Aktuelle Abschlussarbeiten

Bei näherem Interesse zu einem Thema für Bachelor- oder Masterarbeiten wenden Sie sich bitte an den:die jeweilige:n Ansprechpartner:in.

Bachelorarbeiten

Allgemeine Vorgaben

Mögliche Formen für Abschlussarbeiten

  • Analyse bestehender Daten
  • Studienplanung

Exposé

Aufbau: erste Seite: Titel, Einführung, Vorstudien, Ziele; zweite Seite: Relevanz der Studie, tabellarischer Zeitplan, Literaturangaben

Format: Name, Matr.-Nummer, Seitenangabe in Kopfzeile; Randbreite: links 2 cm, rechts 3,5 cm, Datum und Unterschrift nicht vergessen

  • das Exposé ist verpflichtend
  • Beispiele für aktuelle Themen nutzen, eigenes Thema möglich
  • Korrektur des Exposés erfolgt einmal

Abschlussarbeit

  • beachten Sie aktuelle Merkblätter und Richtlinien
  • Seminarteilnahme „Angststörungen“ günstig
  • Umfang: max. 30 Seiten, exklusive Formalien, Tabellen und Literatur

Themenbereiche

Einzelfallstudien

...z.B. im Kontext der Paartherapie bzw. der psychoonkologischen Behandlung

 

Menschen mit Behinderung

Beispielhafte Themen

Klinische Diagnostik - reliable und valide Instrumente?

Psychotherapeutische Behandlung - evidenzbasierte Ansätze

Expressed Emotions

Familienberatung

Masterarbeiten

Allgemeine Vorgaben

Exposé

Aufbau: Titel, Einführung, Vorstudien, Ziele; Stichprobe, Operationalisierung, Statistik, Relevanz der Studie, tabellarischer Zeitplan, Literaturangaben

Format: Name, Matr.-Nummer, Seitenangabe in Kopfzeile; Randbreite: links 2 cm, rechts 3,5 cm, max. 4 Seiten, Datum und Unterschrift nicht vergessen

  • das Exposé ist verpflichtend
  • Beispiele für aktuelle Themen nutzen; eigenes Thema möglich
  • Korrektur des Exposés erfolgt einmal

Abschlussarbeit

  • beachten Sie aktuelle Merkblätter und Richtlinien
  • Seminarteilnahme „Forschungsmethoden“ verpflichtend!
  • Umfang: max. 30 Seiten, exklusive Formalien, Tabellen und Literatur

Themenbereiche

Paartherapie, Einbezug von Partnern und Angehörigen, Prävention

Kurzbeschreibung

Partnerschaft ist eine der wichtigsten Quellen für Lebensfreude und psychische Stabilität. Nicht verwunderlich, dass Scheidung bzw. Trennung zu den schwerwiegenden kritischen Lebensereignissen im Verlauf der Lebensgeschichte gehört. Einer besonderen Bedeutung kommen daher den meist vorausgehenden Beziehungsstörungen zu, die Anlass für das Aufsuchen einer Paartherapie sein können. Derartige Störungen manifestieren sich auf allen Verhaltensebenen (z.B. in Form negativer Kausalattributionen, Beschimpfungen in direkten Interaktionen, erhöhter psychophysiologischer Erregung und damit einhergehenden Gefühlen z. B. Wut und Verbitterung).

Konkrete Themenvorschläge

Attributionsprozesse bei Paaren

 

Partnerschaftliches Lernprogramm (ELP) bei schwer adipösen Erwachsenen nach bariatrischer Operation

  • Nähere Informationen: Gruppenarbeit (2 bis 4 Personen)

  • Ansprechperson: Prof. Dr. Christoph Kröger
  • Kooperation mit: Dr. Köhler, HEH Braunschweig

 

Partnerschaftliche und elterliche Gewalt. Prävalenz, Inzidenz und assoziierte Merkmale

  • Inhalt: Partnerschaftliche und elterliche Gewalt betreffen einen erheblichen Teil der Bevölkerung. Die Frage nach der Häufigkeit und potenziellen Zunahme dieser Gewaltformen ist aktuell vor allem im Kontext der Corona-Pandemie von besonderem Interesse. Entsprechende Gewalterfahrungen können schwerwiegende physische, psychische und wirtschaftliche Folgen haben. Risikofaktoren, die die Gewaltausübung begünstigen, sind teilweise noch umstritten. Aufgrund der gravierenden Auswirkungen, gesellschaftlichen Relevanz und teils widersprüchlichen Studienergebnissen ist eine differenzierte Untersuchung der Prävalenz, Inzidenz und assoziierten Merkmale partnerschaftlicher und elterlicher Gewalt angezeigt.

  • Nähere Informationen: Bevölkerungsrepräsentative Studie, als Gruppenarbeit (2 bis 4 Personen) möglich

  • Ansprechpersonen: Alexandra von Thadden, Prof. Dr. Christoph Kröger
  • Kooperation mit: Prof. Dr. Kliem, Jena

Rehabilitationspsychologie

Konkrete Themenvorschläge

Effektivität stationärer psychosomatischer Rehabilitation im Langzeitverlauf in Abhängigkeit vom Ausmaß der Arbeitsunfähigkeitszeiten im Jahr vor der Behandlung

 

Validierung eines diagnostischen Interviews zur Einschätzung des Leistungsvermögens in der medizinisch-psychosomatischen Rehabilitation (SIRS-2)

  • Inhalt: Die Einschätzung des Leistungsvermögens in der psychosomatisch-psychiatrischen Diagnostik ist immer noch mit vielen Unsicherheiten behaftet, da sich die Einschränkungen durch psychische Erkrankungen auf die Anforderungen des Arbeitsplatzes in manchen Fällen nicht objektivieren lassen. Hinzu kommen nicht ausgesprochene Versorgungswünsche der Patient*innen, die die Validierung der Beschwerdedarstellung zusätzlich erschweren. Im amerikanischen Sprachraum gilt der SIRS-2, ein diagnostisches Interview zur Validierung psychischer Beschwerden, als Goldstandard für die psychologische Begutachtung. Nun ist das Interview zwar auf dem deutschen Markt, jedoch im klinisch-psychosomatischen Setting noch nicht erprobt worden.
  • Gegenstand der Masterarbeit ist die Erhebung des klinischen Interviews in der stationären Rehabilitation (n=40) und die Korrelation mit weiteren psychischen Dimensionen aus der elektronischen Basisdokumentation (Depression, Angst, Somatisierung, sozialmedizinische Prognose usw.).
  • Diese Abschlussarbeit kann im Rahmen eines Praktikums im Rehazentrum Oberharz absolviet werden (Für Kost und Logie kommt die DRV BS-H auf).

Ansprechperson

Privatdozent Dr. apl. Professor Axel Kobelt-Pönicke

Borderline-Persönlichkeitsstörung

Kurzbeschreibung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) kommt zwar in der Allgemeinbevölkerung selten vor. Jedoch nehmen die Betroffenen aufgrund der hohen Symptombelastung und den Krankheitsfolgen Einrichtungen des Gesundheitssystems in erheblicher Weise in Anspruch. Krisenhafte Zustände führen immer wieder zu stationären Aufenthalten. Inzwischen konnte gezeigt werden, dass verschiedene störungsspezifische Behandlungsansätze im Mittel moderate Effekte auf die sehr heterogene Symptomatik erzielen können. Im Sinne des Patient:innenwohls ist es also wichtig, geeignete diagnostische Instrumente einzusetzen, um die Ausprägung, insbesondere der selbstschädigenden sowie suizidalen Verhaltensweisen, frühzeitig festzustellen, und eine BPS-spezifische Behandlung zu initiieren.

Konkrete Themenvorschläge

Identifizierung der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Diagnostische Effizienz der Jugendversion der IES-27.

  • Inhalt: Die Skala zur Erfassung der Impulsivität und emotionalen Dysregulation (IES-27) bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) hat sich in Forschung und Praxis bei Erwachsenen und Jugendlichen bewährt. Wie bereits bei der Erwachsenenversion soll auch die diagnostische Effizienz und Veränderungssensitivität der Version für Jugendliche (IES-27-J) sowie die für Angehörige (IES-27-A) untersucht werden. Ziel der Studie ist also die Evaluation dieser Selbst- und Fremdbeurteilungsskala anhand verschiedener Kennwerte im Rahmen einer stationären störungsspezifischen Behandlung in einer psychiatrischen Abteilung für Kinder- und Jugendliche.
  • Nähere Informationen:
    • Masterarbeitsthema für ein bis zwei Personen
    • Interessierte sollten folgende Literatur vorab lesen:
      • Kröger, C., del Pozo, A.M., Kosfelder, J., Allroggen, A., Grabowski, G., & Legenbauer, T. (2017). Erfassung von Impulsivität und emotionaler Dysregulation bei Jugendlichen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Evaluation eines Selbst- und Fremdbeurteilungsinstrumentes. Diagnostica, 63, 297-308.
      • Kröger, C., Theysohn, S., Holdstein, D., Vonau, M., Lammers, C.-H.  & Kosfelder, J. (2010). Die Skala zu Erfassung der Impulsivität der Borderline-Persönlichkeitsstörung (IS-27) - ein Beitrag zur Qualitätssicherung in der Psychotherapie. Diagnostica, 56, 178-189.
  • Ansprechperson: Prof. Dr. Christoph Kröger
  • Kooperation: Priv.-Doz. Dr. Maya Krischer, Köln

 

Therapieabbrüche bei DBT

 

Selbstverletzendes Verhalten bei Essstörungen

  • Inhalt: Patient:innen mit Essstörungen zeigen häufig selbstverletzende Verhaltensweisen und berichten von Schwierigkeiten bei der Regulierung ihrer Emotionen. Anhand von vorliegenden Daten einer psychosomatischen Klinik soll das Auftreten, der Verlauf und die Prädiktion selbstberichteter selbstverletzender Verhaltensweisen bei Patientinnen mit Anorexia Nervosa (AN) und Bulimia Nervosa (BN) untersucht werden.
  • Nähere Informationen:
    • Interessierte sollten folgende Literatur vorab lesen:
      • Kröger, C., Theysohn, S., Holdstein, D., Vonau, M., Lammers, C.-H.  & Kosfelder, J. (2010). Die Skala zu Erfassung der Impulsivität der Borderline-Persönlichkeitsstörung (IS-27) - ein Beitrag zur Qualitätssicherung in der Psychotherapie. Diagnostica, 56, 178-189.
      • Kröger, C., Harbeck, S., Armbrust, W. & Kliem, S. (2013). Effectiveness, response and dropout of dialectical behavior therapy for borderline personality disorder in an inpatient setting. Behavior Research and Therapy, 51, 411-416.
  • Ansprechperson: Prof. Dr. Christoph Kröger
Körper und Psyche

Konkrete Themenvorschläge

Körperliche Erkrankungen  bei psychischen Störungen

 

Menschen mit Behinderung

  • Inhalt: Gesundheitliche Leistungen im Vergleich
  • Voraussetzungen: 
    • Durchführung der Analysen in Berlin innerhalb eines Werkvertrags
    • Interesse an gesundheitsökonomischen Fragen und Menschen mit Behinderung  
    • gute methodisch-statistische Kenntnisse
    • Interesse an Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team
  • Weitere Informationen:
  • Ansprechpersonen: Prof. Dr. Christoph Kröger, betreut von Tim Bothe (InGef Berlin)
  • Kooperationspartner: InGef Berlin (https://www.ingef.de/)

 

Menschen mit Adipositas

  • Inhalt: Gesundheitliche Leistungen im Vergleich
  • Voraussetzungen: 
    • Durchführung der Analysen in Berlin innerhalb eines Werkvertrags
    • Interesse an gesundheitsökonomischen Fragen und Menschen mit Adipositas
    • gute methodisch-statistische Kenntnisse
    • Interesse an Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team
  • Weitere Informationen:
  • Ansprechpersonen: Prof. Dr. Christoph Kröger, betreut von Tim Bothe (InGef Berlin)
  • Kooperationspartner: InGef Berlin (https://www.ingef.de/)

 

Zielanpassung und -flexibilität bei Menschen mit Tumorerkrankungen

Arbeit und psychische Gesundheit

Konkrete Themenvorschläge

Präsentismus bei psychischen Störungen

Sonstiges

Konkrete Themenvorschläge

"Was bringt es schon, wenn ich...?" Selbstwirksamkeitserwartung von Eltern bei der Erziehung

  • Nähere Informationen: Bevölkerungsrepräsentative Studie, Gruppenarbeit (2 bis 4 Personen)
  • Ansprechperson: Prof. Dr. Christoph Kröger
  • Kooperation mit: Prof. Dr. Kliem, Jena

 

Moralische Dilemmata in der psychosozialen Versorgung