Universität Hildesheim - Meldungen - Highlights zum Thema 'Internationales' https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - Highlights zum Thema 'Internationales' de-de Stiftung Universität Hildesheim Fri, 15 Nov 2019 03:23:30 +0100 Fri, 15 Nov 2019 03:23:30 +0100 TYPO3 EXT:news news-17823 Mon, 11 Nov 2019 08:44:22 +0100 Achtung, diesen Donnerstag keine Outgoing-Sprechstunde! https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/achtung-die/ Am 14.11. muss die Outgoing-Sprechstunde leider ausfallen. Fr. Mühlhausen-Lotze bietet Ausweichtermine am Mittwoch, 13.11., sowie Freitag, 15.11., von 10-12h an. Am 14.11. muss die Outgoing-Sprechstunde leider ausfallen. Fr. Mühlhausen-Lotze bietet Ausweichtermine am Mittwoch, 13.11., sowie Freitag, 15.11., von 10-12h an.

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news-17552 Wed, 09 Oct 2019 17:41:00 +0200 Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für Medienübersetzerin Valeria Matteini https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/preis-des-deutschen-akademischen-austauschdienstes-fuer-medienuebersetzerin-valeria-matteini/ Die 25-jährige Valeria Matteini produziert Übertitel, um schwerhörigen und gehörlosen Menschen den Theaterbesuch zu ermöglichen. Für ihre herausragenden Leistungen erhält die italienische Medienübersetzerin den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Die 25-Jährige schließt gerade ihr Masterstudium „Medientext und Medienübersetzung“ an der Universität Hildesheim ab und spezialisiert sich auf Barrierefreiheit. Zum Semesterstart wird der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen. Den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis erhält die Hildesheimer Medienübersetzerin Valeria Matteini. Die 25-Jährige schließt gerade ihr Masterstudium „Medientext und Medienübersetzung“ am Fachbereich „Sprach- und Informationswissenschaften“ der Universität Hildesheim ab. Sie engagiert sich für Inklusion und barrierefreie Kommunikation, engagiert sich seit vielen Jahren sozial und interkulturell und unterstützt internationale Studierende beim Ankommen in Hildesheim.

Der Universitätspräsident und das Team des International Office überreichen den DAAD-Preis am Montag, 14. Oktober 2019 während der Immatrikulationsfeier/Semestereröffnung im Audimax der Universität Hildesheim.

Die 25-jährige Valeria Matteini ist in Sezze in Italien geboren und im italienischen San Felice Circeo aufgewachsen. Nach ihrem Bachelorabschluss in Rom in Übersetzung und Dolmetschen zog sie zum Masterstudium nach Hildesheim. An der Universität Hildesheim studiert die Übersetzerin derzeit „Medientext und Medienübersetzung“, sie spezialisiert sich auf Übersetzung und Barrierefreiheit und weist „ausgezeichnete Studienleistungen“ nach.

Die diesjährige DAAD-Preisträgerin Valeria Matteini gehört zu einem Team um Professorin Nathalie Mälzer, die sich am Bühler-Campus der Universität Hildesheim mit dem Abbau von Kommunikationsbarrieren befassen. Die Medienlinguisten und Medienlinguistinnen produzieren derzeit zum Beispiel Übertitel für das Theater, damit schwerhörige und gehörlose Menschen das Bühnengeschehen verfolgen können. Dabei setzen sie neue Technologien ein, über sogenannte „Smartglasses“ können die Theaterbesucher die Theaterproduktion mit virtuellen Übertiteln verfolgen.

Mehr erfahren:
Studie: Smartglasses projizieren virtuelle Übertitel im Bühnengeschehen

Interview mit der Studentin Valeria Matteini

Frau Matteini, Sie werden mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ausgezeichnet. Was bedeutet Ihnen diese Ehrung?

Ich freue mich natürlich sehr darüber. Diese Auszeichnung bedeutet mir viel, weil dadurch meine Anstrengungen im Studium anerkannt wurden und es motiviert mich, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Dafür bin ich besonders Frau Prof. Dr. Nathalie Mälzer vom Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation dankbar, die mich der Kommission für diesen Preis vorgeschlagen hat.

Sie studieren „Medientext und Medienübersetzen“. Bitte erklären Sie einmal für Laien, was Medientexte, was Medienübersetzung ist, warum ist das wichtig in der Gesellschaft? Wer profitiert davon zum Beispiel?

Im Masterstudiengang „Medientext und Medienübersetzung“ beschäftigen wir uns mit der Übersetzung von Texten, die über alle Medien hinweg – zum Beispiel Bücher, Fernsehen, Radio, Theater – übermittelt werden. Unser Fokus liegt darauf, solche Texte für alle Nutzer zugänglich zu machen, etwa wenn bestimmte sprachliche Kenntnisse fehlen – wegen einer Fremdsprache – oder bei sonstigen zum Beispiel physischen oder geistigen Beeinträchtigungen, die den Zugang zu den Texten erschweren. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn wir einen Film in derselben Sprache für eine hörgeschädigte Person übersetzen.

Als junge Nachwuchswissenschaftlerin befassen Sie sich mit barrierefreier Kommunikation und Inklusion, zum Beispiel mit „Nachrichten in leichter Sprache“ und mit „inklusivem Theater“, um schwerhörigen und gehörlosen Menschen den Theaterbesuch zu ermöglichen.

Beim Projekt „Inklusives Theater“ fassen wir Untertitel zusammen für ein Theaterstück, welches in diesem Winter im Theater in Hildesheim inszeniert wird. Diese Untertitel stehen für Hörgeschädigte zur Verfügung und werden über besondere Brillen, sogenannte Smartglasses, gezeigt. Ein Teil der Gruppe beschäftigt sich dann mit der empirischen Studie, der Rest – unter anderen auch ich – produziert die Untertitel.

Im Wintersemester unterstützen Sie als „Buddy“ ehrenamtlich internationale Studentinnen und Studenten. Wie unterstützen Sie die internationalen Studierenden, die unter anderem aus Mexiko, Spanien, Russland, Pakistan oder Japan kommen, beim Ankommen in Hildesheim?

Als „Buddy“ und als ehemalige Erasmus-Studentin in Hildesheim ist meine Hauptsorge, dass ausländische Studierende mit dem deutschen Bildungssystem und der deutschen Kultur nicht zurechtkommen. Vieles was wir als selbstverständlich ansehen, ist vielleicht ungewöhnlich für diejenigen, die neu hierher kommen. Ich erinnere mich noch daran, als ich das erste Mal vom Flaschenpfand gehört habe: anstatt eine Plastikflasche wegzuschmeißen, kann ich sie zurück zum Laden bringen... sowas war für mich komplett neu. Ich unterstütze gerne Erasmus-Studierende in ihrem alltäglichen Leben und in der Uni und ich mag es, während eines Spaziergangs Sitten und Gebräuche der Stadt zu zeigen.

Die Fragen stellte Isa Lange.

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Pressemeldungen Fachbereich 3 Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation International Office MA MuM Internationales Aktuelles IO Studierendenportal
news-17260 Fri, 26 Jul 2019 12:20:12 +0200 Kulturpolitikprofessor Wolfgang Schneider wird international verabschiedet https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/kulturpoliti-15/ Ohne Leidenschaft geht gar nichts: Kulturpolitikprofessor Wolfgang Schneider Professor Wolfgang Schneider, Gründungsdirektor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und seit 1997 Deutschlands erster und bisher einziger ordentlicher Universitätsprofessor für Kulturpolitik, hat die kulturpolitische Forschung in der Bundesrepublik geprägt. Nun wurde der Wissenschaftler feierlich verabschiedet. Zur Verabschiedung sprachen auf dem Kulturcampus Forschungskolleginnen und Forschungskollegen unter anderem aus Beirut, Sōka, Maiduguri, Cape Coast und Casablanca. Hier lesen Sie ein ausführliches Interview mit dem Professor.

mehr dazu lesen Sie hier.

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news-17243 Thu, 25 Jul 2019 10:28:09 +0200 Ägypten: Zusammenarbeit mit der Universität Minia https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/aegypten-zus/ Eine Delegation der Universität Minia, Ägypten, hat in dieser Woche die Universität Hildesheim besucht. Die Hochschulen haben sich darauf verständigt, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu stärken und den Studierendenaustausch zu befördern.

 

Die Universität Minia liegt etwa 250 km südlich von Kairo am westlichen Ufer des Nil. Mit der ägyptischen Provinz pflegt die Stadt Hildesheim seit 40 Jahren eine Partnerschaft. 60.000 Studentinnen und Studenten lernen an der Universität Minia, zum Beispiel an der „Faculty of Engineering“, der „Faculty of Computers and Information“, der „Faculty of Agriculture“, der „Faculty of Arts and Human Sciences“, der „Faculty of Fine Arts“, der „Faculty of Early Children Education“, der „Faculty of Art Education“ und an der „Faculty of Alsun“, wo Sprachen wie Deutsch, Englisch, Italienisch, und Chinesisch gelehrt und erforscht werden.

Etwa 800 Studierende – darunter 30 Deutschstudierende – lernen an der Fakultät, die eine gute Chance bietet, um die Kooperation zwischen Hildesheim und Minia insbesondere im Bereich Deutsch als Fremdsprache aufzubauen. Auch in den Bereichen Kulturwissenschaften, Lehrerbildung, Erziehungswissenschaft, Informatik und Sportwissenschaft liegen Möglichkeiten für zukünftige Kooperationen.

Mehr zum Thema gibt es hier

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news-17091 Tue, 02 Jul 2019 10:11:32 +0200 10 Jahre Center of Wolrd Music https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/10-jahre-cen/ "Wir bewahren musikalisches Kulturerbe"

Als einziges musikethnologisches Forschungszentrum Deustchland feiert das Center of World Music Hildesheim seinen 10. Geburtstag. Besuch u.a. aus Jerusalem, Ghana und von der Univesität Maiduguri in Nigeria, mit der das Center of World Music nun eine Kooperationsvereinbahrung hat, nahmen an dem Festakt teil.

Hier finden Sie einen ausführlichen Artikel zum Jubiläum.

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International Office Internationales Highlights
news-15945 Tue, 08 Jan 2019 09:56:08 +0100 Noch bis 15.1. für's Auslandssemester bewerben! https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/noch-bis-15/ Der Countdown läuft - noch bis Dienstag, den 15.1.19, können sich Studierende der Uni Hildesheim auf einen der begehrten Austauschplätze oder finanzielle Unterstützung für ein selbst organisiertes Auslandsprojekt bewerben. Von Argentinien über Frankreich, Litauen, Mexiko und Spanien bis Zypern - über 600 Austauschplätze stehen den Outgoings offen.

Und die Bewerbung ist ganz einfach:

1. Wunschuni(s) aussuchen

2. Bewerbungsformular ausfüllen

3. Ausdrucken und bis zum 15.1. im IO (N 250/251) abgeben

Fertig! :-)

Mehr Infos zur Bewerbung auf die Austauschplätze finden Sie hier.

Ebenfalls bis zum 15.1. können sich diejenigen bewerben, die mit Promos im ersten Halbjahr 2019 ein Projekt im außereuropäischen Ausland planen. Ob Praktikum, Sprachkurs, Abschlussarbeit oder Auslandssemester - Promos bietet eine finanzielle Unterstützung für viele Arten von Auslandsprojekten!

Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Sie sind noch unsicher? Dann holen Sie sich jetzt rasch einen Beratungstermin!

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Aktuelles IO Outgoings Ausländische Vollzeitstudierende Highlights Internationales Termine und Fristen
news-14294 Mon, 15 Oct 2018 09:00:00 +0200 Bildungswege: „Ich wollte unbedingt wieder studieren“ https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/bildungswege-ich-wollte-unbedingt-wieder-studieren/ Sajedeh Khabaz Ghazian und ein weiterer Student werden mit einem Stipendium ausgezeichnet. „Die feierliche Übergabe zum Semesterstart ist ein Zeichen für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger: Die Universität fördert besondere Leistungen“, sagt Vizepräsident Professor Martin Schreiner. Zwei Stipendien vergibt der Rotary-Club Hildesheim im neuen Studienjahr an zwei Studierende der Universität Hildesheim. Das Stipendium beinhaltet einmalig 1000 Euro für das Studienjahr Wintersemester 2018/19 und Sommersemester 2019.

Die Rotary-Stipendien Stipendien erhalten Sajedeh Khabaz Ghazian und ein weiterer Student für ihre besonderen Leistungen auf dem Weg in die Wissenschaft. Beide sind ohne Verwandte nach Deutschland gekommen und haben sich in den letzten Monaten und Jahren sehr darum bemüht, in kurzer Zeit die deutsche Sprache so gut zu erlernen, dass sie jetzt ein Studium in Hildesheim aufnehmen können.

„Die feierliche Übergabe zum Semesterstart ist auch ein Zeichen für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger: Die Universität fördert besondere Leistungen“, sagt Professor Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung. Die Universität Hildesheim vergibt bis zu 200 Stipendien im Studienjahr, darunter das „Deutschlandstipendium“, das „Lore-Auerbach-Stipendium“ sowie das Stipendium im „Minerva-Kolleg“. „Wir sind froh und dankbar, dass es Menschen in der Region Hildesheim gibt, die sich für Bildung engagieren“, sagt Schreiner. Die Universität Hildesheim sucht nun weitere Stifter, die Studentinnen und Studenten auf ihrem Bildungsweg unterstützen.

Sajedeh Khabaz Ghazian studiert ab Oktober 2018 Lehramt mit den Fächern Deutsch und Englisch in Hildesheim. In den letzten Monaten fuhr sie täglich von einer kleinen niedersächsischen Stadt mit Bus und Bahn über Hannover bis nach Hildesheim. Ihr Ziel: der Sprachkurs an der Universität Hildesheim. Nun startet sie im Oktober in ihr Lehramtsstudium. „Ich lebe seit fünf Jahren in Deutschland. In Iran habe ich bereits Englisch studiert und unterrichtet. Als ich in Niedersachsen ankam, wollte ich unbedingt wieder studieren – das war immer mein Ziel. Anna Pulm vom International Office hat mich auf dem Weg an die Universität sehr unterstützt und beraten. In einem Schulpraktikum habe ich die Freude gefunden, mit Kindern zu arbeiten. Ich mag Sprachen, spreche Persisch, Deutsch und Englisch. Ich möchte unbedingt die deutsche Sprache beherrschen, ich werde viele Vorlesungen in Literatur- und Sprachwissenschaft besuchen“, sagt die 34-Jährige.

Dr. Marina Hohage, Präsidentin des Rotary Clubs Hildesheim, über die Rotary-Stipendien:

„Der Rotary Club Hildesheim hat die Förderung junger Menschen zu seinem besonderen Schwerpunkt erklärt. Der gleichmäßige Zugang zur Bildung und beruflicher Perspektive steht dabei im Vordergrund. Studierende, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind, haben nicht selten besondere Hürden zu bewältigen. Dies wird auch bei den in diesem Jahr ausgewählten Stipendiaten deutlich, die ohne ihre Eltern zu uns gekommen sind, sprachliche Barrieren überwinden mussten und bei allen zu organisierenden Details auf sich allein gestellt sind. Beide Stipendiaten haben mit beachtlichem Tempo und Erfolg die deutsche Sprache erlernt, engagieren sich ehrenamtlich an Schulen oder im kirchlichen Bereich und haben durch die Teilnahme an Vorbereitungskursen sowie regelmäßig lange Anreisewege enorme Anstrengungen aufgezeigt, um an der Stiftung Universität Hildesheim studieren zu können. Beide Studierende unterstützen wir sehr gerne und hoffen, damit einen Beitrag leisten zu können, dass sie an der Universität Hildesheim ihren erfolgreichen Weg fortsetzen können“, so Marina Hohage.

Studierende mit einem Stipendium unterstützen

Wer Studierende mit einem Stipendium unterstützen möchte, kann sich direkt an Markus Langer (05121 883 90130, markus.langer@uni-hildesheim.de) oder Prof. Dr. Martin Schreiner (05121 883 11102, martin.schreiner@uni-hildesheim.de) wenden.

Stiftungskultur an der Universität Hildesheim

Die Universität Hildesheim ist Träger des Deutschen Hochschulfundraisingpreises 2018. Der Deutsche Hochschulverband hat die Stiftungskultur in Hildesheim ausgezeichnet. Hildesheimer Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter – Bürger aus der Stadt und Region sowie Unternehmen und Stiftungen – tragen mit ihren Spenden dazu bei, dass Bildungswege junger Menschen unterstützt und neue Forschungsgebiete ausgebaut werden können.

Übersicht über Stipendienprogramme der Universität Hildesheim

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Pressemeldungen Erziehungswissenschaft Fachbereich 1 Fachbereich 4 Informatik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Deutsche Sprache Englische Sprache Fachbereich 3 Studierendenportal International Office Internationales
news-15615 Mon, 15 Oct 2018 07:44:00 +0200 Barrierefreie Kommunikation: Interview mit Sergio Andrés Hernández Garrido https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/barrierefrei/ Sergio Andrés Hernández Garrido befasst sich in seiner Forschung mit dem Abbau von Kommunikationsbarrieren. Dafür erhält der junge Medienlinguist den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Der 24-Jährige schließt gerade sein Masterstudium „Medientext und Medienübersetzung“ ab. Zum Semesterstart wurde der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen. Den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis erhält der Hildesheimer Übersetzungswissenschaftler Sergio Andrés Hernández Garrido. Der 24-Jährige schließt gerade sein Masterstudium „Medientext und Medienübersetzung“ ab.

Der diesjährige DAAD-Preisträger Sergio Andrés Hernández Garrido gehört zu einem Team um Professorin Christiane Maaß, die sich am Bühler-Campus der Universität Hildesheim mit dem Abbau von Kommunikationsbarrieren befassen. Die Medienlinguisten und Medienlinguistinnen übersetzen zum Beispiel Nachrichten, juristische Texte oder sogar Märchen in Leichte Sprache.

Die Forschung und Lehre im Bereich „Barrierefreie Kommunikation“ an der Universität Hildesheim wächst, dies ist eine der aktuellen Entwicklungen:

Abbau von Kommunikationsbarrieren als gesellschaftliche Aufgabe

Masterstudiengang „Barrierefreie Kommunikation“ startet

Erstmals starten im Oktober 2018 Studentinnen und Studenten an der Universität Hildesheim im viersemestrigen Masterstudiengang „Barrierefreie Kommunikation“. Zu den Studieninhalten zählen neben den Grundlagen der barrierefreien Kommunikation auch barrierefreie Rechts- und Online-Kommunikation, Leichte Sprache, Schriftdolmetschen und Gebärdensprache. Studieninteressierte können sich um einen Masterstudienplatz bewerben, die nächste Gelegenheit zur Einschreibung ist zum Sommersemester 2019.

Interview mit dem Übersetzungswissenschaftler und Medienlinguisten Sergio Andrés Hernández Garrido

Herr Hernández Garrido, Sie studieren in Hildesheim Medientext und Medienübersetzung.

Das Hildesheimer Masterstudium ist einzigartig in Deutschland. Ich habe mir vor meiner Bewerbung die Stadt und Universität in Hildesheim angesehen – da dachte ich, dieser Ort ist ein guter Ort für mich.

Medientext und Medienübersetzung, das klingt etwas abstrakt – was steckt dahinter?

Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit der audiovisuellen Übersetzung von Texten, wir untertiteln zum Beispiel Filme. Ich spezialisiere mich in Hildesheim auf die barrierefreie Kommunikation, beschäftige mich mit Audiodeskription – Bilder übersetze ich in Wörter, damit Personen mit einer Sehbehinderung auch audiovisuelle Medien konsumieren können –, Untertitelung und Leichter Sprache. Das hat mich vom ersten Moment an interessiert. Ich kann mit meiner Arbeit einen Beitrag in der Gesellschaft leisten.

Sie schreiben gerade ihre Masterarbeit.

Mein Ziel ist es, die Leichte Sprache aus einer internationalen Perspektive zu untersuchen. In Deutschland ist schon vieles geschafft worden im Bereich der Inklusion, auch wenn der Weg weiter lang ist. Wenn ich in mein Heimatland Kolumbien blicke, dann wurde praktisch noch nichts gemacht, um Kommunikationsbarrieren abzubauen. Ich möchte die Leichte Sprache nach Kolumbien bringen, wo es bislang kaum Bemühungen in der barrierefreien Kommunikation gibt. In Kolumbien möchte ich die Leichte Sprache aufbauen, um die Partizipation von Menschen mit Leseeinschränkungen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu ermöglichen. Gemeinsam mit kolumbianischen Forschungseinrichtungen möchte ich ein Regelwerk für die Übersetzung von juristisch-administrativer Kommunikation in Leichtes Spanisch entwickeln. Die Grundlagen hierfür erarbeite ich in meiner Masterarbeit und ich plane ein Promotionsprojekt an der Universität Hildesheim. Ich habe erste Kontakte zu Universitäten in Barranquilla geknüpft.

Sie übersetzen in der Forschungsstelle Fachtexte in einfach geschriebene Texte. Was ist die Leichte Sprache?

Die Leichte Sprache ist eine Reduktionsvarietät des Deutschen. Die Sprache wendet sich vor allem an Menschen mit geistiger Behinderung, aber auch an andere Menschen mit Leseeinschränkung. Also: Die Texte werden so reduziert, dass sie verständlicher sind, so dass die Menschen eigenständig die Texte verstehen können, was ihnen Unabhängigkeit und Selbstständigkeit ermöglicht. Wir nehmen die Originaltexte und formulieren sie in Hauptsätze um, auch vermeiden wir zum Beispiel die Verwendung von Pronomina. Wir versuchen alles so simpel und klar darzustellen, so dass sich alle alleine informieren können. Die Texte in Leichter Sprache sind ein Zusatzangebot und eine Hilfe zum Originaltext, sie ersetzen das Original nicht. Die Studien von Professorin Christiane Maaß zeigen, dass nicht nur Menschen mit geistiger Behinderung davon profitieren, sondern auch Sprachlerner oder Menschen mit Leseschwierigkeiten.

Wie arbeiten Sie in der Forschungsstelle?

Ich übersetze Fachtexte, wir arbeiten mit Kultureinrichtungen, Medien wie dem NDR und WDR und Behörden zusammen. Ich bin auch in der Planung von Tagungen und Projekten beteiligt.

Was macht Ihnen Freude in der barrierefreien Kommunikation? Was ist Ihr Antrieb?

Meine Motivation steigt ganz ehrlich jeden Tag durch meine Erfahrungen in der Forschungsstelle. Gerade habe ich wieder mit einer Prüfgruppe aus Braunschweig unsere Texte unter die Lupe genommen. Die Menschen mit Behinderung geben mir Rückmeldungen zur Verständlichkeit unserer Übersetzungen und machen Verbesserungsvorschläge, sie sind sehr dankbar für die Arbeit, die wir in Hildesheim leisten. Wenn man sieht, dass die Arbeit, die man leistet, einen Sinn hat, ist man motiviert, weiterzumachen.

Sie erhalten den DAAD-Preis.

Die Auszeichnung vom Deutschen Akademischen Austauschdienst ist eine riesige Motivation für mich, mich weiter zu bemühen. Der DAAD war schon für meinen Vater als junger Wissenschaftler sehr wichtig, er konnte promovieren – heute ist er Mathematikprofessor in Kolumbien. Meine Familie und ich haben Deutschland vieles zu verdanken. Ich habe die Hälfte meines Lebens in Deutschland verbracht und hatte Chancen, mich zu bilden. Ich möchte durch meine Arbeit in der barrierefreien Kommunikation der Gesellschaft etwas zurückgeben. Ich möchte mit dieser Kraft auch zeigen, was in den Menschen in Kolumbien steckt, all jenen, die sich jeden Tag bemühen, das Land zu einem besseren Land zu machen. Mein Traum ist es, all die Kompetenzen, die ich in Deutschland, in Hildesheim, erworben habe, in Kolumbien umsetzen zu können, um dort Kommunikationsbarrieren abzubauen und Teilhabe von Menschen an der Gesellschaft zu fördern. Ich habe das Gefühl, dass das was ich lerne, einen Sinn hat.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Zur Person

Sergio Andrés Hernández Garrido, 24 Jahre, geboren in Baranquilla in Kolumbien. Als kleines Kind hat er fünf Jahre mit seiner Familie in Deutschland gelebt, da sein Vater als DAAD-Stipendiat in Deutschland geforscht hat. Die Familie kehrte nach Kolumbien zurück, wo Sergio Andrés Hernández Garrido sein Abitur absolvierte. Es folgte ein Bachelorstudium der Übersetzungswissenschaft in Mainz.

Seit 2016 studiert er im Masterstudiengang „Medientext und Medienübersetzung“ in Hildesheim und hat sich dort auf die barrierefreie Kommunikation spezialisiert. Er arbeitet als studentische Hilfskraft in der Forschungsstelle Leichte Sprache, nachdem er dort zunächst ein sechsmonatiges Praktikum absolviert hat. Im Masterstudium hat der junge Wissenschaftler bereits die Übung zur Vorlesung „Übersetzungswissenschaft“ unterrichtet. Spanisch ist seine Muttersprache.

Seit Oktober ist er für die Forschungsstelle Leichte Sprache auch im Projekt „Easy Access for Social Inclusion Training“ (EASIT) tätig, einem europäischen Forschungsprojekt unter Leitung der Universität Barcelona, an dem neben der Forschungsstelle Leichte Sprache der Universität Hildesheim weitere Forschungseinrichtungen aus Spanien, Italien, Slowenien, Schweden und Deutschland mitwirken. Die internationale Arbeitsgruppe untersucht die Möglichkeiten, wie audiovisuelle Medien in Leichter Sprache aufbereitet werden können und wie dieses Wissen in die Ausbildung von Medienübersetzern eingebracht werden kann.

Kontakt

Wer sich für den Bereich „Barrierefreie Kommunikation“ interessiert erreicht Prof. Dr. Christiane Maaß, die Leiterin der Forschungsstelle Leichte Sprache, unter christiane.maass@uni-hildesheim.de.

Konferenz „Barrierefreie Kommunikation“

Die Universität Hildesheim richtet die Konferenz „Barrierefreie Kommunikation“ vom 18. bis 20. Oktober 2018 in Hildesheim aus. Es werden Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft anwesend sein, unter anderem die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, sowie renommierte Fachkolleginnen und Fachkollegen aus dem In- und Ausland. Die Tagung ist barrierefrei und die Beiträge werden unter anderem in Gebärdensprache verdolmetscht. Auch Schriftdolmetscher sind im Einsatz, um Menschen mit Hörschädigung die Teilnahme zu ermöglichen . Das Team um Professorin Christiane Maaß stellt auf der Tagung das neue 800-seitige Handbuch „Barrierefreie Kommunikation“ vor. Insgesamt werden etwa 70 Konferenzteilnehmer aus dem In- und Ausland in Hildesheim erwartet.

Programm der Konferenz: Barrierefreie Kommunikation

Duden-Preis für die beste Fachübersetzung in Leichte Sprache

Die „Forschungsstelle Leichte Sprache“ der Universität Hildesheim hat zusammen mit der Duden-Redaktion den Preis für die beste Fachübersetzung in Leichte Sprache ausgeschrieben. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert und wird im Oktober 2018 erstmals auf der Tagung „Barrierefreie Kommunikation“ in Hildesheim übergeben. Preisträger ist Mark Harenberg vom NDR. Anwesend sind Vertreterinnen und Vertreter der Duden-Redaktion und von der Lebenshilfe Braunschweig, die neben der Forschungsstelle Leichte Sprache zur Jury gehören.

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news-8120 Fri, 24 Nov 2017 12:03:00 +0100 Freiräume für die Forschung: Gastprofessor aus Perugia https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/freiraeume-fuer-die-forschung-gastprofessor-aus-perugia/ Mit Unterstützung aus der Bürgergesellschaft gelangen internationale Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler nach Hildesheim. Erstmals vergibt die Universität das „Wippermann Fellowship“. Das Stipendium erhält der renommierte italienische Populismus-Experte Prof. Dr. Manuel Anselmi von der Universität Perugia. Er forscht einige Wochen am Institut für Sozialwissenschaften und spricht am 28. November 2017 in einem öffentlichen Vortrag über populistische Entwicklungen in Europa und weltweit. Das Ehepaar Jutta und Prof. Dr. Burkhard Wippermann hat 2017 erstmals in Kooperation mit der Universität Hildesheim ein „Wippermann Fellowship” für internationale Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler gestiftet und beabsichtigt dies auch weiterhin jährlich zu tun. Das Stipendium beinhaltet eine individuelle Förderung, die dem Gastwissenschaftler Freiräume und Ressourcen für die Durchführung von Forschungs- und Lehrvorhaben an der Universität Hildesheim ermöglicht. Dem ausgezeichneten Gastwissenschaftler werden unter anderem alle Reise- und Aufenthaltskosten bezahlt. Das Stipendium wird in jedem Studienjahr vergeben und ermöglicht einen Aufenthalt in Hildesheim maximal für die Dauer eines Semesters.

Die Universität hat das Programm entwickelt, um die mehrsprachige Lehre zu stärken. Interessierte, die die Universität im Rahmen von internationalen Stipendienprogrammen unterstützen möchten, können sich an Vizepräsident Professor Martin Schreiner (martin.schreiner@uni-hildesheim.de) wenden.

„Populism? An answer in a comparative perspective“

Gastprofessor Manuel Anselmi von der Universität Perugia hält Vortrag in der Universitätsbibliothek / 28. November 2017 um 18:00 Uhr

Dank des ersten „Wippermann Fellowship” arbeitet derzeit ein italienischer Gastprofessor an der Universität Hildesheim. Professor Manuel Anselmi ist der erste internationale Gastwissenschaftler, der mit dem Stipendium für drei Wochen im November 2017 als Gastprofessor am Institut für Sozialwissenschaften in der Politikwissenschaft lehrt. Der ausgewiesene Populismusforscher hält mit der „Wippermann Lecture“ am Dienstag, 28. November 2017, einen öffentlichen Vortrag in der Leselounge der Universitätsbibliothek. Anselmi erläutert Tendenzen des Populismus in einem interregionalen Vergleich.

Aktuell hält Manuel Anselmi eine Professur für Politische Soziologie an der Universität Perugia in Italien inne. Er studierte zunächst Philosophie an der Universität Rom La Sapienza um sich anschließend ab seiner Doktorphase der Soziologie und nun besonders der politischen Soziologie zu widmen. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich dabei mit den politischen Systemen Lateinamerikas; insbesondere ist er für seine Publikationen zu Venezuela bekannt. Als Kenner der Politik des Subkontinents ist er auch journalistisch tätig. In seiner jüngsten Monographie „Populism: An Introduction“ (Routledge 2017) hat er darüber hinaus auch zur theoretischen Debatte über den Populismus beigetragen und seine Kenntnis einer breiten Reihe von Fällen, darunter Russland und sein Heimatland Italien, bewiesen.

Professor Manuel Anselmi hat bereits mehrere Gastaufenthalte im europäischen und außereuropäischen Ausland absolviert, etwa an der London School of Economics, am Forschungsinstitut FLACSO in Ecuador oder an der Loyola University in New Orleans. Das Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim freut sich nun darauf, mit einer breiteren Öffentlichkeit über das Thema Populismus zu diskutieren.

Populism inside and outside of Europe: “Today we can count numerous populism phenomena – from the USA to Latin America, from Great Britain to Italy“

Interview with Prof. Dr. Manuel Anselmi

Professor Anselmi, you are an expert in the field of populism. Why is this reasearch important?

Anselmi: The importance of populism is demonstrated by the many cases on a global scale. Today we can count numerous populism phenomena from the USA to Latin America, from Great Britain to Italy. Populism is a complex phenomenon that indicates a crisis of contemporary liberal democracy in different contexts. By studying populism, we study the changes in the deep structures of democracy.

What is one of your main results? What can we learn from a comparative analysis?

Anselmi: Being a global phenomenon and involving numerous political systems in different contexts, populism must be studied in a comparative way. Comparison allows us to analyze the main characteristics of populism despite differences in context. Early research shows that populism is not a pathology of democracy, as some have thought in the past. Populism is not a disease of political systems. Rather, it is the loss of political complexity, made up of mediation and institutions, that politics normally needs. Populism is the zero degree of politics, but it has the effect of removing legitimacy from political systems. A zero degree where the adversary risks becoming an enemy, where parties and pluralism no longer make sense, but the political struggle is reduced to a people against the elites, a low against the top.

You are an international expert in the field of populism. You worked as a fellow in Europe and beyond, in London, in New Orleans, you studied in Rome. Now you come to the little town of Hildesheim. Why did you choose to come to University of Hildesheim and what are you doing here for example?

Anselmi: I didn't know Hildesheim but I was lucky enough to meet Prof. Marianne Kneuer two years ago at a conference in Santiago. Here I discovered a very interesting working group where to learn a lot. For me as an Italian, today Germany is a land where we can find many opportunities to do research and meet colleagues of great competence. Thanks to the availability of Prof. Marianne Kneuer and your rector we have signed an agreement between the University of Hildesheim and the University of Perugia that will allow us to develop new projects.

Interview: Isa Lange

Medienkontakt: Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, 05121.883-90100, presse@uni-hildesheim.de)

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Pressemeldungen Sozialwissenschaften Politik Internationales
news-4716 Fri, 24 Nov 2017 11:18:00 +0100 Politik in einer vernetzten Gesellschaft: Politikwissenschaftlicher Weltverband tagt in Niedersachsen https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/politik-in-einer-vernetzten-gesellschaft-politikwissenschaftlicher-weltverband-tagt-in-niedersachse/ Professorin Marianne Kneuer hat an der Universität Hildesheim den Forschungsschwerpunkt „Internet und Politik“ aufgebaut. Sie ist stellvertretende Leiterin der „International Political Science Association“ (IPSA). Die Beschäftigung mit digitalen Medien verknüpft die Professorin mit ihrem anderen Forschungsschwerpunkt, der Analyse von Demokratien und Autokratien. Professorin Kneuer ist in diesem Jahr für die alle zehn Jahre stattfindende State-of-the-Art-Konferenz der globalen Vereinigung für Politikwissenschaft verantwortlich. 200 Experten beschäftigen sich mit Cyberkriminalität, mit der digitalen Kommunikation in autoritären Staaten und mit digitalen Medien im Wahlkampf. Digitale Medien sind das bestimmende Merkmal des 21. Jahrhunderts. Sie sind die Triebkraft der Kommunikation im neuen digitalen Zeitalter mit weitreichenden Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Wirtschaft und das politische Spektrum. Für die Disziplin der Politikwissenschaft halten digitale Medien zwei Herausforderungen bereit: Einerseits als Untersuchungsgegenstand, etwa was nationale wie auch internationale Akteure, die Beziehungen zwischen Regierungen und gesellschaftlichen Akteuren oder zwischen Politikern und Bürgern betrifft. Andererseits beeinflussen die digitalen Medien aber auch die akademische Landschaft in Bezug auf Forschung wie auch Lehre.

Die globale Vereinigung für Politikwissenschaft – International Political Science Association (IPSA) – widmet daher die alle zehn Jahre stattfindende State-of-the-Art-Konferenz in diesem Jahr dem Thema Digitalisierung. Organisiert von Marianne Kneuer (Universität Hildesheim) und Helen Milner (University of Princeton) findet diese Konferenz auf Schloss Herrenhausen in Hannover statt (vom 4. bis zum 6. Dezember 2017). Die IPSA-Konferenz untersucht dabei die Herausforderungen der digitalen Medien an die Politikwissenschaft. Die Konferenz bietet eine Plattform zur Diskussion und Reflexion über die Bedeutung von Politikwissenschaft in einer vernetzten Gesellschaft.

Es werden rund 200 Teilnehmer aus aller Welt erwartet, die sich mit ganz unterschiedlichen Aspekten beschäftigen: Cyberkriminalität, digitale Kommunikation in autoritären Staaten, digitale Medien im Wahlkampf ebenso wie mit elektronischen Lernen, dem Einfluss auf Politikberatung oder auf Journalismus und das Verlagswesen. 

Die Konferenz auf Schloss Herrenhausen steht auch einem breiten Publikum offen. Gegen eine Gebühr von 15 Euro bzw. 5 Euro (für Studierende unter 35) ist eine Registrierung am Konferenzort (Herrenhäuserstraße, 30419 Hannover) morgens während aller drei Konferenztage möglich.

Unterstützt wird die Tagung durch die VolkswagenStiftung, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Universität Hildesheim, die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft und die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen unter anderem aus Brasilien, Tunesien, Indien, Finnland, Türkei, Litauen, Tansania, Mexiko, Canada, China, Südafrika, Kasachstan, Japan, Bolivien, Paraguay und Südkorea. Etliche Spezialisten aus Nordamerika werden auf der Konferenz sprechen, etwa Ronald Deibert (University of Toronto, Canada), Peter Cowhey (University of California San Diego, United States of America) und Professor Jonathan Aronson (University of Southern California, USC Annenberg School for Communication and Journalism, United States of America).

Das gesamte Konferenzprogramm „Political Science in the Digital Age: Mapping Opportunities, Perils and Uncertainties“ finden Sie online.

Politikwissenschaft in Hildesheim

Professorin Marianne Kneuer forscht und lehrt am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim. Die Politikwissenschaftlerin hat in Hildesheim einen bundesweit viel beachteten Forschungsschwerpunkt aufgebaut. Marianne Kneuer befasst sich in der Arbeitsgruppe „Internet und Politik“ mit den Auswirkungen des Internets auf die Gesellschaft und den Verflechtungen zwischen World Wide Web und Politik.

Medienkontakt: Kontakt zu Prof. Dr. Marianne Kneuer und den internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über die Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121 883 90100 und 0177 8605905).

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Pressemeldungen Internationales Sozialwissenschaften Politik Forschung Fachbereich 1 Startseite
news-14202 Wed, 15 Nov 2017 16:44:51 +0100 Nach dem Erdbeben in Mexiko: „Danke, dass ihr meinem Land helft“ https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/nach-dem-erdbeben-in-mexiko-danke-dass-ihr-meinem-land-helft/ Mexiko wurde im September von schweren Erdbeben erschüttert. Die Universität Hildesheim arbeitet mit der mexikanischen Universität in Toluca seit 2010 zusammen und unterstützt die Partnerhochschule am Freitag, 17. November, mit einer Benefizveranstaltung. Die Studentin Anastasia Kauz hat das Erdbeben in Mexiko miterlebt. Hier berichtet sie von der Naturkatastrophe und dem Wiederaufbau. Benefizveranstaltung für die Erdbebenopfer in Mexiko

Mexiko wurde im September 2017 von zwei schweren Erdbeben erschüttert, die zahlreiche Todesopfer und erhebliche Sachschäden in mehreren Bundestaaten forderten – auch in der Region der Partneruniversität Universidad Autónoma del Estado de México (UAEMex), nahe der Hauptstadt Mexiko-Stadt. Die Universität Hildesheim arbeitet mit der Partneruniversität seit 2010 eng zusammen. Mit einer Benefizveranstaltung am Freitag, 17. November 2017 (Programm als PDF) soll der Wiederaufbau in Mexiko unterstützt werden. Die gespendete Summe wird an die Universität UAEMex weitergeleitet, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierende der Fakultät für Architektur entwickeln damit Projekte zum Wiederaufbau. Schirmherr der öffentlichen Veranstaltung „Día de Muertos“ ist Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. María Camacho-Mohr vom Verbindungsbüro der mexikanischen Universität an der Uni Hildesheim wird in einem Impulsvortrag Einblicke in den traditionellen mexikanischen Feiertag „Día de Muertos“ geben, an dem Tag wird den Verstorbenen gedacht. Neben mexikanischen Köstlichkeiten werden die Musiker Manuel Alejandro und Michael Orlovich lateinamerikanische Musik spielen. Außderdem zeigt die Tanzgruppe „Sol México“ traditionelle Tänze Mexikos. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Studierende, Lehrende und Bürger, die den Wiederaufbau unterstützen möchten, können sich gerne bei María Camacho-Mohr melden (Telefon 05121 883 92014, E-Mail camachom@uni-hildesheim.de).

Interview mit der Studentin Anastasia Kauz

Anastasia Kauz studiert an der Universität Hildesheim Sozial- und Organisationspädagogik. Derzeit ist sie zum Auslandssemester in Toluca und studiert an der Fakultät für Administration mit dem Schwerpunkt auf "Human Ressources". Die 24-Jährige hat Auslandserfahrungen im Bachelor und im Master gesammelt. Anfang September hat sie erlebt, wie ein Erdbeben Mexiko erschüttert. Gemeinsam mit weiteren Studentinnen hilft die Hildesheimer Studentin beim Wiederaufbau.

Sie studieren derzeit in Mexiko. Wie haben Sie das Erdbeben erlebt? Wie reagiert die Universität?

Anastasia Kauz: Die meisten von uns waren mittags, zu der Uhrzeit als das Erdbeben passierte, Zuhause. Da wir direkt an der Hauptstraße wohnen und man die vorbeifahrenden Busse im Haus merkt und die Vibration spürt, haben wir uns schon beim ersten Erdbeben am 8. September gefragt, was für ein Schwertransporter diesmal vor unserem Fenster fährt. Dieses Mal haben wir etwas schneller verstanden, was da gerade passiert. Wir riefen alle unsere Mitbewohner aus ihren Zimmern und versammelten uns, wie all unsere Nachbarn, mitten auf der Hauptstraße und warteten. Die Universität evakuierte alle Gebäude und entließ ihre Studentinnen und Studenten bis zum Ende der Woche nach Hause. In Toluca direkt ist kein Erdbeben ausgebrochen, im Bundesstaat Chiapas und in der Stadt Puebla (19. September) waren die Epizentren.

Sie studieren fern von zu Hause. Rückt man, obwohl man einander nicht kennt - in so einer Notsituation zusammen?

Anastasia Kauz: Wir, meine Mitbewohner und ich kennen uns nach der kurzen Zeit ganz gut. Und jeder war froh den anderen an diesem Tag zu sehen. Ich wohne mit Studierenden aus Argentinien, Kolumbien, Mexiko, Spanien und Deutschland zusammen. Mit dem Rest des Landes ist man schon näher gerückt. In der Universität war in jeder Veranstaltung das Erdbeben ein Thema und wie wir es überstanden haben. Alle zeigten sich sehr fürsorglich jedem gegenüber. Auch wir, alle meine ausländischen Mitbewohner, bekamen eine andere Verbindung zum Land und wollten helfen, wo wir nur konnten. Einige von uns fuhren nach Mexico-City, um dort direkt zu helfen, andere in umliegende Dörfer, wo es noch keine Rettungskräfte gab. Die Mexikaner bedankten sich für unsere Hilfe mit den Worten: „Danke, dass ihr meinem Land helft.“. Ein ehrlicher und rührender Satz.

Wie geht es nun weiter? Läuft das Semester in Toluca, ist es unterbrochen, wie geht es weiter?

Anastasia Kauz: Seit ein paar Tagen ist alles - zumindest in meiner Fakultät wie beim Alten. Andere Fakultäten hat es schwerer erwischt und sie müssen erst darauf warten, bis die Lehre wieder freigegeben werden konnte.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Der Rektor der Universidad Autónoma del Estado de México äußert sich zur Erdbebenhilfe:

"Due to earthquakes of last September 7 and 19 that struck Mexico, our facilities in the main Rectorate Building and campus nearby Mexico City and Tenancingo City were damaged. I would like to express our appreciation on behalf of the Universidad Autónoma del Estado de México, for the noble gesture and solidarious spirit shown by Anastasia Kauz, Meike Margarete Huppatz, Emma Sofie Pruessner and Alina Krebs, who are our guests at UAEM this term. Amidst these adverse events, the students of Hildesheim made donations in kind and volunteered support of the Mexican Red Cross. This spontaneous action is not only a demonstration of the German people kind nature, but also hard proof of the comprehensive education Stiftung Universität Hildesheim provides students ."
Dr. Alfredo Barrera Baca, Universidad Autónoma del Estado de México

Kurz erklärt: Toluca und Hildesheim

Die Stiftung Universität Hildesheim und die Universidad Autónoma del Estado de México (UAEMex) in Toluca kooperieren seit 2010 unter anderem in den Bereichen Interkulturelle Kommunikation und Übersetzen. Bisher haben etwa 50 Studentinnen und Studenten aus Hildesheim und Toluca an dem Austausch teilgenommen. Außerdem beinhaltet die Zusammenarbeit den Austausch von Dozentinnen und Dozenten sowie gemeinsame Veröffentlichungen, so entstand zum Beispiel ein Sammelband zur Fremdsprachenvermittlung.

Es gibt zahlreiche Kooperationsabkommen zwischen deutschen und mexikanischen Hochschuleinrichtungen. Die Zusammenarbeit zwischen der Universität Hildesheim und der Universidad Autónoma del Estado de México ist allerdings besonders: das Verbindungsbüro der mexikanischen Universität in Hildesheim ist die erste und einzige ständige Vertretung einer mexikanischen Hochschuleinrichtung in Deutschland.

Studierende und Dozentinnen und Dozenten, die Fragen zum internationalen Austausch haben, können das Team des International Office der Universität Hildesheim kontaktieren. Im Wintersemester 2017/18 studieren sechs Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim in Toluca, erstmals sind neben den Sprach- und Übersetzungswissenschaften auch eine Studentin aus der Psychologie und eine Studentin aus dem Bereich Sozial- und Organisationspädagogik in Toluca. Aus Toluca studieren derzeit sechs Studierende in Hildesheim im Fachbereich Sprach- und Informationswissenschaften sowie in Kulturwissenschaften & Ästhetische Kommunikation.
Die Universitäten wollen die Zusammenarbeit in den Bereichen Kulturwissenschaften, Informatik, Pädagogik und Sozial- und Organisationspädagogik sowie Sprachwissenschaft ausbauen.

Wie die Partnerhochschulen aus Toluca und Hildesheim zusammenarbeiten, lesen Sie hier.

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Pressemeldungen Fachbereich 3 Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation Internationales
news-9069 Thu, 06 Oct 2016 11:51:00 +0200 Neu: Zusätzliche Förderung für Studierende mit Kind, die über Erasmus+ ins Ausland gehen https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/neu-zusaetzl/ Die Stiftung Universität Hildesheim möchte Studierende mit Kind, die im Rahmen von Erasmus+ ein Auslandssemester an einer unserer Partnerunis verbringen möchten, stärker fördern. Zusätzlich zum Erasmus+-Stipendium unterstützt die Universität Hildesheim die Studierenden nach erfolgreicher Erasmus+-Platzzusage mit zusätzlich 200 €/Monat pro Kind. Ziel ist es, dass sich mehr Studierende mit Kind(ern) ermutigt fühlen ins Ausland zu gehen. Neben der umfassenden Beratung und organisatorischen Hilfe durch das International Office möchte die Universität im Rahmen der familiengerechten hochschule auch eine finanzielle Unterstützung für Studierende mit Kind anbieten.

Mehr Infos zu der Förderung finden Sie hier.

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International Office Aktuelles IO Outgoings Highlights Internationales
news-11057 Sun, 06 Dec 2015 10:00:00 +0100 Studium in Russland mit DAAD-Stipendium https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/studium-in-russland-mit-daad-stipendium/ Während der Studienzeit in Nowgorod wachsen Freundschaften: beim gemeinsamen Singen und Kochen. Nina Henke studiert seit Herbst in Russland. Gerade in politischen Krisenzeiten – etwa aktuell die Lage zwischen Russland, der Europäischen Union und der Ukraine – dürfen der „Austausch zwischen Menschen und die wissenschaftlichen Beziehungen nicht abreißen“, sagt Professorin Beatrix Kreß. Studierende können sich noch für ein DAAD-Stipendium für einen Studienaufenthalt in Russland bewerben. In diesem Semester haben Studentinnen und Studenten aus Hildesheim erstmals ihr Studium im Schwerpunkt „deutsch-russische Beziehungen“ an einer russischen Universität begonnen. Der Doppelabschluss im Bereich „Interkulturelle Kommunikation“ der Universitäten Hildesheim und Nowgorod wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Insgesamt vergibt die Universität Hildesheim drei Stipendien an deutsche Studierende und drei Stipendien an russische Studierende pro Jahr. Die Universität Hildesheim unterstützt Studentinnen und Studenten beim Erwerb von russischen Sprachkenntnissen. An der Universität Nowgorod finden die Lehrveranstaltungen in russischer und deutscher Sprache statt.

Ein Studienaufenthalt im Ausland sei nicht nur für jene relevant, die später im Ausland arbeiten werden, sagt Beatrix Kreß, Professorin für Interkulturelle Kommunikation an der Universität Hildesheim. Wer etwa in einem international tätigen Unternehmen arbeitet, müsse interkulturelle Kompetenzen mitbringen. Russisch ist mit etwa 160 Mio. Muttersprachlern eine Weltsprache und Lingua Franca in vielen Ländern. Gerade in politischen Krisenzeiten – etwa aktuell die Lage zwischen Russland, der Europäischen Union und der Ukraine – dürfen der „Austausch zwischen Menschen und die wissenschaftlichen Beziehungen nicht abreißen“, so Kreß.

Eine der ersten Studentinnen, die in Hildesheim und Nowgorod studiert ist Nina Henke. Die 22-Jährige studiert an der Universität Hildesheim „Internationales Informationsmanagement“. Seit Herbst 2015 lebt sie im Nordwesten Russlands in der Nähe von St. Petersburg. Ihre Russischkenntnisse waren, als sie sich für das Doppelstudium beworben hat, „noch auf null“. „Die Kultur und die Menschen in diesem Land haben mich schon länger interessiert, da ich viele Freunde mit einem russischen Hintergrund in Deutschland habe. Außerdem war es mir so möglich ein ganzes Jahr im Ausland zu verbringen und eine neue Sprache zu erlernen, in der Hoffnung dies – wie auch Englisch –  flüssig sprechen zu können“, sagt Nina Henke. Es sei „mit sehr viel Arbeit verbunden“, aber sie habe sich vorgenommen „diese Herausforderung zu meistern und sehr gut abzuschließen“.

Ein Tag in Nowgorod beginnt mit dem Weg zur Universität. „Da mein Unterrichtsgebäude nur etwa 1,5 km von meinem Wohnort entfernt liegt, gehe ich sehr gerne zu Fuß, oder nehme auch mal den Bus wenn dieser gerade vorbeifährt“, berichtet Nina Henke. Der Unterricht in der Universität sei „anders als in Deutschland“. „Ich verbringe die gesamte Unterrichtswoche in einer Gruppe, wie in einer Klasse, nur das die Räume gewechselt werden.“ Einmal in der Woche geht die Gruppe zwei Stunden zum Sportunterricht. „Meine Uni-Tage sind derzeit noch relativ kurz, da meine russischen Sprachkenntnisse noch nicht sehr gut ausgereift sind.“ Viele Veranstaltungen, die allein auf Russisch stattfinden, besucht sie im nächsten Semester. Aktuell besucht sie Seminare über die Geschichte der deutschen Sprache und Stilistik und baut ihre Sprachkenntnisse im Fremdsprachenunterricht aus. „Außerdem nehme ich an einem Sprachtandem mit einer russischen Studentin und an einem Übersetzungspraktikum teil.“

Es sei „sehr, sehr wichtig, die Wissenschaftsbeziehungen zu pflegen und vor allen Dingen auch durch Austauschprogramme aufrecht zu erhalten“. Sie findet Freunde in Russland, auch außerhalb der Studienzeit, etwa beim gemeinsamen Kochen und vorherigem Einkaufen oder beim gemeinsamen Singen und Gitarre spielen. Sie singt russische Songs und trifft sich mit Studierenden zum „Brettspiel Abend“. „Wir spielen ALIAS oder Mafia. Alles in allem ist es nicht viel anders als Freizeit mit Freunden in Deutschland zu verbringen, nur dass man Kommunikationshürden vorfindet, die es zu überwinden gilt.“

Bis Juli 2016 verbringt sie ihre Zeit im Ausland. „Ich studiere am Universitätscampus Antonovo, dem Standort für das Institut der Philologie. Nicht weit von dort befindet sich das Wohnheim, in dem ich untergekommen bin. Dort habe ich ein eigenes kleines Zimmer, sowie Dusche und Badezimmer. Bereits in Hildesheim hat sie die Sprache einmal in der Woche in einem Kurs an der Volkshochschule erlernt und ist nun im Sprachniveau von A1 bis A2 angekommen. „Es wäre klasse, noch ein breiteres Angebot für Russisch an der Universität Hildesheim anzubieten.“

Deutsch-russische Beziehungen: Doppelstudium und Stipendium

Wer sich für ein Studium „Interkulturelle Kommunikation: deutsch-russische Beziehungen“ und ein DAAD-Stipendium interessiert, kann Professorin Beatrix Kreß kontaktieren (E-Mail: kressb@uni-hildesheim.de). Das Doppelstudium umfasst einen einjährigen Aufenthalt in Nowgorod. Der Studienaufenthalt in Nowgorod findet im 3. und 4. Semester statt.

Mit dem Studium kann man sich für eine berufliche Tätigkeit im deutsch-russischen Arbeitsumfeld, etwa in Unternehmen, Hochschulen, im Bildungswesen, in sozialen Institutionen oder in NGOs qualifizieren. Am Ende der Studienzeit erlangen Studierende jeweils einen Abschluss im Bachelorprogramm „Internationales  Informationsmanagement“ der Universität Hildesheim sowie in „Linguistik: Übersetzung und Übersetzungswissenschaft“ der Staatlichen Universität Nowgorod.
Weitere Informationen zum Doppelstudium findet man online (PDF).

Beratung für Studierende: Wie man einen Auslandsaufenthalt plant

Interesse geweckt? Wann und wie man einen Auslandsaufenthalt in das Studium integrieren kann – das Team des International Office berät Studierende, wo es hingehen kann und wie man den Aufenthalt plant und finanziert. Regelmäßig bieten sie „Info-Talks" an, die nächsten im Dezember und Februar. Etwa 150 Erasmus-Partnerhochschulen gehören zum Netzwerk, weltweit arbeitet die Universität mit über 250 Partnerhochschulen zusammen. Türkei, Schweden, Polen, China: Online kann man sich durch Partneruniversitäten, Förderprogramme und Erfahrungsberichte klicken.

Medienkontakt: Pressestelle Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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Pressemeldungen Interkulturelle Kommunikation Fachbereich 3 Internationales International Office
news-7838 Tue, 11 Feb 2014 11:18:00 +0100 Newsletter N° 13 ist da! https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/newsletter-n/ Mit Infos rund um das Thema Internationales Themen sind diesmal:

Für Studierende:

  • Erasmus+ - ein Plus für Studierende! Warum das neue Programm so attraktiv für Studierende ist
  • Infos zur Bewerbungsrunde - Und wann gehen Sie ins Ausland?
  • Neuer Vertrag mit der Kutztown University - auf in die USA!
  • Leben in türkischen Gastfamilien - das Programm "My best friend aus Deutschland" vermittelt
  • Wussten Sie schon...?
  • Aktuelle Ausschreibungen für Outgoings
  • Uni Hildesheim international - für ausländische Studierende werden wir immer attraktiver
  • DAAD-Stipendien für internationale Studierende


Für Dozent_innen:

  • Gruppenreisen und Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland 2014
  • Erasmus+ - neues Programm - neue Möglichkeiten auch für Dozent_innen
  • Leitfaden zur Anerkennung von im  Ausland erworbenen Studienleistungen


Für alle - Internationales

  • International Week 2014 - im Juni erwarten wir wieder Gäste aus ganz  Europa
  • Verträge, Verträge - wer ist neu dazugekommen?

 

Den Newsletter finden Sie hier.

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International Office Programmstudierende Outgoings Ausländische Vollzeitstudierende Internationales Aktuelles IO
news-7192 Sat, 12 Oct 2013 09:04:00 +0200 Ich will Professorin werden https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/ich-will-professorin-werden/ Hildesheim ist eine märchenhafte Stadt, sagt die Italienerin Sarah Melina. Über 100 ausländische Studierende starten in das Wintersemester, und ermutigen Studienanfänger, ein Auslandsstudium einzuplanen. Studierende aus Hildesheim helfen als „buddy" und als Sprachtandem-Partner beim Ankommen. „Ich will Professorin der Informationstechnologie werden", sagt Myeongjae Go aus Südkorea und erzählt begeistert von Studieninhalten wie Computer und Software-Entwicklung und Algorithmen. Myeongjae studiert „Information and communication engineering" und hat 75 männliche Kommilitonen – nur 5 sind Frauen. Und nun soll die Universität Hildesheim einen Teil dazu beitragen, den Weg als Professorin zu ebnen. Denn gemeinsam mit der Pai Chai Universität in Daejeon bietet die Hildesheimer Uni in den Informationswissenschaften einen Doppelmaster an. Ein Jahr steht Myeongjae nun in Norddeutschland bevor, gemeinsam mit mehr als 100 ausländischen Studierenden startet sie derzeit in das Wintersemester. Bevor Mitte Oktober die Vorlesungen beginnen, hat das International Office für die Neulinge ein zweiwöchiges Programm gestrickt, mit Bibliotheksführungen, Begrüßungsfrühstück, interkulturellen Trainings der studentischen Initiative go intercultural und Intensivsprachkursen.

Und so sind sie fast schon Hildesheimer, scherzt Sarah Melina aus Italien, schließlich kennt sie die Stadt nun besser als manche Studienanfänger aus Stuttgart, München, Köln oder Berlin, die am 14. Oktober in die Einführungswoche starten. „Die Unterstützung der Uni ist toll, und mein buddy student hilft beim Ankommen, hat mich vom Flughafen abgeholt und die Stadt gezeigt." Hildesheim sei „eine märchenhafte Stadt, die Farben, die Seen, die norddeutsche Sprache", sagt Sarah. „Weil Berlin jeder kennt und ich eine Stadt neu entdecken, meinen Freunden in Bologna davon erzählen möchte, habe ich mich für eine kleinere Stadt entschieden, die ich gar nicht kannte. In sechs Monaten kann ich die Stadt besser erkunden", so die Italienerin, die in einer WG in einem „traumhaften Fachwerkhaus" untergekommen ist. Außerdem könne sie mit dem Semesterticket kostenfrei bis ans Meer fahren, so etwas kennt sie von ihrer Heimatuni nicht. Entscheidend waren das Studienangebot im Bereich Sprachen und Übersetzen sowie die kleinen Seminargruppen und dass sie „in Norddeutschland Hochdeutsch lernen können", ergänzt Xinhui Chen aus Italien, die in China geboren ist und Dolmetscherin werden möchte.

Aus einer Millionenstadt zieht es Li Hanjue und Sijie Huang nach Niedersachsen. Den beiden Germanistikstudentinnen aus Hangzhou fällt auf, wie ruhig es ist. „'Aller Anfang ist schwer', mir gefällt dieses Sprichwort. Denn wenn man erst einmal begonnen hat, die Sprache zu lernen, kann man nicht mehr davon lassen", sagt Li Hanjue. „Ich lese die Brüder Grimm in einfacher Sprache und freue mich in Hildesheim in die deutsche Literatur einzusteigen. Ich möchte Lehrerin werden." Vielleicht eine chinesische Lehrerin in Deutschland, ergänzt Sijie Huang. Von Hannover, der Messestadt, hatten sie schon gehört und in Norddeutschland dann nach einem geeigneten Studienort gesucht.

Dass die deutsche Sprache ihre Tücken hat, bestätigt Kassi Kassi Affo aus Kamerun. Aber er liebe Sprachen, Französisch, Englisch, am Goethe-Institut hat er begonnen, Deutsch zu lernen. Der 26-jährige Kassi Kassi ist Promotionsstudent bei Geschichtsprofessor Michael Gehler an der Universität Hildesheim. „Ich verfolge einen historischen Ansatz und untersuche die deutsche sozio-ökonomische Politik in Afrika. Fallbeispiele sind Kamerun und Togo in den Jahren 1960 bis 2010." Obwohl er seine Promotion in englischer Sprache verfasst, sei es wichtig, Deutsch zu sprechen und auf hohem Niveau zu verstehen, daher nimmt er an Sprachkursen in der Volkshochschule teil. In den nächsten Monaten werde er „Archive und Bücher durchforsten" und sucht nach einem Unterstützer, um das Promotionsstudium in Deutschland in zwei, drei Jahren abschließen zu können. „Ich hoffe, dass ich einen Unterstützer finde, denn ich möchte gerne in Deutschland promovieren."

Für Batu Karakul und Hakan Özdemir ist die deutsche Sprache keine Hürde mehr, die beiden Studenten aus Izmir möchten Dolmetscher oder Deutschlehrer werden. Der 22-jährige Hakan hat acht Jahre in Deutschland gelebt, als er 13 war zog er mit seiner Familie in die Türkei. „Das Studium ist die Chance für mich, wieder eine Zeit lang in Deutschland zu leben. Ich kann mich hier verständigen. Hildesheim ist eine wunderschöne Stadt, die Architektur, es ist sehr grün. Ich wohne in einer WG, die Nachbarn grüßen mich alle. Ab acht Uhr hört man überhaupt keinen Lärm – in Izmir ist das anders", sagt Hakan. In den letzten fünf Tagen hat er die Stadt von Norden bis Süden mit Inlineskatern erkundet. Ihm fällt auf: „Viele denken, dass ich kein Deutsch sprechen kann, weil ich aus der Türkei komme, auch im Flugzeug sprachen alle mit mir Englisch. Dabei kann ich fließend Deutsch."

Hintergrund: Incoming students

An der Uni Hildesheim studieren mit Beginn des Wintersemesters 2013/14 mehr als 100 neue ausländische Programmstudierende. Über Förderprogramme und Kooperationen mit Partnerhochschulen verbringen sie ein oder ein halbes Jahr in Hildesheim. Die Anzahl der ausländischen Programmstudierenden ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich angestiegen. Das Team des International Office, das an der Universität für Auslandsaufenthalte zuständig ist, unterstützt die Studierenden umfassend, zum Beispiel auch bei der Wohnraumvermittlung. Sie kommen etwa aus Belgien, China, Finnland, Frankreich, Italien, Japan, Kamerun, Litauen, Mexiko, Österreich, Polen, Russland, Spanien, Südkorea und der Türkei. Die meisten studieren Internationale Kommunikation und Übersetzen (etwa 60), Internationales Informationsmanagement, Kulturwissenschaften (etwa 20), Lehramt (etwa 10), Erziehungswissenschaft sowie Informationsmanagement und Informationstechnologie. „Die Unterstützung der Universität ist großartig. Unsere Studenten wollen ein halbes Jahr bleiben und entscheiden sich dann doch, auf ein Jahr zu verlängern“, berichtet Yolanda Ballesteros, Vizepräsidentin für Internationales von der Universidad Autónoma del Estado de México in Toluca. Seit 2010 studieren mexikanische Studenten im Bereich Interkulturelle Kommunikation und Übersetzen.

Die Universität Hildesheim bietet drei Double-Degree-Programme in Kooperation mit der Staatlichen Universität Nowgorod (Russland, Erziehungswissenschaften), der Aix Marseille Université (Frankreich, Kulturvermittlung) und der Pai Chai Universität, Daejeon (Südkorea, Informationswissenschaft) an. Die Hochschule wurde 2006 und erneut 2011 mit dem europäischen Qualitätssiegel E-Quality ausgezeichnet. 2011 erhielt das Projekt „Internationale Schreibparterschaften" das Europäische Sprachensiegel. Diese Schreibtandems kommen bei den Studenten aus dem Ausland gut an, es bilden sich über mehrere Monate Teams aus deutschen und ausländischen Studierenden, die sich gegenseitig im Studium und beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten unterstützen. Lehramtsstudierende begleiten die Schreib- und Sprachprozesse.

„Angekommen in einer märchenhaften Stadt", Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 07.10.2013

Interesse geweckt? Das International Office berät Studienanfänger in der Einführungswoche und in Sprechstunden, wie man einen Auslandsaufenthalt plant und finanziert. Es gibt viele Förderprogramme. Am 27. November findet ein Go-Out-Tag mit Infoveranstaltungen über Auslandsaufenthalte am Hauptcampus statt. Außerdem werden noch Sprachtandem-Partner gesucht.

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Pressemeldungen Geschichte Fachbereich 1 Fachbereich 3 Deutsche Sprache Informationswissenschaft und Sprachtechnologie Interkulturelle Kommunikation Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation Fachbereich 4 International Office BA IIM BA IKÜ Internationales
news-6738 Sat, 29 Jun 2013 07:48:00 +0200 Junges Musikethnologen-Netzwerk entsteht in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/junges-musikethnologen-netzwerk-entsteht-in-hildesheim/ Im Center for World Music an der Universität Hildesheim stellen seit fünf Jahren junge Forscher – unter anderem aus Istanbul, Belgrad, Chicago – ihre Doktorarbeiten zur Diskussion. „Wir wollen die musikethnologische Forschung stärken“, sagt Dr. Thomas Hilder. Seit 2011 arbeitet er am Center for World Music, dem musikethnologischen Forschungszentrum an der Universität Hildesheim. Innerhalb von vier Tagen stellen bereits zum fünften Mal 16 junge Musikethnologen ihre Forschungsarbeiten vor. Mehr als 50 weltweit hatten sich um einen Platz im internationalen Doktoranden-Workshop beworben, denn Angebote dieser Art gibt es nur wenige. „An einem Ort zusammenkommen – das ist wichtig um Vertrauen aufzubauen und sich auch künftig im Forschungsprozess über Ländergrenzen hinweg gegenseitig zu unterstützen“, sagt Thomas Hilder, der in London promovierte und die Konferenz gemeinsam mit den Professoren Raimund Vogels (Hildesheim/Hannover) und Philip Bohlman (Chicago) organisiert. Die Nachwuchswissenschaftler kommen aus Istanbul, Chicago, Belgrad, London, Wien, Illinois, Pittsburgh, aus Südkorea, Iran und Japan.

Eine Reihe von Forschern befasst sich mit Musik im städtischen Raum. Marija Dumnic, University of Arts in Belgrad, untersucht alte urbane Musik in serbischen Städten, wie sie seit dem 18. Jahrhundert traditionell gespielt wird. „Eine Spannbreite an Tönen, ‚orientalische‘ Einflüsse aus dem osmanischen Reich und europäische Einflüsse aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie bestimmen diese Musikrichtung“, erklärt Dumnic. Sie dokumentiert in Tonaufzeichnungen und Interviews, wie im Künstlerviertel Skadarlija in Belgrad noch heute diese Klänge ertönen und wen die Musik im Publikum erreicht. Lauren Flood, Columbia University, untersucht, wie sich Musik verändert, wenn Musiker in New York und Berlin experimentelle Musikinstrumente und elektronisches Equipment selber bauen. „Medien-Formate werden zunehmend interaktiver. Die jungen Tüftler von heute können morgen Mainstream-Produzenten sein“, so Flood.

„Digitale Technologien haben erhebliche Auswirkungen auf die Produktion und den Vertrieb von Musik. Außerhalb von Europa und Nordamerika liegen dazu wenig Studien vor“, sagt Monika Schoop von der Universität Köln. Sie untersucht in ihrer Studie „Everyone is digital now!?“, wie in Manila, der Hauptstadt der Philippinen, digitale Technik in der Musikproduktion genutzt wird. „In den 90ern benötigte man eine Plattenfirma, um ein Album zu produzieren. In den letzten 10 Jahren stiegen der Internetzugang und digitale Aufzeichnungen. Musik-Labels mussten wegen Piraterie schließen. Nischenmärkte und kleine Labels entstanden on- und offline,  Musiker verbreiten ihre Musik selbst über Plattformen wie ‚Bandcamp‘ und nutzen soziale Netzwerke und Crowdfunding.“ Um in diesem neuen Markt mitzuspielen, „benötigen Künstler dennoch Geld, Infrastruktur und bestimmte Fähigkeiten, mit der Technik umzugehen“, so Schoop.

Musik im Dorfalltag im Norden Irans und von chaldäisch-irakischen Einwanderern in Istanbul

In der iranischen Region Gilan im Norden des Landes leben vor allem zwei ethnische Gruppen, Talesh im Westen und Gilak in der Ostseite, die sich in Dialekten, im Singen und Musizieren unterscheiden. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Dörfern. „Diese Region mit ihren faszinierenden kulturellen Identitäten ist der Ausgangspunkt meiner Dissertation“, sagt die Musikwissenschaftlerin Sara Banihashemi von der Universität Hamburg. Sie untersucht die Rolle der Musik im Alltag – im Sport, in der Unterhaltung, in der Ehe und bei religiösen Zeremonien – und hat dies in Filmen und Tonaufzeichnungen dokumentiert. „Bevor die Klänge verloren gehen“, sagt Banihashemi.

Mit der Musik von chaldäisch-irakischen Einwanderern in Istanbul befasst sich Evrim Hikmet Öğüt von der Istanbul Technical University. „Religiöse Minderheiten wie christliche Gemeinden werden im Irak verfolgt. Für viele Asylsuchende und Flüchtlinge ist die Türkei ein Transitland auf den Weg in die USA, nach Kanada und Australien. Wegen bürokratischer Hürden müssen sie in der Türkei ungewisse Zeiträume überbrücken, von sechs Monaten bis zu mehreren Jahren“, so Öğüt. Welche Rolle spielt in dieser Lebenssituation Musik? Evrim Öğüt dokumentiert, wie in Istanbul ein neues musikalisches Repertoire der chaldäischen Kirche entsteht.

Wie Musik zur europäischen Identität beiträgt

Reneé Holley von der University of Illinois stellt ihr Forschungsprojekt „Singing the European Union: Cultural policy and its constituent voices in Germany” vor. Sie befasst sich mit dem musikalischen Leben in Deutschland und geht der Frage nach, wie sich hierin nationale und EU-Identitäten wiederspiegeln. In einer Studie untersucht sie, wie EU-Kultur-Programme die kreative Leistung von Musikern und Musikorganisationen beeinflussen. Und wie entsteht dadurch ein Gefühl – Holley nennt es „Europe-ness“? „Ich will herausfinden, wie Musik, wie expressive Kultur, zur Agenda der europäischen Integration beiträgt und wie politische Entscheidungsträger dafür kämpfen, um das Motto der EU – United in Diversity –  zu verwirklichen“, sagt die Musikwissenschaftlerin.

Mahsa Pakrevan, University of Alberta, befasst sich mit klassischer persischer Musik in der heutigen iranischen Kultur. In seiner Dissertation untersucht er, wie neue Poesie (She’r-e no) in der iranischen Musik eingesetzt wird und wie das Publikum darauf reagiert. Dabei filmt er Live-Auftritte, interviewt berühmte klassische Musiker. „Ich will herausfinden, welche Haltung Musiker und das Publikum gegenüber dem Begriff der Tradition einnehmen und wo Grenzen und Chancen eines musikalischen ‚Fortschritts‘ stecken“, so Pakrevan. Die Studie schafft eine Grundlage für vergleichbare Forschungsprojekte im Nahen Osten und schlägt eine Brücke zwischen der Musikethnologie und Literatur.

Musikwissenschaftler der Uni Hildesheim unterstützen die Doktoranden, darunter Prof. Dr. Johannes Ismaiel-Wendt, Prof. Dr. Matthias Rebstock, Dr. Ulrich Wegner und PD Dr. Julio Mendivil. Prof. Dr. Tina Ramnarine, University of London, hält den Hauptvortrag über Orchester im internationalen Vergleich. Im Vorjahr nahmen Musikethnologen aus Peru, Griechenland, USA, Tschechien und Brasilien teil. Das Center for World Music der Stiftung Universität Hildesheim und die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover veranstalten den Doktoranden-Workshop. Die Universitätsgesellschaft Hildesheim und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützen die Konferenz.

Wer sich für musikethnologische Forschung interessiert, kann Dr. Thomas Hilder vom Center for World Music kontaktieren (Tel. 05121.883-294, E-Mail cwm_hilder@uni-hildesheim.de).

Kontakt für Medien: Pressestelle der Universität Hildesheim, Isa Lange (presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-102 und 0177.8605905)

Die Welt der Weltmusik. Doktoranden stellen ihre Projekte zur Diskussion, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 28.06.2013

Programm und Abstracts der Promotionsprojekte (PDF)

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Musik und Musikwissenschaft Center for World Music International Office Internationales
news-5908 Fri, 21 Dec 2012 09:43:00 +0100 Weihnachten für alle https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/weihnachten-fuer-alle/ „Wir möchten die Weihnachtstradition des Zusammenseins fördern. Erasmusstudierende aus unterschiedlichen Ländern und Kinder aus dem Hildesheimer Kinderheim St. Ansgar kamen in dieser Woche zusammen, erzählten von Bräuchen und Traditionen in ihren Kulturen“, berichtet Studentin Sara. Unter dem Motto „International Santa Claus – Weihnachten für alle“ setzt sich in diesem Jahr die studentische Initiative ESN Erasmus-on-Tour der Universität Hildesheim für Kinder ein. „Wir möchten die Weihnachtstradition des Zusammenseins fördern. Erasmusstudierende und Kinder aus dem Kinderheim St. Ansgar kamen in dieser Woche zusammen, erzählten von Bräuchen und Traditionen in ihren Kulturen“, berichtet Sara, PR-Beauftragte der Initiative. „Wir haben in diesem Jahr Kindern eine Freude bereitet, die vielleicht keine großen Weihnachtsgeschenke erwarten konnten.“ Die Studierenden brachten etwa 40 Geschenke mit, darunter mehrere Gesellschaftsspiele, Lego-Spielzeug und Bücher.

Die Hildesheimer Studierenden sind seit sieben Monaten Teil des „Erasmus Student Network“ (ESN), einem internationalen Zusammenschluss von Erasmus-Initiativen. Im Rahmen der Zusammenarbeit entstand das Projekt „Social Erasmus“, mit dem Ziel, dass Austauschstudierende sich in ihrer vorübergehenden Heimat sozial engagieren und einen Einblick in das Sozialsystem ihres Gastlandes bekommen können, so die Studenten. „Unser Social Erasmus-Projekt war in diesem Jahr die internationale Weihnachtsfeier.“ Dafür haben Austauschstudierende und ihre ‚Buddies‘ in den letzten Tagen in Kleingruppen Weihnachtsgeschenke für Kinder im Alter von 7 bis 16 Jahren gekauft. Jeder gab für das Geschenk etwa drei Euro aus. Auf der Weihnachtsfeier haben sie dann gemeinsam Weihnachtssterne, -karten und -kugeln gebastelt. Gefördert wurde die studentische Initiative mit 400 Euro von dem O2-Förderungsprogramm „Think Big".

„Unser Projekt war ein voller Erfolg. Nicht nur, weil die Kinder aus dem Kinderheim Geschenke erhielten, sondern auch weil wir mit den Erasmusstudierenden zusammen die Vorweihnachtszeit verbracht haben. Wir haben viel voneinander gelernt“, freuen sich Carolin Schlemme und Sandra Steinkühler, Organisatorinnen der Aktion und danken herzlich dem gesamten Unterstützerteam. „So haben wir erfahren, dass in Schweden traditionell am Heiligabend ab 15:00 Uhr Donald Duck-Sendungen geschaut werden oder warum in Tschechien die Mädchen ihre Schuhe über die Schulter Richtung Tür werfen. Wir sind näher zusammen gerückt!“

Ende Januar ist ein weiteres Social Erasmus-Projekt geplant, berichtet Sara: „Wir möchten gemeinsam Blut spenden gehen.“ Die Initiative sucht Nachwuchs. Wer sich sozial engagieren möchte und internationale Freundschaften sucht, ist herzlich eingeladen unverbindlich bei den wöchentlichen Treffen am Dienstag um 16 Uhr in der Mensa am Bühler-Campus reinzuschnuppern. 

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Pressemeldungen International Office Internationales
news-5870 Wed, 19 Dec 2012 09:07:00 +0100 Indien im Fokus https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/indien-im-fokus/ Die Universität Hildesheim baut die Zusammenarbeit mit den Partneruniversitäten in Indien, der Symbiosis International University (SIU) in Pune und dem American College (AC) in Madurai, aus. Mitte Dezember hielt sich eine Delegation aus Pune in Hildesheim auf. „This weather is amazing“, sagt Geetika Chauhan und blickt auf Schnee und Regen. Das Wetter gehört eben auch zum Kulturaustausch. „Wir freuen uns, in Hildesheim den Uni-Alltag mitzuerleben.“ Die 20-jährige Bachelor-Studentin stellte sich gemeinsam mit fünf indischen Kommilitoninnen etwa 200 Erstsemesterstudierenden in der Vorlesung „Vergleichende Kulturwissenschaft: Großbritannien“ vor. Und sie ermunterten sie, Auslandsaufenthalte auch in ferneren Ländern zu wagen.

„Die Finanzierung ist nicht allzu schwer. Behalten Sie die Option im Blick, in Indien zu studieren“, bekräftigt Dr. Francis Jarman vom Institut für Interkulturelle Kommunikation der Uni Hildesheim und verweist unter anderem auf das „Promos“-Programm. Durch die Zusammenarbeit mit Partneruniversitäten können Studierende von August bis Dezember in Indien studieren und anschließend bis März ein Praktikum absolvieren. Pune, fast so groß wie Berlin, ist jene Großstadt mit den meisten deutschen Firmenvertretungen (etwa 180), auch das Goethe-Institut ist dort ansässig.

„Indiens Bevölkerung ist die zweitgrößte der Erde, da wollen wir Kontakte pflegen. Hildesheim ist in der Bundesrepublik bekanntlich bei Austauschaktivitäten im europäischen Hochschulraum mit führend, und Indien stellt eine attraktive Erweiterung im asiatischen Raum dar“, sagt Jarman, der die indische Delegation gemeinsam mit Vizepräsident Dr. Christoph Strutz und Dr. Marit Breede vom International Office begrüßte. Neben Dozierenden- und Studierendenaustausch sei ein gemeinsamer Masterstudiengang mit Doppelabschluss („double degree“) im Bereich des Internationalen Informationsmanagements geplant.

Hildesheimer Lehrende werden ab 2013 an „Visiting Scholar“-Aufenthalten von etwa zwei Monaten in Pune teilnehmen. Im Herbst 2013 ist eine weitere Studierendenexkursion mit interkulturellen Workshops nach Indien geplant. Bereits im September 2012 waren Lehrende und acht Studierende der Universität Hildesheim in Indien. Vor Ort konnten sie ihre im Seminar „Vergleichende Kulturwissenschaft: Indien“ erworbenen Kenntnisse vertiefen.

„Symbiosis ist sehr an internationalen Kontakten interessiert. Wir tragen das Wort sogar in unserem Namen! Wegen der freundlichen Atmosphäre, des anspruchsvollen wissenschaftlichen Niveaus und der guten Betreuung von Studierenden ist Hildesheim der ideale Partner für uns“, sagen Dr. Hilda David und Aditya Nain von der SIU.

Beteiligt an der Kooperation sind das Institut für Interkulturelle Kommunikation, das Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie und Studierende der Studiengänge „Internationales Informationsmanagement“, „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ und „Medientext und Medienübersetzung“.

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Pressemeldungen Fachbereich 3 Interkulturelle Kommunikation Informationswissenschaft und Sprachtechnologie International Office Internationales
news-5418 Thu, 04 Oct 2012 08:47:00 +0200 Green, clean, safe: 23 % mehr Studierende aus dem Ausland https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/green-clean-safe-23-mehr-studierende-aus-dem-ausland/ Samuel Gross übersetzt Literatur und möchte seine Sprachkenntnisse verbessern. Kulturwissenschaftsstudentin Lea Zehaf ist begeistert von den Inszenierungen deutscher Theaterregisseure. 23 % mehr Studierende aus dem Ausland studieren in diesem Wintersemester an der Universität Hildesheim. In diesen Tagen stehen Intensivsprachkurse, Bibliothek- und Stadtführungen auf dem Programm, bevor die Lehrveranstaltungen starten. „Der kriselnde Euro, Staatsschulden und Sparmaßnahmen werden in Medien und Politik debattiert, im Alltag spüre ich das kaum“, sagt Samuel Gross aus Brüssel. Der 23-Jährige studiert seit Oktober an der Uni Hildesheim „Internationale Kommunikation und Übersetzen“. „Ich mache mir keine Sorgen um die Zukunft. Jeder muss sich um Arbeit, um einen Beruf bemühen, auch wenn es dann vielleicht nicht der Traumjob ist.“ Seine Leidenschaft: Literatur. Auf russischsprachige und deutsche Übersetzungen hat er sich in drei Jahren Studium spezialisiert. „Aber davon kann ich nicht leben, also werde ich zusätzlich einen Beruf in der Tourismusbranche suchen.“ Statt Leipzig oder Saarbrücken hat er sich für den Studienort Hildesheim entschieden, Kommilitonen und Dozenten haben ihm die Stadt im Norden empfohlen. „Lesen und die Grammatik klappen schon ganz gut, in Hildesheim möchte ich mein gesprochenes Deutsch verbessern“, sagt Samuel Gross.

Auch für Lea Zehaf, die in der Schule in Frankreich Deutsch gelernt hat, steht im nächsten Studienjahr neben der Theaterpraxis und -theorie die Sprache im Mittelpunkt. In den Künsten sei Verständigung über Kultur- und Sprachgrenzen hinweg möglich. „Aber gerade im Theater muss ich präzise mit Akzenten und Wörtern umgehen“, sagt die 20-jährige Kulturwissenschaftsstudentin der Uni Aix-Marseille und zeigt sich begeistert von den neuen, ungewöhnlichen Inszenierungen der deutschen Regisseure und Theaterschaffenden.

Die beiden zählen zu den 115 ausländischen Studierenden aus 22 Ländern, die in diesem Wintersemester im Rahmen des Erasmus-Programms oder anderer Förderinstitutionen ein oder zwei Semester an der Universität Hildesheim studieren. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der „incoming students" um 23 %. Warum Hildesheim? Elke Sasse-Fleige, Leiterin des International Office, fasst die Gründe in einem Satz zusammen, den sie häufig hört: „Green, clean, safe". Dass sei die Rückmeldung von Studierenden aus Großstädten wie beispielsweise Istanbul, Rom und Buenos Aires. Zudem kooperiert die Universität Hildesheim mit nunmehr 146 Partnerhochschulen in Europa, über 170 weltweit. Darunter sind Partnerhochschulen aus Frankreich, Novgorod und Südkorea, mit denen die Universität Hildesheim internationale Studiengänge mit Doppelabschluss vereinbart hat. Hwang Jin Yoon und Hyoung-Youn Go von der Pai Chai Universität in Korea wollen ihre Sprachkenntnisse verbessern, sie freuen sich auf das Studium „Internationales Informationsmanagement".

„Wir haben das Angebot an englischsprachigen Lehrveranstaltungen in diesem Semester deutlich ausgebaut. Gleichwohl wollen wir, dass die Studierenden deutschsprachige Lehrveranstaltungen besuchen, schließlich ist das die hiesige Wissenschaftssprache", sagt Elke Sasse-Fleige. Deshalb stehen in der nächsten Woche die Intensivsprachkurse Deutsch auf dem Programm. Außerdem ist der Austausch mit Hildesheimer Studierenden wichtig. Hier setzen die studentischen Initiativen „Erasmus-on-tour" und „Go.Intercultural" an. Zudem begleiten rund 100 ehrenamtliche „buddys" – Studierende der Universität Hildesheim aus höheren Semestern – ihre neuen Kommilitonen.

„Welche Missverständnisse und Chancen entstehen, wenn auf dem Campus, im Berufsleben oder Praktikum Menschen aus verschiedenen Ländern aufeinander treffen? An unseren interkulturellen Trainings nehmen 10 bis 20 Studierende aus unterschiedlichen Kulturen je Workshop teil“, so Anna-Lena Ahrens. Die Studentin des „Internationalen Informationsmanagements“ engagiert sich seit vier Jahren bei „Go.intercultural“. „Wir wollen aber keine Stereotype und Rezepte vermitteln, es kommt auf die Situation und die Personen an“, ergänzen Carolin Schlemme und Ina Voges. Seit 2009 haben 450 Studierende die Trainings besucht, im letzten Semester waren fast 40% der Teilnehmenden internationale Studierende. ECTS-Punkte und ein Zertifikat können erworben werden, das Institut für Interkulturelle Kommunikation unterstützt die studentischen Trainer. Die engagierten Studierenden von Erasmus-on-tour erkunden mit ausländischen Studierenden Deutschland. Sie organisieren auch in diesem Wintersemester Städtetouren nach Dresden oder Berlin und Fahrradtouren durch Niedersachsen, uns sie freuen sich über weitere Studierende, die mitmachen.

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Fachbereich 3 Interkulturelle Kommunikation Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation International Office BA IIM BA IKÜ BA KuÄP Internationales
news-4852 Tue, 26 Jun 2012 14:04:00 +0200 Quer durch Europa: 3.333 Studentin reist nach Estland https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/quer-durch-europa-3333-studentin-reist-nach-estland/ Seit 25 Jahren ermutigt Elke Sasse-Fleige, Leiterin des International Office, Studierende zum Sprung ins Ausland. In diesem Jahr feiert das Erasmus-Programm, mit dem junge Menschen in ihrem Auslandsstudium unterstützt werden, sein 25-jähriges Bestehen. Elke Sasse-Fleige erlebt, wie Studierende dank Erasmus die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas erkunden, gar den Bund der Ehe schließen oder wie Mütter mit Kindern den Auslandsaufenthalt wagen. Gemeinsam mit Vertretern der Partneruniversitäten hat das Team des International Office im Juni die „International Week" ausgerichtet. „Erst unsicher und zögernd, dann begeistert und mutig – viele Studierende verlängern ihr Auslandssemester“, berichtet Elke Sasse-Fleige von „dem Erfolgsprogramm der EU“. Seit 25 Jahren arbeitet sie im International Office der Universität Hildesheim. „Besonders beeindruckt hat mich eine Hildesheimer Studentin mit schwerer Behinderung, die in Dublin studieren und behindertengerecht wohnen konnte“, zeigt sich Sasse-Fleige bewegt. „Und eine Mutter, die mit zwei Kindern in Bath studiert hat. Die beiden zeigen allen Studierenden: Es ist möglich, seid mutig und entdeckt Europa! Die Nationale Erasmus-Agentur beim DAAD hat die beiden durch Sonderförderungen unterstützt.“

25 Jahre Erasmus-Programm (auch) an der Uni Hildesheim – ein Anlass, um im Juni mit Vertreterinnen und Vertretern der europäischen Partneruniversitäten eine „International Week“ auszurichten. Dabei erhielten die Gäste aus Österreich, Tschechien, Estland, Griechenland, Malta, Irland, Niederlande, Spanien und der Türkei einen Einblick in das Profil der Universität, den Kultur- und Sprachencampus, das Center for World Music, den umfangreichen Service für internationale Studierende und die studentischen Initiativen wie Go.Intercultural! und Erasmus-on-Tour. Zum Programm zählten Vorträge über interkulturelle Kommunikation von Dr. Francis Jarman und Marieke Söffker sowie ein Austausch über die praktische Umsetzung des Erasmus-Programms. Zwei Dozentinnen – Adèle Commins aus Dundalk, Irland und Judita Kučerová aus Brünn, Tschechien, - boten als Gastdozentinnen Lehrveranstaltungen im Bereich Musik und Musikwissenschaft an. Mit einer Erasmus-Torte wurde das Jubiläum gebührend gefeiert. Cornelia Bergmann, vom International Office aus St. Pölten, und Charles Mifsud, Dozent an der Universität Malta, zeigten sich noch nachträglich begeistert: „Die lebendige Atmosphäre, die gute Organisation, der fachliche Austausch der vergangenen Woche waren einzigartig.“

„Durch persönliche Begegnungen in gegenseitiger Wertschätzung kann Europa weiter zum europäischen Bildungsraum zusammenwachsen. Es hilft ungemein, die Erasmus-Fachkoordinator_innen und die Mitarbeiter_innen der Partneruniversitäten persönlich kennen zu lernen. Dann geht vieles  einfacher und eine Vertrauensbasis ist da, um Studierende ins Ausland zu entsenden – auch wenn E-Mails und Internet vieles in der Organisation vereinfacht haben“, so Elke Sasse-Fleige, die früher Pakete geschnürt und Briefe geschrieben hat, um die Auslandsaufenthalte zu organisieren. Begonnen hat die Universität 1987/88 mit einem Studierendenaustausch nach Dublin und Mulhouse, mittlerweile zählt sie über 140 Partnerhochschulen in 28 Ländern und vergibt jährlich über 200.000,- Euro an Erasmus-Studienbeihilfen.

Kim Schubert beginnt als 3.333 „outgoing“-Studentin im Herbst ihr Auslandssemester in Estland. „Die Universität hat das beste Angebot an Fächern für meinen Studiengang Internationales Informationsmanagement“, so die 21-Jährige. „Wir arbeiten mit Universitäten zusammen, die ein ähnliches Fächerprofil haben. Spanien ist seit Jahren das beliebteste Zielland für ein Auslandssemester. Nach der PISA-Studie gab es auch einen Run auf Skandinavien, viele Lehramtsstudierende wollten das Schul- und Hochschulsystem dort kennen lernen. Mittlerweile zieht es viele Kulturwissenschafts- und Lehramtsstudierende in die Türkei“, so Elke Sasse-Fleige, die 2012 vom DAAD mit dem Erasmus-Individualpreis als eine von zehn Personen in der deutschen Hochschullandschaft für ihre Verdienste um das Erasmus-Programm ausgezeichnet wurde.

Erasmus ist mit Abstand das erfolgreichste Förderprogramm, von dem mittlerweile 2,5 Mio. Studierende in Europa profitiert haben. Doch auch Dozent_innen und Mitarbeiter_innen der europäischen Hochschulen können am Programm teilnehmen durch ERASMUS-Kurzzeitdozenturen oder  eine Fortbildungswoche bei einem Kollegen, einer Kollegin im Ausland. Auskünfte dazu und zu vielfältigen anderen Fördermöglichkeiten wie PROMOS, DAAD, Fulbright, Mix it etc. geben die Mitarbeiterinnen des International Office.

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Pressemeldungen Fachbereich 3 International Office Internationales
news-4813 Mon, 11 Jun 2012 12:16:00 +0200 Russland-Woche https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/russland-woche/ Die Stiftung Universität Hildesheim richtet vom 11. bis 15. Juni eine Russland-Woche aus, als eine von 16 Hochschulen in Deutschland. Das Programm ist online abrufbar, alle Fachbereiche beteiligen sich. Die Russland-Wochen werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) koordiniert. 16 deutsche Hochschulen beteiligen sich an den Russland-Wochen  als Beitrag zum „Deutsch-Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation“. 

„Wir möchten Studierenden und Lehrenden einen Einblick in die russische Hochschullandschaft geben und über Möglichkeiten von Studien- und Forschungsaufenthalten informieren“, sagt Prof. Dr. Olga Graumann. Die Erziehungswissenschaftlerin der Universität Hildesheim koordiniert die Russland-Woche. Gewonnene Erfahrungen sowie bestehende langjährige Kooperationen zwischen der Universität Hildesheim und inzwischen mehreren Universitäten Russlands sollen praxisnah und lebendig vorgestellt werden.

Das Programm ist umfassend: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller vier Fachbereiche stellen ihre Seminare für einen deutsch-russischen Wissenschaftsaustausch zur Verfügung, u.a. in Geschichte, Soziologie, Philosophie, Mathematik und Englisch. Deutsche und russische Studierende werden in Workshops gemeinsam künstlerische Werke schaffen und Musikstücke für eine Präsentation am deutsch-russischen Kulturabend (Donnerstag, 14. Juni) einstudieren. Daneben werden die Lehrenden und Studierenden an Ständen unter anderem über Kooperationsmöglichkeiten und die Organisation eines Doppelabschlusses informiert.

51 Studierende und Wissenschaftler der Universitäten Nowgorod und Smolensk reisen nach Hildesheim an und geben einen Einblick in die russische Hochschulbildung, freut sich Prof. Graumann über die Zusage aus Russland. Zudem beteiligen sich die fünf russischen Studierenden im Doppelabschluss Erziehungswissenschaft, die ein Semester in Hildesheim studieren und die acht Doktoranden aus Russland, der Ukraine und Weißrussland, die seit April drei Monate in Hildesheim forschen.

Seit 2008 leitet Prof. Dr. Olga Graumann  erfolgreich EU-Projekte (TEMPUS). Ziel ist es, Kooperationen in der Hochschulbildung zwischen der Europäischen Union und ihren Partnerländern zu stärken und die Verständigung zwischen den Kulturen zu fördern. Am derzeit laufenden Projekt sind vier westeuropäische und sieben osteuropäische Universitäten beteiligt. Internationale Tagungen und gemeinsame Veröffentlichungen in deutscher und russischer Sprache festigen den Wissenschaftsaustausch in Ost und West. Zudem haben bisher rund 35 russische und deutsche Studierende in den Erziehungswissenschaften einen deutsch-russischen Doppelabschluss erworben.

An der Universität Hildesheim wird die Russland-Woche vom 11. Juni bis 15. Juni 2012 ausgerichtet. Prof. Dr. Olga Graumann und Irena Diel sind Ansprechpartnerinnen für Studierende und Lehrende, die sich an der Russland-Woche mit einem Beitrag beteiligen möchten.

Programm der Russland-Woche

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Pressemeldungen Veranstaltungen Internationales Tagungen & Kongresse
news-4747 Mon, 21 May 2012 11:03:00 +0200 Russland-Woche an der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/russland-woche-an-der-universitaet-hildesheim/ „Wir möchten Studierenden und Lehrenden einen Einblick in die russische Hochschullandschaft geben und über Möglichkeiten von Studien- und Forschungsaufenthalten informieren“, kündigt Prof. Dr. Olga Graumann an. Die Stiftung Universität Hildesheim richtet vom 11. bis 15. Juni eine Russland-Woche aus, als eine von 16 Hochschulen in Deutschland. Die Russland-Wochen werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) koordiniert. 16 deutsche Hochschulen beteiligen sich an den Russland-Wochen 2012 als Beitrag zum „Deutsch-Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation“. „Wir möchten Studierenden und Lehrenden einen Einblick in die russische Hochschullandschaft geben und über Möglichkeiten von Studien- und Forschungsaufenthalten informieren“, sagt Prof. Dr. Olga Graumann. Die Erziehungswissenschaftlerin der Universität Hildesheim koordiniert die Russland-Woche. Gewonnene Erfahrungen sowie bestehende langjährige Kooperationen zwischen Universität Hildesheim und inzwischen mehreren Universitäten Russlands sollen praxisnah und lebendig vorgestellt werden.

Geplant sind in zahlreichen Veranstaltungen des laufenden Semesters Präsentationen über die Hochschullandschaft und das Studieren in Russland, darüber hinaus stellen Wissenschaftler der Universität Hildesheim ihre Seminare für einen deutsch-russischen Wissenschaftsaustausch zur Verfügung, u.a. in Geschichte, Soziologie, Philosophie. Deutsche und russische Studierende werden in Workshops gemeinsam künstlerische Werke schaffen und Musikstücke für eine Präsentation am deutsch-russischen Kulturabend einstudieren. Daneben werden die Lehrenden und Studierenden an Ständen unter anderem über Kooperationsmöglichkeiten und die Organisation eines Doppelabschlusses informiert. 48 Studierende und Wissenschaftler der Universitäten Nowgorod und Smolensk werden nach Hildesheim anreisen und einen Einblick in die russische Hochschulbildung geben können, freut sich Prof. Graumann über die Zusage aus Russland. Zudem beteiligen sich die fünf russischen Studierenden im Doppelabschluss Erziehungswissenschaft, die ein Semester in Hildesheim studieren und die acht Doktoranden aus Russland, der Ukraine und Weißrussland, die seit April drei Monate in Hildesheim forschen.

Seit 2008 leitet Prof. Dr. Olga Graumann  erfolgreich EU-Projekte (TEMPUS). Ziel ist es, Kooperationen in der Hochschulbildung zwischen der Europäischen Union und ihren Partnerländern zu stärken und die Verständigung zwischen den Kulturen zu fördern. Am derzeit laufenden Projekt sind vier westeuropäische und sieben osteuropäische Universitäten beteiligt. Internationale Tagungen und gemeinsame Veröffentlichungen in deutscher und russischer Sprache festigen den Wissenschaftsaustausch in Ost und West. Zudem haben bisher rund 35 russische und deutsche Studierende in den Erziehungswissenschaften einen deutsch-russischen Doppelabschluss erworben.

An der Universität Hildesheim wird die Russland-Woche vom 11. Juni bis 15. Juni 2012 ausgerichtet. Prof. Dr. Olga Graumann und Irena Diel sind Ansprechpartnerinnen für Studierende und Lehrende, die sich an der Russland-Woche mit einem Beitrag beteiligen möchten.

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Pressemeldungen Internationales
news-4718 Tue, 15 May 2012 10:02:00 +0200 Japanischer Philosoph Prof. Dr. Ryosuke Ohashi als Gastprofessor in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/japanischer-philosoph-prof-dr-ryosuke-ohashi-als-gastprofessor-in-hildesheim/ Der japanische Gegenwartsphilosoph Prof. Dr. Ryosuke Ohashi lehrt und forscht seit April 2012 als Gastprofessor und Alexander-von-Humboldt-Preisträger an der Stiftung Universität Hildesheim. Die interkulturelle Philosophie als Lehr- und Forschungsschwerpunkt wird erweitert. „Ein Thema durchzieht das Leben und die Forschung von Prof. Dr. Ryosuke Ohashi seit Jahrzehnten: der interkulturelle Dialog zwischen europäischen und asiatischen Kulturen sowie im Besonderen der Dialog zwischen Deutschland und Japan“, erklärt Prof. Dr. Rolf Elberfeld. Dafür wurde der 1944 in Kyoto geborene Philosoph Ryosuke Ohashi von der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Diese finanziert nun auch in Teilen den Forschungsaufenthalt in Hildesheim. Vom Forschungskreis „Künste und Ästhetik inter- bzw. transkulturell“ des Herder-Kollegs. Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung wurde er zudem für vier Monate als Gastprofessor nach Hildesheim berufen. Insgesamt ein halbes Jahr wird Prof. Ohashi am Institut für Philosophie der Stiftung Universität Hildesheim lehren und forschen.

Unter anderem hält er Lehrveranstaltungen zu „Heidegger und das ostasiatische Denken“ sowie „Das Schöne in interkultureller Sicht ausgehend von einem theoretischen Text zum Nō-Theater“. „Dass und wie in Japan eine viel größere Einigkeit als in Europa darüber zu bestehen scheint, was als schön gelten darf, und welche Grundzüge der japanischen Schönheitsvorstellungen dabei im Vergleich mit den europäischen zu finden sind, werden wir untersuchen“, so Ohashi. Mit jungen Menschen zu arbeiten bereite ihm große Freude. „Sie sind im Prozess der Ausbildung und haben ein je eigenes Problembewusstsein und Empfinden. Diese ‚neue Luft‘ einzuatmen ist ein großes Vergnügen. Sie sind ein Fenster im Elfenbeinturm der Wissenschaften, durch die ich in die Außenwelt hineinschnuppere. Sie geben Rückmeldungen, reagieren auf mein Denken.“

Ohashi –  der an Universitäten in Japan, Deutschland, Österreich, Frankreich, den USA und Taiwan gelehrt hat und Fellow im Berliner Wissenschaftskolleg war – ist heute Repräsentant der Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Kyoto-Schule, in deren Sinne er sich systematisch mit der japanischen und westlichen Geistestradition befasst.

Der interkulturell-philosophische Schwerpunkt spiegelt sich in einer Bandbreite an Publikationen wieder, wobei fünf Bücher in deutscher Sprache erschienen sind. Prof. Ohashi ist zudem Herausgeber der japanischen Heidegger-Gesamtausgabe. Er hat über 100 Vorträge in Europa, zumeist über kulturelle Fragen, gehalten. „Ich weiß nicht mehr, ob ich mit dem japanischen oder deutschen Auge sehe, wahrnehme, denke.“

„Nach 40 Jahren deutsch-japanischer Forschung beginnt für mich in Hildesheim ein wichtiges Stadium: Ich möchte, aufbauend auf den Gedanken von Nishida (das absolute Nichts) und Nishitani (Philosophie der Leere), die ‚Philosophie der Compassion‘ weiterentwickeln. ‚Compassion‘ steht nicht im Gegensatz zur Vernunft, sie ist der Boden der Vernunft und entspricht dem Gebiet des Sinnlichen, der Empfindung und dem Gefühl. Aus diesen Überlegungen ergeben sich auch neue Impulse für die europäische Phänomenologie um Husserl und Heidegger“, erläutert Ryosuke Ohashi.

„Interkulturelle Philosophie" als Lehr- und Forschungsschwerpunkt 

„Wir entwickeln in Hildesheim den Schwerpunkt ‚Interkulturelle Philosophie‘ weiter. Mit der Einrichtung der Gastprofessur werden die Lehrveranstaltungen erweitert. Unsere Studierenden können sich im direkten Austausch mit dem Werk eines Philosophen befassen, der in über 40 Jahren ein beeindruckendes philosophisches, zweisprachiges Oeuvre und Zugänge zur Philosophie des jeweils anderen Kulturkreises geschaffen hat. Während des Forschungsaufenthalts arbeiten wir an einem gemeinsamen Übersetzungsprojekt zum Klassiker des japanischen Nō-Theaters“, freut sich Rolf Elberfeld, der vor über 20 Jahren bei Prof. Ohashi in Kyoto Philosophie studiert hat und seit 2008 Professor für Kulturphilosophie an der Universität Hildesheim ist.

Bevor Ohashi nach Hildesheim gekommen ist, hat er an den Universitäten in Köln und Wien als Gastprofessor gelehrt. Am 5. Juli spricht Prof. Ohashi im Rahmen des „Philosophischen Kolloquiums“ an der Universität Hildesheim über „Arbeit und Spiel. Ethos und Passion in japanischer Sicht“ (18:00 Uhr, Hauptcampus).

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Internationales Herder-Kolleg
news-4706 Mon, 14 May 2012 09:42:00 +0200 Die Türkei, der deutsche Sprachraum und Europa https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/die-tuerkei-der-deutsche-sprachraum-und-europa/ Internationale Konferenz vom 17. bis 19. Mai: Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Türkei untersuchen auf einer Expertentagung die Türkei, den deutschen Sprachraum und Europa. Dabei geht es um Geschichte, Bildung, Sprache und Diplomatie. Gegenstand der Konferenz sind fünf Felder, die erstmals im Kontext der Zeitgeschichte und unmittelbaren Gegenwart gemeinsam betrachtet werden: Geschichte und Kulturtransfer; der deutsche Sprachraum und die Türkei im Kulturvergleich; Deutsch und Türkisch im Sprachvergleich; Bildungspolitik, Didaktik und Pädagogik sowie Diplomatie, Politik und Sicherheitsfragen (Programm als PDF). Das Institut für Geschichte der Stiftung Universität Hildesheim organisiert die Tagung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik der Philosophischen Fakultat der Ege Üniversitesi Izmir.

„Im deutschen Sprachraum leben Millionen Menschen türkischer Abstammung und Sprache. Welche Rolle haben Geschichte, Kultur, Sprache, Bildung und Pädagogik sowie Diplomatie, Politik und Sicherheit für das wechselseitige Verhältnis zwischen der Türkei und dem deutschen Sprachraum gespielt?“, wirft Prof. Dr. Michael Gehler vom Institut für Geschichte der Stiftung Universität Hildesheim Fragen auf, die auf der Konferenz beantwortet werden sollen. „Welche Faktoren förderten ein engeres Verhältnis und bieten Chancen für zukünftige Kooperationen zwischen der türkischen Welt und dem deutschen Sprachraum? Inwieweit kann, soll und muss die deutschsprachige Welt für die Türkei bzw. die Türken offen sein bzw. sich ihr öffnen? Inwieweit gilt dies auch in umgekehrter Richtung?“.

Auf der Konferenz werden die wechselseitigen Beziehungen zwischen der Türkei und der deutschsprachigen Welt analysiert und Praxisbezüge zur Gegenwart hergestellt. „Weitere wichtige Aspekte wie Demoskopie, Demographie, Handel, Investitionen, Ökonomie, Ressourcentransfer und Tourismus sollen einer groß angelegten Folgekonferenz an der Ege Üniversitesi Izmir vorbehalten sein. Der Doppelkongress in Hildesheim und Izmir unterstreicht, dass zwei Nationen gleichberechtigt zusammenarbeiten“, so der Sprachwissenschaftler Prof. em. Dr. Reiner Arntz. „Wir streben Integration auf Augenhöhe an. Viele der Einwanderer sehen die Werte, die Deutschland bietet und sind gleichzeitig stolz auf ihre eigene Herkunft. Einwanderung ist ein Kommen und Gehen, in Freiheit, mit Respekt vor der Identität des Anderen.“

Die Ergebnisse der Konferenz werden in einem Buch publiziert und auf der Internetseite der Universität Hildesheim veröffentlicht. Am Institut für Geschichte der Universität Hildesheim wurde eine „Arbeitsstelle zur Erforschung der Beziehungen zwischen der Türkei und dem deutschen Sprachraum“ eingerichtet, die von Buket Yilmaz koordiniert wird. Die Hildesheimer Studentin forscht zu Minderheiten in der Türkei und unterstreicht die Rolle der Jugend für die zukünftigen deutsch-türkischen Beziehungen.

Die Universität Hildesheim und die Ege Üniversitesi Izmir kooperieren im Rahmen einer Erasmus-Partnerschaft, die sich neben dem Studenten- und Dozentenaustausch die Durchführung gemeinsamer wissenschaftlicher Projekte zum Ziel gesetzt hat. Ein „Runder Tisch Türkei“ bündelt die interdisziplinären Forschungsprojekte in Hildesheim.

Eröffnet wird die Konferenz am Donnerstag, 17. Mai um 08:30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, Vertreter aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur sowie Studierende der Fächer Geschichte, Internationales Informationsmanagement, Kulturwissenschaften und Pädagogik. „Wir bieten die Konferenz als akademische Lehrveranstaltung an, so dass Studierende einschlägiger Studiengänge einen Leistungsnachweis erwerben können“, so Gehler. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ort: Tagungsstätte Michaeliskloster, Hildesheim

Programm als PDF

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Geschichte Fachbereich 3 Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation Interkulturelle Kommunikation Internationales Tagungen & Kongresse
news-4455 Thu, 15 Mar 2012 10:46:00 +0100 Deutsch-türkische Beziehungen stärken https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/deutsch-tuerkische-beziehungen-staerken/ Die Universität Hildesheim baut die deutsch-türkischen Beziehungen aus und vergibt erstmals einjährige Stipendien für türkische Schülerinnen und Schüler. Im März fand an der Deutsch-Türkischen TAKEV-Schule in Izmir zum ersten Mal die deutschsprachige Hochschulmesse statt, bei der die Stiftung Universität Hildesheim ihr Studienangebot vorstellte. Anfang März hat die Deutsch-Türkische TAKEV-Schule, eine Privatschule, an der in deutscher und türkischer Sprache unterrichtet wird, in Kooperation mit dem Goethe-Institut und dem DAAD eine deutschsprachige Hochschulmesse für Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer ausgerichtet. Als eine von elf deutschen und österreichischen Hochschulen stellte die Stiftung Universität Hildesheim ihr Studienangebot vor. Im Rahmen von Vorträgen und Podiumsdiskussionen referierten Prof. Dr. Thomas Lange, Vizepräsident für Internationalisierung, und Steffi Albrecht vom International Office über die Stiftung Universität Hildesheim. „Zahlreiche Studieninteressierte haben gemeinsam mit ihren Eltern das Angebot genutzt. Sie informierten sich über das Studienangebot, insbesondere über Studiengänge in Kulturwissenschaften und „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ sowie den Beratungs- und Betreuungsservice in Hildesheim“, sagt Steffi Albrecht.

Die Universität Hildesheim konnte ihre Studiengänge auch den Studierenden der Ege Universität in Izmir sowie Schüler_innen anderer deutschsprachiger Schulen aus Izmir vorstellen. „Das Interesse von Schüler_innen, Studierenden und Wissenschaftlern aus Deutschland und der Türkei an den deutsch-türkischen Beziehungen ist in den letzten Jahren enorm gestiegen“, erläutert Albrecht.

„Aufgrund der vielfältigen Aktivitäten und Kooperationen aller Fachbereiche zu türkischen Bildungs- und Kultureinrichtungen haben wir an der Universität Hildesheim einen ‚Runden Tisch Türkei‘ gestartet. Das nächste Vernetzungstreffen soll voraussichtlich im Juni  2012 stattfinden", sagt Prof. Lange.

„Mit der TAKEV-Schule kooperieren wir seit letztem Jahr im Rahmen des BIDS-Programms vom DAAD (Betreuungsinitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen) und bieten deren Absolventen erstmals zum Wintersemester 2012/13 zwei einjährige Motivationsstipendien für einen Studienbeginn an der Stiftung Universität Hildesheim an“, gibt Steffi Albrecht bekannt.

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Pressemeldungen Fachbereich 2 International Office Internationales
news-3964 Mon, 30 Jan 2012 09:03:00 +0100 Interesse am Theorie-Praxis-Modell https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/interesse-am-theorie-praxis-modell/ Das Theorie-Praxis-Modell der Hildesheimer Kulturwissenschaften ist international bekannt, insbesondere durch die Nähe des Studiums zu den Künsten. Nun interessiert sich die Universität Danzig für das Modell. In Polen planen Professoren, einen ähnlichen kulturwissenschaftlichen Studiengang aufzubauen und mit der Universität Hildesheim künftig enger zusammen zu arbeiten. Zu einem Besuch des Fachbereichs II, Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation, reisten der Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Andrzej Ceynowa, sowie Prof. Jerzy Limon, Professor für Literatur und Theater, von der Universität Danzig an. Limon ist zudem Initiator und Direktor des internationalen Shakespeare Festivals in Danzig.

An der Universität Danzig soll ein Studiengang entstehen, der für die europäische Kulturlandschaft ausbilden soll. Prof. Jerzy Limon weist auf die internationale Bekanntheit der kulturwissenschaftlichen Studiengänge der Universität Hildesheim hin. Nach einer internationalen Recherche nach Studiengangsmodellen wollte er die „Hildesheimer Sachverständigen kennen lernen“. „An der Universität Danzig planen wir einen Bachelorstudiengang im Bereich Kunst und Management und sind sicher, dass die Erfahrungen und Expertise der Universität Hildesheim von unschätzbarem Wert sind", unterstreicht Limon.

„Die Universitäten Danzig und Hildesheim verbindet neben der kulturwissenschaftlichen Stärke in Forschung und Lehre – unter anderem in den Dramatischen Künsten, dem Kulturjournalismus und dem Kulturmanagement –, auch das curricular verankerte Engagement für die künstlerische Praxis“, erläutert Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik. „Neben der erfolgreichen Partnerschaft mit der Universite de Provence ist es an der Zeit, auch eine ‚Ost-Erweiterung‘ unseres akademischen Austauschs zu institutionalisieren“, resümiert Schneider das von ihm organisierte Treffen mit den polnischen Gästen.

„Wir freuen uns die bereits langjährigen Kooperationen mit Universitäten in Warschau und Poznan um die Universität Danzig zu erweitern. Eine Zusammenarbeit soll zunächst im Rahmen des ERASMUS-Programms vereinbart werden, um Erfahrungen im Bereich Studierenden- und Dozentenmobilität zu gewinnen und perspektivisch Möglichkeiten eines Double Degree Programms auszuloten“, so Elke Sasse-Fleige vom International Office der Universität.

Neben der Besichtigung des Kulturcampus Domäne Marienburg sprachen die Gäste mit dem Dekan des Fachbereichs II, Prof. Dr. Tilman Borsche, dem Direktor des Instituts für Kulturpolitik, Prof. Dr. Wolfgang Schneider, der Studiengangsbeauftragten Prof. Dr. Birgit Mandel, dem Vizepräsidenten für Internationalisierung, Prof. Dr. Thomas Lange und Elke Sasse-Fleige, Leiterin des International Office.

Die Professoren aus Danzig sprachen eine herzliche Einladung zum Gegenbesuch an ihre Universität im kommenden Jahr aus, nicht zuletzt um den Theaterneubau zu besichtigen.

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Vernetzung Internationales International Office
news-3836 Mon, 09 Jan 2012 11:27:00 +0100 Erinnerungskultur als pädagogische und bildungspolitische Herausforderung https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/erinnerungskultur-als-paedagogische-und-bildungspolitische-herausforderung/ Wie kann Gedenken mit zunehmendem Abstand zum historischen Ereignis praktiziert werden? Welche Herausforderungen ergeben sich im Kontext der Einwanderungsgesellschaft für die Erinnerungskultur? Am 13. und 14. Januar 2012 widmen sich diesen Fragen Referenten und Referentinnen auf dem internationalen Symposium „Erinnerungskultur als pädagogische und bildungspolitische Herausforderung“ der Stiftung Universität Hildesheim in Hannover. Die Tagung wird veranstaltet vom Institut für Erziehungswissenschaft/ Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover, Projekt Erinnerungskultur. Das Symposium begleitet die Ausstellung „‘Abgeschoben‘ in den Tod – Die Deportation von 1001 jüdischen Hannoveranerinnen und Hannoveranern nach Riga“.

Zur Begrüßung sprechen Stephan Weil, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich und Prof. Dr. Meike Sophia Baader. Die internationale Tagung mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll die Bedeutung von Erinnern, Gedächtnis und Gedenken in gegenwärtigen Zusammenhängen reflektieren und zum Nachdenken über pädagogisch-bildungspolitische Dimensionen anregen.

An der Universität Hildesheim studieren zur Zeit 2000 zukünftige niedersächsische Lehrerinnen und Lehrer. Erinnerungskultur zählt zu den wichtigen pädagogischen Aufgaben der Hochschule.

Deutschland ist ein Einwanderungsland, das sich durch ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt auszeichnet. Migrantinnen und Migranten besuchen heute Gedenkstätten und setzen sich mit der Shoah auseinander. Prof. Dr. Viola Georgi (Berlin) befasst sich in ihren empirischen Arbeiten mit der Frage, was Jugendliche aus Einwanderungskulturen über den Holocaust wissen und welche Geschichtsbilder bei ihnen vorherrschen. Prof. Dr. Micha Brumlik (Frankfurt a.M.) spricht über die „Pädagogik des Erinnerns“ und rückt die bildungspolitischen Herausforderungen ins Zentrum seiner Überlegungen. Auch Probleme der medialen Darstellung des Holocaust werden auf der Tagung erörtert. Prof. Dr. Moshe Zuckermann, israelischer Soziologe und Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv, geht der Frage nach dem Zusammenhang von Gedenken und ideologischer Instrumentalisierung kollektiver Holocaust-Erinnerung nach.

Entsprechend dem gesellschaftlichen Wandel stellen sich die Herausforderungen an die Erinnerungspraxis heute neu. „Der Generationenwandel – Zeitzeugen werden immer weniger – und die Einwanderungsgesellschaft fordern neue, zeitgemäße Formen der pädagogischen Arbeit in Gedenkstätten und Schulen im Umgang mit der Shoah“, unterstreicht Prof. Dr. Meike Sophia Baader, die zusammen mit Dr. Tatjana Freytag die Veranstaltung konzipiert hat. Dies gehe über die engere Geschichtsdidaktik hinaus, es bedarf einer besonderen pädagogischen Perspektive, unterstreicht die Hildesheimer Erziehungswissenschaftlerin. „Wie gehen wir mit der eigenen Geschichte um? Wie vermitteln wir die Shoah in ihrer Bedeutung für die Geschichte der Bundesrepublik an Jugendliche? Wie kann Gedenken mit zunehmendem Abstand zum historischen Ereignis praktiziert werden? Und welche Herausforderungen und Perspektiven ergeben sich für die Einwanderungsgesellschaft mit heterogenen Erinnerungskulturen?“

Derzeit arbeiten Meike Sophia Baader und Tatjana Freytag an einem Kooperationsprojekt mit der Universität Tel Aviv, in dem die Erinnerungskulturen und das Thema „Erziehung und Demokratie“ im Vergleich zwischen Israel und Deutschland erforscht werden sollen. „Uns interessiert, wie sich die Erinnerungskulturen in beiden Ländern unter den Bedingungen der je eigenen Einwanderungsgesellschaft und des Generationenwechsels verändern“, so Baader. Empirisch soll untersucht werden, welche Formen der Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit in Israel und Deutschland vorhanden sind und wer diese Angebote der institutionalisierten Gedenkpraxis in welchem Kontext wahrnimmt. „Wir tun oft so, als müssten wir Jugendliche zur Auseinandersetzung mit der Shoah drängen, als sei die pädagogische Arbeit mühsam. Vielleicht stellt sich aber heraus, dass die Bereitschaft unter Jugendlichen, sich mit dem historischen Ereignis der Shoah auseinanderzusetzen vorhanden ist, aber eben fachgerecht und inhaltsreich beantwortet werden muss“, zeigt sich Baader gespannt auf die künftige Forschungsarbeit.

Zu den Schwerpunkten des Hildesheimer Instituts für Erziehungswissenschaft zählen neben „Diversity Education“ und „Demokratie und Erziehung“ bildungshistorische Fragen, u.a. das Aufwachsen von Kindern zur Zeit des Nationalsozialismus. Baader betreut mehrere Nachwuchswissenschaftler_innen, Wiebke Hiemisch promoviert aktuell zum Thema „Kindheit im Holocaust“.

Programm des Symposiums

Das Symposium wird am Freitag, 13. Januar 2012, um 14:00 Uhr im Neuen Rathaus Hannover (Mosaiksaal) eröffnet.

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Pressemeldungen Allg. Erziehungswissenschaft Tagungen & Kongresse Internationales
news-3645 Mon, 21 Nov 2011 10:48:00 +0100 Studieren weltweit https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/studieren-weltweit/ „Das Interesse der Studierenden an Auslandsaufenthalten ist groß – dem wollen wir Rechnung tragen“, sagt Elke Sasse-Fleige, Leiterin des International Office. Am Mittwoch, 23. November 2011, findet ganztags wieder der große Go-Out-Tag mit einer Infobörse und vielen Veranstaltungen rund um das Thema Auslandsaufenthalt statt. Zum sechsten Mal organisiert das International Office der Stiftung Universität Hildesheim den Go-Out-Tag, auf dem sich Studierende und Dozenten von 9:00 bis 15:30 Uhr zum Thema Auslandsaufenthalte informieren können. Die Stiftungsuniversität Hildesheim ist international gut vernetzt. „Wir zählen über 160 Parteruniversitäten, davon 142 im europäischen Raum, diese Vielfalt möchten wir unseren Studierenden vorstellen“, sagt Elke Sasse-Fleige. „Ins Ausland zu gehen ist eine große Chance und bereichernde Erfahrung. Dazu gehört viel mehr als nur das Studium – man lebt in einer anderen Kultur, lernt den Alltag und die Menschen dort kennen“, ermutigt Marion Touze ihre Mitstudierenden, die Chance eines Auslandsstudium zu ergreifen. Die 25-Jährige hat Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und Marseille studiert.

Ein besonderer Gast kommt aus Berlin: Ute Strack von der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika wird um 14:15 Uhr im Hörsaal 1 einen Vortrag über Studien- und Praktikumsmöglichkeiten in den USA halten und für Fragen auch auf der Infobörse zur Verfügung stehen. Neben dem Team des International Office wirken Fachkoordinatoren, externe Experten, Studierende, die bereits im Ausland studiert haben, und Studierendengruppen wie Go.Intercultural! und Erasmus on Tour mit. Der Go-Out-Tag bietet Informationsveranstaltungen über Finanzierungs-möglichkeiten und Austauschprogramme, Partneruniversitäten und interkulturelle Trainings zur Vor- und Nachbereitung von Auslandsaufenthalten. Informationsstände und Ländertische sind auf dem Flur zwischen H 010 und I 010 aufgebaut.

2006 und erneut 2011 erhielt die Stiftung Universität Hildesheim als eine von 13 Hochschulen das „Erasmus-Qualitätssiegel – E-Quality“. Das Qualitätssiegel wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) einmal jährlich für besondere Verdienste beim Erasmus-Austausch vergeben.

Programm

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Pressemeldungen Internationales International Office
news-3153 Mon, 04 Jul 2011 11:33:00 +0200 Uni für Verdienste um europäischen Studierenden- und Dozentenaustausch ausgezeichnet https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/uni-fuer-verdienste-um-europaeischen-studierenden-und-dozentenaustausch-ausgezeichnet/ Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) hat bereits zum zweiten Mal die Stiftung Universität Hildesheim als eine von zwölf deutschen Hochschulen mit dem „ERASMUS Qualitätssiegel – E-Quality“ ausgezeichnet. Die Leiterin des International Office, Elke Sasse-Fleige, nahm am 30. Juni 2011 den Preis in Bonn entgegen. Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) empfing vom 30. Juni bis 1. Juli 2011 über 300 Vertreter der deutschen Hochschulen, der Nationalen Agenturen anderer europäischer Länder sowie der Europäischen Kommission und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur ERASMUS-Jahrestagung in Bonn. Darunter Elke Sasse-Fleige, Leiterin des International Office der Stiftung Universität Hildesheim. Die Generalsekretärin des DAAD, Dr. Dorothea Rüland, zeichnete die Stiftungsuniversität Hildesheim als eine von zwölf deutschen Hochschulen mit dem „ERASMUS Qualitätssiegel – E-Quality“ aus.

Bereits 2007 erhielt die Stiftungsuniversität das „ERASMUS-Qualitätssiegel – E-Quality“. „Die Auszeichnung ist ein erneuter großer Erfolg unseres International Office, das seit Jahren für unsere Studierenden ein hervorragendes Angebot bietet“, sagte Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich.

Das Qualitätssiegel wird vom DAAD einmal jährlich für besondere Verdienste und Leistungen beim ERASMUS-Austausch von deutschen und ausländischen Studierenden und Dozenten vergeben. Ziel ist es, mit dem Siegel einen Anreiz für die Hochschulen zu schaffen, die Qualität im europäischen Studierenden- und Dozentenaustausch weiter zu verbessern.

Das ERASMUS-Programm ist seit über 20 Jahren eine der großen Erfolgsgeschichten der EU und Teil des neuen EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen. ERASMUS ist der stärkste Motor für das Auslandsstudium deutscher Studierender und für Kurzzeitlehraufenthalte deutscher Dozenten an europäischen Gasthochschulen. Zudem werden Auslandspraktika von Studierenden, die Mobilität von Hochschulpersonal und so genannte Intensivprogramme (z.B. Sommerschulen) gefördert. „Das ERASMUS-Programm ist das bedeutendste Stipendienprogramm an der Stiftung Universität Hildesheim, das die Mobilität von Studierenden, Dozenten und Personal in Europa fördert. Seit 1987/88 vergibt das International Office ERASMUS-Mittel in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro an über 3.000 Hildesheimer Studierende für ihr Auslandssemester. Die gute Beratung, die sprachliche und interkulturelle Vorbereitung und Betreuung der „outgoings“ und „incomings“ durch über 40 ERASMUS-FachkoordinatorInnen, studentische Initiativen und das International Office tragen wesentlich zum Erfolg des ERASMUS-Programms an unserer Universität bei“, sagt Elke Sasse-Fleige.

Daten & Fakten

Mit über 140 europäischen Partnerhochschulen in 27 Ländern Europas und mehr als 450 Austauschstudienplätzen bietet die Stiftung Universität Hildesheim ihren Studierenden beste Möglichkeiten. Die Outgoing-Zahlen belegen die internationale Mobilität der Studierenden, nach denen die Stiftung Universität Hildesheim laut DAAD-Statistik vom März 2011 mit 5,3%, gleichauf mit der Europa-Universität Viadrina bundesweit nach wie vor einen Spitzenplatz einnimmt.

Mit dem ERASMUS Qualitätssiegel „E-Quality“ 2011 wurden ausgezeichnet:

- Humboldt-Universität zu Berlin

- Hochschule Deggendorf

- Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder

- Justus-Liebig-Universität Gießen

- Leibniz Universität Hannover

- Stiftung Universität Hildesheim

- Leuphana Universität Lüneburg

- Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

- Johannes Guttenberg Universität Mainz

- Hochschule Osnabrück

- Universität des Saarlandes

- Hochschule Weihenstephan - Triesdorf

- Hochschule Fulda

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Pressemeldungen International Office Internationales
news-2995 Fri, 10 Jun 2011 17:20:00 +0200 Hochschule international – erneute Auszeichnung https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/hochschule-international-erneute-auszeichnung/ Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) hat bereits zum zweiten Mal die Stiftung Universität Hildesheim als eine von zwölf deutschen Hochschulen mit dem „ERASMUS Qualitätssiegel – E-Quality“ ausgezeichnet. Der DAAD lobt die „besonders gute Umsetzung der Mobilitätsmaßnahmen des ERASMUS-Programms“ an der hiesigen Hochschule. Bereits 2007 erhielt die Stiftungsuniversität das „ERASMUS-Qualitätssiegel – E-Quality“. „Wir freuen uns sehr darüber und sehen diese Auszeichnung, zusammen mit über 40 ERASMUS-Fachkoordinatorinnen und -koordinatoren an unserer Universität, als Bestätigung und Ansporn für unser Wirken rund um das ERASMUS-Programm mit unseren 140 europäischen Partnerhochschulen“, sagt Elke Sasse-Fleige, Leiterin des International Office an der Stiftungsuniversität. Die Verleihung findet im Rahmen der ERASMUS-Jahrestagung am 30. Juni 2011 in Bonn statt.

„Die Auszeichnung ist ein erneuter großer Erfolg unseres International Office, das seit Jahren für unsere Studierenden ein hervorragendes Angebot bietet“, sagte Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich.

Vor Kurzem wurde die Stiftung Universität Hildesheim als einzige deutsche Universität mit 19 weiteren europäischen Hochschulen von der EU in die Broschüre „ERASMUS Hochschulbildung. Internationalisierung an europäischen Universitäten fördern. Europäische Erfolgsgeschichten“ aufgenommen.

Beide Auszeichnungen bestätigen und erkennen die gute Zusammenarbeit vieler Beteiligter an der Stiftungsuniversität an. Studierendeninitiativen wie ERASMUS-on-tour und Go-Intercultural und die zahlreichen Buddy students leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag, insbesondere zur Integration der „incoming students“.

Mit über 140 europäischen Partnerhochschulen in 27 Ländern Europas und mehr als 400 Austauschstudienplätzen bietet die Hochschule ihren Studierenden beste Möglichkeiten. Die Outgoing-Zahlen belegen die internationale Mobilität der Studierenden, nach denen die Stiftung Universität Hildesheim laut DAAD-Statistik vom März 2011 mit 5,3%, gleichauf mit der Europa-Universität Viadrina bundesweit nach wie vor einen Spitzenplatz einnimmt.

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Pressemeldungen Internationales
news-1986 Mon, 13 Dec 2010 15:57:00 +0100 Die Uni Hildesheim - eine ERASMUS Success Story! https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/die-uni-hild/ Als einzige deutsche Universität wurde die Universität Hildesheim als "ERASMUS Success Story 2010" ausgezeichnet Die Universität Hildesheim kann sich sehen lassen – nicht nur, aber besonders im Bereich des ERASMUSProgramms der Europäischen Kommission. Diese hatte Anfang des Jahres europaweit einen Wettbewerb ausgeschrieben, um die Universitäten ausfindig zu machen, die eine „ERASMUS Success Story“ sind. Letztlich wählten Experten 20 Universitäten aus, die nun ihre Erfolgsgeschichte im Rahmen des ERASMUSProgramms in einer Broschüre präsentieren können. Das International Office hat die Bewerbung für unsere Universität formuliert und freut sich, dass die Universität Hildesheim als einzige deutsche Hochschule ausgewählt wurde – eine Auszeichnung, die im Wesentlichen auf die gute Zusammenarbeit mit vielen engagierter Beteiligten hier im Hause zurückzuführen ist. Diesen gilt ein besonderer Dank!

Hier können Sie die Broschüre auch online herunterladen.

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Aktuelles IO Outgoings Programmstudierende Ausländische Vollzeitstudierende Internationales
news-1870 Thu, 25 Nov 2010 19:02:00 +0100 „Man muss weltoffen sein“ - Erfolgreicher Go-Out-Informationstag an der Stiftungsuniversität https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/man-muss-weltoffen-sein-erfolgreicher-go-out-informationstag-an-der-stiftungsuniversitaet/ Rund 700 Studierende informieren sich über Auslandsaufenthalte. „Man muss weltoffen sein“, betonte Sannaz Khoilar, die im ersten Semester Sozial- und Organisationspädagogik studiert. Bereits zum fünften Mal organisierte das International Office der Stiftung Universität Hildesheim den Go Out-Informationstag, auf dem sich Studierende am Mittwoch, 24. November 2010, zum Thema Auslandsaufenthalte informierten.

„Man muss weltoffen sein“, betonte Sannaz Khoilar, die im ersten Semester Sozial- und Organisationspädagogik studiert. „Ich interessiere mich für ein Auslandssemester in Australien sowie ein Praktikum. Nach dem zweiten Semester möchte ich das Praktikum in einer sozialen Organisation im Iran absolvieren. Mindestens acht Wochen lang“, so die Studentin.

Rund 700 Studierende informierten sich bei den zahlreichen Veranstaltungen über Finanzierungsmöglichkeiten und Austauschprogramme, Partneruniversitäten und interkulturelle Trainings zur Vor- und Nachbereitung von Auslandsaufenthalten. Die Informationsstände und Ländertische auf dem Universitätsflur waren sehr gut besucht. „Noch bin ich mir unsicher, wo ich im Ausland studieren werde. Vielleicht in Spanien, da ich die Sprache bereits erlernt habe, oder in einem englischsprachigen Land. Der Go Out-Tag ist ein tolles Angebot der Universität, da ich nicht nur viel Infomaterial mitnehmen kann, sondern auch mit Experten, Fachkoordinatoren oder Studierenden, die bereits im Ausland waren, sprechen kann“, so Kerstin Kaiser, Psychologiestudentin im ersten Semester.

Die Organisatorinnen vom International Office ermutigten die Studierenden, trotz Bologna-Reform ins Ausland zu gehen. „Erfahrungen, die aus Studienaufenthalten in der Türkei, in Russland, in Polen und Slowenien resultieren, sind wichtig – gerade auch für ‚Lehramtsstudierende’, die in multikulturellen Klassen unterrichten werden“, unterstrich Elke Sasse-Fleige, Leiterin des International Office.

Die Stiftungsuniversität Hildesheim ist international sehr gut vernetzt: Derzeit bestehen Austauschprogramme mit über 140 Partnerhochschulen. Insgesamt stehen mehr als 400 ERASMUS-Studienplätze pro Jahr an rund 130 europäischen Partneruniversitäten zur Verfügung, unter anderem in Oslo, Helsinki, Warschau, Wien, Rom, Bologna, Paris, Salamanca bis Barcelona und Lissabon. Das International Office vergibt jährlich über 230.000,- Euro an ERASMUS-Studienbeihilfen an die „outgoing students“. Bundesweit steht die Stiftung Universität Hildesheim beim prozentualen Anteil der outgoing students nach wie vor mit an der Spitze. 2007 erhielt sie das Europäische Qualitätssiegel und 2010 wurde die Stiftungsuniversität Hildesheim als einzige in Deutschland bei einem EU-Wettbewerb für ihre ERASMUS-Erfolgsgeschichte ausgezeichnet.

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Pressemeldungen Universität Hildesheim International Office Internationales
news-1070 Mon, 12 Oct 2009 00:00:00 +0200 DAAD-Preis an Pan Xingye https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/daad-preis-an-pan-xingye/ DAAD-Preis für herausragende ausländische Studierende vergeben Während der feierlichen Immatrikulation der Erstsemester am 12. Oktober 2009 im Audimax der Universität wurde der diesjährige DAAD-Preis für herausragende ausländische Studierende vergeben. Er ist mit 1000 Euro dotiert und ging in diesem Jahr an Pan Xingye, eine chinesische Studentin, die Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis mit dem Schwerpunkt Musik an der Universität Hildesheim studiert. Präsident Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich überreichte den Preis gemeinsam mit der Leiterin des Auslandsamtes, Elke Sasse-Fleige, an die junge Studentin (siehe Foto). Pan Xingye ist in China geboren und studiert seit dem Wintersemester 2005/06 in Hildesheim. An der Pädagogischen Hochschule in Nanjing/China hat Pan Xingye bereits ihr Studium der Musikpädagogik mit dem Bachelor abgeschlossen. Nicht nur ihre kontinuierlich guten und sehr guten Leistungen während des Studiums an der Universität Hildesheim zeichnen die junge chinesische Studentin aus, sondern auch ihr besonderes Engagement in der Anbahnung eine Kooperation der Universität Hildesheim mit den chinesischen Hochschulen in der Provinz Anhui. Die Konzerttournee des Tangoensembles "faux pas" in den chinesischen Hochschulen und kulturellen Einrichtungen im Oktober 2007 sowie die Reise nach China im vergangenen Jahr waren nicht zuletzt durch ihren persönlichen Einsatz ein voller Erfolg. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als studentische Hilfskraft der Universität ist Pan Xingye als Organisatorin, Übersetzerin, Moderatorin und Sängerin tätig. Darüber hinaus unterrichtet Pan Xingye als Lehrerin für Chinesisch an der Michelsenschule Hildesheim und gibt Klavier- und Gesangsunterricht an der Musikschule Borsum. 
Insgesamt beginnen 132 ausländische Studierende aus über 40 verschiedenen Ländern von Argentinien bis Vietnam ein Studium an der Uni Hildesheim. Die Universität Hildesheim kooperiert mit über 150 Partnerhochschulen in mehr als 30 Ländern und unterhält insgesamt 140 internationale wissenschaftliche Kooperationen.


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Pressemeldungen International Office Internationales Preise / Auszeichnungen
news-990 Thu, 15 Jan 2009 00:00:00 +0100 Zu Gast in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/zu-gast-in-hildesheim/ Hochrangige Delegation aus China zu Gast in Hildesheim Eine hochrangige Delegation aus der Provinz Anhui/China war am 15. Januar 2009 zu Gast an der Stiftung Universität Hildesheim.

 

Mit dabei waren Vertreter des Bildungsministerium der Provinz Anhui, ein Präsident sowie mehrere Vizepräsidenten diverser chinesischer Hochschulen, die besonderes Interesse hatten, die Universität Hildesheim in ihrer Struktur, mit ihren Studienangeboten und im Bereich "Internationalisierung" kennen zu lernen.

Begrüßt wurde die Delegation am 15.1. um 10 Uhr im Konferenzraum der Universität Hildesheim durch den Präsidenten der Universität, Herrn Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich. Anschließend erläuterte der Vizepräsident Dr. Christoph Strutz die Organisationsstruktur der Universität und die vielfältigen Angebote im Bereich der Internationalisierung, Prof. Dr. Karl-Heinz Arnold stellte das "Centrum für Bildungs- und Unterrichtsforschung (CeBU)", Elke Sasse-Fleige das International Office vor, Dr. Wolfgang Bender gab Auskünfte über das "Center for World Music".

Nach einer Mittagspause und einer Stadtführung durch Hildesheim endete der Besuch der Delegation mit einem Empfang im Rathaus der Stadt Hildesheim.

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Pressemeldungen Internationales Center for World Music
news-996 Wed, 06 Jun 2007 16:58:00 +0200 Top in Internationalität: Uni Hildesheim erhält Europäisches Qualitätssiegel https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/top-in-internationalitaet-uni-hildesheim-erhaelt-europaeisches-qualitaetssiegel/ Preisverleihug in Wien/ Doppelte Auszeichnung für exzellente Arbeit im Rahmen des ERASMUS-Programms der Europäischen Union Große Freude an der Universität Hildesheim! Passend zum 20jährigen Jubiläum des ERASMUS-Programms der EU erhält die Universität Hildesheim als eine derBesten bundesweit das "Europäische Qualitätssiegel 2006" für die herausragende Arbeit im Rahmen der Organisation der Studierenden- und Dozentenmobilität mit den nahezu 100 europäischen Partnerhochschulen.

"Wir freuen uns sehr über diese hohe Auszeichnung. Die Anerkennung des DAAD unterstreicht, dass die Universität Hildesheim nicht nur seit Jahren zahlenmäßig in der Austauschstatistik an der Spitze liegt - jährlich nehmen 350 Studierende an einem Auslandsaustausch teil -, sondern dass wir auch seit zwei Jahrzehnten die europäische Zusammenarbeit auf hohem inhaltlichen Niveau mitgestalteten", betont Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich "Internationalität" ist fester Bestandteil des Profils. Die Stiftungsuni setzt damit ein Signal auch in Richtung Internationalisierung der Forschung. Zahlreiche Gastwissenschaftler finden den Weg nach Hildesheim und bringen wichtige Impulse aus ihren Heimatländern mit.

Elke Sasse-Fleige, Leiterin des Akademischen Auslandsamts, sieht das Qualitätssiegel vor allem als Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit von Akademischem Auslandsamt und vielen engagierten Dozenten und Studierenden. In ihrer Funktion als ERASMUS-Koordinatorin hat sie die Auszeichnung im Audienzsaal des österreichischen Ministeriums für Bildung, Kunst und Kultur in Wien entgegengenommen.

Auf Bundesebene steht die Preisverleihung noch aus. Sie wird vom DAAD als Nationaler SOKRATES/ERASMUS-Agentur am 20. Juni in Bonn anlässlich der ERASMUS-Jahrestagung an acht deutsche Hochschulen für ihre hervorragende Qualität in der Umsetzung des europäischen Bildungsprogramms vergeben. Neben der Universität Hildesheim wird das Europäische Qualitätssiegel 2006 an weitere sieben Hochschulen vergeben. Darunter die Universität Bremen und die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

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Pressemeldungen Internationales International Office
news-950 Wed, 28 Feb 2007 12:06:00 +0100 Vorbildlicher Service im Studierendenaustausch https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/vorbildlicher-service-im-studierendenaustausch/ DAAD verleiht Universität Hildesheim europäisches Qualitätssiegel Die Mobilitätsmaßnahmen des ERASMUS-Programms werden an der Uni Hildesheim besonders vorbildlich umgesetzt. Das bestätigte jetzt der DAAD, der zum dritten Mal die Ausschreibung für das Label vorgenommen hat. Die Universität Hildesheim belegt in der Austauschstatistik des DAAD bundesweit seit Jahren Platz zwei. Die Zahlen stimmen und die Qualität der Angebote auch.

"Wir haben uns beworben, weil der Studierenden- und Dozentenaustausch an der Uni Hildesheim seit Jahren sehr erfolgreich durchgeführt wird und wir uns dafür sehr engagieren", betont Elke Sasse-Fleige, Leiterin des Akademischen Auslandsamts. Nun bekommt sie die offizielle Bestätigung. Die Stiftung Universität Hildesheim erhält als Anerkennung für seinen Einsatz im Bereich der Austauschaktivitäten das "Europäische Qualitätssiegel - E-Quality". Die Verleihung erfolgt im Rahmen der ERASMUS-Jahrestagung, die vom 20. bis 21. Juni in Bonn stattfindet.

Das Qualitätssiegel wird für besondere Verdienste und Leistungen beim Austausch von deutschen und ausländischen ERASMUS-Studierenden und Dozenten an deutsche Hochschulen vergeben. Ziel ist es, mit dem Siegel einen Anreiz für europäische Hochschulen zu schaffen, die Qualität der europäischen Austauschaktivitäten weiter zu verbessern. Neben der Uni Hildesheim erhalten in Deutschland sieben weitere Universitäten diese Auszeichnung.

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Pressemeldungen International Office Internationales
news-15676 Discover Berlin - Entdecke Berlin 22.-24. November 2018 https://www.uni-hildesheim.de/internationales/highlights/artikel/artikel/discover-ber/ Apply now! Melde dich jetzt an! Dear students

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