Wir leben in einer Welt, in der unentwegt Informationen und visuelle Reize auf uns einströmen.

Wir produzieren täglich eine unendliche Anzahl an Bildern, deren Verfallsdatum immer kürzer zu werden scheint. Wir sind in der Lage, in Bruchteilen von Sekunden Bilder-Codes zu entschlüsseln, die wir über Smartphones empfangen, die auf unseren Computerbildschirmen oder im Fernsehn erscheinen. Wir kommunizieren zu einem Großteil über und in Bildern. Die ständige Präsenz von Bildern hat einen enormen Einfluss auf die Produktion von Kunst und ihre Stellung innerhalb der Gesellschaft. Kunst besitzt heutzutage nicht mehr das Monopol auf die Bildproduktion, aber sie ist die Disziplin, an der wir unseren Umgang mit Bildern schulen können. Wir ‘denken’ durch Bilder und ‘hören’, was uns Bilder sagen.

An der Universität Hildesheim wird Kunst sowohl aus der Perspektive des Rezipienten studiert, wie auch aus der des Produzenten. Wir denken nicht, dass Kunst nur für Eliten geschaffen wird oder ihre Inhalte nichts mit der gesellschaftlichen Realität zu tun haben. Vielmehr verstehen wir Kunst und den Umgang mit Bildern als Bestandteil unseres alltäglichen Lebens.

Kunstwissenschaflter, Künstler und Kunstvermittler der Universität Hildesheim untersuchen gemeinsam die Bedeutung von Kunst, ihre Möglichkeiten und ihren Wirkungsbereich und zeigen die ‘Macht der Bilder’ auf. Durch den interdisziplinäre Studiengang  ist es möglich sich vielfältige wissenschaftliche und praktische Kenntnisse und Fähigkeiten anzueigenen, die in einer Vielzahl beruflicher Felder eingesetzt werden können.

 


Unser Institut beim Projektsemester »Mind the Gap«

Alle zwei Jahre legen wir einen besonderen Fokus auf die künstlerisch-praktische Arbeit. Im sogenannten Projektsemester haben die Studierenden die Möglichkeit, eigene Projekte auf vielfältige Art und Weise künstlerisch zu verwirklichen. Auch das Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft ist beteiligt und bietetet mehre Kurse unter dem übergreifenden Thema »Mind the Gap« an.

Weitere Infos und Programm 


Veranstaltungen

DRAW ATTENTION 3.0 – Exklusiv: Zeichen im Dommuseum

Dienstag, 5. Juli 2022
Dommuseum, Domhof 3, 31134 Hildesheim
17 bis 19 Uhr

DRAW ATTENTION – das bedeutet einerseits aufmerksames, achtsames Zeichen, andererseits aber auch sich einlassen und vertiefen, zeichnerisch in Beziehung treten, zeichnerisches Know-How kennenlernen und erproben – in Korrespondenz mit nicht alltäglichen Modellen und erstaunlichen Orten. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.

Das Dommuseum öffnet extra für die Veranstaltung außerhalb der Öfnungszeiten und lädt dazu ein, kulturhistorische Objekte (Reliquiare, Monstranzen, Büsten, Figuren, u.a.) zu zeichnen. 
Da die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt ist, melden Sie sich bitte bis zum 01. Juli 2022 unter draw-attention(at)uni-hildesheim.de an.

Abschlusspräsentation: Surplus 2+2=7

23. Juni bis 3. Juli 2022
Print + Rahmen Königstor 52, 34117 Kassel, Germany

Im Rahmen des Projektsemesters 22 “mind the gap” der Universität Hildesheim präsentieren 11 Künstler:innen des Seminars "surplus oder 2 2=7“ ihre Arbeiten zum Thema Kapitalismus und allem, was dazu gehört. Dabei steht die Stadt und der Kitsch im Leben der eurozentrischen Gesellschaft im Vordergrund, sowohl die guten als auch die schlechten Seiten. Von Schmutz und Überfluss bis hin zu Magie und Übertreibung werden die Werke aus multipler Autor:innenschaft in Kassel paralell zur documenta15 ausgestellt. Die Künstler:innen bedienen sich des Mediums Tiefdruck und erzielen mit Hilfe der 3-Farb-Radierung unterschiedliche/gemeinsame Motive. 

Alle Interessierten sind eingeladen, die Werke zu betrachten, zu analysieren, zu bewundern und über ihren Inhalt zu diskutieren.

Team
Martin Dege, Sheila Dirks, Enna, María Fraile, Juana Miquel, Pauline Neumann, Paula Rello, Africa Sanchez, Mirna Schippers, Anarhea Stoffel, Josephine Wenzel

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