Buchvorstellung: „Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika“

Dienstag, 12. November 2019 um 19:00 Uhr

Der Arbeitskreis „Feministische Kritik“ stellt sich vor, 12. November 2019, 19:00 Uhr

 

Mit einer Vorstellung des eben erschienenen Buches „Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika“ (utb 2019) möchte der neue Arbeitskreis „Feministische Kritik“ am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim sich und seine Forschungsschwerpunkte vorstellen. Neben Verkörperungen von Geschlecht, Widerstand, feministischer Unterscheidungskritik und feministischer Ästhetik ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Instituts Feminismus in globaler Perspektive, der mit dem neuen Buch zu Feminismen aus anderen Regionen der Welt hier gleich seinen Einstand an der Universität Hildesheim feiert. 

Der Band zeichnet Debatten zu Feminismus und Gendergerechtigkeit in Afrika, Asien und Lateinamerika der letzten Jahrzehnte nach, ebenso wie den regen Austausch über regionale, nationale und auch kulturell-religiöse oder Sprachgrenzen hinweg. Er enthält sowohl Kapitel mit regionalem als auch mit themenzentriertem Fokus, wie Feminismen im Islam oder Ökofeminismus. Die Autorinnen setzen sich mit dem ambivalenten Verhältnis vieler Theoretikerinnen in Afrika, Asien oder Lateinamerika zum Feminismus auseinander, ebenso wie mit der Bedeutung der Beschäftigung mit ‚nicht-westlichen‘ Feminismen für die Weiterentwicklung feministischer Theorie in globaler Perspektive.

Zwei der Autorinnen (Anke Graneß, Hildesheim, und Martina Kopf, Wien) werden einige ausgewählte Debatten, Themen und Theoretikerinnen näher vorstellen und in den Kontext globaler feministischer Forschung einordnen.

Termin: 12. November 2019 um 19:00 Uhr

Ort: Universitätsbibliothek Hildesheim