Tagungen

Internationale Tagung zu Mehrsprachigkeit unter besonderer Berücksichtigung der Herkunftssprache(n)

Brücken schlagen: Mehrsprachigkeit, Interkulturelle Kommunikation und Sprachvermittlung

Hildesheim, 30.11. bis 02.12.2017

 

Mit den Schlagwörtern Mehrsprachigkeit, Interkulturelle Kommunikation und Sprachver­mittlung bringt die Tagung drei gleichermaßen aktuelle wie vage, aber auch transdisziplinäre Begriffe und Themenfelder zusammen. Im Fokus der Veranstaltung stehen Herkunftssprachen und das Deutsche als Fremdsprache in ihrer theoretischen Fundierung wie auch in ihrer Vermittlungspraxis. Die Interkulturelle Kommunikation bildet dabei die verbindende Klammer und Brücke zwischen diesen Aspekten:

  • Wie gestaltet sich der Umgang mit Herkunftssprachen in der gesellschaftlichen Praxis?

  • Welche Herausforderungen stellen sich aus einer interkulturellen Sicht?

  • Wie lassen sich diese in eine Sprachvermittlung integrieren, die das Deutsche als Fremdsprache mit einer Berücksichtigung der Erst- bzw. Herkunftssprachen verbindet?

Die Tagung will Wissenschaftler_innen ein Forum bieten, die sich vor allem von einem sprachwissenschaftlichen Standpunkt aus mit den Relationen und Konvergenzen zwischen Herkunfts- und Umgebungssprachen, den sozialen und identitären Folgen dieser Mehrsprachigkeit und der daraus resultierenden oder damit in Verbindung stehenden Vermittlungspraxis beschäftigen.

Mögliche Fragestellungen im Bereich Mehrsprachigkeit und Herkunftssprache betreffen die Herkunftssprache als Ressource – für Identitätsbildung und -veränderung, Bildungsbiografien und Spracherwerb – sowie Phänomene des Sprachkontaktes und den Umgang damit.

Die Sprachvermittlungsperspektive befasst sich mit Fragen rund um Konvergenzen und Divergenzen herkunfts- und fremdsprachlichen Unterrichts und neuen Entwicklungen in der Sprachvermittlung unter besonderer Berücksichtigung der Herkunfts- oder Erstsprachen.

Interkulturelle Kommunikation als Brücke bezieht die kulturelle Perspektive in der Sprachvermittlung ein, darunter auch sprachliche und kulturelle Folgen von Mehrsprachigkeit im Rahmen von Migrationsprozessen.

Abstracts (max. 3.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) werden bis zum 1.4.2017 erbeten.

Sie sind per Mail einzureichen an: bruecken-tagung@info.uni-hildesheim.de

Call for papers als PDF.

 

Informationen zur Anmeldung / Teilnahmebedingungen

Um sich für die Tagung vom 30.11. – 02.12. 2017 anzumelden, füllen Sie bitte das nachfolgende Formular aus. Anmeldeschluss ist der 31.10.2017.

Die Tagungsgebühr beträgt 40,- EUR und enthält die Tagesverpflegung für die Dauer der Tagung (kalte und warme Getränke, Obst, Gebäck sowie das Mittagessen), jedoch nicht das Konferenzdinner. Die Studierenden bezahlen einen ermäßigten Tagungsbeitrag in der Höhe von 10,- EUR. Die Teilnahme für Referenten und Referentinnen ist kostenlos. Rückzahlungen bereits eingezahlter Beiträge sind nicht möglich.

Der Beitrag für das Konferenzdinner (am 30.11.2017) beträgt 35,- EUR. Die Anmeldung für das Konferenzdinner kann gemeinsam mit der Anmeldung zur Tagung erfolgen und ist ebenfalls nur bis zum 31. Oktober 2017 möglich.

Die Tagungsgebühr und die Kosten für das Konferenzdinner sollten innerhalb von zwei Wochen nach Anmeldung überwiesen werden. Die genauen Kontodaten erhalten Sie nach der Anmeldung per E-Mail mit der Anmeldebestätigung.

IKK_2017

Kontaktdaten
Teilnahmedaten
Abschluss der Anmeldung

Donnerstag, 30.11.2017

ab 8.00               Anmeldung

09.00 – 9.30     Begrüßung

Block 1:     Mehrsprachige Lebenswelten

09.30­­­ – 10.30    Prof. Dr. Angelika  Redder: Herkunftssprache als Ressource 

10.30 – 10.45    Kaffeepause

10.45 – 13.00    Einzelvorträge

13.00 – 14.00    Mittagspause

Block 2:     Identität und Mehrsprachigkeit

14.00 – 15.00    PD Dr. Kersten Sven Roth: Jenseits der Kompetenz. Perspektiven einer perzeptions- und diskurslinguistischen

                             Mehrsprachigkeitsforschung 

15.00 – 15.15    Kaffeepause

15.15 – 17.30    Einzelvorträge

19.30                   Gemeinsames Abendessen

 

Freitag, 1.12.2017

Block 3:    Spracherwerb, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit: Prozesse, Strategien und

                  Ressourcen

09.00 – 10.00    Prof. Dr. Tanja Anstatt: Slavische Herkunftssprachen in Deutschland: Die Wahrnehmung des Russischen und Polnischen

                             durch jugendliche Bilinguale

10.00 – 10.15    Kaffeepause

10.15 – 12.00    Einzelvorträge

12.30 – 13.30    Mittagspause

Block 4:     Herkunftssprache – Fremdsprache: Differenz und Übergang

13.30 – 14.30    Prof. Dr. Elke Montanari: Diversität und Mehrsprachigkeit: Aushandlungen in der Institution Schule. Zum Umgang mit

                             Mehrsprachigkeit Schule bei Seiteneinsteigern und ihren Lehrkräften

14.30 – 14.45    Kaffeepause

14.45 – 17.00    Einzelvorträge

17.30 – 19.30    Podiumsdiskussion

                             Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe

                             Prof. Dr. Andrea Bogner, Professorin für Interkulturalität und Mehrsprachigkeit, Georg-August-Universität Göttingen       

                             Prof. Dr. Björn Rothstein, Professor für Interkulturelle Sprachdidaktik des Deutschen, Ruhr-Uni-Bochum

                             Dr. Dagmar Knorr, Leuphana Universität Lüneburg,  ZeMoS,  Schreibzentrum / Writing Center

                             Dr. Bärbel Kühn, Sprachenrat Bremen e.V., die Vorsitzende

                             Dr. Almut Küppers, Istanbul Policy Center

                             Sabine Harwardt, Redakteurin für DaF/DaZ Lehr-Lernmaterialien, Klett-Verlag

                             Julia Zabudkin, Geschäftsführung Kindergärten und Krippen Nezabudka, F.a.M.

19.30                   Umtrunk

 

Samstag, 2.12.2017

Block 5:    Deutsch als Fremd- und Herkunftssprache außerhalb des deutschsprachigen

                  Raums

09.00 – 10.00    Dr. Irina UshanovaDeutsch als Fremd- und Herkunftssprache in international ausgerichteten Studiengängen an russischen

                             Universitäten

10.00 – 10.15    Kaffeepause

10.15 – 12.00    Einzelvorträge

12.30 – 13.30    Mittagspause

Block 6:    Interkulturelle Kommunikation und DaF: (Neue)  Perspektiven(vielfalt) und

                  Weiterentwicklungen

13.30 – 14.30    Prof. Dr. Stephan Schlickau: DaF, DaZ und Interkulturelle Kommunikation: Mit mehr Empirie zu neuen gemeinsamen

                             Erkenntnissen

14.30 – 14.45    Kaffeepause

14.45 – 17.00    Einzelvorträge

17.00                   Tagungsabschluss

18.00                   Stadtführung

 

Das Programm kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Die Programmstruktur kann hier in einer tabellarischen Form heruntergeladen werden.

 

 

 

Für den Donnerstagabend ist ein gemeinsames Abendessen im Restaurant Noah geplant.

Eine Stadtführung ist für den Samstag, nach dem Tagungsabschluss, geplant. 

Mehr Informationen über das reiche kulturelle Angebot in Hildesheim finden Sie auf folgenden Internetseiten: 

 

 

Adresse 

Bühler Campus, Neubau

Lübecker Straße 3, 31141 Hildesheim

Anfahrt

Informationen als PDF.

Karte auf Googlemaps 


 

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Sie erreichen Hildesheim per ICE oder Regionalverkehr mit stündlicher Anbindung nach Berlin, Frankfurt am Main und Hannover.
Zur Bahnauskunft...

Zum Stadtverkehr Hildesheim (SVHI) 

  • Vom Hauptbahnhof Hildesheim nehmen Sie die Stadtbuslinie 1 oder 4 in Richtung "Marienburger Höhe /Südfriedhof / Itzum" und steigen an der Haltestelle "Silberfundstraße" aus (Fahrzeit circa 15 Minuten).
  • Von der Innenstadt (z.B. Haltestelle "Schuhstraße") nehmen Sie die Stadtbuslinie 4 Richtung "Itzum" und steigen an der Haltestelle "Silberfundstraße" aus (Fahrzeit circa 10 Minuten).
  • Nach dem Ausstieg links und an der nächsten Ampelkreuzung rechts in die Quedlinburger Straße abbiegen. Die Verlängerung der Quedlinburger ist die Lübecker Straße. Der Zugang zum Bühler-Campus erfolgt über die Lüneburger Straße.

Anfahrt mit dem PKW

Aus Richtung Hannover oder Kassel über die A 7

Die Autobahn bei der Ausfahrt "Hildesheim" (Nr.62) verlassen.
Bis zum Kreisel der B1 Richtung Hildesheim-Zentrum folgen.
Den Kreisel bei der dritten Abfahrt in Richtung Goslar (B6) verlassen und bei der nächsten Kreuzung nicht nach links der B 6 folgen, sondern weiter geradeaus fahren. Folgen Sie vorerst der Beschilderung "Marienburger Höhe" bzw. "Universität". Sie gelangen so auf die Marienburger Straße, der Sie bis zur Ecke Quedlinburger Straße folgen (nächste Ampelkreuzung nach dem Netto-Markt auf der rechten Seite). Rechts in die Quedlinburger Straße einbiegen und links in die Lüneburger Straße einbiegen. Sie gelangen zur Auffahrt des Bühler-Campus.

Aus Richtung Hannover über die B6

Der B6 Richtung Goslar/Autobahn folgen. Den Kreisel bei der zweiten Abfahrt in Richtung Goslar (B6) verlassen und bei der nächsten Kreuzung nicht nach links der B6 folgen, sondern weiter geradeaus fahren. Folgen Sie vorerst der Beschilderung "Marienburger Höhe" bzw. "Universität". Sie gelangen so auf die Marienburger Straße, der Sie bis zur Ecke Quedlinburger Straße folgen (nächste Ampelkreuzung nach dem Plus-Markt auf der rechten Seite). Rechts in die Quedlinburger Straße einbiegen und links in die Lüneburger Straße einbiegen. Sie gelangen zur Auffahrt des Bühler-Campus.  

Aus Richtung Hameln über die B 1

Auf der B 1 die Innenstadt bis zum Kreisel durchqueren. Den Kreisel bei der ersten Abfahrt mit der B 6 in Richtung Goslar verlassen, bei der nächsten Kreuzung aber nicht nach links der B 6 folgen, sondern geradeaus fahren. Vorerst den Schildern "Marienburger Höhe" bzw. "Universität" folgen. Sie gelangen so auf die Marienburger Straße, der Sie bis zur Ecke Quedlinburger Straße folgen (nächste Ampelkreuzung nach dem Netto-Markt auf der rechten Seite). Rechts in die Quedlinburger Straße einbiegen und links in die Lüneburger Straße einbiegen. Sie gelangen zur Auffahrt des Bühler-Campus.  

Aus Richtung Braunschweig über die B 1

Bis zum Kreisel der B 1 Richtung Hildesheim-Zentrum folgen. Den Kreisel bei der dritten Abfahrt mit der B 6 in Richtung Goslar verlassen, bei der nächsten Kreuzung aber nicht nach links der B 6 folgen, sondern geradeaus fahren. Vorerst den Schildern "Marienburger Höhe" bzw. "Universität" folgen. Sie gelangen so auf die Marienburger Straße, der Sie bis zur Ecke Quedlinburger Straße folgen (nächste Ampelkreuzung nach dem Plus-Markt auf der rechten Seite). Rechts in die Quedlinburger Straße einbiegen und links in die Lüneburger Straße einbiegen. Sie gelangen zur Auffahrt des Bühler-Campus.

Aus Richtung Seesen/Osterode über die B 243Ca. 1 km nach der Ortschaft Egenstedt bei der ersten Kreuzung nach rechts Richtung Marienburg/Itzum abbiegen. Der Hauptstraße folgen, bei der "Scharfen Ecke", kurz nach der Innerste-Brücke, nach links der Hauptstraße folgen. Nach dem Ortsschild "Hildesheim" und einigen 100 Metern die Hauptgebäude der Universität rechts liegen lassen. Bei der übernächsten Ampel-Kreuzung von der Marienburger Straße nach links in die Soltaustraße einbiegen, dann gleich die nächste rechts in die Lüneburger Straße einbiegen. Sie gelangen zur Auffahrt des Bühler-Campus.

Übersichtsplan Bühler-Campus

 

 

 

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