Der Forschungsverbund "Inklusive Bildungsforschung der Frühen Kindheit" war zu Gast am Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit

Im Juni 2019 war der Forschungsverbund "Inklusive Bildungsforschung der Frühen Kindheit" zu Gast am Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit (IBEB) der Hochschule Koblenz. Zusammen mit VertreterInnen des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) und Projektmitarbeitern des Projekts der Inklusiven Kindheitspädagogik als Querschnittsthema in der Pädagogik (InQTheL) der Hochschule Magdeburg-Stendal fand ein konstruktives Treffen der Inklusionsprojekte im Bereich der frühen Kindheitsforschung statt. Die multidisziplinären Zugänge und unterschiedlichen Erfahrungen ermöglichten einen konstruktiven Austausch mit fruchtbaren Diskussionen.

Teilnehmer des Austausches:

IBEB (Koblenz): Prof. Dr. Armin Schneider, Dr. Andy Schieler, Daniel Roos B.A.

InQTheL (Magdeburg-Stendal): Eric Simon M.A., Sven Hohmann M.A.

Nifbe (Osnabrück): Dr. Meike Sauerhering, Dr. Bettina Lamm

Forschungsverbund Inklusive Bildungsforschung: Carolin Bätge M.A., Nelli Gorr B.A.

 

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für Ihre Imputs und dem Team aus Koblenz für die tolle Organisation! Der Forschungsverbund freut sich schon auf das nächste Treffen, das für 2020 anvisiert ist.

Wir begrüßen den Entwicklungspsychologen Prof. Jörn Borke

Wir freuen uns sehr, dass unsere Vortragsreihe von Prof. Borke, Entwicklungspsychologe an der Hoschule Magdeburg-Stendal, abgeschlossen wird. Herr Borke wird in seinem Vortrag "Kultursensitive Frühpädagogik als Teil einer inklusiven Pädagogik in Kindertagesstätten" in die kulturvergleichende Familienforschung einführen und aus einer psychologischen Perspektive eine schöne Ergänzung zu den bereits in der Vortragsreihe vertretenen erziehungswissenschaftlichen Blickwinkeln ermöglichen.

 

Abstract zum Vortrag:

Der Umgang mit kultureller Vielfalt stellt eine Heterogenitätsdimension dar, bezüglich der es im Rahmen einer inklusiven Pädagogik in Kindertagesstätten Handlungsstrategien bedarf, um hier angemessen agieren und reagieren und somit allen Kindern einen gleichen Zugang zum Bildungssystem ermöglichen zu können. Um dem adäquat begegnen zu können, braucht es Wissen über kulturelle Hintergründe sowie mögliche damit zusammenhängende Erfahrungen und Erwartungen der Kinder und Eltern. Ebenso wichtig ist eine offene Haltung, die es den pädagogischen Fachkräften ermöglicht, allen beteiligten Akteuren entsprechend zu begegnen und Umgangsweisen zu entwickeln und umzusetzen, mit denen sich die Familien willkommen und angenommen fühlen. Drittens ist es von großer Bedeutung, konkrete Handlungskompetenzen zu erwerben, die eine entsprechende Umsetzung im Kita-Alltag ermöglichen. Im Rahmen dieses Vortrages sollen die theoretischen und empirischen Grundlagen der kulturvergleichenden Familienforschung vorgestellt werden. Weiterhin wird auf die konkreten Umsetzungsmöglichkeiten einer kultursensitiven Frühpädagogik im Kita-Alltag eingegangen.

 

Änderung: Der Vortrag findet am 29. Januar 2019 von 16.15-17.45 Uhr im Audimax (Hauptcampus Universität Hildesheim) statt!

Vortragsreihe "Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit"

 Es ist soweit! Der Forschungsverbund "Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit" veranstaltet zusammen mit der Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft und dem Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen eine Vortragsreihe im Wintersemester 2018/19!

Eine inklusive Bildung, Erziehung und Förderung zeichnet sich dadurch aus, dass sie soziale und persönliche Unterschiede in den Zugehörigkeiten, Lebenslagen und Entwicklungsbedingungen von Kindern wahrnimmt und die sozialen und persönlichen Teilhabebeschränkungen im alltäglichen Zusammenspiel der sozialen und persönlichen Differenzlinien pädagogisch bearbeitet. In der Kindheitspädagogik und der Bildungsforschung wird die Diskussion um das Verhältnis von Inklusion und Früher Kindheit in institutionellen Kontexten zunehmend mehr mit empirischen Erkenntnissen unterfüttert. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass gerade mit Inklusion eine Herausforderung formuliert ist, die unterschiedliche Forschungszugänge erfordert.

Die Veranstaltung (0407) geht mittels öffentlicher Vorträge der Frage nach,  welche Forschungszugänge welche Perspektiven auf inklusive Bildung und Kindheiten entwerfen und ob sich hieraus eine gemeinsame Kontur einer inklusiven Bildungsforschung der frühen Kindheit entwickeln lässt.

Vorträge: 

11.12.2018:  Frau Dr. Julia Brunner

Perspektiven auf ‚Behinderung‘ und ‚Normalität‘ in der Theorie Impulse für eine inklusive Bildungsforschung

15.01.2019: Frau Dr. Maria Fürstaller

Warum Religion (k)eine Rolle spielt. Einblick in ein Forschungsprojekt zur religiösen und kulturellen Vielfalt in elementarpädagogischen Einrichtungen

22.01.2019: Frau Dr. Bedia Akbaş

Alltägliche Phantasien und Mythen zu ‚Kultur‘ und ‚Sprache‘ – Eine Studie zu Ungleichheitspraktiken im Kontext der Elementarpädagogik

29.01.2018: Prof. Dr. Jörn Borke

Kultursensitive Frühpädagogik als Teil einer inklusiven Pädagogik in Kindertagesstätten

 

Das Begleitseminar findet jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr (c.t.) statt.

 Flyer

 

Gefördert im Niedersächsischen Vorab durch:  

Carolin Bätge

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Raum: N 221 - Forum - Hauptcampus
Sprechzeit: Di 01.10. 11-12 Uhr / Di 22.10. 11-12 Uhr und Do 24.10. 10.30-11.30 Uhr
Homepage: https://www.uni-hildesheim.de/fb1/institute/institut-fuer-erziehungswissenschaft/allgemeine-erziehungswiss/team/carolin-baetge/ Homepage

Tätigkeitsbereiche:

Handzettel zur Vortragsreihe