsprüfung ist im Bewerbungsportal möglich. Zusätzlich müssen Sie sich auf einen Studienplatz an der Universität Hildesheim über uni assist bewerben.

Master Voraussetzungen

Welche Unterlagen benötige ich für die Master-Bewerbung?

Wenn Sie sich für einen Masterstudiengang bewerben, müssen Sie bereits über einen Abschluss in einem grundständigen Studiengang verfügen. Der grundständige Studiengang muss fachlich zum gewählten Master passen.

Für manche Masterstudiengänge benötigen Sie außerdem:

  • höhere Deutschkenntnisse, z.B. TestDaF 5x5
  • weitere Fremdsprachenkenntnisse, z.B. Englisch, Spanisch oder Französisch
  • ein Motivationsschreiben
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • eine Beschreibung Ihres Forschungsvorhabens
  • ...

Nähere Informationen zu den weiteren Voraussetzungen finden Sie bei den Beschreibungen der einzelnen Studiengänge und in der jeweiligen Auswahlordnung. Die Auswahlordnung finden Sie auf der entsprechenden<link studium/studienangebot/ _blank - Studiengangsseiten> Studiengangsseite</link>. Gerne beraten wir Sie dazu. 

Anerkennung und Anpassungslehrgang

Anerkennung und Anpassungslehrgang

Sie haben Ihre Berufsqualifikation nicht in Deutschland erworben, wollen aber in Deutschland in Ihrem Beruf arbeiten?
Lassen Sie Ihre ausländische Qualifikation anerkennen. Im Anerkennungsverfahren überprüft die zuständige Stelle in Deutschland, ob Ihre ausländische berufliche Qualifikation dem deutschen Referenzberuf entspricht, also keine wesentlichen Unterschiede vorliegen. Diese Prüfung heißt Gleichwertigkeitsprüfung.
Mehrsprachige Informationen zum Anerkennungsverfahren finden Sie auf https://www.anerkennung-in-deutschland.de.

Sie haben im Ausland Ihre Lehrerausbildung absolviert? Sie möchten nun als Lehrerin oder Lehrer in Niedersachsen arbeiten?
Sie müssen einen Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit der im Ausland absolvierten Ausbildung beim Niedersächsischen Kultusministerium stellen.

Wenn das Niedersächische Kultusministerium über Ihren Antrag entschieden hat, erhalten Sie das Ergebnis im sogenannten Anerkennungsbescheid. Oftmals wird nur ein Teil der Berufsqualifikation anerkannt. Sie können dann eine Eignungsprüfung ablegen oder einen Anpassungslehrgang absolvieren und die wesentlichen Unterschiede ausgleichen. Den Anpassungslehrgang können Sie an der Universität Hildesheim absolvieren.

Wie bewerbe ich mich für einen Anpassungslehrgang Lehramt an der Universität Hildesheim?
Um einen Anpassungslehrgang an der Universität Hildesheim durchzuführen, bewerben Sie sich fristgerecht zum 15.01. oder 15.07. eines Jahres. Folgende Unterlagen müssen Sie im <link dez3/immatrikulationsamt/ _blank - Immatrikulationsamt>Immatrikulationsamt </link>einreichen:

  • formloser Antrag
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Passfoto (4cm h x 3cm b mit Vor- und Nachnahmen auf der Rückseite)
  • amtlich beglaubigte Kopie des Anerkennungsbescheids des Niedersächsischen Kultusministeriums
  • einfache Kopien Ihres ausländischen Abschlusszeugnisses in der Originalsprache und in der deutschen Übersetzung
  • amtlich beglaubigte Kopie des Deutschnnachweises

Welche Deutschkenntnisse benötige ich?
Sie benötigen ein C1 Niveau gemäß GER für alle Fächer außer Deutsch. Für das Fach Deutsch benötigen Sie ein C2 Niveau gemäß GER. Folgende Nachweise werden anerkannt:

  • TestDaF (4x4 bzw. 5x5)
  • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH 2 bzw. 3)
  • telc C1 Hochschule
  • Deutsches Sprachdiplom (DSD II)

Wo kann ich mich beraten lassen?
Gerne beraten wir Sie an der Universität Hildesheim zum Anpassungslehrgang im Lehramt. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Wir empfehlen Ihnen sich zum Anerkennungsverfahren beim bundesweiten IQ Netzwerk beraten zu lassen. In Hildesheim ist die Anerkennungsberatung der IHK Hannover zuständig.

Tipp: Der Anerkennungsprozess kann einige Monate dauern. Wir raten Ihnen daher, frühzeitig den Prozess zu beginnen und zeitgleich Deutsch zu lernen.

 

Sie haben an einer anderen Universität bereits Leistungen erbracht und möchten sich diese in Hildesheim anrechnen lassen?
Es gibt einen Antrag auf Anrechnung bereits erbrachter Studien- und Prüfungsleistungen. Diesen benötigen Sie, wenn

  • Sie bereits an einer anderen Hochschule Leistungen erbracht haben und sich diese für Ihr Studium in Hildesheim anrechnen lassen möchten
  • Sie sich für ein höheres Fachsemester bewerben möchten
  • Sie Ihren Studiengang wechseln und sich Leistungen aus dem vorherigen Studium anrechnen lassen möchten

In jedem Fall wird individuell von den zuständigen Prüfungskommissionen entschieden.

Das Antragsformular sowie weitere Informationen zum Antrag auf Anrechnung bereits erbrachter Studien- und Prüfungsleistungen finden Sie hier.

Deutschkenntnisse

Für ein Bachelor-Studium:
Für alle Bachelor-Studiengänge sowie die meisten Master-Studiengänge an der Universität Hildesheim benötigen Sie ausreichende Deutschkenntnisse. Folgenden Nachweise werden bei der Bewerbung für einen Bachelor-Studiengang anerkannt:

  • TestDaF (Stufe 4 in allen Prüfungsteilen)
  • telc C1 Hochschule
  • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH-2)
  • Deutsches Sprachdiplom (DSD II)
  • Feststellunsprüfung mit Prüfungsteil Deutsch
  • Goethe-Zertifikat C2
  • oder höher

Für ein Master-Studium:
Für die Aufnahme eines Master-Studiums gelten die Voraussetzungen wie im Bachelor (siehe oben).
Achtung: Teilweise gelten höhere Sprachvoraussetzungen. Informationen hierzu erhalten Sie in der jeweiligen Auswahlordnung. Die Auswahlordnung finden Sie auf der entsprechenden Studiengangsseite. Gerne beraten wir Sie dazu.

Deutsch lernen:
Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, die erforderlichen Deutschkenntnisse bereits im Heimatland zu erlangen.

Es werden aber auch in Hildesheim Telc C1 Hochschule und TestDaF-Vorbereitungskurse angeboten. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an die Volkshochschule Hildesheim oder das Sprachenzentrum der HAWK. Die Universität selbst bietet keine studienvorbereitenden Deutschkurse an.

Eine allgemeine Übersicht über Sprach- und Fachkurse und weitere Möglichkeiten Deutsch zu lernen finden Sie auf den Seiten des DAAD.

Weitere Voraussetzungen

Benötige ich eine APS-Prüfung?

Bewerber*Innen aus China, Monoglei oder Vietnam müssen Ihre Zeugnisse bei einer Akademischen Prüfstelle (APS) prüfen lassen. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der APS: 

 

Ich möchte Psychologie studieren. Was muss ich beachten?
Bitte beachten Sie, dass die Unviersität Hildesheim beim Studiegang Bachelor of Science Psychologie am Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) teilnimmt. Bitte registrieren Sie sich daher über hochschulstart.de, um eine BID und BAN zu erhalten. BID und BAN geben sie dann bei der Bewerbung im uni assist-Portal an.

 

Was muss ich beachten, wenn ich bereits an einer deutschen Universität studiert habe?
Wichtig: Wenn Sie bereits an einer deutschen Hochschule immatrikuliert waren, müssen Sie bei der Bewerbung eine Unbedenklichkeitsbescheinigung einreichen. Diese dient der Feststellung, ob noch ein Prüfungsanspruch im gewünschten Studiengang vorhanden ist. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird von der deutschen Hochschule, an der sie zuvor immatrikuliert waren, ausgestellt.

 

Kann ich mich für ein höheres Fachsemester bewerben?
Wenn Sie sich für ein höheres Fachsemester bewerben möchten, bewerben Sie sich bitte über uni assist und geben dort das gewünschte Semester an.

Zusätzlich müssen Sie einen Antrag auf Anerkennung bereits erbrachter Studien-und Prüfungsleistungen stellen. Es wird in einer Einzelfallprüfung entschieden, ob Sie in ein höheres Fachsemester eingestuft werden können.

Alternativ können Sie auch nach der Zulassung und Einschreibung an der Universität Hildesheim bereits erbrachte Leistungen anerkennen lassen. Dazu müssen Sie den selben Antrag stellen.

Universität und Stadt Hildesheim

Die Universität

Das Profil der Universität Hildesheim setzt sich aus vier wissenschaftlichen Schwerpunkten zusammen:

  • Fachbereich 1: Erziehungs- und Sozialwissenschaften
  • Fachbereich 2: Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation
  • Fachbereich 3: Informations- und Kommunikationswissenschaften
  • Fachbereich 4: Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik

Diese vier Schwerpunkte bilden das unverwechselbare Profil der Universität Hildesheim in der bundesweiten Hochschullandschaft. In Niedersachsen zählt Hildesheim mit rund 8000 Studierenden zu den kleineren der insgesamt elf Universitäten. Gegenüber den Massenuniversitäten bietet die Universität Hildesheim den Studierenden den großen Vorteil, ein qualifiziertes Studium in einem überschaubaren Umfeld zu absolvieren. Zu Recht ist die Universität Hildesheim als eine junge, dynamische und innovative Universität zu charakterisieren. Die Studierenden haben die Möglichkeit, Schlüsselqualifikationen zu erwerben und Lehrveranstaltungen der Nachbardisziplinen zu besuchen.

Eine Übersicht der grundständigen Studiengänge an der Hildesheimer Universität erhalten Sie hier: Studienangebot

Das akademische Jahr

Pro akademischem Jahr gibt es zwei Semester, ein Wintersemester und ein Sommersemester.

Die Vorlesungszeit des Wintersemesters beginnt in der Regel Mitte Oktober und endet Mitte Februar. Ende Dezember/Anfang Januar sind ca. zwei Wochen Weihnachtspause.

Die Vorlesungszeit des Sommersemesters beginnt in der Regel Mitte April und endet Mitte Juli. In der Woche nach Pfingsten ist an der Universität Hildesheim eine Exkursionswoche, in der kein normaler Lehrbetrieb stattfindet.

Die vorlesungsfreie Zeit zwischen den Semestern wird in der Regel dafür genutzt, Klausuren und Hausarbeiten zu schreiben.

Den genauen Plan für das akademische Jahr finden Sie hier.

 

Die Stadt Hildesheim

Hildesheim ist mit gut 100.000 Einwohnern eine charmante „kleine Großstadt", in der man sich bereits nach kurzer Zeit gut zurecht findet. Mit Freude stellt man fest, dass Cafés, Theater, Kinos, Supermärkte und natürlich auch die Universität meist gut und schnell mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen sind. Wer am Abend noch etwas unternehmen möchte, dem eröffnet sich das reiche Kulturleben der Stadt: Das Stadttheater mit Schauspiel, Musical, Ballett, Operette und Oper, die Kulturfabrik mit Theater und Kleinkunstveranstaltungen, das Vier Linden und die Bischhofsmühle mit vielen Konzerten. Dazu gibt es Museen, Ausstellungen und, und, und...

Wer eher die alte und etwas ruhigere Kunst liebt, der kommt in Hildesheim ebenfalls voll auf seine Kosten. Denn hier gibt es gleich zwei von der UNESCO geschützte Kirchenbauten: Die uralte St. Michaelis-Kirche und den Dom, in dessen Innenhof sich der 1000-jährige Rosenstock, das Hildesheimer Wahrzeichen, befindet. Eine Besichtigung dieser beiden Weltkulturdenkmäler lohnt sich auf jeden Fall. Weitere historische Kostbarkeiten, insbesondere der ägyptischen Kultur, lassen sich im weltberühmten Roemer- und Pelizaeus- Museum bewundern.

Ebenfalls zu schätzen ist die günstige Lage von Hildesheim: In 1/2-stündiger Entfernung liegt die Landeshauptstadt Hannover, in bis zu zweistündiger Entfernung erreicht man weitere Großstädte, wie Braunschweig oder Hamburg und selbst die Bundeshauptstadt Berlin ist in zwei Stunden komfortabel per Bahn zu erreichen.

 

Website der Stadt Hildesheim

www.hildesheim.de

 

Video über Hildesheim: "ffn - Der Norden von oben: Hildesheim"

Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht von Tiago Morato

Wer bist du und wo kommst du her?

Mein Name ist Tiago Morato und ich komme aus Brasilien. Ich bin 2018 nach Deutschland gekommen, um Deutsch zu lernen und hier zu studieren. Ich habe zuerst mit dem Studienfach Interkulturelle Kommunikation und Übersetzen angefangen, aber ich habe mich dann am Ende des Sommersemesters 2020 dafür entschieden, den Studiengang zu wechseln. Seit dem Wintersemester 20/21 studiere ich nun Internationales Informationsmanagement.

Was gefällt dir in Deutschland besonders gut und warum hast du dich für Hildesheim entschieden?

In Deutschland gefällt mir besonders die Sicherheit in ihren verschiedensten Facetten, der gute Lebensstandard und die zahlreichen Möglichkeiten, sich zu entfalten. Diese Gründe haben mich nach Deutschland geführt. Hier kann man ohne Studiengebühren eine qualifizierte und anerkannte Bildung erhalten und nach dem Studium bietet der Arbeitsmarkt viele Chancen.

Da ich mein Studium aufgrund meines Visums erst im Sommersemester beginnen konnte, hatte ich zwei Universitäten zur Auswahl, die den Studiengang Übersetzungswissenschaft angeboten haben - die Universität Hildesheim und die Universität Heidelberg. Die Universität Heidelberg hatte sehr hohe Studiengebühren für Internationale Studierende. Aus diesem Grund habe ich mich für die Universität Hildesheim entschieden, ich kannte ja beide Städte nicht.

Ich bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden aber ich bin es nicht so gewohnt in einer kleinen Stadt zu leben. Ich habe in Berlin und Halle gelebt, beide Städte sind größer als Hildesheim. Mir fehlt ein bisschen die Moblität, die das U-Bahn- und Straßenbahnfahren anbietet. Das ist aber trotzdem kein großes Problem, da Hannover sehr nah ist und man dort die vielen Vorteile einer Großstadt erleben kann.

Wie unterscheiden sich das Studiensystem in Deutschland und Brasilien?

Das Bachelorstudium dauert in Brasilien fünf Jahre. Das ist sehr lang. Währenddessen kann man einen Bachelor und Master in derselben Zeit in Deutschland erwerben. Darüber hinaus freue ich mich, dass das Studium stärker durch staatliche und private Stipendien finanziert werden kann. Man muss zum Beispiel nur die Hälfte des BAföG zurückbezahlen und während der Corona Krise bietet der Staat beispielsweise eine Überbrückungshilfe an. So etwas gibt es in meiner Heimat nicht und das hilft mir und vielen anderen sehr weiter.

Online zu studieren ist eine besondere Situation, wie kommst du damit zurecht?

Ich habe überhaupt nicht mit einem Online-Studium gerechnet. Während ich das Studienkolleg besuchte, habe ich mich sehr darauf gefreut, deutschsprachige Kommiliton_innen kennenzulernen und mit ihnen die deutsche Sprache an der Universität zu lernen. Das hat aber leider mit dem Online-Studium nicht so gut geklappt. Ich bin darum auf der Suche nach einem Tandempartner. Ich finde es sehr schade, dass die Bibliotheken aktuell nicht mehr zum Lernen zur Verfügung stehen. Die Bibliotheken sind hier bezaubernd. Sie sind sehr groß, haben schnelles Internet, sind sehr gemütlich und sehr gut ausgestattet. Es gibt Räume, in denen man alleine oder als Gruppe arbeiten kann. Ich habe vorher sehr oft mit Freunden in der Bibliothek gelernt, das war einfach sehr effektiv. Seit dem letzten Jahr muss ich in der WG lernen. Es ist manchmal etwas laut, weshalb ich mich nicht so gut konzentrieren kann. Ich hoffe die Bibliothek macht bald wieder auf.

Aber es gibt natürlich auch einige Vorteile beim Online-Studium. Ich kann die aufgezeichneten Kurse immer wieder anschauen und auch mal zurückspulen, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Ich kann sie also in meinem Tempo anschauen. Das ist ein großer Vorteil für mich, weil ich kein Muttersprachler bin.

Was machst du neben deinem Studium und hast du dich schonmal ehrenamtlich engagiert?

Letztes Semester hatte ich einen Teilzeitjob in einem Fastfood Restaurant, aber ich habe dann gekündigt, da ich gemerkt habe, dass ich mehr Zeit für mein Studium benötige. Jetzt arbeite ich als WiN-Tutor im International Office. Das ist ein toller Job, als WiN-Tutor helfe ich neuen internationalen Studierenden, damit sie sich problemlos in Hildesheim und an der Universität einleben können. Diese Aufgabe gefällt mir besonders gut, weil ich genau weiß wie es ist, sich in einem neuen Land oder einer neuen Stadt einzuleben und ein Studium im Ausland zu beginnen. Da ist jemand, der einen unterstützt genau richtig.

Ich bin an der Universität auch als Buddy tätig. Da betreut man ebenfalls einen Austauschstudierenden und hilft ihm bei der Orientierung an der Uni. In Brasilien habe ich im Gymnasium an dem Projekt ein Tag ohne Schuhe teilgenommen. Wir haben Schuhe gesammelt, um diese an Menschen, die diese dringend brauchen, zu spenden und sind einen Tag ohne Schuhe zur Schule gegangen – das war auch eine lustige freiwillige Aktion, deren Ziel ist, zu zeigen, dass das, was wir jeden Tag tragen, viele Menschen nicht haben. Manche haben so viele Schuhe, die oft gar nicht getragen werden und diese können auch gespendet werden. Das macht uns ein bisschen bewusster über den Wirklichkeitszustand der Gesellschaft und der Welt, in der wir leben.

Hast du schon einmal an Kursen der Uni teilgenommen, die nicht zu deinem eigentlichen Studium gehören?

Ja, ich habe einen englischen Aussprachekurs an der Uni besucht. Es hat mir sehr viel geholfen. Ich würde es jedem Studierenden empfehlen, der seine Englisch Aussprache verbessern möchte. Außerdem habe ich an einem interkulturellen Seminar des International Office teilgenommen. Dabei ging es um das Thema Kulturschock.  Wie der Kulturschock beschrieben und kategorisiert wurde, fand ich sehr interessant. Ich habe alle Stufen des Kulturschocks selbst erlebt, aber das war mir in dem Moment gar nicht bewusst. Es lohnt sich also auch diesen Kurs vor einem Auslandsstudium zu besuchen.

Wofür interessierst du dich in deiner Freizeit und welche Pläne hast du für die Zukunft?

In meiner Freizeit interessiere ich mich für den brasilianischen Tanz Forró, ich fotografiere gern und ich mag Cajón zu spielen.

Ich möchte gern ein Auslandsemester in Ostasien oder in Spanien machen und vielleicht im Anschluss mein Masterstudium beginnen. Ich habe aber noch ein bisschen Zeit und darum ist noch etwas früh für mich, das jetzt zu entscheiden. Ich freue mich erstmal auf mein weiteres Studium.

Jennifer Deborah

Kannst du bitte dich vorstellen und wie würdest du deinen Charakter beschreiben?

Mein Name ist Jennifer Deborah und ich komme aus Indien. Ich mache derzeit meinen Master in Data Analytics als internationale Studentin an der Universität Hildesheim.

Ich bin eine sehr glückliche Person. Ich liebe es, Menschen um mich zu haben. Ich verbringe gerne Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie. Ich höre gerne Musik, tanze gerne und koche gerne leckeres Essen mit Freunden.

Warum hast du dich entschieden in Deutschland und vor allem in Hildesheim zu leben?

Ich habe bei International Business Machines Corporation (IBM) gearbeitet und wollte gern meinen Master machen. Ich habe mich für Deutschland entschieden, weil ich bereits vor drei Jahren mit meinen Eltern einmal in Deutschland war. Deutschland hat uns besonders gut gefallen. Daher dachten meine Eltern, hier ist ein sicherer und schöner Ort für mich, um zu studieren. Hildesheim hat uns gut gefallen und der Lehrplan der Universität war auch sehr gut.

Ich habe 2019 angefangen zu studieren. Als ich mein Studium begann gab es nur sehr wenige Universitäten, die über einen guten Lehrplan für Datenanalyse verfügten. Im Grunde genommen sind dies die Fächer, die ich nach meinem ersten Abschluss weitergeführt habe und das war mitunter auch ein Grund, weshalb ich mich für Hildesheim entschieden habe. Außerdem habe ich nach der Bewerbung und dem Erhalt der Zulassung einige internationale Gruppen auf Facebook gefunden. Dort berichteten einige indische Studierende auch sehr positiv über die Universität und Hildesheim. Ich bin mit meiner Universitätswahl sehr zufrieden und bereue meine Entscheidung überhaupt nicht.

Gefällt dir Hildesheim?

Ja, ich liebe Hildesheim. Ich fühle mich hier sehr wohl. Es ist fast zweieinhalb Jahre her, dass ich hergekommen bin. Ich glaube jedoch nicht, dass ich aus Hildesheim wegziehen möchte. Ich liebe diesen Ort einfach. Im Vergleich zu meiner Heimatstadt ist das Leben in Hildesheim viel ruhiger und ich fühle mich sehr sicher und kann jederzeit, auch nachts, unbesorgt ausgehen. Es ist wirklich schön und angenehm hier zu leben.

Wie läuft dein Studium?

In den ersten beiden Semestern habe ich versucht, die meisten wichtigen Kurse zu absolvieren, die ich belegen musste. In meinem dritten Semester habe ich einen Studentenjob bei der Firma Keramischer Ofenbau angenommen und dort während der letzten beiden Semester gearbeitet. Aufgrund der Corona Situation konnte ich dort jedoch nicht weiterarbeiten. Ich werde jetzt als Linux-Administrator an der Uni arbeiten und plane im kommenden Semester meine Masterarbeit zu schreiben.

Wie gefällt dir das Online Studium?

Die ersten beiden Semester hier an der Uni, in denen ich die meisten meiner Hauptfächer abgeschlossen habe, waren offline. Im dritten Semester musste ich dann einige Kurse belegen, die online stattfanden. Am Anfang war es für mich etwas schwierig mich daran zu gewöhnen, weil ich an eine bestimmte Art des Lernens gewöhnt war. Die Professoren und Mitarbeiter haben interaktive Wege gefunden, um uns zu unterrichten. Sie haben uns immer mal überprüft, uns dazu motiviert unsere Kamera zu benutzen und sie führten von Zeit zu Zeit kleine Tests durch. Das war super, denn so mussten wir immer am Ball bleiben. Insgesamt war es daher kein großes Problem und ich habe mich schnell daran gewöhnt. Wenn ich jetzt mit meiner Masterarbeit beginne, werde ich auch Online Meetings mit den Professoren haben und kaum persönlichen Besprechungen. Die Plattform ist aber sehr praktisch, da 3-4 Personen gleichzeitig an einem Meeting teilnehmen können. Wahrscheinlich wäre es vor Ort sogar ziemlich schwierig geworden, alle Teilnehmer gleichzeitig an einem Termin unterzubringen. Also hat Online Unterricht auch einige Vorteile.

Wofür interessierst du dich in deiner Freizeit?

Ich liebe es zu singen, Gedichte zu schreiben und motivierende Blogbeiträge zu verfassen. Immer wenn mir langweilig wird, versuche ich, Lieder zu singen oder etwas zu schreiben. Ich mache auch gern Musik und zuhause in Indien habe ich sogar ein Keyboard. Als ich während der Ferien in Indien war, spielte ich dort gerne auf meinem Keyboard aber hier in Deutschland habe ich leider keins und ich spiele auch kein anderes Instrument.

Hast du dich schon einmal ehrenamtlich engagiert?

In Indien besuchten wir während meiner Studienzeit Waisenhäuser und halfen den Menschen dort. Es gab ein Dorf hinter dem College, in dem ich für meinen Bachelor studierte. Wir gingen dorthin und halfen den Menschen bei Bildungsthemen oder bei anderen alltäglichen Dingen. Hier in Deutschland helfe ich neuen internationalen Studierenden, in Hildesheim auszukommen. Ich arbeite als WiN Tutor und das macht mir viel Spaß, da ich inzwischen mit den Dingen hier vertraut bin und meine Tipps weitergeben kann.

Hast du schon einmal an einem oder mehreren Kursen der Uni teilgenommen, die nicht zu deinem eigentlichen Studium gehören?

Ich arbeite ja im International Office als WiN Tutor und ich habe an dem Werbevideo für die Universität mitgewirkt, das auf YouTube zu sehen ist. Das hat mir viel Spaß gemacht. Außerdem habe ich einige Artikel für das Uni Magazin geschrieben.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Ich plane, meine Masterarbeit im nächsten Semester zu schreiben. Ich bin gerade aus Indien zurückgekommen. Ich war ungefähr 3 Monate bei meinen Eltern, weil ich sie seit Beginn der Corona Krise nicht mehr gesehen habe. Nach meiner Masterarbeit habe ich vor, ein paar Jahre hier in Deutschland zu arbeiten. Ich finde es einfach sehr schön hier und ich liebe es hier zu sein. Ich genieße die Arbeitskultur in Deutschland, die ich bereits bei Keramischer Ofenbau oder bei kleinen Jobs bei verschiedenen Professoren hier an der Universität und im International Office erleben konnte. Ich denke auch, dass es sich für die Zukunft gut in meinem Lebenslauf machen wird, wenn ich hier arbeite und viel Erfahrung sammle. Aber eines Tages werde ich wahrscheinlich wieder nach Indien zurückkehren.

Bildungswege: „Ich wollte unbedingt wieder studieren“

Montag, 15. Oktober 2018 um 09:00 Uhr

Sajedeh Khabaz Ghazian und Jean Paul Turatsinze werden mit einem Stipendium ausgezeichnet. „Die feierliche Übergabe zum Semesterstart ist ein Zeichen für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger: Die Universität fördert besondere Leistungen“, sagt Vizepräsident Professor Martin Schreiner.

Zwei Stipendien vergibt der Rotary-Club Hildesheim im neuen Studienjahr an zwei Studierende der Universität Hildesheim. Das Stipendium beinhaltet einmalig 1000 Euro für das Studienjahr Wintersemester 2018/19 und Sommersemester 2019.

Die Rotary-Stipendien Stipendien erhalten Sajedeh Khabaz Ghazian und Jean Paul Turatsinze für ihre besonderen Leistungen auf dem Weg in die Wissenschaft. Beide sind ohne Verwandte nach Deutschland gekommen und haben sich in den letzten Monaten und Jahren sehr darum bemüht, in kurzer Zeit die deutsche Sprache so gut zu erlernen, dass sie jetzt ein Studium in Hildesheim aufnehmen können.

„Die feierliche Übergabe zum Semesterstart ist auch ein Zeichen für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger: Die Universität fördert besondere Leistungen“, sagt Professor Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung. Die Universität Hildesheim vergibt bis zu 200 Stipendien im Studienjahr, darunter das „Deutschlandstipendium“, das „Lore-Auerbach-Stipendium“ sowie das Stipendium im „Minerva-Kolleg“. „Wir sind froh und dankbar, dass es Menschen in der Region Hildesheim gibt, die sich für Bildung engagieren“, sagt Schreiner. Die Universität Hildesheim sucht nun weitere Stifter, die Studentinnen und Studenten auf ihrem Bildungsweg unterstützen.

Sajedeh Khabaz Ghazian studiert ab Oktober 2018 Lehramt mit den Fächern Deutsch und Englisch in Hildesheim. In den letzten Monaten fuhr sie täglich von einer kleinen niedersächsischen Stadt mit Bus und Bahn über Hannover bis nach Hildesheim. Ihr Ziel: der Sprachkurs an der Universität Hildesheim. Nun startet sie im Oktober in ihr Lehramtsstudium. „Ich lebe seit fünf Jahren in Deutschland. In Iran habe ich bereits Englisch studiert und unterrichtet. Als ich in Niedersachsen ankam, wollte ich unbedingt wieder studieren – das war immer mein Ziel. Anna Pulm vom International Office hat mich auf dem Weg an die Universität sehr unterstützt und beraten. In einem Schulpraktikum habe ich die Freude gefunden, mit Kindern zu arbeiten. Ich mag Sprachen, spreche Persisch, Deutsch und Englisch. Ich möchte unbedingt die deutsche Sprache beherrschen, ich werde viele Vorlesungen in Literatur- und Sprachwissenschaft besuchen“, sagt die 34-Jährige.

Jean Paul Turatsinze studiert seit dem Sommersemester 2018 am IT-Campus in Hildesheim. Da seine Hochschulzugangsberechtigung aus Ruanda in Deutschland nicht anerkannt wurde, hat der 23-Jährige in Hannover das Studienkolleg besucht und die Abschlussprüfung bestanden und parallel die Sprache gelernt. Er spezialisiert sich im Studiengang „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ in Hildesheim auf den Umgang mit Daten und Informationen. „Ich mag das Fach, ich habe schon in der Schule in Ruanda Computer als Schwerpunktfach belegt. Um ehrlich zu sagen, es ist schwer, aber ich versuche mir viel Mühe zu geben, um das Studium zu schaffen. Ich freue mich, wenn im Oktober endlich wieder die Vorlesungen beginnen“, sagt Jean Paul Turatsinze. Er besucht Vorlesungen in der Informatik und Informationswissenschaft.

Dr. Marina Hohage, Präsidentin des Rotary Clubs Hildesheim, über die Rotary-Stipendien:

„Der Rotary Club Hildesheim hat die Förderung junger Menschen zu seinem besonderen Schwerpunkt erklärt. Der gleichmäßige Zugang zur Bildung und beruflicher Perspektive steht dabei im Vordergrund. Studierende, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind, haben nicht selten besondere Hürden zu bewältigen. Dies wird auch bei den in diesem Jahr ausgewählten Stipendiaten deutlich, die ohne ihre Eltern zu uns gekommen sind, sprachliche Barrieren überwinden mussten und bei allen zu organisierenden Details auf sich allein gestellt sind. Beide Stipendiaten haben mit beachtlichem Tempo und Erfolg die deutsche Sprache erlernt, engagieren sich ehrenamtlich an Schulen oder im kirchlichen Bereich und haben durch die Teilnahme an Vorbereitungskursen sowie regelmäßig lange Anreisewege enorme Anstrengungen aufgezeigt, um an der Stiftung Universität Hildesheim studieren zu können. Beide Studierende unterstützen wir sehr gerne und hoffen, damit einen Beitrag leisten zu können, dass sie an der Universität Hildesheim ihren erfolgreichen Weg fortsetzen können“, so Marina Hohage.

Studierende mit einem Stipendium unterstützen

Wer Studierende mit einem Stipendium unterstützen möchte, kann sich direkt an Markus Langer (05121 883 90130, markus.langer@uni-hildesheim.de) oder Prof. Dr. Martin Schreiner (05121 883 11102, martin.schreiner@uni-hildesheim.de) wenden.

Stiftungskultur an der Universität Hildesheim

Die Universität Hildesheim ist Träger des Deutschen Hochschulfundraisingpreises 2018. Der Deutsche Hochschulverband hat die Stiftungskultur in Hildesheim ausgezeichnet. Hildesheimer Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter – Bürger aus der Stadt und Region sowie Unternehmen und Stiftungen – tragen mit ihren Spenden dazu bei, dass Bildungswege junger Menschen unterstützt und neue Forschungsgebiete ausgebaut werden können.

Erstellt von Pressestelle, Isa Lange

Barrierefreie Kommunikation: Interview mit Sergio Andrés Hernández Garrido

Montag, 15. Oktober 2018 um 07:44 Uhr

Sergio Andrés Hernández Garrido befasst sich in seiner Forschung mit dem Abbau von Kommunikationsbarrieren. Dafür erhält der junge Medienlinguist den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Der 24-Jährige schließt gerade sein Masterstudium „Medientext und Medienübersetzung“ ab.

Zum Semesterstart wurde der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen. Den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis erhält der Hildesheimer Übersetzungswissenschaftler Sergio Andrés Hernández Garrido. Der 24-Jährige schließt gerade sein Masterstudium „Medientext und Medienübersetzung“ ab.

Der diesjährige DAAD-Preisträger Sergio Andrés Hernández Garrido gehört zu einem Team um Professorin Christiane Maaß, die sich am Bühler-Campus der Universität Hildesheim mit dem Abbau von Kommunikationsbarrieren befassen. Die Medienlinguisten und Medienlinguistinnen übersetzen zum Beispiel Nachrichten, juristische Texte oder sogar Märchen in Leichte Sprache.

Die Forschung und Lehre im Bereich <link leichtesprache/ _blank>„Barrierefreie Kommunikation“ </link>an der Universität Hildesheim wächst, dies ist eine der aktuellen Entwicklungen:

Abbau von Kommunikationsbarrieren als gesellschaftliche Aufgabe

Masterstudiengang „Barrierefreie Kommunikation“ startet

Erstmals starten im Oktober 2018 Studentinnen und Studenten an der Universität Hildesheim im viersemestrigen Masterstudiengang „Barrierefreie Kommunikation“. Zu den Studieninhalten zählen neben den Grundlagen der barrierefreien Kommunikation auch barrierefreie Rechts- und Online-Kommunikation, Leichte Sprache, Schriftdolmetschen und Gebärdensprache. Studieninteressierte können sich um einen Masterstudienplatz bewerben, die nächste Gelegenheit zur Einschreibung ist zum Sommersemester 2019.

Interview mit dem Übersetzungswissenschaftler und Medienlinguisten Sergio Andrés Hernández Garrido

Herr Hernández Garrido, Sie studieren in Hildesheim Medientext und Medienübersetzung.

Das Hildesheimer Masterstudium ist einzigartig in Deutschland. Ich habe mir vor meiner Bewerbung die Stadt und Universität in Hildesheim angesehen – da dachte ich, dieser Ort ist ein guter Ort für mich.

Medientext und Medienübersetzung, das klingt etwas abstrakt – was steckt dahinter?

Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit der audiovisuellen Übersetzung von Texten, wir untertiteln zum Beispiel Filme. Ich spezialisiere mich in Hildesheim auf die barrierefreie Kommunikation, beschäftige mich mit Audiodeskription – Bilder übersetze ich in Wörter, damit Personen mit einer Sehbehinderung auch audiovisuelle Medien konsumieren können –, Untertitelung und Leichter Sprache. Das hat mich vom ersten Moment an interessiert. Ich kann mit meiner Arbeit einen Beitrag in der Gesellschaft leisten.

Sie schreiben gerade ihre Masterarbeit.

Mein Ziel ist es, die Leichte Sprache aus einer internationalen Perspektive zu untersuchen. In Deutschland ist schon vieles geschafft worden im Bereich der Inklusion, auch wenn der Weg weiter lang ist. Wenn ich in mein Heimatland Kolumbien blicke, dann wurde praktisch noch nichts gemacht, um Kommunikationsbarrieren abzubauen. Ich möchte die Leichte Sprache nach Kolumbien bringen, wo es bislang kaum Bemühungen in der barrierefreien Kommunikation gibt. In Kolumbien möchte ich die Leichte Sprache aufbauen, um die Partizipation von Menschen mit Leseeinschränkungen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu ermöglichen. Gemeinsam mit kolumbianischen Forschungseinrichtungen möchte ich ein Regelwerk für die Übersetzung von juristisch-administrativer Kommunikation in Leichtes Spanisch entwickeln. Die Grundlagen hierfür erarbeite ich in meiner Masterarbeit und ich plane ein Promotionsprojekt an der Universität Hildesheim. Ich habe erste Kontakte zu Universitäten in Barranquilla geknüpft.

Sie übersetzen in der Forschungsstelle Fachtexte in einfach geschriebene Texte. Was ist die Leichte Sprache?

Die Leichte Sprache ist eine Reduktionsvarietät des Deutschen. Die Sprache wendet sich vor allem an Menschen mit geistiger Behinderung, aber auch an andere Menschen mit Leseeinschränkung. Also: Die Texte werden so reduziert, dass sie verständlicher sind, so dass die Menschen eigenständig die Texte verstehen können, was ihnen Unabhängigkeit und Selbstständigkeit ermöglicht. Wir nehmen die Originaltexte und formulieren sie in Hauptsätze um, auch vermeiden wir zum Beispiel die Verwendung von Pronomina. Wir versuchen alles so simpel und klar darzustellen, so dass sich alle alleine informieren können. Die Texte in Leichter Sprache sind ein Zusatzangebot und eine Hilfe zum Originaltext, sie ersetzen das Original nicht. Die Studien von Professorin Christiane Maaß zeigen, dass nicht nur Menschen mit geistiger Behinderung davon profitieren, sondern auch Sprachlerner oder Menschen mit Leseschwierigkeiten.

Wie arbeiten Sie in der Forschungsstelle?

Ich übersetze Fachtexte, wir arbeiten mit Kultureinrichtungen, Medien wie dem NDR und WDR und Behörden zusammen. Ich bin auch in der Planung von Tagungen und Projekten beteiligt.

Was macht Ihnen Freude in der barrierefreien Kommunikation? Was ist Ihr Antrieb?

Meine Motivation steigt ganz ehrlich jeden Tag durch meine Erfahrungen in der Forschungsstelle. Gerade habe ich wieder mit einer Prüfgruppe aus Braunschweig unsere Texte unter die Lupe genommen. Die Menschen mit Behinderung geben mir Rückmeldungen zur Verständlichkeit unserer Übersetzungen und machen Verbesserungsvorschläge, sie sind sehr dankbar für die Arbeit, die wir in Hildesheim leisten. Wenn man sieht, dass die Arbeit, die man leistet, einen Sinn hat, ist man motiviert, weiterzumachen.

Sie erhalten den DAAD-Preis.

Die Auszeichnung vom Deutschen Akademischen Austauschdienst ist eine riesige Motivation für mich, mich weiter zu bemühen. Der DAAD war schon für meinen Vater als junger Wissenschaftler sehr wichtig, er konnte promovieren – heute ist er Mathematikprofessor in Kolumbien. Meine Familie und ich haben Deutschland vieles zu verdanken. Ich habe die Hälfte meines Lebens in Deutschland verbracht und hatte Chancen, mich zu bilden. Ich möchte durch meine Arbeit in der barrierefreien Kommunikation der Gesellschaft etwas zurückgeben. Ich möchte mit dieser Kraft auch zeigen, was in den Menschen in Kolumbien steckt, all jenen, die sich jeden Tag bemühen, das Land zu einem besseren Land zu machen. Mein Traum ist es, all die Kompetenzen, die ich in Deutschland, in Hildesheim, erworben habe, in Kolumbien umsetzen zu können, um dort Kommunikationsbarrieren abzubauen und Teilhabe von Menschen an der Gesellschaft zu fördern. Ich habe das Gefühl, dass das was ich lerne, einen Sinn hat.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Zur Person

Sergio Andrés Hernández Garrido, 24 Jahre, geboren in Baranquilla in Kolumbien. Als kleines Kind hat er fünf Jahre mit seiner Familie in Deutschland gelebt, da sein Vater als DAAD-Stipendiat in Deutschland geforscht hat. Die Familie kehrte nach Kolumbien zurück, wo Sergio Andrés Hernández Garrido sein Abitur absolvierte. Es folgte ein Bachelorstudium der Übersetzungswissenschaft in Mainz.

Seit 2016 studiert er im Masterstudiengang „Medientext und Medienübersetzung“ in Hildesheim und hat sich dort auf die barrierefreie Kommunikation spezialisiert. Er arbeitet als studentische Hilfskraft in der Forschungsstelle Leichte Sprache, nachdem er dort zunächst ein sechsmonatiges Praktikum absolviert hat. Im Masterstudium hat der junge Wissenschaftler bereits die Übung zur Vorlesung „Übersetzungswissenschaft“ unterrichtet. Spanisch ist seine Muttersprache.

Seit Oktober ist er für die Forschungsstelle Leichte Sprache auch im Projekt „Easy Access for Social Inclusion Training“ (EASIT) tätig, einem europäischen Forschungsprojekt unter Leitung der Universität Barcelona, an dem neben der Forschungsstelle Leichte Sprache der Universität Hildesheim weitere Forschungseinrichtungen aus Spanien, Italien, Slowenien, Schweden und Deutschland mitwirken. Die internationale Arbeitsgruppe untersucht die Möglichkeiten, wie audiovisuelle Medien in Leichter Sprache aufbereitet werden können und wie dieses Wissen in die Ausbildung von Medienübersetzern eingebracht werden kann.

Kontakt

Wer sich für den Bereich „Barrierefreie Kommunikation“ interessiert erreicht Prof. Dr. Christiane Maaß, die Leiterin der Forschungsstelle Leichte Sprache, unter christiane.maass@uni-hildesheim.de.

Konferenz „Barrierefreie Kommunikation“

Die Universität Hildesheim richtet die Konferenz „Barrierefreie Kommunikation“ vom 18. bis 20. Oktober 2018 in Hildesheim aus. Es werden Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft anwesend sein, unter anderem die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, sowie renommierte Fachkolleginnen und Fachkollegen aus dem In- und Ausland. Die Tagung ist barrierefrei und die Beiträge werden unter anderem in Gebärdensprache verdolmetscht. Auch Schriftdolmetscher sind im Einsatz, um Menschen mit Hörschädigung die Teilnahme zu ermöglichen . Das Team um Professorin Christiane Maaß stellt auf der Tagung das neue 800-seitige Handbuch „Barrierefreie Kommunikation“ vor. Insgesamt werden etwa 70 Konferenzteilnehmer aus dem In- und Ausland in Hildesheim erwartet.

Programm der Konferenz: Barrierefreie Kommunikation

Duden-Preis für die beste Fachübersetzung in Leichte Sprache

Die „Forschungsstelle Leichte Sprache“ der Universität Hildesheim hat zusammen mit der Duden-Redaktion den Preis für die beste Fachübersetzung in Leichte Sprache ausgeschrieben. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert und wird im Oktober 2018 erstmals auf der Tagung „Barrierefreie Kommunikation“ in Hildesheim übergeben. Preisträger ist Mark Harenberg vom NDR. Anwesend sind Vertreterinnen und Vertreter der Duden-Redaktion und von der Lebenshilfe Braunschweig, die neben der Forschungsstelle Leichte Sprache zur Jury gehören.

Erstellt von Pressestelle, Isa Lange

Hier geht es zu weiteren Erfahrungsberichten

 

Die Bewerbung für einen Studienplatz

Das Bewerbungsverfahren

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Bewerbung, ob der von Ihnen gewünschte Studiengang in Hildesheim angeboten wird!

Eine aktuelle Übersicht über die in Hildesheim angebotenen Studiengänge erhalten Sie <link studium/studienangebot/>hier</link>
Bitte beachten Sie auch, welchen Abschluss Sie mit welchem Studiengang erzielen und ob dies Ihren Wünschen entspricht.

An der Universität Hildesheim kann das Studium für Studienanfänger in der Regel nur zum Wintersemester (d.h. im Oktober) begonnen werden.

  • Hildesheim und die Universität Hildesheim
  • Übersicht über das Akademische Jahr

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  • Übersicht über das Akademische Jahr

Haben Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) im Ausland erworben?

Bitte bewerben Sie sich über uni assist.  Uni-assist prüft die Bewerbungsunterlagen auf Vollständigkeit, bewertet Ihre Bildungsabschlüsse und rechnet Ihre Noten um. Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung und alle erforderlichen Unterlagen direkt an uni-assist. Bewerbungen, die die Voraussetzungen erfüllen, werden von uni-assist an die Universität Hildesheim weitergeleitet.

Erstellen Sie Ihre Bewerbung im Bewerber-Portal von uni-assist. Checklisten, Videos & Online-Seminare sowie Länderhinweise unterstützen Sie bei der Bewerbung.

Tipp: Bewerben Sie sich frühzeitig bei uni-assist. Die Prüfung Ihrer Unterlagen dauert 4-6 Wochen. Nach dem Ende der Bewerbungsfrist können Sie keine Unterlagen mehr nachreichen.

Meine Bewerbung wurde von uni-assist an die Universität Hildesheim weitergeleitet. Wie geht es weiter?
Nach der Weiterleitung durch uni-assist an die Universität Hildesheim erhalten Sie per E-Mail Zugangsdaten für das Bewerbungsportal der Universität Hildesheim.
Im Bewerbungsportal erhalten Sie wichtige Informationen zum Stand Ihrer Bewerbung sowie Ihre Zulassung oder Absage. Achtung: Sie müssen sich nicht erneut über das Bewerbungsportal der Universität Hildesheim bewerben. Wie es weiter geht erfahren Sie im Abschnitt "Die Einschreibung".

 


Sie interessieren sich für die IT-Masterstudienprogramme?

  • M.Sc. Informationsmanagement und Informationstechnologie (IMIT),
  • M.Sc. Angewandte Informatik (Studienvariante des M.Sc. IMIT),
  • M.Sc. Data Analytics (in Englisch, Studienvariante des M.Sc. IMIT),
  • M.Sc. Wirtschaftsinformatik,

Dann bewerben Sie sich bitte über das Portal der IT-Masterstudiengänge.

Hier finden Sie nähere Informationen zu diesen Studiengängen.

 

Haben Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung einer deutschen Schule in Deutschland oder im Ausland erworben? Haben Sie die die Feststellungsprüfung am Studienkolleg abgelegt?

Dann bewerben Sie sich bitte direkt über das Bewerbungsportal der Universität Hildesheim.
 

 

 

Unterlagen für die Bewerbung

Folgende Unterlagen müssen mit Ihrer Bewerbung an uni-assist per Post gesendet werden:

  1. Schulabschluss-Zeugnis mit Noten- und Fächerübersicht
  2. Nachweis der Hochschulaufnahmeprüfung
  3. Nachweis über das bisherige Studium mit Noten- und Fächerübersicht
  4. Sprachnachweis
  5. für Bachelor: Eignungsprüfung für die Fächer Sport, Kunst, Musik sowie künstlerischen Fächer
  6. für Master: Abschlussurkunde, Noten- und Fächerübersicht und Diploma Supplement
  7. je nach Master-Studiengang: Lebenslauf, Motivationsschreiben, Sprachennachweis, Beschreibung des Forschungsprojekts
  8. Informationen zum Notensystem sofern nicht auf den Zeugnissen angegeben

Nähere Infos zu den Zeugnissen und Nachweisen

Bitte reichen Sie amtlich beglaubigte Kopien Ihrer Zeugnisse ein.
Das Zeugnis im Original behalten Sie. Die offizielle amtliche Beglaubigung Ihres Zeugnis schicken Sie zu uni assist. Mehr über die Beglaubigung erfahren...

Muss ich meine Zeugnisse übersetzen lassen?
Werden Ihre Zeugnisse in Ihrem Herkunftsland offiziell auf Deutsch oder Englisch ausgestellt?
Dann benötigen wir keine Übersetzung. Ansonsten benötigen wir eine vereidigte Übersetzung Ihrer Zeugnisse. Mehr über diie vereidigte Übersetzung erfahren...

Wohin muss ich meine Unterlagen schicken?
Bitte schicken Sie alle Unterlagen und die beglaubigten Kopien an uni-assist:

uni-assist e.V.
11507 Berlin
GERMANY

Wann muss ich meine Unterlagen schicken?
Uni-assist muss Ihre Unterlagen vor dem Ende der Bewerbungfrist erhalten. Innerhalb der Bewerbungfrist können Sie Unterlagen nachreichen.

Wann muss ich Bearbeitungsgebühren bezahlen?
Nach der Online-Bewerbung müssen Sie die Bearbeitungsgebühren bezahlen. Bitte zahlen Sie die Kosten bevor die Bewerbungfrist endet. 

  • Kosten für den ersten Studienwunsch: 75,00 EUR
  • Für jeden weiteren Studienwunsch: 30,00 EUR

Die Kostenbefreiung für geflüchtete StudienbewerberInnen endet am 31.12.2019.

Wichtig:

Wenn Sie bereits an einer deutschen Hochschule immatrikuliert waren, müssen Sie zudem eine Unbedenklichkeitsbescheinigung einreichen. Diese dient der Feststellung, ob noch ein Prüfungsanspruch im gewünschten Studiengang vorhanden ist. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird von der deutschen Hochschule, an der sie zuvor immatrikuliert waren, ausgestellt.

APS Prüfung

Benötige ich eine APS-Prüfung?

Bewerber*Innen aus China, Monoglei oder Vietnam müssen Ihre Zeugnisse bei einer Akademischen Prüfstelle (APS) prüfen lassen. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der APS: 

Bewerbungsfristen

Tipps und Hinweise:

  • Please make sure, your application, including all your documents, is received by uni assist within the deadline.

  • Sometimes the application deadline is extended. Please check below.
  • For some study programs you will be enrolled directly. Please check the enrolment deadline for "Zulassungsfreie Studiengänge" below.

  • For the adaptation period (Anpassungslehrgang) for teachers please apply from 1st June to 15th July or 1st December to 15th January.

Ihr Studienbeginn

Sie haben ein Zulassungsschreiben erhalten?
Herzlichen Glückwunsch!

Sie möchten Ihr Studium an unserer Universität beginnen?
Dann freuen wir uns, Sie bald hier in Hildesheim begrüßen zu dürfen.

Bevor Sie Ihr Studium beginnen können, sind nur noch wenige Schritte zu absolvieren:

Die Einschreibung

Ich habe mich über uni-assist beworben. Mein Bewerbung wurde an die Universität Hildesheim weitergeleitet. Wie geht es weiter?

Sobald Ihre Bewerbung von uni-assist an die Universität Hildesheim weiter geleitet worden ist, erhalten Sie von uns per E-Mail Zugangsdaten für das Bewerbungsportal der Universität Hildesheim.

Im Bewerbungsportal informieren wir Sie über den Stand Ihrer Bewerbung. Sie müssen sich nicht erneut über das Bewerbungsportal bewerben.

Bekomme ich den Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid per Post?

Bitte beachten Sie: Die Zulassungs- und Ablehnungsbescheide werden Ihnen ausschließlich online im Bewerbungsportal zur Verfügung gestellt. Sie erhalten keine Bescheide auf dem Postweg. Bitte prüfen Sie daher den Status im Bewerbungsportal.

Ich habe einen Zulassungbescheid erhalten. Welche Fristen muss ich beachten?

Bitte beachten Sie die Frist in Ihrem Zulassungsbescheid. Im Zulassungsbescheid steht ein Datum bis zu dem Sie alle weiteren Schritte erledigen müssen.

Sollten Sie während der Einschreibefrist abwesend sein und daher die Einschreibung an der Universität Hildesheim nicht selbst vornehmen können, ist es möglich, einer Person Ihres Vertrauens die Vollmacht zur Einschreibung zu erteilen.

Das Formular finden Sie unter folgendem Link zum Download: Vollmacht für die Einschreibung an der Universität Hildesheim

Wenn Sie Ihren Studienplatz nicht bis zur genannten Frist annehmen, wird der Platz im Nachrückverfahren an andere Bewerber*innen vergeben. Durch die Nachrückverfahren kann es  vorkommen, dass Sie erst kurz vor Semesterbeginn einen Zulassungsbescheid erhalten. Ebenfalls kann es vorkommen, dass Absagen erst im Oktober verschickt werden.

 

Wie schreibe ich mich für einen zulassungsbeschränkten Studiengang ein?

Wenn Sie für den gewünschten Studiengang zugelassen werden konnten, erhalten Sie von uns im Bewerbungsportal online einen Antrag auf Einschreibung. Für das Ausfüllen dieses Antrags benötigen Sie die Schlüsseltabelle.

Sie finden die Schlüsseltabelle unter folgendem Link zum Download: Schlüsseltabelle

Bitte füllen Sie online den Antrag aus und senden Sie diesen postalisch an die Universität zurück. Sie müssen außerdem einen Krankenversicherungsnachweis und ein Passfoto mitschicken.

Überweisen Sie dann den Semesterbeitrag. Sobald Antrag und Semesterbeitrag in der Universität angekommen sind, bekommen Sie eine Nachricht und können Ihre UNI-Card im Immatrikulationsamt abholen.

Den Leitfaden 3 können Sie unter folgendem Link herunterladen: „Wie bewerbe ich mich für einen zulassungsbeschränkten Studiengang"

Das Visum

Einreise ohne Visum

Staatsbürger der EU, Islands, Liechtensteins, Norwegens und der Schweiz brauchen zur Einreise nur einen gültigen Personalausweis oder ein vergleichbares Dokument. Sobald Sie eine Wohnung gefunden haben, sollten sie einen Termin beim Einwohnermeldeamt in Hildesheim vereinbaren. Dort können Sie eine Bescheinigung über das Aufenthaltsrecht erhalten.

Wer aus Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Südkorea oder den Vereinigten Staaten kommt, kann ohne Visum einreisen. Wenn Sie länger als drei Monate im Land bleiben, brauchen Sie eine erforderliche Aufenthaltserlaubnis. Diese können Sie aber auch innerhalb der ersten drei Monate in Deutschland beantragen. Gleiches gilt für Studierende aus Andorra, Brasilien, El Salvador, Honduras, Monaco oder San Marino. Sie dürfen als Studenten ohne Visum einreisen, wenn nicht geplant ist, anschließend in Deutschland zu arbeiten. Studienbegleitende Nebenjobs sind von dieser Regel ausgenommen. In jedem Fall sollten Sie vor der Einreise nach Deutschland dennoch eine deutsche Botschaft oder ein Generalkonsulat in Ihrem Land für weiterführende Informationen aufsuchen.

Einreise mit Visum

Für Bewerber aus anderen Ländern gilt für gewöhnlich die Visumspflicht. Allerdings gibt es weitere Sonderregeln. Detaillierte Auskünfte zur Visumspflicht finden Sie hier.

Wer ein Visum braucht, muss dieses rechtzeitig in seinem Heimatland beantragen. Zuständig dafür sind die deutschen Auslandsvertretungen (Botschaften oder Generalkonsulate). Je nach Dauer und Anlass des Aufenthalts kann ein Schengen-Visum oder ein lediglich nationales Visum ausgestellt werden. Das Schengen-Visum gilt für einen kurzen Aufenthalt von bis zu drei Monaten, für Urlaube, Sprachkurse und Geschäftsreisen und kann nicht verlängert werden. Das nationale Visum ist für längere Studienaufenthalte vorgesehen.

Die Antragstellung

Für den Antrag auf ein Visum wenden Sie sich an die deutsche Botschaft oder das Konsulat in Ihrem Heimatland. Die Adressen der deutschen Auslandsvertretungen finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts. Dort erfahren Sie auch, welche Unterlagen Sie genau benötigen. Die Anträge und alle nötigen Unterlagen können für gewöhnlich direkt von den Websites der Auslandsvertretungen heruntergeladen werden.

Wer schon eine Zusage von einer Hochschule hat, kann ein Studierendenvisum beantragen. Wer noch auf den Zulassungsbescheid wartet oder eine Aufnahmeprüfung machen muss, beantragt ein Studienbewerbervisum. Es wird mit einer Gültigkeit von drei Monaten erteilt. Wenn innerhalb dieser Frist die Zulassung oder die Aufnahme in ein Studienkolleg bzw. einen studienvorbereitenden Deutschkurs erfolgt, kann das Visum um sechs Monate verlängert werden.

In der Regel nötige Unterlagen:

TIPP: Bis ein Visum ausgestellt wird, vergehen oft Monate. Deshalb ist es wichtig, den Antrag früh genug zu stellen, auch wenn noch keine Bestätigung des Studienplatzes vorliegt. Sie können ein Bewerbervisum beantragen und es in Deutschland in eine Aufenthaltserlaubnis zum Studium umwandeln. Beachten Sie: Ein Touristenvisum kann nicht nachträglich in ein Visum für Studierende umgewandelt werden.

Weitere Infos zum Thema Visum finden Sie hier:

Krankenversicherung

In Deutschland benötigen Sie eine Krankenversicherung. Alle Studierenden müssen bei der Immatrikulation eine Bescheinigung einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse für die Dauer des Studiums vorlegen.

Es ist empfehlenswert eine Reisekrankenversicherung abzuschließen bis Ihre studentische Krankenversicherung gültig ist.

Der DAAD liefert ebenfalls ausführliche Informationen zum Thema Krankenversicherung.

 

Studierende aus EU-/EWR-Ländern oder der Schweiz

Studierende aus EU-/EWR-Ländern oder der Schweiz müssen einen Versicherungsnachweis und die  Europäische Krankenversicherungskarte vom entsprechenden heimatlichen Versicherungsbüro mitbringen. Diese Krankenversicherung kann von einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse anerkannt werden.

Studierende aus anderen Ländern

Gesetzliche Krankenversicherung

Eine gesetztliche Krankenversicherung für Studierende unter 30 Jahren kostet ca. 105 Euro pro Monat (Stand Februar 2020). Sie können eine gesetzliche Krankenversicherung bereits im Herkunftsland abschließen, z.B. in dem Sie eine gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland kontaktieren.

Private Krankenversicherung

Wer eine Krankenversicherung aus dem Heimatland mitbringt oder eine deutsche private Krankenversicherung hat, muss diese bei einer gesetzlichen Krankenkasse vorlegen und um eine Befreiung von den gesetzlichen Krankenversicherungspflicht bitten.

 

Studienfinanzierung und Bankkonto

Finanzielle Voraussetzungen und Studienfinanzierung

Um ein Studium in Deutschland aufnehmen zu können, müssen Sie die deutschen Auslandsvertretungen und Ausländerbehörden davon überzeugen, dass Sie für die Dauer Ihres Aufenthalts über die notwendigen Mittel verfügen, um Ihre Lebenshaltungskosten zu decken.

Momentan liegen die Lebenshaltungskosten für Studierende in Hildesheim bei ca. 600 Euro pro Monat. Beachten Sie außerdem, dass für jedes Semester der sog. Semesterbeitrag in Höhe von derzeit 371,36 Euro (Stand: WS 16/17) zu zahlen ist.

Ausländische Studierende dürfen nur 180 halbe oder 90 ganze Tage arbeiten. So können Sie sich also nur einen geringen Teil Ihrer Lebenshaltungskosten dazu verdienen. Auch können ausländische Studierende nur in Ausnahmefällen nach den Vorschriften des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) Förderungsleistungen erhalten.

Leider kann auch die Universität Hildesheim keine Stipendien vergeben. Stellen Sie also vor Ihrer Bewerbung sicher, dass Sie einen Studienaufenthalt in Deutschland auch wirklich finanzieren können (sie müssen dies bei den deutschen Behörden nachweisen!).

Förderungsmöglichkeiten

 

 

Studienabschlussbeihilfe

Mit der Studienabschlussbeihilfe können internationale Vollzeitstudierende mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung gefördert werden, die sich in Ihrer Studienabschlussphase befinden und eine finanziell schwierige Situation haben. Bewerber_innen sollten gute Studienleistungen erbracht haben und ihr Studium etwa innerhalb eines Jahres abschließen.

Für die Bewerbung werden benötigt

  • Formular "Antrag auf Studienabschlussbeihilfe" (Download)
  • Immatrikulationsbescheinigung
  • Bescheinigung über erbrachte Prüfungsleistungen (Transcript of Records)
  • Nachweise über die finanzielle Lage

Die Höhe und Länge der Zuwendungen richtet sich nach den verfügbaren Geldern und der Anzahl der Bewerber_innen.

Bewerbungsfristen sind der 15. Januar, bzw. 15. Juni eines Jahres.

Weitere Informationen sind erhältlich bei Frau Steffi Dannenberg im International Office im Raum N 247 (email: dannenberg(at)uni-hildesheim.de, Telefon: 05121/883-92010)

 

Engagement-Stipendium

Mit den Stipendien für besonders engagierte Studierende und Doktoranden können internationale Vollzeitstudierende mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung gefördert werden, die gute Studienleistungen erbracht haben und sich neben dem Studium im internationalen Bereich engagieren.

Für die Bewerbung werden benötigt

  • "Antrag auf ein Stipendium für besonders engagierte Studierende und Doktoranden" (Download)
  • Immatrikulationsbescheinigung
  • Transcript of Records
  • Motivationsschreiben
  • Erläuterungen und Nachweise über Ihr Engagement im internationalen Bereich an der Universiät Hildesheim

Bewerbungsfristen sind der 15. Januar, bzw. 15. Juni eines Jahres.

Weitere Informationen sind erhältlich bei Frau Steffi Dannenberg im International Office im Raum N 247 (email: dannenberg(at)uni-hildesheim.de, Telefon: 05121/883-92010)

Lebenshaltungskosten und Bankkonto

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Hinweise geben, wie viel Geld Sie in Deutschland ungefähr benötigen werden. Generell können Sie davon ausgehen, dass Sie monatlich ca. 850 Euro zum Leben brauchen. Davon können Sie die Miete, das Essen und weitere Dinge des täglichen Lebens bezahlen.
Besonders im ersten Monat in Hildesheim werden Sie aber auf jeden Fall mehr Geld brauchen (ca. 850-1200 Euro), denn Sie müssen nach ihrer Ankunft mehrere wichtige Dinge möglichst schnell bezahlen:

  • Die erste Monatsmiete 
  • Eine Kaution für das Zimmer in Höhe von ca. einer Monatsmiete 
  • Den Semesterbeitrag (ca. 400 Euro)
  • Verschiedene persönliche Dinge, wie z.B. Fahrrad, Möbel, Geld für Exkursionen, Bücher usw.
  • ...

Bitte bedenken Sie diese Kosten also schon bei Ihrer Finanzplanung in der Heimat und überlegen Sie sich, wie Sie in Deutschland am günstigsten an Ihr Geld kommen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, ob bei Auslandsüberweisungen bzw. beim Abheben im Ausland Gebühren anfallen und überlegen Sie, ob Sie sich ggf. eine Kreditkarte besorgen oder ein Konto bei einer Online-Bank einrichten.

Eine Wohnung finden

Bereits vor Ihrer Anreise, sollten Sie sich auf die Suche nach passendem Wohnraum machen. Die Universität Hildesheim hat keine eigenen Wohnheime und kann Sie bei der Suche nach einem Zimmer nur unterstützen.

Tipps zur Wohnungssuche:

Einführungswoche und Semesterprogramm

Das Semesterprogramm des International Office für die internationalen Studierenden finden Sie hier.

 

Hilfreiche Einrichtungen und Initiativen
  • Studentenwerk OstNiedersachsen: unterhält Wohnheime, Mensen und Kindertagesstätten und bietet Beratung zu Themen wie Finanzen, psychotherapeutische Beratung, Kultur und Soziales
  • ESN Hildesheim: eine studentische Initiative der Uni Hildesheim, die ausländischen Studierenden mit Rat und Tat zur Seite steht und Exkursionen, Ausflüge u.a. organisiert
  • Asyl e.V. - wendet sich an SpätaussiedlerInnen, AsylbewerberInnen und Flüchtlinge, MigrantenInnen aller Länder, EU-BürgerInnen, bi-nationale EhepartnerInnen ausländische StudentenInnen und Einheimische. Wir beraten in den Bereichen Asylverfahren, Integration und berufliche Qualfizierung. Ferner bieten wir Rechtsberatungen um Aufenthalts- und Einbürgerungsrecht.